Da ich seit ca. 25 Jahren unter dem Piriformis-Syndrom leide, war auch das Liegeradeln (seit ca. 17 Jahren) für mich immer auch ein Sitzproblem, welches ich jedoch nicht verstehen konnte, bis ich vor ca. einem Jahr (durch Zufall) erfuhr, woran es lag - alle Versuche, die beim Liegeradeln entstandenen Schmerzen zu reduzieren, misslangen in den vielen Jahren schlussendlich (Piriformis: man kann sozusagen nicht lange auf seinen Sitzhöckern sitzen, ohne starke Schmerzen an diesen zu erlangen).
Seitdem mir aber das Problem mit meinen Sitzhöckern bekannt geworden ist (ich es also benennen/lokalisieren kann), konnte ich durch gezielte Suche endlich Abhilfe schaffen und kann seither stundenlang schmerzfrei radeln. Die Lösung war das orthopädische Sitzkissen von Healthfix, welches ich zur Größenanpassung an die Liegeradnetzsitze verkleinerte, mit einem neuen 3-D-Netz-Bezug versah und mittels Klebe-Klett-Flausch auf die bestehenden Netzsitze draufsetzte. Wichtig ist zu wissen, dass nur die harte Variante (das Sitzkissen gibt es in 'soft', 'medium' und 'fest') dauerhaft Abhilfe schafft, obwohl ich nur 67 kg (nackig) wiege. Die weichen und mittelharten Varianten (incl. des Autositzkissens von Healthfix, welches aber schmaler/dünner und in 'medium' gehalten ist) saßen sich schon nach wenigen Std. durch/platt und verloren dadurch ihre entlastende Wirkung.
Auf den Fotos sieht man in etwa, wie ich es umgesetzt habe. Für alle, die das gleiche Problem haben, würde dies sozusagen eine mögliche Lösung darstellen. Anhand der Fotos vom Spirit kann man gut meinen Erkenntnisprozess durchlaufen: erst der Versuch mit dem Netzsitz (diverse weitere vorherige) und dann die Lösung mit dem Healthfix-Kissen; das Fell ist übriggeblieben aus den vorherigen Versuchen und weil es so wohltuend wirkt, habe ich es mit übernommen.
Über die SPM-Variante habe ich (weil mir der Bezug nicht so gut gelang) einen Überzieher gelegt. Auf dem SPM-Sitz (nachdem ich zuerst den Body-Link nutzte) rutschte ich intuitiv so weit herab, bis ich nur noch auf der rückwärtigen Knochengesäßplatte lag und somit die Sitzhöcker entlastete, was aber wiederum zu einem zu großen Körperöffnungswinkel und damit Kraftverlust führte. Das Herabrutschen führte ich auf die Konstruktion des HP-Mesh-Rahmens zurück, was aber nur zum Teil stimmte - denn es liegt eigentlich an seinem unteren Querrohr, welches in Kombination zum eingestellten Sitzwinkel die Wirkung einer eingebauten 'Rutschbahn' entfaltet, welcher man mit dem Schaumstoff von HP nur teilweise entgegenwirken kann.
Mein Umbau des Sitzrahmens bewirkte zwar eine Verbesserung, aber entfernte die 'Rutschbahn' nicht endgültig. Erst eine Ventisiteinlage (eingeschoben zw. Netzsitzgeflecht und den Spanngummis über die gesamte Sitzrahmenlänge - die Originalspanngurte habe ich entfernt und durch Spanngummi ersetzt), welche ich in Höhe des Querrohrs mittels Kabelbindern 'verdünnte', entfernte in Kombination mit meinem Rahmenumbau als auch dem Healthfix-Kissen den 'Nach-vorne-Rutscheffekt' vom HP-Netzsitz endgültig.
Am W1 steht der Bezug noch aus (warte auf Lieferung von Extremtextil) und wird eigentlich dann ungefähr so aussehen wie der am Spirit (nur nicht so hoch 'gebaut').
(Falls Vermutungen entstehen: mit der Firma 'Healthfix' bzw. 'Extremtextil' habe ich keine geschäftlichen Verbindungen; ich will sozusagen hier nicht für deren Produkte werben. Jedoch gibt es auch keine andere Sitzkissenfirma, welche das Piriformis-Problem so gezielt und professionell löst wie diese und auch kein Händler, welcher so gute Ware für eigene Projekte anbietet.)
Sicherlich sehen meine Lösungen an der SPM sowie dem W1 etwas 'unbeholfen' aus, aber nur, wenn gerade keiner auf den Sitzen sitzt. Denn wenn ich drauf sitze, dann sieht man als zuschauender Passant die Kostruktionen nicht, weil sie sich genügend eindrücken und daher unter dem Popo ausreichend 'verschwinden'. Sie führen also auch nicht zu einer exorbitanten Sitzerhöhung, ergo einer Verringerung der Tretlagerüberhöhung - die Sitzerhöhung ist eher marginal bzw. vernachlässigenswert.
Das Ganze habe ich zuvor auch mittels zugeschnittener Ventisitmatten versucht/probiert. Doch diese haben sich auf Dauer (langes Radeln) als zu unbequem/hart herausgestellt und führten letztendlich auch zu Druckwundstellen an den seitlichen Hüftknochen sowie der hinteren Gesäßrückenplatte. Sie sind daher für die Behebung von Piriformisproblemen eher ungeeignet.
Seitdem mir aber das Problem mit meinen Sitzhöckern bekannt geworden ist (ich es also benennen/lokalisieren kann), konnte ich durch gezielte Suche endlich Abhilfe schaffen und kann seither stundenlang schmerzfrei radeln. Die Lösung war das orthopädische Sitzkissen von Healthfix, welches ich zur Größenanpassung an die Liegeradnetzsitze verkleinerte, mit einem neuen 3-D-Netz-Bezug versah und mittels Klebe-Klett-Flausch auf die bestehenden Netzsitze draufsetzte. Wichtig ist zu wissen, dass nur die harte Variante (das Sitzkissen gibt es in 'soft', 'medium' und 'fest') dauerhaft Abhilfe schafft, obwohl ich nur 67 kg (nackig) wiege. Die weichen und mittelharten Varianten (incl. des Autositzkissens von Healthfix, welches aber schmaler/dünner und in 'medium' gehalten ist) saßen sich schon nach wenigen Std. durch/platt und verloren dadurch ihre entlastende Wirkung.
Auf den Fotos sieht man in etwa, wie ich es umgesetzt habe. Für alle, die das gleiche Problem haben, würde dies sozusagen eine mögliche Lösung darstellen. Anhand der Fotos vom Spirit kann man gut meinen Erkenntnisprozess durchlaufen: erst der Versuch mit dem Netzsitz (diverse weitere vorherige) und dann die Lösung mit dem Healthfix-Kissen; das Fell ist übriggeblieben aus den vorherigen Versuchen und weil es so wohltuend wirkt, habe ich es mit übernommen.
Über die SPM-Variante habe ich (weil mir der Bezug nicht so gut gelang) einen Überzieher gelegt. Auf dem SPM-Sitz (nachdem ich zuerst den Body-Link nutzte) rutschte ich intuitiv so weit herab, bis ich nur noch auf der rückwärtigen Knochengesäßplatte lag und somit die Sitzhöcker entlastete, was aber wiederum zu einem zu großen Körperöffnungswinkel und damit Kraftverlust führte. Das Herabrutschen führte ich auf die Konstruktion des HP-Mesh-Rahmens zurück, was aber nur zum Teil stimmte - denn es liegt eigentlich an seinem unteren Querrohr, welches in Kombination zum eingestellten Sitzwinkel die Wirkung einer eingebauten 'Rutschbahn' entfaltet, welcher man mit dem Schaumstoff von HP nur teilweise entgegenwirken kann.
Mein Umbau des Sitzrahmens bewirkte zwar eine Verbesserung, aber entfernte die 'Rutschbahn' nicht endgültig. Erst eine Ventisiteinlage (eingeschoben zw. Netzsitzgeflecht und den Spanngummis über die gesamte Sitzrahmenlänge - die Originalspanngurte habe ich entfernt und durch Spanngummi ersetzt), welche ich in Höhe des Querrohrs mittels Kabelbindern 'verdünnte', entfernte in Kombination mit meinem Rahmenumbau als auch dem Healthfix-Kissen den 'Nach-vorne-Rutscheffekt' vom HP-Netzsitz endgültig.
Am W1 steht der Bezug noch aus (warte auf Lieferung von Extremtextil) und wird eigentlich dann ungefähr so aussehen wie der am Spirit (nur nicht so hoch 'gebaut').
(Falls Vermutungen entstehen: mit der Firma 'Healthfix' bzw. 'Extremtextil' habe ich keine geschäftlichen Verbindungen; ich will sozusagen hier nicht für deren Produkte werben. Jedoch gibt es auch keine andere Sitzkissenfirma, welche das Piriformis-Problem so gezielt und professionell löst wie diese und auch kein Händler, welcher so gute Ware für eigene Projekte anbietet.)
Sicherlich sehen meine Lösungen an der SPM sowie dem W1 etwas 'unbeholfen' aus, aber nur, wenn gerade keiner auf den Sitzen sitzt. Denn wenn ich drauf sitze, dann sieht man als zuschauender Passant die Kostruktionen nicht, weil sie sich genügend eindrücken und daher unter dem Popo ausreichend 'verschwinden'. Sie führen also auch nicht zu einer exorbitanten Sitzerhöhung, ergo einer Verringerung der Tretlagerüberhöhung - die Sitzerhöhung ist eher marginal bzw. vernachlässigenswert.
Das Ganze habe ich zuvor auch mittels zugeschnittener Ventisitmatten versucht/probiert. Doch diese haben sich auf Dauer (langes Radeln) als zu unbequem/hart herausgestellt und führten letztendlich auch zu Druckwundstellen an den seitlichen Hüftknochen sowie der hinteren Gesäßrückenplatte. Sie sind daher für die Behebung von Piriformisproblemen eher ungeeignet.
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