Podbike angezahlt

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Die Zielgruppe des Podbike wird nicht der 250 km an einem Tag Fahrer sein, sondern eher der 10-30 km Pendler.
Daher läuft dein Argument der Zeiterparnis ins Leere.

Wenn du bei 30 km Strecke dann (beim HPV) noch duschen und umziehen dazurechnest, bist du mit gemächlichen 25 km/h sogar schneller, und mit einem 45 km/h Fahrzeug allemal. (Wenn man kein 200-250 W Treter ist)
So als Hausnummer: Für mich liegt mit dem offenen Fahrrad die Grenze bei ungefähr 10km (variiert nach Fahrrad und Strecke etwas) - darunter ist "langsam fahren und nicht schwitzen" schneller, darüber "schnell fahren und umziehen/waschen". Obwohl ich relativ stark schwitze, ist das langsam auf einem Trekkingrad hierbei noch oberhalb von 20 km/h.
Jetzt ist es angelehnt deutlich schwieriger, beim Fahren am Rücken nicht zu schwitzen, und bei geschlossener Hülle ist auch die Lüftung schlechter, da wird die Grenze wohl darunter liegen.
Ist es nicht genau DAS worüber hier im Forum in gefühlt 80 % der Beiträge diskutiert wird ?
Aber nicht darüber, ob beim Pedelec Rollwiderstand und Gegenwind bei über 25 km/h Fahrgeschwindigkeit durch E-Unterstützung ausgeglichen werden dürfen.
 
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Und jetzt geh mal mit dem Bild des Podride zu deinem Nachbarn und überzeuge ihn eines zu kaufen.

Etwa 95 % der Leute lachen sich tot über ein Fahrzeug, welches aussieht wie aus Robbi, Tobi und das Fliewatüüt.
Da kann es noch so augereift und technisch gut sein, das Podride ist aus optischen Gründen schon quasi unverkäuflich.
Ich glaube, da irrst Du.
Der Niedlichkeitsfaktor verkauft sich auch gut, aus meiner Sicht ergänzen sich die Konzepte und sprechen unterschiedliche Menschen an.

Rücktreten soll m. W. später aus dem Stand Rückwärtsfahren auslösen.
 
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Alleweder A6
Der Niedlichkeitsfaktor verkauft sich auch gut.....
was zu beweisen wäre........
[DOUBLEPOST=1571405744][/DOUBLEPOST]
Vielleicht macht es auch keinen Unterschied und der Generator liefert auch in der anderen Drehrichtung Leistung?
ich meine in einem Video wurde erklärt, dass das Podbike rückwärts fährt, wenn man rückwärts tritt, kann mich aber auch irren. @Kulle war schneller
 
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Steht in Deutschland nicht explizit 1 Motor in den Regeln?
Ich weiß nicht, ob das nicht doch mit zwei Motoren geht, wenn der eine Motor NUR für den Pedelecantrieb genutzt wird und der andere NUR um ausschließlich die Leistung aus dem Tretgenerator umzusetzen.
Es ist nirgendwo vorgeschrieben, wie ich mein Fahrrad antreibe, solange ich nur aus menschlicher Kraft schöpfe. Und auch ein Pedelec ist noch ein Fahrrad.
Im Prinzip dürfte dann der Motor, der nur aus dem Generator versorgt wird auch viel höher unterstützen, als nur die 25 km/h, weil er ja nur den Fahrradantriebsstrang darstellt.
Es dürfen nur beide Systeme nicht elektrisch verbunden sein, außer einer Ansteuerung im Sinne eines PAS.

Problem dabei: Auch wenn das komplett rechtlich so durchgeht, wie ich das beschrieben habe, wird die Polizei bei einer Kontrolle sofort unangenehme Fragen stellen und unterstellen, daß es ein illegales Fahrzeug ist.

Ein Argument mehr, warum ich auf Kette als Antriebsstrang stehe.

Das Argument der leichteren Verstellbarkeit der Tretlagers mit Generator vs. Sitzverschiebung bei Kette ist so eine Sache. Das Verschieben des Sitzes würde leider auch den Schwerpunkt mehr verschieben, als das Verstellen des Tretlagers.
 
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ich meine in einem Video wurde erklärt, dass das Podbike rückwärts fährt, wenn man rückwärts tritt, kann mich aber auch irren.
Wir meinten die Probefahrerin, die nicht recht weiß, wierum sie treten soll und beides macht.

Das Argument der leichteren Verstellbarkeit der Tretlagers mit Generator vs. Sitzverschiebung bei Kette ist so eine Sache.
Ist ohne Last beim Treten nicht so relevant. Die Sitzposition ist ja auch nicht ergonomisch ausgereizt.

Gruß,

Tim
 
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Zum Thema Optik/Design, was bisher wenig thematisiert wurde:

Da kam das Podbike in meinem Kreis im Vergleich zu ähnlichen (PEBL, ELF, Podride, Bio-Hybrid, usw) auch am besten an. Das endgültige Design wurde jedoch von einer externen Firma zugekauft. Es ist nur eines von vielen Aspekten, aber wenn es darum geht etwas neuartiges zu verkaufen, dann spielt es eine gewichtige Rolle.

Beispiel Einführung des iPhone um 2007:
Es gab seinerzeit längst andere, technisch weit überlegene Smartphones, wovon einige ein Tastenbedienfeld und andere schon einen Touchscreen besaßen. Aber erst durch cleveres Marketing und einen ansprechenden Formfaktor gelang es Apple, das Smartphone in seiner heutigen Form als Standard zu etablieren. Es gab 2006 sogar schon ein Smartphone mit Linux-Derivat (Openmoko / Neo Freerunner), was sich 10 Jahre später als der heutige unangefochtene Standard im Smartphone-Markt präsentiert: Android-Smartphones.
Ich bin selbst absolut kein Apple-Fan, aber ich kann respektieren, dass sie zwar mit einer technisch nicht ganz ausgereiften Lösung aber eben einem besseren Design den Weg geebnet haben, was für uns alle heutzutage erschwinglich und nützlich geworden ist.

Möglicherweise kann das Podbike einen ähnlichen "Haben-will" Faktor aufbauen, was sich dann in Nachfrage und Bedarf am Markt niederschlägt. In Folge können andere Firmen (Smartphone-Vergleich: Samsung) was ähnliches mit besserer Technik für einen günstigeren Preis bauen - dann gewinnen am Ende doch alle, oder?
 
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Hab das Podbike jetzt erst "entdeckt" und kann einige Erfahrung zu Tretgeneratoren beisteuern als Mit-Entwickler des Masterflex Brennstoffzellen-Lastenrades aus Herten.
Wie man an der Beule im Rahmen hinter dem Tretlager sieht, hatte die erste Version (S/W-Bild) einen Tretgenerator.
Der "eigentliche" Fahrstrom kam aus einem Brennstoffzellensystem mit anfangs 80W, später fast 200W und wurde in einem kleinen Akku gepuffert.
In diesen Akku hat auch der Tretgenerator hineingearbeitet.
Die verschiedenen Versionen des Rades entstanden ca. zwischen 2005 und 2012.

Die Crux am Tretgenerator ist weniger der Wirkungsgrad, viel mehr die Psychologie: Man spürt keine Rückwirkung. Egal wie man regelt, ob man per Akku puffert oder den Generator direkt den Motor speisen lässt, es fühlt sich unschön an und man hat das gefühl, man käme gar nicht von der Stelle. Besonders der harte Antritt fehlt. Stellt Euch ein riesiges Gummiband statt der Kette vor, dann habt ihr so ungefähr eine Vorstellung. Es macht einfach keinen Spaß. Man könnte sogar sagen, es fühlte sich echt ekelig an zu treten.

Selbst die ambitioniertesten RadfahrerInnen (meine Kollegin auf dem Bild ist jedes Jahr über die Alpen gefahren, ohne Motor) haben trotz langer Eingewöhnungsphase und großem Wissen um die Funktionsweise nicht im entferntesten die vorher abgeschätzte Energie in den Akku einspeisen können. Wir haben den Unsinn mit dem Tretgenerator dann ganz schnell wieder gelassen. Die silberne Version hatte bereits keinen mehr. Dabei hatten wir uns das so töfte vorgestellt: An der Ampel schon mal ein wenig "auf Vorrat treten" und dann losbrausen, oder während der Pause ein wenig im Stand strampeln und so die Reichweite erhöhen... oder ohne Schalten und Trittfrequenzgedöhns jeden Berg hochkurbeln... nichts davon konnte in der Praxis überzeugen.

So oder ähnlich wird das meiner Befürchtung nach auch beim Podbike sein.

Gut bewährt haben sich übrigens die Brennstoffzellensysteme. Leider war die Akkutechnik inzwischen aber an uns vorbeigezogen, und in der Praxis hat keiner der Pilotkunden im zweijährigen EU-Projekt wirklich die volle Reichweite von 80 km benötigt. Alle hatten zwar danach geschrien, aber unsere Datenlogger verrieten uns später, dass die längste jemals gefahrene Strecke am Stück 30 km waren, und das war ich selber beim Karnevalsumzug in Recklinghausen, da hab ich das Ding als Kamelle-Vorratsfahrzeug hingefahren, im Zug benutzt und wieder zurück nach Herten gefahren.

Ein weiterer voller Erfolg war der Neigemechanismus. Man sieht es nur schlecht, aber der Vorbau war in einem Kreissegment geführt und konnte sich in die Kurven legen sowie beim Parken eingerastet werden. Sehr geil, man hatte absolut kein Dreiradfeeling darauf.

Naja, ich wünsche Podbike natürlich viel Glück. Vielleicht kann man ja inzwischen auch regelungstechnisch ganz andere Dinge, bei uns ging halt alles noch nach alter Schule mit analogen PID-Reglern; dennoch, ich bleibe skeptisch. Ist ja schließlich auch teuer und schwer, so ein Generator. Die technischen Probleme waren übrigens enorm. Direktspeisung in den Motor lässt sich kaum verwirklichen, denn wenn man dann auch noch Rekuperation betreiben will, bräuchte man eigentlich einen Regler mit drei Eingängen (Brennstoffzelle{beim Podbike halt der Hauptakku}, Motor und Generator) und zwei Ausgängen (Pufferakku/Supercaps und Motor). Muss man selbst entwickeln, ist teuer, kompliziert, und dem, der das schafft, winkt großer Spaß beim Austesten des Regelfeldes. Wenn Podbike dies mit einem zweiten Motor bewerkstelligen will, per Addier-Planetengetriebe z.B. (haben wir auch mit experimentiert, wäre eventuell mit Kettenantrieb sogar gegangen, aber völlig unbezahlbar) oder notfalls per Freilauf (der schnellere Motor gewinnt jeweils), dann treiben die den Teufel mit dem Beelzebub aus - das ist nur scheinbar einfacher, weil dann riesige Lastsprünge im Hauptmotor auftreten, die die Elektronik nicht richtig deuten kann und versucht, auszuregeln. Das wird im Endeffekt genauso kompliziert, aber nochmals teurer und schwerer.

S1-Deutsche-Telekom-teste-14-Cargobike-Masterflex-a-l-hydrogene-2404.jpg S1-Deutsche-Telekom-teste-14-Cargobike-Masterflex-a-l-hydrogene-2419.jpg
 
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Selbst die ambitioniertesten RadfahrerInnen (meine Kollegin auf dem Bild ist jedes Jahr über die Alpen gefahren, ohne Motor) haben trotz langer Eingewöhnungsphase und großem Wissen um die Funktionsweise nicht im entferntesten die vorher abgeschätzte Energie in den Akku einspeisen können. Wir haben den Unsinn mit dem Tretgenerator dann ganz schnell wieder gelassen. Die silberne Version hatte bereits keinen mehr. Dabei hatten wir uns das so töfte vorgestellt: An der Ampel schon mal ein wenig "auf Vorrat treten" und dann losbrausen, oder während der Pause ein wenig im Stand strampeln und so die Reichweite erhöhen... oder ohne Schalten und Trittfrequenzgedöhns jeden Berg hochkurbeln... nichts davon konnte in der Praxis überzeugen.
Wie gesagt hatte Joachim Fuchs das schon in den 80er oder 90ern herausgefunden.

Für die Facebook-Verweigerer
Ich bin kein Verweigerer, ich brauche nur freigegebene Videos die passend verlinkt sind. Der Link oben funktioniert einwandfrei. Was ich nicht mache ist mir aus irgendeiner verlinkten Timeline
oder wie das heißt das vermeintlich richtige Video rauszusuchen.
Aber wo war der Anstieg? Der Teil wo der Knirps vorfährt bis zum Papa?
Wenn solche Wegführungen gefahren werden sollen mit dem Podbike sind 25 km/h noch zu schnell. Ich hab nicht wirklich mitverfolgen können, in welche generelle Richtung man vorwärtskommt, aber oft kann man da nur Schrittgeschwindigkeit fahren. Dann ist das Konzept schon verständlich, wenn man nicht vorwärtskommen will wird man sich nicht für Effizienz oder Geschwindigkeit interessieren.

Gruß,

Tim
 
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Schert mich nicht und wird mich wohl nie scheren... dümmeres Zeug als Mode und Kleider machen Leute gibt es nicht.
Neid, Gier, Missgunst sind die Motoren des Menschheitsgenosuizid.
Wirklich bedauerlich ist die Mitvernichtung der Erde. (Und meiner Wenigkeit :LOL: )
Im übrigen wäre die Realisation des Zitates DIE Lösung :p
Gruß Krischan
 
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Die Crux am Tretgenerator ist weniger der Wirkungsgrad, viel mehr die Psychologie: Man spürt keine Rückwirkung. Egal wie man regelt, ob man per Akku puffert oder den Generator direkt den Motor speisen lässt,
Das ist ja wirklich interessant.

Hatte schon mal überlegt, wie man Energiepäckchen um Energiepäckchen auf den Antriebsmotor überträgt, um die ganzen Umwandlungen und die fehlende Rückwirkung zu umgehen.

Die elektronische Regelung wäre ja wohl schnell genug aber es fehlt die Gegenkraft einer Kette, welche erstmal so gut wie nicht nachgibt wenn man sich mit vollem Gewicht auf die Pedale stellt. Also ein Gegenmoment von 100kg * 10N *0,17m = 170Nm. Welches anschließend nach und nach abnimmt und bei einer Trittfrequenz von 60 und 100W 17Nm erreicht. Hm, eine Variomatik mit Getriebefaktor 10 und wenigstens 90% Wirkungsgrad.

Ist wohl noch nicht erfunden :(
 
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Aber wo war der Anstieg? Der Teil wo der Knirps vorfährt bis zum Papa?

Ab 04:12 im Video, is doch recht eindeutig.

Wenn solche Wegführungen gefahren werden sollen mit dem Podbike sind 25 km/h noch zu schnell. Ich hab nicht wirklich mitverfolgen können, in welche generelle Richtung man vorwärtskommt, aber oft kann man da nur Schrittgeschwindigkeit fahren. Dann ist das Konzept schon verständlich, wenn man nicht vorwärtskommen will wird man sich nicht für Effizienz oder Geschwindigkeit interessieren.
Jetzt ist es auf einmal zu schnell? :D
Muss ehrlich gestehen, dass ich Verständnisprobleme mit dem 2. und 3. Satz habe. Mag das jemand erklären?
 
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Problem dabei: Auch wenn das komplett rechtlich so durchgeht, wie ich das beschrieben habe, wird die Polizei bei einer Kontrolle sofort unangenehme Fragen stellen und unterstellen, daß es ein illegales Fahrzeug ist.
Da sieht man gar nichts von außen, Kette oder Kabel spielt keine Rolle!

In Folge können andere Firmen (Smartphone-Vergleich: Samsung) was ähnliches mit besserer Technik für einen günstigeren Preis bauen - dann gewinnen am Ende doch alle, oder?
Bis auf die armen Menschen die das zusammenbauen müssen, siehe Samsung...

Selbst die ambitioniertesten RadfahrerInnen (meine Kollegin auf dem Bild ist jedes Jahr über die Alpen gefahren, ohne Motor) haben trotz langer Eingewöhnungsphase und großem Wissen um die Funktionsweise nicht im entferntesten die vorher abgeschätzte Energie in den Akku einspeisen können
Das Problem war aber dann nicht das Treten sondern die optimistische Abschätzung. Bei so einem Fahrzeug kurbelt man ein bisschen ohne Kraft und lässt sich dann vom Motor auf 25km/h bringen. Die Pedale sind zum Gas geben, nicht um nennenswert Leistung zu übertragen.
 
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In etwas größeren PKW wurde ein ähnliches Problem in einem leistungsverzweigten Hybridgetriebe mit einer Drehzahlverhältnis-Regelung gelöst. Das 2-mode-Getriebe hat natürlicherweise vier feste Gänge und dazwischen zwei verschiedene leistungsverzweigt stufenlose Fahrbereiche, da wurden durch so eine Regelung auf feste Drehzahlverhältnisse drei "virtuelle Gänge" dazuerfunden. Die Regelung musste ziemlich hart eingreifen, damit es keinen Gummiband-Effekt gibt und sich wirklich wie echte Gänge anfühlt.
Ob das bei einem Pedalantrieb auch taugt, weiß ich nicht. Auf den ersten Blick scheinen die Probleme (harter Antritt im Fahrrad, Lastwechsel im Auto) allerdings verwandt, und was in Sörensens Arbeit zu Gangsprüngen erwähnt ist, klingt auch so, als ob Drehzahlverhältnisse zumindest wichtig sind.
[DOUBLEPOST=1571419063][/DOUBLEPOST]
Ab 04:12 im Video, is doch recht eindeutig.
Die Rampe nach rechts nach der Unterführung? Wenn die steiler ist als das Stück mit dem Kind vorneweg, dann nicht viel.
Auf derartiger Fahrradinfrastruktur hätte ich glaube ich keine Lust, mehr als 5...7km weit zu fahren. Aber bei dem ständigen Bremsen und Beschleunigen dort kann ich verstehen, dass jemand intensiv über E-Antrieb mit Rekuperation nachdenkt.
 
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Die elektronische Regelung wäre ja wohl schnell genug aber es fehlt die Gegenkraft einer Kette, welche erstmal so gut wie nicht nachgibt wenn man sich mit vollem Gewicht auf die Pedale stellt. Also ein Gegenmoment von 100kg * 10N *0,17m = 170Nm. Welches anschließend nach und nach abnimmt und bei einer Trittfrequenz von 60 und 100W 17Nm erreicht.
Es gibt einen Ergometerhersteller, der auch Herzfrequenz gesteuerte Pedelecsysteme anbietet. Da gäbe es vielleicht Ideen dazu, wie man das lösen kann.

(für mich ist die Kette die bessere Lösung ;-)
 
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