Podbike Pleite

You mean that investors should let themselves be edged on to release more ... money?

You know what the song's about, don't you?

Tim
New investors would need to come with a big load of.......money? to save Podbike or just relax and don't do it.
See how I slipped Podbike in just enough so that this post could still be pleasurable without getting off, the bankruptcy topic too far.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aufgegeben haben die Gründer von Podbike jedenfalls noch nicht. Ich hab da gestern auch einen Beitrag zu auf LinkedIn gesehen von einer Mitgründerin. Ich hab noch nicht rausgefunden wie man den verlinken kann.
Mach doch nen Screenshot (für die die nicht bei LinkedIn angemeldet sind) und poste den Link zum Beitrag darunter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Meph 1977!
Ich hab Anne-Lise mal angeschrieben....erinnere mich an die SPEZI 2014 waren damals dort mit VELOSCHMITT den ich damals gebaut hatte. Saßen dort mit ihr und Per sowie Gonzalo von EVOVELO im Restaurant zusammen.

Nun, VELOSCHMITT ist Geschichte.
EVOVELO als solches auch, ABER.... wir haben alle Assets und Rechte von EVOVELO gekauft....!

Mit MESSERSCHMITT und unserem Kabinenroller sind wir sehr erfolgreich und mit der ME-Stiftung im Rücken und unseren Möglichkeiten könnten wir evtl. Podbike übernehmen...


Achim Adlfinger
CEO JMA Messerschmitt-Werke S.L.U.
 
Ich warte schon länger auf den Messerschmitt mit Pedalgenerator ....
Es gibt momentan noch keine Konkurrenz zum Twike und falls es Twike nicht schafft mit dem Twike 5 in Produktion zu gehen wäre nur noch das cixi eine Alternative.
Immerhin sollte das ja nächstes Jahr in Produktion gehen....
Das podbike als 45er könnte bestimmt auch viele Interessenten finden wie gewisse Vorschreiber hier schon erwähnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Währungsrechner sagt, dass wir hier von rund 500.000 Euro reden - das finde ich für eine Firma (nicht für eine Privatperson!) noch übersichtlich.
Das ist gerade der Betrag, der notwendig ist, um die auf Lager befindlichen Frikar zu verkaufen. Die Schulden belaufen sich auf 39 Millionen NOK, und das Unternehmen machte jedes Jahr 12 Millionen NOK Verlust.
 
Das ist gerade der Betrag, der notwendig ist, um die auf Lager befindlichen Frikar zu verkaufen. Die Schulden belaufen sich auf 39 Millionen NOK, und das Unternehmen machte jedes Jahr 12 Millionen NOK Verlust.
Und woher hast du diese Zahlen? Ich kann keine Bilanz von 2024 von denen finden. Das ist das erste Jahr in dem sie Nennenswert was verkauft haben, aber auch für 2024 gilt nicht einfach nur auf das Endergebnis schauen weil sie in dem Jahr auch die Serienproduktion aufgebaut haben. Alleine von den Signatures ausgehend hatten die 2024 und 2025 soviele Einnahmen wie sie 2022 und 2023 Ausgaben hatten. Wenn ich dann noch sehe das ich fast das Letzte Signature bekommen habe gehe ich davon aus das auch schon einige Exemplare des Serienmodels ausgeliefert wurden.
 
Die Schulden belaufen sich auf 39 Millionen NOK, und das Unternehmen machte jedes Jahr 12 Millionen NOK Verlust.
Das ist das schöne an Firmeninsolvenzen: Die Schulden werden zu einem Bruchteil aus dem Verkauf bedient und sind dann sofort weg. Probier das mal mit einer Privatinsolvenz...
Und daß dauerhaft soviel Geld verbrennen schwierig werden würde war klar, jetzt müsste man halt kleine Brötchen backen.

Gruß,

Tim
 
Hier ist ein übersetzter Auszug aus einem Artikel von Bike-eu.com über den Konkurs von Podbike:

...Auf dem norwegischen Fahrradmarkt ist ein erheblicher Preisanstieg zu verzeichnen, der durch eine Verringerung des Angebots an Produkten und deren Teilen noch verstärkt wird. Außerdem gibt es große Probleme mit dem Kundendienst, wobei die Wartezeiten für den Fahrradservice in Oslo mehr als vier Monate betragen.

Podbike wurde 2016 von Per Hassel Sørensen und Anne-Lise Heggland gegründet und arbeitete jahrelang an der Entwicklung des Frikar, seinem ersten Modell. Das Start-up erlebte im Jahr 2021 eine Investitionswelle, nachdem es erfolgreich gestartet war - es sammelte rund 3,2 Millionen Euro an Kapital ein und verzeichnete eine Rekordzahl an Vorbestellungen für seine Kreation.

Damals setzte sich Podbike hohe Ziele und wollte mit CEO Åge Højmark an der Spitze seinen Umsatz von null auf 8 Millionen Euro im folgenden Jahr steigern. Dieser Erfolg war jedoch nur von kurzer Dauer....
 
Ok da kann ich jetzt von hier aus nicht nachgucken. Aber wie gesagt die haben in 1,5 Jahren den Umsatz gemacht den sie in 2 Jahren an Ausgaben hatten nur ausgehend von den 180 Signatures und dann gibts noch die 50 die Kurz vor der Auslieferung standen und 90 weitere an Material ich weis nicht wieviele aus der Serienproduktion bereits verkauft wurden. Was zu den ca 25 millionen Kronen für die Signatur noch weitere 20 millionen Kronen bedeuten würde. Mir fehlt wie gesagt die Info wie hoch die aktuellen laufenden Kosten waren für Einkauf von Teilen usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe für kurzem mit Leo von Alligt gemailt, was es für ihn für Konsequenzen hat. Und natürlich fiel mit dem Podbikekonkurs ein großer Kunde für ihn weg, das wird auch andere Zulieferer treffen. Aber er sagte dann nur, "Naja, dafür habe ich jetzt Zeit für andere Projekte".

Wie sollten die Fokus nicht nur auf Podbike legen, sondern auch die ganzen vielen Zulieferer. Man kann jetzt natülich die Chance nutzen, und die freien Kapazitäte für eigene Projekte zu bekommen. Ich hoffe jedenfalls, dass diese Pleite nicht weitere Kreise zieht.
 
Wenn ich post #164 richtig verstehe brauchen die noch ne Summe von € 6.000.000 um 130 fahrzeuge fertig zu stellen. Mal kurz geteilt komm ich auf Produktionskosten von etwa € 46.000 pro stuck. Bei ein verkaufspreis von €16.000 kostet jedes der Fabrik dann noch € 30.000.

Kann gut sein das ich daneben schiesse, ich hoffe es sogar. Aber bitte das ist so doch kein Geschäftsmodel?
 
Zurück
Oben Unten