Planung Fahrradwohnmobil (war: Aktuelles Projekt 2027)

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Hallo zusammen,

Bin ja schon n weile in den Forum aber hatte nie groß geplant- Habe durch Enduro Rene mich ermutig gefühlt ein eigenden Fahrradwohnmobil zu bauen.

bin Gespannt was ihr zu mein Projekt so schreibt- Liebe Grüße
 

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Du hast aber auch mitbekommen, welchen Streß Enduro Rene mit seinem Fahrzeug hat??
Natürlich weis ich das aber ich habe Berufliche Erfahrungen die mich bei den Projekt begleiten sowie die Maschienen die ich zum Bau nutzen kann. Zudem entwickel ich mein VeloMobil schon seit 3 Jahren. Und auch die Bedenken kann ich auch Verstehen. Man Entwickelt halt n Prototypen und die Entwickelt sich immer weiter.
 
Fur mich geht "weniger ist mehr". Bei die Dieselmotorisierten Wohnwagen, wird regelmassig drauf hingewiesen das so ein Ausbau uber die Kabine sich sehr negatif auf Sprittverbrauch auswirkt. So ein Hebedach ist da vielleicht auch ne Lösung, hatt aber auch wieder Nachteile
Auch schwerpunktmassig und bei Seitenwind vielleicht eine nicht so gute idee. Die Breite von 1,5 meter beschrankt ziemlich wo man damit noch fahren kann. Radwege sind damit ausgeschlossen, oder man erlebt regelmassig eine Uberraschung in Form von Pollern usw wo man nicht dran vorbei kommt. Mit 25km/h uber die Bundesstrasse die Stau anfuhren ist aber auch nicht meine Idee von entspanntes Reisen.

Al das Comfort was man mitschleppt hatt folgen. Fahr auch mit Auto und Wohnwagen da hatt man das auch. Und da bin ich auch am liebsten unter die Plane vor das Ding. Frau und Kinder haben aber auch Wunsche. Per Fahrrad mach ich es eher Minimalistisch, mit Tarp, Schlafsack usw. Das gibt mir eine enorme Flexibilität wie ich mit meine Umgebung umgehen kann. Wenn notwendig druck ich mein Fahrzeug auch mal nen Böschung hoch oder so. Reichweitenangst muss ich ohne E auch nicht haben. Uberbelastung von dafur nicht bedachte Technik ist auch kein Thema. Mit so ein Wohnwagen geht das nicht mehr.

Wenn man dennoch diesen Weg gehen will kann ich das Verstehen, es bietet durchaus auch Vorteile. Allerdings finde ich die Anwendung von Grenzenlosen Optimismus und das Ausblenden der mogliche Probleme, Problemstellen nicht so vernunftig. Ok dann hatt man was zu berichten auf Youtube, aber das ist nicht fur jedem das Zweck. Mach eine erliche Beurteilung der Schattenseiten, Nachteile. Das wird zu ein besseres Resultat fuhren.
 
Grundsätzlich find ich solche Projekte immer irgendwie spannend, aber verstehen kann ich sie nicht.

Wenn ich einen Wohnwagen mit dem PKW ziehe oder ein Wohnmobil fahre, dann komme ich in absehbarer Zeit in eine Gegend die ich nicht kenne und hab mein "Eigenheim" trotzdem mit. So verstehe ich Camping-Urlaub, relativ schnell dort sein wo ich nicht immer hinkomme und dann dort auf nichts verzichten was ich beim Kauf/Bau berücksichtigt habe.

Bei so einem Fahrrad-Camper ist man doch von der Reichweite, Geschwindigkeit,... sehr eingeschränkt. Bis ich da in eine Gegend komme die ich mit einem normalen Fahrrad nicht in einem Tag erreiche und dann sogar wieder nach Hause fahren und bequem in meinem Bett schlafen kann ist doch mein Urlaub schon wieder vorbei. Und den Fahrrad-Camper auf einem Anhänger irgendwo hinbringen um dann von dort zu starten damit man mal etwas weiter von der Heimat weg kommt ist ja auch nicht im Sinne des Erfinders.

Wie gesagt, für mich irgendwie sehr spannend aber den Sinn verstehe ich nicht. Dann lieber Bikepacking, ganz einfach und minimalistisch.
 
Also die Bilder sind sehr falsch - gleiche Maßstäbe je Achse wären schön (und nicht 6.4 mm/Pixel die eine und 8.5 die andere), so hat der eingezeichnete Schlafbereich eine Breite von 1,31 m aber nur eine Länge von 1,16 m.
Wenn ich den Maßstab der Breite hernehme, ist das gezeigte Mobil 7,40 m lang und hat keinen Platz für Beine.
In 3D gilt dasselbe: es fehlt vorne und hinten der Platz für eine Tretbewegung der Beine. Dafür ist es mit nur einer Person dargestellt eher umsetzbar.

Das Zielgewicht ist bisher auch sehr optimistisch. Ich denke unter 600 kg wird das voll beladen nicht zu bekommen sein, wenn man nicht auf CFK-Bauweise wie Harald Winkler umschwenken will.
- oder das Ding wird gesundgeschrumpft.

Gruß,

Tim
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mir die Bilder so anschauen, fehlen mir die TV-Satanlage, die Nasszelle mit Dusche und das Chemieklo.

Wenn ich genauer schaue, sehe ich Autositze oder Inneneinrichtung für zwei, die niemals auf 1,5m Breite passt, sich unterscheidende Fronten.

Wie TimB erwähnt hat, die Bilder untereinander sind sehr falsch.

Ebenso will ich mich anderen Vorrednern anschließen, dass das Geschoss sicherlich eine halbe Tonne+ wiegt. Das wird alles sehr langsam sein, wenig Reichweite haben und überwiegend auf Autostrassen im drückenden Verkehr rollen müssen. Tiefliegers Anmerkungen zur Herangehensweise und Philosophie von Radreisen teile ich und fühle mich folgerichtig bei deinem Projekt überhaupt nicht angesprochen.
Ebenso finde ich es cool, dass immer wieder jemand mit einer neuen Idee auftaucht. Aber realistisch finde ich das nicht. Als Projekt zum zeigen und stehen gut, aber damit real unterwegs sein?

Ich würd da eher ein elektrisches Microcar mit Anhängerkupplung und Mini-Wohnwagen versehen. Bei Deinem Projekt fehlte mir die Lust zum treten, um das rollende Scheunentor durch den Wind zu bekommen.
 
Fur mich geht "weniger ist mehr". Bei die Dieselmotorisierten Wohnwagen, wird regelmassig drauf hingewiesen das so ein Ausbau uber die Kabine sich sehr negatif auf Sprittverbrauch auswirkt. So ein Hebedach ist da vielleicht auch ne Lösung, hatt aber auch wieder Nachteile
Auch schwerpunktmassig und bei Seitenwind vielleicht eine nicht so gute idee. Die Breite von 1,5 meter beschrankt ziemlich wo man damit noch fahren kann. Radwege sind damit ausgeschlossen, oder man erlebt regelmassig eine Uberraschung in Form von Pollern usw wo man nicht dran vorbei kommt. Mit 25km/h uber die Bundesstrasse die Stau anfuhren ist aber auch nicht meine Idee von entspanntes Reisen.

Al das Comfort was man mitschleppt hatt folgen. Fahr auch mit Auto und Wohnwagen da hatt man das auch. Und da bin ich auch am liebsten unter die Plane vor das Ding. Frau und Kinder haben aber auch Wunsche. Per Fahrrad mach ich es eher Minimalistisch, mit Tarp, Schlafsack usw. Das gibt mir eine enorme Flexibilität wie ich mit meine Umgebung umgehen kann. Wenn notwendig druck ich mein Fahrzeug auch mal nen Böschung hoch oder so. Reichweitenangst muss ich ohne E auch nicht haben. Uberbelastung von dafur nicht bedachte Technik ist auch kein Thema. Mit so ein Wohnwagen geht das nicht mehr.

Wenn man dennoch diesen Weg gehen will kann ich das Verstehen, es bietet durchaus auch Vorteile. Allerdings finde ich die Anwendung von Grenzenlosen Optimismus und das Ausblenden der mogliche Probleme, Problemstellen nicht so vernunftig. Ok dann hatt man was zu berichten auf Youtube, aber das ist nicht fur jedem das Zweck. Mach eine erliche Beurteilung der Schattenseiten, Nachteile. Das wird zu ein besseres Resultat fuhren.
Das ist mir alles schon bewust. Und was in der Konzeptzeichnung steht ist nur eine Interpretation von den was ich den Program an daten gab. Natürlich hat n Alkoven ein einfluss auf den Verbrauch aber ich denke wenn wir an den Prunkt sind das wir uns Darüber gedanken machen wollen, dann brauchen wir auch keine Fahrradwohnwagen und Wohnmobile bauen- Die 1,5 Meter breite war nur für ein Fahrradwohnmobil für Zwei Personen gedacht. Der Prototype ist für 1 Person und damit nur 1 Meter Breit. Er hat zwar dann n Slideout das man drinne auf 1,44 mal 2,1 Meter Liegefläche kommt und Theoretisch reicht für 2 Personen. Nur fahren wird der Prototype nur mit einer Person.
 
Hier sind eben viele eher auf Bio antrieb, und dann moglichst effizient gerichtet. Das man auch mal in november ein paar Nachte mit nen Fahrradwohnmobil los will, etwas beheizt ubernachten, ist hier nicht so ublich. Im Velocar unterforum gibt es durchaus einige Fahrzeuge wobei Geschwindigkeit nicht hoch auf die Liste steht. Die aber dennoch normal fahrbar sind.

Auch wenn man nen Wohnwagen baut, kann man dabei auf effiziens achten, etwas niedriger, eine etwas mehr liegende Fahrerposition, oder wenigstens Auto sitzposition ahnlich nicht LKW Fahrer, Den Alkoven macht mal grob 1/4 extra frontalflache. Das merkt man. Gleichzeitig sehe ich aber nicht was er moglich macht. Stehhohe im Wohnwahen? Dafur ist er an die falsche Stelle, und moglich zu niedrig. Gepacktransport mit das gewicht ganz oben? Wenn man den Aufbau mit etwas kleinere Locher verseht, Ecken der Lochen etwas rundet, dann lasst sich z.b. aus nen Sandwich von 3 oder 4mm Sperrholz, XPS schaum als isolation und noch ne lage Sperrholz eine sehr stabile Platte bauen, die auch Tragend sein kann. Dann braucht man weniger Rahmen/Chassis.

Ich erinnere mich an ein Fahrrad Wohnwagen fahrer dessen Wohnmobil 100 KG wog. Der hatte sich mal vercalculiert mit den Verbrauch und er verbrachte in der Nahe von Amsterdam mit seine Frau ein Tag auf den Radweg. Laden ging dort nicht. Und das Ding auf Biopower zu eine Steckdose fahren könnte er nicht. Also musste er alleine los, irgendwo sein Fahrrrad aufladen, zuruck, bis er dann weiter könnte.

Das Ziel von ein Wohnmobil ist die Freiheit zu reisen, und unkompliziert zu Ubernachten. Wenn man aber nicht aufpasst, wird dabei die Aktionsradius von eine Tagreise sehr klein, und das Reisen sehr kompliziert weil man dauernd probleme beheben muss die wegen das extra Komfort auftreten. Mit die minimalistische Methode im VM mach ich so 100km in ein halben Tag, wobei ich dann durchaus noch mit Touren intensität unterwegs bin. Allerdings wurde ich damit nicht so eine Wintertour richtung Norden machen wie Rene gemacht hatt.

Wenn dein Geschoss gross wird, wird es schwer, weil es schwer ist, muss die Konstruction schwerer, um nicht Kaput zu gehen, um das dann zu bewegen braucht man viel Akkuleistung, was auch wieder wiegt, und deswegen muss noch schwerer gebaut werden usw. So gerät man in ein Teufelskreis. Nimm das ernst. Grosses Pluspunkt vom Wohnmobil ist das man damit die Deichselproblematik nicht hatt, und kein Anhänger hatt der das Zugfahrzeug in Gewicht ubersteigt.
 
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