Projekt Bülk-Anhänger

@Jens Buckbesch
Ich glaube mein Kommentar ist vollkommen falsch rübergekommen und ich bitte meine schlechte Formulierung zu entschuldigen.
Der hohe Preis ist aufgrund der kleinen Serie mehr als gerechtfertigt und vermutlich sehr viel knapper kalkuliert als zb hinterher, und auch der Herr Hornung wird mit seinen Anhängern nicht reich.
Der Preis ist für den Kunden trotzdem nicht immer leicht zu stemmen, aber das könnte man nur ändern, wenn sich sehr viele verkaufen würden. Leider gibt es nur wenige, die wirklich konsequent mit kleinem Fußabdruck mobil sind.
Ich einige sehr gute Details habe ich noch gesehen, die mir vorher nicht aufgefallen sind:
- eingeklebte Matte als Rappelschutz
- Kühlkanäle für die Solarzelle
- nicht einseitige Radaufhängung

Grundsätzlich finde ich Anhänger die ideale Ergänzung zum Rad für den Transport von Einkäufen oder ähnlichem. Auch wenn man mal etwas weiter mit mehr Gepäck in den Urlaub will, ideale Ergänzung. Nur am Berg tut man sich bei erheblicher Zuladung dann doch schwer, aber das kann man dann mit Motor lösen.

Nach Videos läuft der super. Meine Erfahrung mit meinem hinterher hat gezeigt, dass man bei gut konstruierten Anhängern nur in Probleme bekommt, wenn man leer mit unvernünftigen Tempo um eine scharfe Ecke ballert. Ich hatte kurzzeitig nicht an den Anhänger gedacht.
 
Die 2178 ist dann der offizielle Verkaufspreis in Deutschland. Kommt halt noch Versand drauf. Langsam wird es konkret. Habe auch schon 3 Bestellungen.
Ich hatte 1500-2000,-€ geschätzt, mit Umsatzsteuer würde das ja genau passen. Wenn man das Material sieht, was verbaut wurde, dann sind die ersten 500,-€ weck, so das Solardach weiterhin integriert ist. Wenn man dann die Zeit für Formen, Aufbau, Schleifen, Lackieren sieht, macht da keiner Gewinn mit. Das sind handgefertigte Kunstwerke, kein "Plastikspritzgussserienplunder". Die haben auch ihre Berechtigung, aber das hier ist etwas anderes.

So einen Anhänger kauft man fürs Leben. Der hält und wird über viele Urlaube viel Freude machen und im Fall des Falles einen hohen Wiederverkaufswert haben. Alleine, wenn das Fahrverhalten gut auf gängige Velomobile abgestimmt wurde, und so verstehe ich Jens, ist das unbezahlbar. Es wird unter Umständen den einen oder anderen teuren und schmerzhaften Umfaller verhindert.

Wenn man perspektivisch in grooooßer Serie und einem Verkauf auch an Fahrradfahrende, Trikes und Liegeradelnde auf 1000,-€ kommen sollte, wäre das das unterste, was ich als realisierbar halte. Denn genau da sehe ich auch den Einsatzzweck. Das passt mit anderer Kupplung und Deichel an jedes Pedelec, fährt vermutlich gut, ist wasserdicht, man hat gleich ein tolles Solarpanel, um den 500Wh Solargenerator tagüber zu laden und abends dann beim wilden campen oder zwischen durch beim Picknik genug Strom für eine Nachladung des Akkus und für technische Geräte zu haben.

Der Anhänger ist, was Abmaße, Gewicht, Aerodynamik etc betrifft einfach nur jeden Euro wert. Natürlich ist das kein Schnäppchen und man muss schauen, ob es einem für die eigene Nutzung das Geld wert ist, da werden wir alle zu anderen Ergebnissen kommen. Ich will mir sowas auch bauen, und da werden Wochen an Arbeitszeit reinfließen. Wenn man die über hat, kann man das machen, rechnet man das in bezahlkte Arbeitsdstunden um, ist das unberzahlbar.

Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg mit dem Anhänger. Mit viel Glück bekommt ihr den auch jenseit der doch kleinen Liegeradszenre verkauft!

Seit ihr sicher, dass ihr mehr als 10 verkauft? Der Preis ist ja so jenseits derer für übliche Fahrradanhänger.
Was hat denn mein offener Klapperanhänger für 99,-€ mit dieser Konstruktion zu tun? Was geben Radfahrende für einmal rundum Ortliebtaschen aus?
 
Hallo zusammen,
Ich lese hier sehr interessiert mit,
wer noch nie selber geplant, konstruiert und laminiert hat wird sich schwer tun diesen Aufwand nachzuvollziehen.
Ich weiß wovon ich rede und habe höchsten Respekt vor solch einer Arbeitsleistung.
Vor einigen Jahren habe ich mir meinen Traum von einem Anhänger nach meinen Vorstellungen erfüllt.
Planen
Konstruktionen
Urmodell bauen
abformen
Laminieren
Lackieren
1000016929.jpg
1000016928.jpg
Für meine Zwecke ein Einspuranhänger aus GfK/CFK
Leergewicht knapp 5kg
Gruß aus NRW
Clemens
 
Ich habe beim Händler angemeldet, dass ich einen haben möchte. Da ist etwas Spekulation drin, dass sich mein Leben in den nächsten Jahren so entwickelt wie ich es mir jetzt vorstelle. Ich bin aber zuversichtlich, dass er sich in Zukunft vernünftig wieder verkaufen lassen wird, falls es bei mir nicht richtig klappt.
Entweder das Projekt ist erfolgreich und es gibt Nachfrage. Wenn man dann zum Vorzugspreis eingekauft hat und als sofort verfügbar verkauft, kann man größere Verluste beim Verkauf vermeiden. Oder es wird keine weiteren geben und mit Geduld findet man einen gewillten Käufer, der einem das seltene Stück zum guten Preis abkauft.
Aber ja, ich habe halt auch kein Problem damit, diesen Versuch zu finanzieren und kann ein eventuelles Lehrgeld verkraften. Wer sich mit aller Mühe überhaupt den Traum vom Velomobil zusammen spart, wird dann vielleicht doch eher einen weniger performanten, aber günstigeren Anhänger kaufen oder selbst bauen. Und wer das Teil eh nur für den Spaß an der Höchstgeschwindigkeit fährt (und vielleicht sogar doch ein Auto für die tatsächliche Mobilität nutzt), wird eher gar keinen Anhänger kaufen. Minimalisten, geduldige Packkünstler und Kreditkarten-Urlauber kommen auch besser mit dem Platz im Velomobil aus.

Ich wohne eher ländlich und ohne Auto. Alltäglicher Lebensmitteleinkauf ist trotzdem nur 2km entfernt bzw. eh bei der Arbeit und ginge sogar zu Fuß oder mit einfachen Taschen am Fahrrad. Kleinen Baumark gibt's auch noch, aber z.B. richtiger Baumarkt oder Recyclinghof mit 8km ist schon weit genug, dass ich gerne schneller und energiesparender fahre als normales Liegerad mit eventuell noch normalem Anhänger. - Lastenrad mit Elektrounterstützung ist aber auf die Entfernung noch eine Konkurrenz ohne Wetterschutz. So richtig in die Großstadt ist die einfache Entfernung aber 50km. Da auf einem Einkaufstrip die Einkäufe ins Velomobil (außer Quatrevelo) zu puzzlen, wenn noch Fahrtverpflegung, Bordwerkzeug, Schloss und Plane etc drin rum fliegen, mag ich gar nicht. Da würde ich noch lieber mit der Sackkarre in den Zug steigen und in der Stadt mit S-Bahn, U-Bahn und Bus rumgurken. Wäre insgesamt vielleicht sogar noch die schnellste Option (außer Auto leihen), aber wenn ich wie geplant in Zukunft die Zeit habe, wäre es mit Velomobil und Anhänger doch die angenehmste Option. Naja, Liege-S-Pedelec auch noch - so weit wie man die Einkäufe da dran unterbringen kann (Anhänger praktisch kaum sinnvoll legal machbar).
Auch sowas wie z.B. Strandausflüge stelle ich mir vor. Mit ordentlich Picknick-Geraffel inklusive z.B. Grill, Sitzgelegenheiten und feinen Lautsprechern. (Und der Anhänger selbst dient bereits als Tisch!)
Beim Camping hätte ich auch nicht den Minimalismus oder die Geduld, alles im Velomobil unterzubringen. Schon Hotel-Urlaub könnte bei mir grenzwertig sein.
Wenn man zu zweit oder mehr fährt und etwas mehr dabei hat, kann es auch passieren, dass die Person mit mehr Leistung oder Motor den Anhänger schleppen darf oder auch dass nur eine Person ein Velomobil hat, dafür aber fürs Gepäck zuständig ist.


Manche Leute sehen in ihrem Leben Gelegenheiten, zu denen diese Lösung optimal passt. Andere Leute haben überhaupt nicht die entsprechenden Einsatzzwecke oder haben andere Lösungen, die ihnen aus irgendwelchen Gründen reichen. Der Velomobilanhänger ist eines von diesen Werkzeugen, wo manche Leute sofort sehen, wofür sie sie haben wollen und manche ungläubig den Kopf schütteln. Ist aber auch eines von den Werkzeugen, wo sich auf beiden Seiten viele das Ganze falsch vorstellen und entweder es die gedachten Nutzen nicht erfüllt / die gedachten Nutzen weniger auftreten als gedacht oder man erst wenn man ihn hat, das Bewusstsein und ein Auge dafür entwickelt, wofür man ihn alles nutzen kann. (Wie beim 3D-Drucker: Entweder man merk dann, dass einem 3D-Design nicht liegt und das Einstellen und Warten des Gerätes nervt oder es eröffnen sich ungeahnte Horizonte und man denkt sich Lösungen aus für Probleme, von denen man vorher gar nicht bemerkte, dass man sie hat.)

Ich bin auf jeden Fall gespannt.
 
Vielen Dank für die vielen Likes!
Es sind jetzt 8 Anhänger in der Bestellung. 2 fehlen also noch.
So will ich hier heute beschreiben, wo und wie ich den Anhänger einsetze. Ein paar Sache wiederholen sich zu früher.
1. Urlaubs-und Freizeitanhänger:
Obwohl schon im Velomobil genügend Platz ist für einen Campingurlaub, kann man mit dem Anhänger noch mal deutlich mehr transportieren als im Velomobil. Große Zelte oder Schlauchboote, Campingsessel oder sehr dicke kompfortable Isomatten passen halt nicht ins Velo und in meinem Alter kann ich nicht mehr auf den üblichen dünnen Isomatten schlafen. So wird durch den Anhänger ein wirklich bequemer Campingurlaub möglich, bei dem dann ohne Anhänger Tages-Exkursionen gemacht werden können. Hier nochmal Fotomaterial von dem, was allein im Anhänger transportiert werden kann.
Anhänger ausgepackt 1.jpgAnhängerinhalt ausgepackt und aufgebaut1.jpg20240831_163132.jpg
 
2. Transport daheim
Zur Info: ich besitze kein Auto und substituiere das mit meinem E-Bülk und dem Anhänger. In wirklich seltenen Fällen kann ich auch auf das Auto meiner Freundin zurückgreifen.
Also: meinen regelmäßigen Lebensmitteleinkauf mache ich natürlich ohne Anhänger. Manchmal brauche ich den aber doch, etwa wenn ich etwas vom Baumarkt brauche, bei dem es sich nicht lohnt, den Lieferservice zu beauftragen. Ich habe auch schon meinen Rasenmäher mit dem Anhänger transportiert. So füllt der Anhänger eine Lücke zwischen Auto und Velomobil im Alltag.
Hier im Baumarkt z.B.: man sieht, wie wenig Raum die 2 Sack Mörtel a 25 kg wegnehmen. Ich muss allerdings dazusagen, dass solche Ladungen verzurrt werden müssen, da sie sonst verrutschen können und plötzlich hinter der Achse den Anhänger hochhebeln. Die Ladung muss immer so fixiert sein, dass sie etwas Anhängelast für das Zugfahrzeug erzeugt.

Für alle, die dieses Filmchen noch nicht gesehen haben, stelle ich die Adresse nochmal ein. Fritz hat sich damals die Mühe gemacht, die allererste Probefahrt des Basecamp mit vollem Gepäck zu filmen. Ich fahre ohne Motor. Wer genau hinschaut, sieht auch, wie agil und wendig, aber auch fahrstabil der Hänger läuft. Beim Überfahren von Schwellen setzt es nicht auf, obwohl das Zugfahrzeug aufsetzt. Trotz der 6 cm Bodenfreiheit des Hängers. Das liegt daran, dass er kürzer als das Zugfahrzeug ist und bei Schwellen vom diesem angehobe wird:
Im Baumarkt 2.jpgim Baumarkt.jpg
 
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3.Wanderanhänger
Ich arbeite an verschiedenen Varianten von Zuggeschirr, mit dem ich den Anhänger als Wanderer ziehen kann. So kann man unwegsame Regionen erreichen, die man mit Zugfahrzeug nicht mehr bewältigen wird. Dazu nehme ich die untere Position der Spannachsen, d.h. ich lege den Hänger hoch. Die untere Position bedeutet, dass der Bodenabstand von 6 cm auf 21 cm vergrößert wird. Damit kann ich wirklich über Stock und Stein laufen. Ich habe das in den Alpen auf verschiedenen Trails gemacht und war sehr erstaunt darüber, mit wie wenig Kraft man im Gelände so große Lasten bewegen kann. Leider habe ich keine Fotos davon gemacht.
Es war die Erfahrung, dass man große Mengen Material ziemlich mühelos auf Hochalmen schleppen kann. Wer z.B. als Bergsteiger ein sportliches und nachhaltiges Gesamtkunstwerk herstellen will, kann mit Velomobil und Anhänger anreisen, dann das Velo unterstellen und mit dem Hänger weit nach oben bis in den Einstieg in die Wand zu Fuss laufen. Dort deponiert er den Hänger mit Zelt und Verpflegung, entnimmt das Klettergeschirr und steigt in die Wand. Nach Rückkehr wartet das Zelt mit Kocher und reichhaltigem Essen. Die Akkus sind alle solar wieder aufgeladen. Dieses Szenario ließ mich auch auf den Namen " Bülk Basecamp" kommen, die Erfahrung von unglaublicher unabhängiger Mobilität und Autarkie.
Im Wandermodus wird der Anhänger mittels einer Zugstange und einem Hüftgeschirr gezogen. Wanderstöcke ergänzen diesen Modus und erleichtern das Aufsteigen mit Hänger sehr. Ich hänge unten Fotos von diesem Zuggeschirr an. Man sieht, dass man die Zugstange ausziehen kann, damit kann man eine Anpassung auf den Wanderer vornehmen. Bei starkem Gefälle kann man den Gürtes abnehmen und den Hänger mit der Stange als Schubstange rangieren.
Im Winter auf Schnee gibt es dann die folgende Variante: man entnimmt die Laufräder (kann man ja im Hänger mitnehmen) und verschließt die Bodenöffnungen mit 2 Adaptern, dann kann man den Hänger als Schlitten ziehen und mit Wanderskiern seine Abenteuer und Expeditionen durchführen.
Unten sieht man den Unterboden des Hängers und kann sich leicht vorstellen, wie einfach man die Öffnungen schließen kann, um einen Schlittenmodus zu erzeugen.
Hier alle Fotos:
Zuggeschirr mit taktischem Gürtel, kurz zusammengeschoben.jpgTaktischer Gürtel.jpgZuggeschirr oder Schubstange .jpgZugstange voll ausgezogen.jpgAnhänger von unten.jpgZuggeschirr mit taktischem Gürtel, kurz zusammengeschoben.jpg
 
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@Jens Buckbesch Kannst du mal bitte einschätzen, wie sich das mit dem Speed verhält, also VM ohne Anhänger vs. VM mit Anhänger? Wieviel brauchst Du für 100km z.B. länger?
 
Ich arbeite an verschiedenen Varianten von Zuggeschirr, mit dem ich den Anhänger als Wanderer ziehen kann
Für mich wäre erstmal relevanter, dass man eine Deichsel für normale Fahrräder anbringen kann und gerne noch einen zusätzlichen Handgriff, um direkt ins Geschäft zu fahren. (Aber die Kompatibilität mit Norm-Stapelboxen macht den zweiten Punkt weit weniger wichtig.)

Im Winter auf Schnee gibt es dann die folgende Variante: man entnimmt die Laufräder (kann man ja im Hänger mitnehmen) und verschließt die Bodenöffnungen mit 2 Adaptern, dann kann man den Hänger als Schlitten ziehen und mit Wanderskiern seine Abenteuer und Expeditionen durchführen.
Unten sieht man den Unterboden des Hängers und kann sich leicht vorstellen, wie einfach man die Öffnungen schließen kann, um einen Schlittenmodus zu erzeugen.
Da braucht es dann bewegliche Kufen oder eine in der Höhe bewegliche (und seitlich starre) Deichsel, richtig? Auf starren Kufen könnte der Anhänger ja nicht auf und ab neigen und die starre Wander-Deichsel würde die Auf- und Abbewegung der Hüfte blockieren.


Ich bin gespannt, wie die Radnaben und Befestigungen am Ende tatsächlich sind und ob sich irgendwie irgendwelche Bremsen, Motoren, Dynamos, Carbon-Scheibenräder verbauen lassen.
 
Wie schwer muss man den Anhänger denn Beladen, bevor man an Bremsen interessiert sein darf? Des Velomobil über die zwei Vorderräder zu bremsen kann schon manchmal kritisch sein und die Seitenführung am Hinterrad ist auch schon manchmal kritisch. Mit Anhänger wird beides nicht besser (außer dadurch, dass man seltener schnell fährt, aber Abbiegen bei moderater Geschwindigkeit ist bereits ein Thema).
Habe ja auch nicht behauptet, dass Bremsen unbedingt sein müssen, sondern dass ich gespannt bin, ob man sich da nachträglich was machen kann, wenn man möchte.
 
There is a whole other world beyond the plains of northern Germany. I can't tow 2 bags of cement from the local hardware store behind my vélomobile, I know because I have towed 40 kg of soil from the garden center behind the pedelec and barely made it up the hill. Going down was also not much fun. So I know my limit, where I live, is 1 bag of cement.

My outboard motor and battery for the boat weigh about 25 kg so I know that would work for 6.5 km through town on cycle paths at a top speed of 25 km/h to the harbour.

On tour (with a motor) the load will not be much over 12 kg of camping gear so the VM brakes should be OK. The total weigh will be approximately the same as my (heavy build) Agilo so I know that 90 mm SA brakes will be able to handle anything, including emergency stops, between here and Germany. The interest I have here is a place to put a solar panel and getting all the light but high volume equipment out of the driving space leaving me more room.

If I needed to go beyond these capacities I think I would be looking at a Pony4 with a strong motor and another type of trailer with overrun braking.
 
Wie schwer muss man den Anhänger denn Beladen, bevor man an Bremsen interessiert sein darf?
Das ist doch vor allem vom Fahrrad abhängig. Aber es gibt ja Schwerlastanhänger . Und 50 kg finde ich schon sehr gut. Mit dem Zusatzgewicht würde ich keinen langen Urlaub machen wollen.Da lande ich ja mit Rad bei einem Gewicht das meins weit übersteigt.Bremsen sind auch wieder Mehrgewicht,mehr Technik,mehr kosten.
 
Es sind jetzt 8 Anhänger in der Bestellung. 2 fehlen also noch

Jens, kannst Du bitte bestätigen dass der Hänger aus RO mit den gleichen Features wie sein Urmodell kommt?
Also insbesondere zwei Achsmontagepunkte und dein Kupplungssystem für Montage am VM Heck? Ich will sichergehen dass RO da nicht wieder was anders macht, bevor ich meine Bestellung bestätige...

Ich habe zwar keinen wirklichen Bedarf, aber finde das Teil einfach gut und will das Projekt unterstützen.
 
@HenriP
ein gute beladener Anhänger (ca 5-10 % des gepackten Anhängers Auflast auf der Kupplung) macht das fahren nicht instabil. Ich fahre häufiger mit Gewicht von ca. 30-50 kg (Anhänger) durch die Gegend. Noch deutlich höhere Gewichte halte ich nur in sehr ausgewählten Szenarien für sinnvoll. Eine gute Auflaufbremse (alle Zusatz/Bastelbremsen muss man erstmal in Hektik ziehen können) ist sehr teuer und aufwendig.
Wie @schlafrad schon gesagt hat, hängt das von den Bremsen etc. der Räder ab. Meine (ICE Trike SprintX & velotraum Reiserad können das), aber dann ist bei meinen Rädern (aus meiner Sicherheitsabschätzung) Schluss.
Wie schnell ein Velomobil mit diesem windschnittigen Anhänger wird kann aus fehlender Erfahrung nicht sagen.
Bergab (6-8 Prozent) ist eine Reiserad mit und ohne Anhänger fast gleich schnell, mit Anhänger leicht langsamer. Hinterher Anhänger (Kiste + Duffle)
das SprintX ist dann schon leicht schneller, dort habe ich aber keine Erfahrung mit Anhänger jenseits von 45 km/h.
Aus meinen Erfahrungen gibt es aber immer die Lösung zB nicht die 14% Rampe runter auf den Murgtalradweg zu fahren, sondern die Flachere Autostraße zu nehmen.
 
Beim Überfahren von Schwellen setzt es nicht auf, obwohl das Zugfahrzeug aufsetzt. Trotz der 6 cm Bodenfreiheit des Hängers. Das liegt daran, dass er kürzer als das Zugfahrzeug ist und bei Schwellen vom diesem angehobe wird:
Das habe ich nicht geschnallt.

Ich habe mir sehr lange einen Carbonhänger gewünscht. Zwei Dinge, die mir auffallen:

- für RO sehr geringe Bodenfreiheit. Durch sehr warme Temperaturen im Sommer werden von (wahrscheinlich überladenen) LKW Asphaltwülste an den Fahrbahnrand gedrückt. Die muss ich schon im VM umgehen - gelingt aber nicht immer. Im Moment ist meine Sorge, dass das ganz fürchterlich insbesondere auf Anhängermitte knallen könnte nicht restlos beiseite geräumt.

- die Solarzelle auf dem Deckel scheint ein cooles Feature zu sein. Bewältigt man jeweils nur an und Abreise mit dem VM und Anhänger und bleibt dann eine Woche, ist es wahrscheinlich auch ein cooles Feature. Anders sieht es für mich aus, wenn man Etappen quer durch Europa fährt. Durch häufige Abschattungen kommt eher selten etwas an Energie während der Fahrt an. Zu dem ist sinnvoller Platz belegt, um zum Beispiel während der Fahrt ein nasses Zelt oder Schlafsack unterzubringen. Hier wäre eine Option Reling statt Panel oder Klapppanel + Reling aus Sicht von Tourenfahrern besser geeignet.

Finde das Ding cool. Sehe aber nicht wie man mit den Stückzahlen auch noch Optionen bereitstellen will.

Oder… wird es eine Version mit nacktem Deckel geben?
 
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