Podbike angezahlt

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Bei der vorletzten Frage:
Wie viele Tage (!) wären akzeptabel, die man selber für die Montage investieren will, vermisste ich die Definition von Tag.
Meinen die 24 Std oder 8 Std?
der Rest, reine Marktstudie, pure Neugier.
Ich bin jetzt weiblich zwischen 20-30 Jahre jung, arbeitslos mit Diplom und bekomme mehr als 150tsd pro Jahr ;)
 
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Wie viele Tage (!)
Naja, MEINE Definition von "Tag" ist ich habe einen Tag Urlaub, oder eben Wochenende und bastele meinetwegen von morgens um 9 Uhr bis abends um 18 Uhr mit kleinen Pausen, so was in der Richtung.
Wobei ich über diese Frage tatsächlich etwas erstaunt war... und mal einen Tag angesetzt habe.
Ich weis auch nicht was man da noch alles zusammenbauen soll damit es drei oder fünf Tage dauern soll...
Wenn es komplett als Bausatz kommt ist das dann eh so eine Frage mit der Gewährleistung...

Ich bin jetzt weiblich zwischen 20-30 Jahre jung, arbeitslos mit Diplom und bekomme mehr als 150tsd pro Jahr
Kein schlechtes Einkommen für eine Arbeitslose :ROFLMAO:...
 
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Die Bausatz-Idee fände ich für Fahrradhändler gar nicht so übel. Dann kauft der Händler den Bausatz günstiger ein, baut ihn für den Kunden zusammen, und kalkuliert entsprechenden „Macherlohn“. Und der Kunde, der das Rundum-Sorglos-Paket möchte, hat dann garantiert Service, weil er sein Podbike im Fahrradladen gekauft hat.

Die Frage mit Garantie und Gewährleistung bleibt natürlich, aber wenn man das hinbekommt, wird das für den Kunden deutlich angenehmer, als wenn das immer über Norwegen gehen muss.

(Mh, vielleicht könnte das so auch mit einem A6 bei meinem Händler klappen, müsste ich bei Gelegenheit mal fragen)
 
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Kann unter glücklichen Umständen funktionieren, bei VM-erfahrenem Händler und sehr gut durchgereiften Bausatz.
Als weniger erfahrener Händler würde ich das Risiko mit einem noch wenig gereiften Bausatz nicht eingehen. Die Marge wird nicht annähernd so sein wie beim Massenprodukt MTB oder E-Bike.
Die meisten kleineren Händler haben wenig Reserven und wenig Platz im Laden.
Als Hersteller würde ich mich um den guten Ruf meines (einzigen?) Produktes sorgen und die ersten tausende selbst montieren, einschließlich der dabei gewinnbaren Fehler-Erkenntnisse.
 
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Klar kommt das auf die Komplexität an. Aber die Alleweder werden ja auch als Bausatz angeboten, und so weit ich bisher mitbekommen habe, können die auch von "normalen" Leuten mit etwas handwerklichem Geschick und Verständnis von Fahrradtechnik zusammen gebaut werden. Ich würde mal von einem durchschnittlichen bis guten Fahrradladen erwarten, dass der ein Alleweder funktionierend und verkehrssicher zusammen bekommt. Ich rede hier nicht vom Massen-Kistenschieber, sondern von inhabergeführten Läden mit eigener Werkstatt. Der Einfachheit halber wegen Gesetzen etc. beschränke ich das jetzt mal auf die reine HPV- und 25er-Pedelec-Variante.

Nun ist das Podbike sicher deutlich anders aufgebaut und näher am Auto und das Alleweder deutlich ausgereifter, aber je nach Komplexität traue ich das auch einem Fahrradhändler zu, alternativ könnte sich ja vielleicht auch die eine oder andere Autowerkstatt finden, wenn die vielleicht kalte Füße bekommen, wenn als Resultat der aktuellen Klimaproteste das Hobby "Auto" doch irgendwann mal teurer, schwieriger ausübbar wird und mit mehr Unannehmlichkeiten verbunden ist.
 

FFM

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Meine Rahmenbedingungen klingen zunächst so, als würde das Podbike mit genau diesem Hintergedanken konstruiert. Deshalb bin ich auch über Umwege in diesem Forum gelandet.
Nach dem vollständigen Durcharbeiten der 27 Seiten dieses Themas frage ich mich aber, ob es für meine Anforderung überhaupt ein geeignetes Fahrzeug neben dem bisher genutzten Pkw geben kann*.

Meine Pendelstrecke ist einfach ca. 22km. Ein durchgehender Radweg existiert nicht. Etwa ein Drittel der Strecke muss auf einer gut ausgebauten Staatsstraße mit entsprechendem Pkw-Verkehr bewältigt werden. Nebenstrecken existieren dort aufgrund des Geländes nicht. Ein weiterer Teil ist Feldweg, und der letzte Teil Radwege. Dazu kommen ca. 200 Höhenmeter in einer Richtung und ca. 400 Höhenmeter in Gegenrichtung, die zu überwinden sind. Auch abseits dieser "Hausstrecke" beinhalten weitere mögliche Ziele immer große Höhenunterschiede mit Steigungen zwischen 10 und 14%. Diese Steigungen sind meist mehrere hundert Meter lang, also nichts was man mit "Schwung" mal so überwinden könnte.

Laut der bisherigen Diskussion dürfte das potenzielle Podbike dafür nicht allzu gut geeigent sein, ebensowenig ein beliebiges anderes VM.

*Ein Twike als Pkw-Ersatz könnte das vermutlich, ist aber in der aktuellen Version noch nicht zu bekommen und ebenso unbezahlbar. Ein normales Rad/Pedelec ist natürlich auch möglich, fällt dann aber bzgl. Wetterschutz, Rüstzeiten Gepäckmitnahme u.a. entsprechend durch.
 
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Hallo und ich bin neu hier. Ich hatte früher ein Twike und interessiere mich neben Pedelecs auch für Velomobile. Speziell die neu auf den Markt kommenden vierrädrigen Fahrzeuge haben es mir angetan. So auch das Podbike und das Podride. Ich kann mir vorstellen, dass diese Fahrzeuggattung die nächsten Jahre an Bedeutung gewinnt.

Bezgl. Bausätzen bin ich etwas skeptisch. Ich denke das wird anfangs eine kostengünstige Markteintritts-Lösung sein. Es sei denn, das Zusammenschrauben ist sehr einfach. Mit grösserer Verbreitung, wird es wohl auch (Fahrrad)-Händler geben, welche fertige Fahrzeuge verkaufen.

Beim Podbike habe ich etwas Bedenken, dass es etwas filigran gebaut ist. Das Podride scheint mir robuster. Letzteres wird aktuell in Taiwan weiterentwickelt. Bin gespannt wenn erste Prototypen hier un Europa auftauchen werden.
 
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Meine Pendelstrecke ist einfach ca. 22km. Ein durchgehender Radweg existiert nicht. Etwa ein Drittel der Strecke muss auf einer gut ausgebauten Staatsstraße mit entsprechendem Pkw-Verkehr bewältigt werden. Nebenstrecken existieren dort aufgrund des Geländes nicht.
Kenne diese Umstände auch. Ich denke das Podbike ist vor allem dort zuhause, wo es gut ausgebaute Radwege gibt. Vielleicht wäre ja ein gebrachtes Twike 3 etwas für dich. Allerdings sind auch diese nicht ganz günstig...
 

JKL

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Meine Pendelstrecke ist einfach ca. 22km. Ein durchgehender Radweg existiert nicht. Etwa ein Drittel der Strecke muss auf einer gut ausgebauten Staatsstraße mit entsprechendem Pkw-Verkehr bewältigt werden. Nebenstrecken existieren dort aufgrund des Geländes nicht. Ein weiterer Teil ist Feldweg, und der letzte Teil Radwege. Dazu kommen ca. 200 Höhenmeter in einer Richtung und ca. 400 Höhenmeter in Gegenrichtung, die zu überwinden sind. Auch abseits dieser "Hausstrecke" beinhalten weitere mögliche Ziele immer große Höhenunterschiede mit Steigungen zwischen 10 und 14%. Diese Steigungen sind meist mehrere hundert Meter lang, also nichts was man mit "Schwung" mal so überwinden könnte.
Hallo und Willkommen im VM-Forum.

Uiii ... das sind sehr hohe Anforderungen.

Die Pendelstrecke ist ähnlich meiner alten Strecke.
Da hatte ich (192cm, 115kg) 16km mit 180hm auf den letzten 8km, davon 1km mit 8%.
Das war mit meinem Proto ohne Probleme möglich, die 8% Steigung aber auch nur noch mit 40km/h, aber Akku und Antrieb sind auch im Sommer nicht warm geworden.

Jetzt habe ich 10km mit 180hm, davon 1km mit 10%, da geht es nur noch mit 35km/h bergauf und der Motor wird warm.
Ich denke 400hm auf 22km sind in 35 bis 45 Minuten möglich, wenn keine längeren Steigungen >10% dabei sind.
14% sind (>500m) möglich aber belasten Akku und Antrieb.

Habe ich an einem 6% Antieg schon hinter mir gelassen.

Gruß Jörg
 
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Podbike haben mal wieder etwas auf der Website in den "Newsroom" gestellt, leider sehr wenig technische Details, mehr eine Rückschau auf das letzte Jahr und eine Vorschau auf 2020.
Zumindest hier geben sie Zahlen raus:

"Now our pre-order list has passed 2000 pre-orders globally.
In Europe, we increased pre-orders by more than 50% from the previous year."

Wenn sie die wirklich verkaufen würden wären das ja deutlich mehr als alle jemals produzierten Quest und Mango zusammen...
Wobei, selbst wenn das Podbike wirklich den Anklang findet und tatsächlich gekauft wird - dann müssen sie erst mal eine Produktion auf die Beine stellen die das abarbeitet.
Wird spannend.

Sie bedauern zu wenig Zeit für Veranstaltungen und Messen zu haben, weil sie das Podbike seriennah fertig bekommen und verbessern müssen.
Aber das hier tangiert die Interessenten in Deutschland direkt:

"But, you can meet us at Spezi 2020 in April (Germersheim, Germany). We will be there with at least one test bike. It is not possible to book a time, you will have to wait in line. There will be a VIP line for pre-order customers. For Norway, we will have some events around the country. It will be possible to take the Podbike for a test drive at these events. "

2018 hätte ich schon etwa eine Stunde auf eine Probefahrt warten sollen, da sind wir heimgefahren, ich dachte ich fahre es einfach mal 2019 - da haben sie aber "durchgearbeitet".
Die Schlangenbildung wird wohl 2020 nicht besser werden als 2018, aber wenn es die "VIP-line" wirklich gibt kann ich mich wenigstens dort anstellen :whistle:...

Angeblich hat auch ein erster Pre-Order-Kunde in Norwegen das erste Testfahrzeug bekommen, weitere sollen bald folgen.
Ansonsten schreiben sie darüber wie viel Arbeit in den Details steckt, dass sie in Sachen Mitarbeiter aufstocken und dass die Produktion dieses Jahr noch starten soll - wobei die Auslieferung ja in Norwegen starten soll, das war aber schon immer so angedacht.
In Deutschland rechne ich in 2020 noch nicht mit Podbikes auf der Strasse - aber ich lasse mich gerne überraschen :)!

Hier die Links von der englischsprachigen Website - ich nutze nur diese, vieles wird ohnehin nicht übersetzt:

https://www.podbike.com/en/2019-review/

Grüsse
Oliver
 
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Super...2000 Anzahlungen für das Podbike ist super. Ich hoffe dass die keinen totalen Mist gebaut haben in Norwegen und dass es für die erst richtig abgeht mit Stückzahlen, wenn in Deutschland mal 100 Dinger davon rumfahren/funktionieren. Das sind rollende Werbeträger mit feschem Design.
 
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Die sollte 2018 auch schon starten, mal sehen ob es 2022 klappt!
Jo, die Zeitschiene... ich arbeite selbst in der Entwicklung, was soll ich sagen, manchmal sind die Angaben einfach zu optimistisch :whistle:...
Hat mich ehrlich gesagt nicht gewundert mit den Verschiebungen - dieses Jahr könnte ich mir vorstellen dass sie tatsächlich beginnnen mit der Fertigung, aber wenn dann wohl eher gegen Ende des Jahres denke ich.

Und dann ist noch die Frage des Output - selbst wenn entwicklungstechnisch alles in trockenen Tüchern ist können sie ja schlecht innerhalb von ein paar Wochen 2.000 Podbikes bauen - bis dahin sind es dann vielleicht schon 3.000 Vorbestellungen ....

Und wie gesagt, die Auslieferung startet wohl in Norwegen.
Das werden wahrscheinlich nicht die meisten sein, aber ich bin gespannt wie es anläuft und ob in 2021 schon in Deutschland ausgeliefert wird.
Vielleicht dauert auch alles noch ein Jahr länger...
 

FFM

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Und dann ist noch die Frage des Output - selbst wenn entwicklungstechnisch alles in trockenen Tüchern ist können sie ja schlecht innerhalb von ein paar Wochen 2.000 Podbikes bauen - bis dahin sind es dann vielleicht schon 3.000 Vorbestellungen ....
Niedriger als beim Twike wird der Output wohl auch nicht werden können... :rolleyes:
Davon sind leider so wenige unterwegs, dass diese selbst gebraucht nicht günstig werden können (die wollen gleich nur 500 Stück 5er bauen).

Wieso schafft es eigentlich keiner der alteingesessenen Hersteller im Bereich zwischen Fahrrad und Auto etwas brauchbares auf die Straße zu bekommen, was für die breite Masse nützlich und bezahlbar ist?
Wenn, dann bauen Sie nur Tretroller. :X3:
 
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Wieso schafft es eigentlich keiner der alteingesessenen Hersteller
Ich habe sogar festgestellt dass die "alteingesessenen Hersteller" fast sämtliche LPG-PKW vom Markt genommen haben, es gibt wenn überhaupt fast nur noch Erdgasvarianten - für die es ein sehr mageres Tankstellennetz gibt, im Gegensatz zu LPG.
Aber gut, man kann Millionen von Dieselfahrzeugen verkaufen, wen jucken da ein paar tausend Gasfahrzeuge...
 
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DF
Dacia kommt dieses Jahr mit LPG Modellen, da sie kein E-Auto haben - hab ich irgendwo gelesen :)
 
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Milan SL
Wer nach so langer Vorlaufzeit und vielen Filmen nichts zum Verkaufen hat, wird wohl kaum Fuß fassen.

Ich habe Kollegen, die vor 12 Monaten interessiert waren als ich davon erzählte.

Jetzt darf ich mich fremdschämen, weil die es nicht auf die Fahrbahn bringen.
 
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