Pimp my Scorpion

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Wer genau hinschaut und die Befestigung der BodyLink-Sitze kennt, wird vielleicht merken, dass der Sitz zu weit hinten gezeichnet ist. Das muss geändert werden. Außerdem gehe ich davon aus, dass ich auf jeden Fall 2 Sitze werde bauen müssen, weil beim ersten Versuch sicherlich nicht alles passen wird.
 
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Bevor es wirklich weitergeht erst mal ne blöde Frage: der Gepäckträger muss abgenommen werden. Er ist den Wangen des Sitzes im Weg. Müssen die Gewinde in den Befestigungsschrauben der Federschwinge mit Stopfen verschlossen werden oder sind die bei nicht montiertem Gepäckträger offen?

Und jetzt weiter im Bilderbuch. Übertragen des Profils aufs Multiplex. Ich habe ein Reststück 6 mm Multiplex (genauer 1/4") ergattert. Also müssen die Wangen allein schon Stabilitätsgründen ziemlich hoch werden. Ich riskiere mal 7.5 cm. 50% mehr als im Profil aus dem Netz. Dieses wird übertragen und dann mit Lineal und Bleistift um 2.5 cm verbreitert. Weil Schnitte mit der Stichsäge ohnehin nachgearbeitet werden müssen, lässt sich ein Ausgleich der Toleranzen einfach herstellen. (Ich bin mal gespannt, ob meine Bildhauerfeilen auch an Sperrholz funktionieren)

DSC_4176.JPG
 
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Müssen die Gewinde in den Befestigungsschrauben der Federschwinge mit Stopfen verschlossen werden oder sind die bei nicht montiertem Gepäckträger offen?
Da müssen dann passende, kürzere Schrauben rein, die halten das Schwingenlager. Beim Schrauben aufpassen und das Schwingenlager gegen mitdrehen sichern (unten ist ein kleines Loch im Rahmen, z. B. mit einem Inbus kann da das Gleitlager gegen Drehen gesichert werden).
 
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Nee nee, das ist doch ein fs26, hat die neue Schwingenlagerung - da können die Gewinde für den Gepäckträger in den Schrauben für die Achsbefestigung offen bleiben.
 

jpr

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Der Body-Link von HP, den ich auf meinem Scorpion fahre, bietet auch keinen Seitenhalt - kein Problem.

Ist auch ein Untenlenker, wer dazu noch ein bisschen Körperspannung aufbringen kann, bleibt auch auf 2 Rädern sicher liegen.
 
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Moin,
aber das ist doch nen Sitz mit 0 Seitenhalt. Ob das so der Weißheit letzter Schluss ist??
Weiter oben schrieb ich ja, dass ich mich zuerst um die grundlegenden Dinge kümmern wollte - Befestigung - beim Scorpion ja nicht so ohne, Rückenkontur - und erst danach um den Seitenhalt. Alles auf einmal wäre ein bisserl viel auf einmal.

Der Sitz wird nach meiner Einschätzung übrigens noch weniger Seitenhalt bieten als der BodyLink-Sitz, der ja doch eine leichte Mulde darstellt, die bei schräg abfallendem Straßenprofil ein kleines bisschen zusätzlichen Halt bietet. Was ich in der unmittelbaren Nachbarschaft testen kann.
 
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Ich habe neulich beim Fahren wieder ein immer stärker werdendes Schleifgeräusch am rechten Vorderrad bemerkt. „Grml... schon wieder Bremse verstellt“ dachte ich und hab gestern mal die Sattel neu justiert. Hat aber nichts geholfen, das Schleifen ging weiter, zum Schutzblech war auch überall genug Luft. Also Rad abgemacht und die Achse angeschaut -- die ging total schwer zu drehen! :eek:

Kann da etwas zu fest angezogen sein, z.B. über die Schraube, die die Achse in der Aufhängung hält? Kann Dreck in das Lager gekommen sein oder ist jetzt gar der SON hinüber? :oops: Die Lichtleistung war von Anfang an nicht so toll, ich habe das aber auf ein Kabelproblem vereinfacht und mich noch nicht darum gekümmert. Ich scheute bisher den Gang zur Werkstatt, der aber eigentlich unvermeidlich ist, weil noch viel an dem Rad zu richten ist und mir einfach die Erfahrung (und die Zeit) fehlt, das selber zu machen.

Daß da ein wenig Gekniesel in den Ritzen klebt (roter Pfeil im Bild), sollte ja erstmal nichts Ungewöhnliches sein. Das sollte auch (hoffentlich) eigentlich nicht ins Innere vordringen können, oder?
Vorderrad.jpg
 
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Die Achse ist im ausgebauten Zustand auch bei einem brandneuen SON (gefühlt) schwer mit der Hand zu drehen, das ist aber nur den ungünstigen Hebelverhältnissen beim "Handbetrieb" geschuldet. Für die Rotation an sich macht das wenig aus. Habe eben ein neues VR mit SON eingebaut, da geht das auch gefühlt recht schwer.
Bei mir schliffen die Bremsen schon, wenn das Rad eben nicht mehr ordentlich verspannt war, also einfach noch mal einbauen, gescheit festziehen und dann noch mal schauen/hören.
 
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Also Rad abgemacht und die Achse angeschaut -- die ging total schwer zu drehen!
Spann mal die Achse vorsichtig irgendwo fest ein (zwischen Schutzbacken im Schraubstock oä.) und drehe dann am Rad. Falls das nicht geht, bau das Rad wieder ein, aber lass das Kabel offen und sorge dafür, dass weder Schutzblech noch Bremse irgendwie stören können (Beläge raus und Schacht putzen, Scheibe abbauen, etc. - Hauptsache du kannst es ausschließen).
Wenn es auch dann noch Schleifgeräusche macht oder deutlich bremst, ist der Dynamo ein Fall für den Reparaturservice von Schmidt. Wenn beides nicht der Fall ist, such erstmal in den übrigen Komponenten weiter nach der Ursache.
 
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Wenn es auch dann noch Schleifgeräusche macht oder deutlich bremst,
Schleifgeräusche dürfen natürlich nicht sein. Und fühlbares mechanisches Schleifen darf auch nicht sein. Aber die Nabendynamos sind allesamt polfühlig: man muss immer Widerstände überwinden, danach geht es erstmal einen kleinen Moment leicht und gleich wieder schwerer. So eine kraftmäßige Berg- und Talbahn. Aber alles ohne dass es irgendwo schleift (das fühlt man ja auch)

Bremsen tut ein tut ein Nabendynamo natürlich auch aufgrund seiner Polfühligkeit - die Energie zum Überwinden der Pole (es müsste sowohl um magnetische Anziehung als auch um Wirbelstromverluste in den Polschuhen gehen) muss ja irgendwo herkommen. Meine alte Dynahub dreht sich eingespannt keine volle Umdrehung, egal wie stark man das Rad anwirft, bei sauber eingestellten Lagern. Und vom SON erwarte ich auch nichts anderes.
 
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Meine alte Dynahub dreht sich eingespannt keine volle Umdrehung, egal wie stark man das Rad anwirft, bei sauber eingestellten Lagern. Und vom SON erwarte ich auch nichts anderes.
Dann solltest du dich auf ein kleines Wunder gefasst machen, wenn du mal ein Rad mit SON in die Finger bekommst. ;) Oder mit einem Shutter-Precision-Dynamo oder einem aktuellen Shimano-Dynamo.
Das Wirbelstrom-Problem ist heutzutage ganz gut gelöst, und die magnetische Anziehung sorgt nur für die Polfühligkeit, sie erzeugt bei fest eingebautem Dynamo keine Verluste. Es bleiben noch Ummagnetisierungsverluste durch die Hysterese der verwendeten Materialien.
 
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schwer mit der Hand zu drehen, das ist aber nur den ungünstigen Hebelverhältnissen beim "Handbetrieb" geschuldet.
Ja gut, das merke ich auch am Up mit PD-8, wenn ich dort das Kabel vom Scheinwerfer abziehe und die Achse am Steckkontakt drehe. Ich hab das Trike-Rad heute nochmal herausgenommen, die Achse geht wirklich extrem schwer, ich muss schon richtig drücken, dass es sich überhaupt bewegt. Das ist definitiv nicht in Ordnung. Ich werde es morgen mal einpacken und zum Laden bringen.
 
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