Podbike angezahlt

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Alles was heizt ist gut:)
Bei unseren 40 °C Sommern fährt man eben offen oder hat ein ordentliches Gebläse (fand ich im Go-One 3 schon ätzend).
 
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Moin,
und Vmax ist 60 km/h.
das ist eigentlich kein Bremsen
die beiden Aussagen widersprechen sich ein wenig. Wenn das Fahrzeug technisch auf Vmax=60km/h begrenzt ist, dann muss irgendwann eine harte Bremsung erfolgen und egal worüber das passiert, dabei wird Energie entstehen die irgendwohin abgeleitet werden muss (oder das Fahrzeug bekommt noch eine weitere Einschränkung: Begrenzung der maximale Höhenmeter am Stück bei Abfahrten...).

Ciao,
Andreas
 
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die beiden Aussagen widersprechen sich ein wenig. Wenn das Fahrzeug technisch auf Vmax=60km/h begrenzt ist, dann muss irgendwann eine harte Bremsung erfolgen und egal worüber das passiert, dabei wird Energie entstehen die irgendwohin abgeleitet werden muss (oder das Fahrzeug bekommt noch eine weitere Einschränkung: Begrenzung der maximale Höhenmeter am Stück bei Abfahrten...).
Wie bei jedem Fahrzeug muss man halt langsamer machen, wenn die mechanischen Bremsen überlastet sind. Ist mir mit PKW-Scheibenbremsen in den Alpen auch schon passiert. Mit den beiden Motoren hat man mehr als ein kW Dauerbremsleistung.

Das Podbike hat wahrscheinlich Scheibenbremsen. Wieviele? Zwei oder vier?
 
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Da vorgesehen ist, dass man die Kanzel entfernen und als "Cabrio" fahren kann, sehe ich da nicht wirklich ein Problem, solange diese Entfernung/Anbringung zügig vonstatten geht und man je nach Wetterlage spontan entscheiden kann. Das bleibt natürlich abzuwarten.
 
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Stimmt. Das ist vermutlich der Grund, warum beim Go-One 3 das Stoffverdeck letztlich erfolgreicher war als die Glaskanzel: das Stoffverdeck kann man zusammengerollt im Fahrzeug mitführen.

Anosnten: auf die Möglichkeit, Cabrio mit Windschutzscheibe fahren zu können, möchte ich ungern verzichten. Sie bietet im GoOne 3 auch bei plötzlich einbrechendem Regen noch einen gewissen Schutz. Und man kann bis weit in die Übergangszeit hinein Cabrio fahren.

In meinen Augen hat es wirklich sehr viel Sinn, sich die Entwicklungsgeschichte des Go-One anzuschauen:

Prototyp mit durchgehender Glaskanzel. Eine der allerersten Maßnahmen war, diese zu teilen. Später kam das das Stoffverdeck hinzu. Es war immer optional, und es scheint die Glaskuppel weitgehend verdrängt zu haben.

Das ist ein Weg, den man irgendwann auch beim Podbike wird gehen müssen, um es in Mittel- und Südeuropa ernsthaft nutzen zu können.
 
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In meinen Augen hat es wirklich sehr viel Sinn, sich die Entwicklungsgeschichte des Go-One anzuschauen:
Das scheint leider allzu wahr... Leider drängt sich der Lehrsatz auf, das jeder seine Erfahrungen erst einmal selbst machen muss...
Auch dem elegant geschwungenen französischen Moulsanne sieht man an vielen Stellen nicht an, dass sie schon ein paar weit verbreitete VM aus der Nähe gesehen haben. Wenn man die Radkästen, die Schwinge, den Einstieg sieht... (?)
 
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Prototyp mit durchgehender Glaskanzel. Eine der allerersten Maßnahmen war, diese zu teilen. Später kam das das Stoffverdeck hinzu. Es war immer optional, und es scheint die Glaskuppel weitgehend verdrängt zu haben.

Das ist ein Weg, den man irgendwann auch beim Podbike wird gehen müssen, um es in Mittel- und Südeuropa ernsthaft nutzen zu können.
Das Stoffverdeck wird auch im Frikar (Podbike) mitbedacht. So weit ich weiß, ist der angepeilte Markt Deutschland und Nordeuropa, also wo genug Regentage und Kaufkraft zusammenkommen. Für wärmere Länder wird sich sicherlich ein anderes Velocar-Konzept eher durchsetzen.

Wie bei jedem Fahrzeug muss man halt langsamer machen, wenn die mechanischen Bremsen überlastet sind. Ist mir mit PKW-Scheibenbremsen in den Alpen auch schon passiert. Mit den beiden Motoren hat man mehr als ein kW Dauerbremsleistung.

Das Podbike hat wahrscheinlich Scheibenbremsen. Wieviele? Zwei oder vier?
An den Vorderrädern sind hydraulische Scheibenbremsen verbaut, an den Hinterrädern sind mechanische Scheibenbremsen montiert, die gleichzeitig die Handbremse für's Parken sind - also insgesamt vier Scheibenbremsen. Weiterhin wird mithilfe der beiden hinteren Nabenmotoren bei Bergab-Fahrten regenerativ gebremst.
 
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also wo genug Regentage und Kaufkraft zusammenkommen. Für wärmere Länder
... wenn ich da an unsere ja nur selten verregneten Sommer denke ... ich will dch kein Rad, das ich bei schönem Wetter stehen lassen muss ...

... und nochmal: ich finde das Konzept bis auf ein paar Details gut. Wobei unter "Detail" halt nicht nur das Dach fällt, sondern auch das Antriebskonzpept: ein direkterer und effizienterer Antrieb wäre schon besser, ebenso ein geringeres Gewicht. Durch die jüngste Steigerung der Masse wird doch die Idee ad absurdum geführt, das Frikar platzsparend aufrecht parken zu können. Das ist ja bereits bei den 42kg eines Go3-Pedelec grenzwertig.
 
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Gibt ein neues Video mit einer Montage im Zeitraffer.

@beate: Ein direkter/effizienterer Antrieb wäre natürlich besser, aber in diesem Fall hat man sich dagegen entschieden, weil man einiges an mechanischen Bauteilen des Antriebstrangs in die Elektronik/Software-Domäne verschieben kann. Die Montage wird dadurch erleichtert/günstiger und das Fahrzeug insgesamt wartungsärmer wie auch z.B. beim E-Auto im Vergleich zum Verbrenner.
 
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einiges an mechanischen Bauteilen des Antriebstrangs in die Elektronik/Software-Domäne verschieben kann. Die Montage wird dadurch erleichtert/günstiger
Dafür tritt es sich bescheidener, bei E-Panne keine Heimfahrt aus eigener Kraft möglich, ab 10 °C Außentemperatur und Sonnenschein wird es zu warm, etc....
Die Regentage und Mengen werden gerne überschätzt und dienen eher dem Nicht-Radfahrer, siehe Dürre-Atlas des Helmholtzzentrums.
www.ufz.de
 
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Dafür tritt es sich bescheidener, bei E-Panne keine Heimfahrt aus eigener Kraft möglich, ab 10 °C Außentemperatur und Sonnenschein wird es zu warm, etc....
Auch wenn ich da vollständig beipflichte - das Rad ist jetzt so weit, dass man es nur noch auf den Markt bringen kann. Und sich dafür öffnet, es im Zuge der Weiterentwicklung umzukonstruieren. Lösungen für kettenbetriebene Vierradantriebe gibt es ja - QV, die Quads von Velomo. Und wie man einen Kettenstrang einpacken kann ... ist das nicht bei der Leiba Classic der Fall?


Die Regentage und Mengen werden gerne überschätzt
Auch wenn das korrekt ist: im Zweifelsfall musst Du halt mit dem Ding im Regen zur Arbeit fahren können. Und da reicht ein Tag.
 
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Also ich bin an 1 Tag sowohl Podbike mit leerem und vollem Akku, als such eines der schnellen VMs (welches davon: df, alpha 7 , Milan will ich jetzt hier nicht nennen) und da muss ich sagen, in zupackender Beschleunigung ist das Podbike mit vollem Akku den herkömmlichen VMs ohne Motor deutlich überlegen, sozusagen so wie Rennwagen gegenüber Lastwagen. Der Rennwagen war hier eindeutig das Podbike. Mit leerem Akku war selbst mit starkem Treten nur ein ganz langsames Vorwärtskommen (Schrittgeschwindigkeit) möglich. In diesem Fall muss man eben Parken und solange Treten bis der Akku wieder einigermassen voll ist und das war nach 10Minuten schon der Fall, so daß ein Weiterfahren wieder möglich gewesen wäre: Macht also mehr Sinn wie ein E-Auto, bei dem ohne Ladestation mit leerem Akku kein Vorwärtskommen mehr möglich ist, das Laden auch noch länger dauert und dazu noch Geld kostet!
 
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Versteht mich bitte nicht falsch, ich suche händeringend nach alltagspraktischen Leichtfahrzeugen, sowohl privat als auch für mein berufliches Umfeld (Mobilitätsmanagement).
das Rad ist jetzt so weit, dass man es nur noch auf den Markt bringen kann.
Nein, sicher nicht, jedenfalls nicht erfolgreich.
Ohne leistungsfähige Heizung und Lüftung gegen Beschlag und ohne kratzfesten Glaseinsatz und Motorwischer wird das nichts. Ich habe selbst ein Twike mit 500 Watt Heizung, die schafft nicht mal die Fläche von 2 DIN A3 Seiten frei zu machen.
Es gibt Profi-Unternehmer, die es schaffen, auch unbrauchbare Waren in Serienfertigung auf den Markt zu bringen (Beispiel Sinclair).
Die (weniger leidensbereiten) Großserienkunden finden die Fehler schnell heraus und dann ist das Produkt tot.
Versucht der Hersteller nachträglich beträchtliche Änderungen an tausenden ausgelieferten Fahrzeugen zu beheben, ist der Hersteller tot.
Das Produkt muss wirklich gut sein in allen Gebrauchseigenschaften.

Und je mehr "Rohrkrepierer" den Markt verlassen, desto skeptischer das interessierte Käuferpublikum.
 
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Den Mut und den jahrelangen Einsatz für ihr Projekt finde ich Klasse und wünsche ihnen nur das Beste.
Dass man aber nicht bereit zu sein scheint, vor oder während der Entwicklungsphase des Podbike mal ein halbes Dutzend Evolution, Leiba Classic, Twike, Mini-El und Co zu erproben, lässt wenig hoffen.
Selbst wenn man im Winter oder Frühjahr pseudopedaliert, um wenig zu schwitzen, wird schnell klar, dass dann Frieren angesagt ist.
Und es hilft auch nicht, dauernd zu sagen "Es wird ja kein VM, bei uns ist alles anders".

Gewicht, Preis, Termine (die ständig steigen bzw sich verschieben) wären für die Interessentinnen aus meinem beruflichen Umfeld kein großes Problem, solange die Hoffnung auf ein wirklich gutes Produkt nicht stirbt...
 
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Tretgefühl war sehr schwer und trotzdem nur ganz langsames Vorwärtskommen auf Ebene möglich, wenn Akku leer ist. Mit vollem Akku fühlt es sich mit Motor auf Power nicht nach einem schwerem VM an. Ein leichtes VM hat aber in den kleinen Gängen ein direkteres und deutlich besseres Ansprechen, nicht aber in den schweren Gängen. Man hat hier aber den Vorteil, daß man mit leichter Stärke treten kann und trotzdem egal ob Berg oder Ebene nur gleiche Kraft aufbringen muss. Man muss sich nicht durch Schalten von Umwerfern und Ritzeln hinten mit Kettenrasseln quälen. Hier gibt es ja keine Schaltung und deshalb nur vergleichbar mit Pedelecs mit Direktdrive und eingelegtem mittleren Gang. Da fühlen sich manche aber flotter an, da diese ja nur halb soviel wiegen und Kettenschaltung auch noch zusätzlich haben.
 
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