Pendelrad 2.0 ( was schnelles und leichtes)

@eisenherz : ja das hier ist eine Art Kaufberatung. Daher verwies ich ja auf die absoluten Spezialfragen.
Die Tipps mit dem ZR bzgl um die Ecke treten sind natürlich richtig und wichtig.

Mit @Jack-Lee hatte ich auch gesprochen, der hat ja ähnliche Abmaße wie ich und gab da hinsichtlich der Möglichkeit die Füße abstellen zu können gute Hinweise.

@Reinhard : die Blinkelichter sind ja offiziell nicht gestattet, aber ich finde die Dinger besser, als von nem Auto aufgeraucht zu werden. Gerade bei uns in der Gegend sind die Straßen teilweise schmal und kurvig und die Fahrer ( kein Gendern nötig) fühlen sich als nächster Walter Röhrl, Sebastian Loeb usw usw.

Das hat aber nichts mit der Auswahl des Rades zu tun.

Christian
 
Aktuell auf dem Schirm( Reihenfolge ist keine Wertung):

Toxy Zr (20/20)
Velomo Highfly (28/28)
Raptobike
Zox (26/26)
Aus eigener 30km-Pendel-Erfahrung mit dem Raptobike Lowracer:
Raptobike Lowracer hat einen sehr steifen Antrieb, dank Frontantrieb, aber dadurch sind enge Kurven nur bedingt möglich. Daher würde ich das nur in Betracht ziehen, wenn Du keine scharfen Kurven / Stadtverkehr fahren musst.

Ich bin danach ein knappes Jahr mit meinem Optima Baron gependelt. Es war für mich nicht spürbar langsamer, aber dafür durch den Heckantrieb und das "freie" Vorderrad besser für den Stadtverkehr und enge Kurven fahrbar. Auch der nach oben schwenkbare Tiller-Lenker vom Optima macht einiges einfacher.
Raptobike Lowracer scheint auch weniger Federung durch den Rahmen zu haben und rüttelt einen bei Schlaglöchern und Unebenheiten ordentlich durch. Hat mir dabei gelegentlich die Kette abgeworfen.

Daher wäre ggf. ein Optima Baron auch eine nicht teure Alternative.
 
Also Schotter habe ich nicht, aber teilweise auf der einen Abfahrt kommen Wellen bzw überasphaltierte Betonplatten. Da könnte schon Anfangen mit Springen. Wäre blöd.
 
Die Tangente steht beim Aufrollen auf Hindernisse trotzdem steiler ;) ... war auch schon mit nem 20" Vellobike in den Alpen ... 26" oder größer wäre bedeutend geschmeidiger gewesen
54874454673_bc5aaab045_o.jpeg
 
@eisenherz aber du willst doch nicht ein Velo mit 20“ kaufen :oops: Ich bin entsetzt :eek: Das geht gar nicht. Die Tangente ist zu steil o_OIMG_0537.jpeg
Kein Wunder sterben die Einspurer aus. Damit fällst du in jedes Loch :coffee: Bei den vielen Löcher verschwinden hunderte Liegeräder am Tag :cry: Bald sind sie ausgestorben.
Ich hätte nicht schreiben sollen. Ich bereue es. Ich werde es nicht mehr tun. Nur noch offizielles für den Futurebike. Sorry
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hätte hier dieses Cruzbike Vendetta V20. Das ist auf alle Fälle ein schnelles Liegerad und wiegt auch nur knapp über 11 kg. Es fährt sich richtig gut und macht Spaß, wenn man gelernt hat, damit zu fahren (Das dauert ein paar Tage). Leider passen meine Wege hier nur so mittelmäßig zu den Rad und ich würde es ggf wieder verkaufen. Ich wohne relativ dicht zu dir, ca 60 km Richtung Erfurt. Kannst dich bei Interesse melden.
 
Meine IBL ist irgendwo zwischen 83-85 cm bei 188 Größe. Aber das kann man alles einstellen. Anhalten geht eigentlich gut, vor allem, wenn man sich vorher aufrichtet (was mMn sowieso zum Anfahren zu empfehlen ist).
Die guten Radwege sind zu kurz und durch Arnstadt ist der eine Schlagloch/Schotterpiste :D Brauche was Gravel-tauglicheres, für Straßen nehme ich dann doch eher das Velomobil.
 
Die schnellere Versionen von m5 gehen vielleicht auch. Schock proof 26, M racer, Chr. Mit Tieflieger hab ich auch Jahre gepenndelt. Diverse Baron's M5 Tieflieger, eigenbau Tieflieger. Sind ziemlich flott wenn man platz hatt, auf ne Landstrasse wo 100 erlaubt ist, wurde ich das aber lieber nicht machen. Und auch wenn nur die Strasse feucht ist saut man sich ein. Etwas breitere Reifen wirken wunder, so 35-42mm. Noch breiter wird oft deutlich schwerer, langsamer, oder ist nicht altagstauglich weil zu dunn, nicht pannenresistent. Vorderrad antrieb wie beim Raptobike geht bei mir nicht wegen rechter Knie der etwas nach innen steht. Mbb kann ich meist ästetisch nicht ertragen, das ist aber sehr subjectiv.

Challenge Fujin währe auch noch ne moglichkeit, aber nicht mit Reifen uber etwa 32mm und ich glaube Hans hatt auch nen carbon 2x 28 zoll mt platz fur breite Reifen. Gesehen hab ich dem nur in Prototypen stadium.
 
Ich bin auch immer wieder beim Optimieren und auf der Suche was das schnellste (und dabei günstige) Rad am Weg zur Arbeit ist. Und das ist extrem von der Strecke abhängig. Bei mir sieht es so aus: 25km einfach mit 260 Höhenmetern, teils knackige Steigungen (max 16%) und quasi nie eben. Ich fahre alles auf der Straße, da sich der Verkehr in Grenzen hält. Ich habe Velomobil DF (25kg), ein ZOX20 low (14kg), ein Zeitfahrrad (9kg) und ein Rennrad (<7kg), die ich alle regelmäßig auf der Strecke einsetze. Und die Räder sind alle an verschiedenen Stellen schnell.
Am schnellsten bin ich mit dem DF (Schnitt bis 33km/h, bergab 100+km/h)
ZOX (Schnitt 30+, bergab 75 km/h)
Zeitfahrrad (Schnitt 30+ bergab 70 km/h)
Rennrad (Schnitt 28, dafür aber bergauf am schnellsten)

Ich freue mich, dass das ZOX zumindest nicht langsamer als mein Zeitfahrrad ist und dabei viel bequemer. 20 Zoll ist auf meiner Strecke kein Problem, jedoch aber die Haftung bergauf, da ich auch einen kurzen Anstieg mit Kopfsteinpflaster habe. Das ist aber im Winter auch mit dem DF grenzwertig.
 
@eisenherz aber du willst doch nicht ein Velo mit 20“ kaufen :oops: Ich bin entsetzt :eek: Das geht gar nicht. Die Tangente ist zu steil o_OAnhang anzeigen 441369
Kein Wunder sterben die Einspurer aus. Damit fällst du in jedes Loch :coffee: Bei den vielen Löcher verschwinden hunderte Liegeräder am Tag :cry: Bald sind sie ausgestorben.
Ich hätte nicht schreiben sollen. Ich bereue es. Ich werde es nicht mehr tun. Nur noch offizielles für den Futurebike. Sorry
Bei uns hier, mit vielen guten Straßen, wäre ein Comet mit Heck schon weit oben in der Auswahl ( zum Preis eines VMs ;) ) … endgeil!

… kostet allerdings min 2x soviel wie ein ZOX das weniger sexy ist, aber mit 2x 26“ nen höheren Nutzerwert (Nabendynamo geht und ContiContactWinterreifen auch)

Ich persönlich, sagte ich ja schon, würde ein W9s für die gestellte Aufgabe wählen ( auch 20“ vorn );)
 
Moin @Christian-Mgn ,

Wenn ich mir Deine Wegbeschreibung, Deine Anforderungen und Dein Budget so ansehe, würde ich Dir ein semi-tiefes / mittelhohes Modell mit nicht zu flacher Sitzneigung empfehlen.
Das hier z.B.: Liegerad Zox 26
Da kann man alternativ auch einen leichten Gepäckträger anschrauben.
Und falls Dein "Motor" mal schwächelt, kann man da hinten auch einen E-Motor nachrüsten und hat dann Allrad-Antrieb.
Mit Spikereifen sollten übereiste Wege auch im Winter machbar sein.

Als Ganzjahresfahrer kann ich sagen, daß 20" zwar auch auf schlechtem Untergrund geht, man aber besser Reifenbreiten >40 mm wählen sollte. Ich denke da an (gefrorene) Spurrillen, etc. im Schnee(matsch).

Viele Rennliegen sind schnell, verlieren aber, wenn es um die Alltagstauglichkeit geht.
 
Nach der Lektüre deines Anliegens und dieses Threads würde ich dir auch ganz klar ein S-Pedelec zum pendeln ans Herz legen - gerade weil Berge im Spiel sind. Damit hast du maximale Mobilität und wirst das Auto oft stehen lassen.
Dann lieber noch einen zusätzlichen muskelbetriebenen Spaßflitzer fürs Training/außerhalb vom Pendeln.

Auf Koffer würde ich auch eher verzichten, sobald es um Anstiege geht - bringt dann in Summe nichts und ist sperrig.
Je nach dem in welcher Saison du Pendeln willst sind Schutzbleche und Licht pflicht. Einen Tieflieger würde ich zum ernsthaften Pendeln nicht nehmen - ist nicht schneller als ein Highracer und wird schlecht gesehen. (du siehst übrigens genausowenig vom Verkehr bei geparkten Autos vor der Kreuzung etc.). Als Spaßflitzer ist ein Tiefliger aber natürlich reizvoll :)

Noch kurz ein Schwank zu mir und meinem Pendelvorhaben (22km einfach) mit Liegerad:
Für mich hat die Strecke einfach die größe Rolle gespielt. Es ist verwinkelt mit Bordsteinen und leichtem Stadtverkehr, dazu einige gifitige Anstiege. Am Ende war ich mit dem Up immer schneller, weil da die Wendigkeit und der Wiegetritt Gold wert ist. Mit dem Liegerrad konnte ich die Vorteile auf der Strecke nicht ausspielen. Auf einer alternativen Pendelroute, welche Liegerradfreundlicher ist, war ich etwa gleich auf.
Ich nehm die Liege nun eher für längere Strecken.

S Pedelec hatte ich wegen den Nachteilen, hinsichtlich Nutzungszwängen, ausgeschlossen.
Kannst damit easy auf Radwegen fahren, ohne dass ein Hahn danach kräht. Das (gültige) Kennzeichen würde ich nicht montieren aber in einer Tasche mitführen. Falls dann die Rennleitung doch mal nachfragen sollte ziehste halt das Kennzeichen aus der Tasche und sagst du bist noch nicht dazu gekommen es zu montieren. Bei einem vielbefahrenen Radweg ist aber eh nichts mit Geschwindigkeit.

S-Pedelec ohne Nummernschild ist vor allem, im Falle eines Falles, ne Steilvorlage für Versicherungen nix zu zahlen … das kann einen bei Personenschaden ruinieren
Natürlich muss man den Versicherungsschutz (gültiges jährl. Kennzeichen) immer haben. Aber ob das Kennzeichen dann montiert ist oder nicht spielt für den Versicherungsschutz keine Rolle :)
 
wenn du dann doch mal auf dem Radweg fährst und mit über 40 Sachen jemand niedermähst, wird die Versicherung alles dransetzen nix zahlen zu müssen, oder?
Also Pendel-Rad-Wünscher, auf zum begeisterten S-Pedelec speedmachine Jung hier im Forum, der aufm Berg wohnt, zum Probefahren-
 
wird die Versicherung alles dransetzen nix zahlen zu müssen, oder?
Das tun Versicherungen sowiso immer, egal was man macht :sneaky:

99% aller verkauften Renn- und Gravelräder sind auch nicht verkehrssicher (StVZO Katzenaugen etc) - ist alles immer die gleiche Diskussion.
Ich glaube man kommt schon recht weit, wenn man mit gesundem Menschenverstand an die Sache rangeht. "Mit 40 km/h jemand niedermähen" erübrigt sich dann auch. (y)
 
Zurück
Oben Unten