Pendelrad 2.0 ( was schnelles und leichtes)

Also ich habe eine Speedmachine S Pedelec.

Und ich habe wegen der S Pedelec Zulassung noch keine Probleme gehabt.

Radwege sind für mich zwar wie ein rotes Tuch (Ich hasse Radwege sind meistens mit schnelleren Fahrräder kaum fahrbar)
Aber auch da bin ich damit schon ohne Probleme gefahren.

Ich denke wenn man ohne Unterstützung dort mal fahren würde und die Geschwindigkeit auf die der meisten
Radfahrer anpassen würde sehe ich da kein Problem.

Der Vorteil ist auch dass das Fahrzeug garnicht so als Kraftfahrzeug wahrgenommen wird.

Schaut ja aus wie ein Normales Liegerad halt.

Ich bin sogar mal ohne Nummernschild gefahren.
Dann habe ich im Rückspiegel die Polizei gesehen.
Die sind einfach vorbei gefahren.
Hat sie garnicht interessiert.
Und das war als ich mit 45 Sachen ne 5% Steigung Hochgeschossen bin.

Also ich kann das Rad sehr empfehlen.
Ich bin nach jetzt 14258km immer noch begeistert und es wurde noch nichts repariert.
Noch nicht mal meine Bremsbeläge. Und ich muss immer die 400hm runter fahren.
Und ich bin oft schneller als mit dem Auto zuhause, und komme überall durch, und schwitze durch den Luftigen
Sitz Im Sommer auch kaum. Gut bei 45kmh habe ich auch ordentlich Fahrtwind.

Nur würde ich einen Helm Empfehlen der über die Ohren geht und den Schall etwas reduziert.
Denn die Windgeräusche sind schon sehr laut. Und vielleicht noch mit Visier gegen Sonne und Insekten.
Denn eine Fliege bei 45kmh tut schon mächtig weh wenn das ins Auge geht.


Gruß Hans-peter
 
Zuletzt bearbeitet:
S Pedelec hatte ich wegen den Nachteilen, hinsichtlich Nutzungszwängen, ausgeschlossen.
Hi Christian,
ein Bekannter von mir hat die Nummerntafel seines 45er Radls in der Garage liegen.

Ein normales Pedelec zu tunen wäre der Betrieb eines nicht zugelassenen Kraftfahrzeugs.
Die Strafen sind extrem hoch bzw. können extrem hoch werden.

Die Nummerntafel nicht drauf zu haben ist eine Ordnungswidrigkeit mit recht geringem Strafrahmen. :)

Dass ein Radwegverbot in der Realität Probleme macht, kann ich mir nur vorstellen, wenn man dort zu schnell fährt.
Das kommt aus meiner Sicht aber sowieso aus Rücksicht auf die anderen nicht in Frage.

Gruß, Harald
 
ne leichte Rennliege mit sowas von 12-13 kg.

Wenn Dir das Gewicht wichtig ist, musst Du wirklich genau hinschauen und bei Gebrauchtangeboten den Anbietern wirklich auf den Zahn fühlen. Auf die Herstellerangaben kann man sich NICHT verlassen; bisher war noch jedes meiner Liegeräder schwerer, als vom Hersteller behauptet. Auch dann, wenn man solche Späße wie 'ohne Pedale', 'ohne Sitzmatte' oder 'mit Carbonsitz Größe XS' schon berücksichtigt.

Ich denke die wenigsten kaufbaren Liegeräder liegen fahrfertig unter 13 kg; und mit Alltagsausstattung (Schutzbleche, Licht, Gepäckmitnahme...) schon gar nicht.

Könnte klappen mit einem M5 Carbon High Racer oder mit auf leicht getrimmten Stickbikes (Bacchetta etc.).
 
@Frithjof was bringt denn der AT 1 auf die Waage?
Aktuell mit SON-NADy, Licht und Schutzblechen sicher mehr als deine angepeilten 12-13kg. Aber gewogen habe ich ihn noch nie, da er im Vergleich zu FlevoRacer und Zox 26-S-Frame, die im Fuhrpark stehen, ein Fliegengewicht ist. Wenn Du Interesse am genauen Gewicht hast, werde ich ihn die Tage mal auf meine Personenwaage stellen.
 
Mir fallen noch zwei grundsätzliche Dinge ein: die Tretlagerüberhöhung und die Sitzneigung. Auch die müssen zu Dir passen und sind bei allen genannten Rädern unterschiedlich.
Die Tretlagerüberhöhung ist in der Regel fix (bei manchen Rädern verändert sie sich in geringem Maße mit Veränderung der Sitzposition).
Die Sitzneigung ist bei einigen Rädern (in Grenzen) einstellbar, beim W&W ist sie fix. Zu steil ist doof für Aerodynamik und den Allerwertesten, zu flach ist cool aerodynamisch, lässt einen aber im Sitz rutschen bei Krafteinsatz und macht steifes Genick oder bedingt eine Kopfstütze.
Das alles schreit nach verschiedene Räder ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren... (SPEZI ist ja jetzt schon vorbei) bis es passt.
Vermutlich haben die meisten von uns diesen Weg hinter sich. Ich eingeschlossen, daher weiß ich von mir: wenig Tretlagerüberhöhung, etwas offenerer Körperöffnungswinkel / flachere Sitzneigung, gerne auch schnell veränderbare Sitzeinstellung nach aktuellen Erfordernissen (eher flottes Alltagsradeln oder gemütliche Urlaubstour mit Anhänger inkl. Campingausrüstung, Gitarre,...). Daher bin ich bei Zox 26 S-Frame und FlevoRacer, der Wolf darf sich woanders tummeln. Wobei der Wolf meiner Meinung nach nahe dran am perfekten Universal-Liegerad ist.
 
Ich bin ja grundsätzlich offen für alle Schandtaten.

Sitzhöhe muss halt passen. Ich schaue heute noch mal auf der Heimstrecke gezielt nach Sichtbarkeit. Dann weiß ich ob ich die tiefstliegende Fraktion eventuell doch aussortieren muss.

S Pedelec hatte ich wegen den Nachteilen, hinsichtlich Nutzungszwängen, ausgeschlossen.
Sitzhöhe war mein Grund für das ZOX als Trainingsfahrzeug parallel zu meinem RazzFazz.
Mit der größeren Höhe ging Kommunikation mit meinen Rennradfreunden viel besser.
Tief ist nicht zwingend schnell (-er)
IMG_9074.jpeg
Die beiden waren 3h lang gleich schnell!


Mein Optima Baron Ultratief war fast so schnell wie das RazzFazz … aber weich und damit nicht besonders antrittsstark oder gar kletterfreudig.
Mein ZOX, in jetziger Ausbaustufe, ist besser als der Baron mit Heck
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir fallen noch zwei grundsätzliche Dinge ein: die Tretlagerüberhöhung und die Sitzneigung. Auch die müssen zu Dir passen und sind bei allen genannten Rädern unterschiedlich.
Die Tretlagerüberhöhung ist in der Regel fix (bei manchen Rädern verändert sie sich in geringem Maße mit Veränderung der Sitzposition).
Die Sitzneigung ist bei einigen Rädern (in Grenzen) einstellbar, beim W&W ist sie fix. Zu steil ist doof für Aerodynamik und den Allerwertesten, zu flach ist cool aerodynamisch, lässt einen aber im Sitz rutschen bei Krafteinsatz und macht steifes Genick oder bedingt eine Kopfstütze.
Das alles schreit nach verschiedene Räder ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren... (SPEZI ist ja jetzt schon vorbei) bis es passt.
Vermutlich haben die meisten von uns diesen Weg hinter sich. Ich eingeschlossen, daher weiß ich von mir: wenig Tretlagerüberhöhung, etwas offenerer Körperöffnungswinkel / flachere Sitzneigung, gerne auch schnell veränderbare Sitzeinstellung nach aktuellen Erfordernissen (eher flottes Alltagsradeln oder gemütliche Urlaubstour mit Anhänger inkl. Campingausrüstung, Gitarre,...). Daher bin ich bei Zox 26 S-Frame und FlevoRacer, der Wolf darf sich woanders tummeln. Wobei der Wolf meiner Meinung nach nahe dran am perfekten Universal-Liegerad ist.
Das Wolf wäre mir für täglichen, so langen, Arbeitsweg zu langsam.
Für mein Empfinden kann es nicht schnell genug sein. Ich will ja nicht tägliches Sightseeing … ich will nach Hause :giggle:

Ich hatte mal 30-35 km pro Weg. VMs waren noch nicht soweit (Licht übrigens auch nicht).
Ich habe das RazzFazz genutzt … hätte gern ein W9s gehabt (aber das war nochnichtmal angedacht)
 
Hi Christian,
ein Bekannter von mir hat die Nummerntafel seines 45er Radls in der Garage liegen.

Ein normales Pedelec zu tunen wäre der Betrieb eines nicht zugelassenen Kraftfahrzeugs.
Die Strafen sind extrem hoch bzw. können extrem hoch werden.

Die Nummerntafel nicht drauf zu haben ist eine Ordnungswidrigkeit mit recht geringem Strafrahmen. :)

Dass ein Radwegverbot in der Realität Probleme macht, kann ich mir nur vorstellen, wenn man dort zu schnell fährt.
Das kommt aus meiner Sicht aber sowieso aus Rücksicht auf die anderen nicht in Frage.

Gruß, Harald
S-Pedelec ohne Nummernschild ist vor allem, im Falle eines Falles, ne Steilvorlage für Versicherungen nix zu zahlen … das kann einen bei Personenschaden ruinieren
 
Wenn Dir das Gewicht wichtig ist, musst Du wirklich genau hinschauen und bei Gebrauchtangeboten den Anbietern wirklich auf den Zahn fühlen. Auf die Herstellerangaben kann man sich NICHT verlassen; bisher war noch jedes meiner Liegeräder schwerer, als vom Hersteller behauptet. Auch dann, wenn man solche Späße wie 'ohne Pedale', 'ohne Sitzmatte' oder 'mit Carbonsitz Größe XS' schon berücksichtigt.

Ich denke die wenigsten kaufbaren Liegeräder liegen fahrfertig unter 13 kg; und mit Alltagsausstattung (Schutzbleche, Licht, Gepäckmitnahme...) schon gar nicht.

Könnte klappen mit einem M5 Carbon High Racer oder mit auf leicht getrimmten Stickbikes (Bacchetta etc.).
Mein ZOX wiegt 12,5 kg mit Licht und Schutzblech ;).
Mein RazzFazz 10,5kg mit Heck
 
Mein ZOX wiegt 12,5 kg mit Licht und Schutzblech ;).
Mein RazzFazz 10,5kg mit Heck

Deswegen schrieb ich ja: die wenigsten kaufbaren Liegeräder...

Bei Deinem Zox würde ich mal davon ausgehen, dass nach dem Kauf noch einige Tuning-Maßnahmen erforderlich waren, um dieses Gewicht zu erreichen.

RazzFazz kann man nicht wirklich kaufen, taucht nur alle paar Jahre mal auf dem Gebrauchtmarkt auf und ist dann auch reine Glückssache, ob es einem passt.
 
Deswegen schrieb ich ja: die wenigsten kaufbaren Liegeräder...

Bei Deinem Zox würde ich mal davon ausgehen, dass nach dem Kauf noch einige Tuning-Maßnahmen erforderlich waren, um dieses Gewicht zu erreichen.

RazzFazz kann man nicht wirklich kaufen, taucht nur alle paar Jahre mal auf dem Gebrauchtmarkt auf und ist dann auch reine Glückssache, ob es einem passt.
Eigentlich nur der irgendwo liegengebliebene RazzFazzCarbonsitz
Der Rest ist Serie, hochwertig
(Rahmen „light“)

Gebrauchtes RazzFazz muss man sich sehr genau anschauen. Wurden ja von verschiedenen Leuten mit verschiedener Sorgfalt gebaut. Gedacht für eine Rennsaison.

(nur wie schaut man sich den Lagersitz des Steuerlagers bei ner Profahrt an? Die Lagersitze waren bei meinem alle minimaloptimiert :oops: … das muss man wollen … ist nix für die Ewigkeit und quasi nicht reparierbar)
 
Hier gab es mal einen interessanten Thread über reale Gewichte von Liegerädern:


Man muss immer bisschen drauf achten, was da alles mitgewogen wurde, aber zumindest sind diese Angaben aussagekräftiger als die der Hersteller.
 
Hallo zusammen,

Ich danke hier an der Stelle für die Rückmeldungen.
Frage: gibt es eigentlich eine Art Kaufberatung für Liegeräder. Normale Fahrradkomponenten sind klar, aber gerade für andere Interessenten und Neulinge wären Spezifika ( wie Lenklager in Carbon) denke ich Interessant.Es ist aber schon sehr Speziell.

Radauswahl: ich würde für mich Modelle wie Razz Fazz ausschließen. Schon speziell und sicherlich auch Detailfachwissen notwendig. Außerdem weiß ich nicht wie so ne Rennziege im Alltagsbetrieb reagiert. Verschleiß usw.

Aktuell auf dem Schirm( Reihenfolge ist keine Wertung):

Toxy Zr (20/20)
Velomo Highfly (28/28)
Raptobike
Zox (26/26)

Wichtig ist halt die Gepäckmöglichkeit mit Laptop, Wechselklamotte ( bei aktuellem Wetter halt für frühs lang und später kurz) und Fressalien

ein Aspekt den ich noch gar nicht erwähnte:
Ich finde für mich den Zugang zum Einspurer leichter. Bis ich mich am Velo fertig gemacht habe... Beim Zweirad: raus Tasche dran und los.

Was noch wichtig für die Einschätzung ist:
Die zweite, etwas längere Strecke geht primär auf der Straße lang ( teilweise Bundesstraße). Da ist die Sichtbarkeit wieder so ein Thema.
Da würde aber negativ für die Tiefstlieger ausgehen.

Preisl. wollte ich eigentlich das selbst auferlegte Ziel von 1500€ nicht überschreiten. ( Stand jetzt) Damit wären natürlich so Schmackazien wie das Razz Fazz es draußen =0(
 
Hallo zusammen,

Ich danke hier an der Stelle für die Rückmeldungen.
Frage: gibt es eigentlich eine Art Kaufberatung für Liegeräder. Normale Fahrradkomponenten sind klar, aber gerade für andere Interessenten und Neulinge wären Spezifika ( wie Lenklager in Carbon) denke ich Interessant.Es ist aber schon sehr Speziell.
hast du hier gerade:rolleyes:

vergiss es. Typisch "sieht schneller aus, als es ist".
Der Kunde der gestern das M9 von mir gekauft hat, hatte mit dem ZR Knieproblem, weil er immer "krumm" um die Umlenkrolle treten musste und ihm ist dann irgendwann die Vorderradgabel weggenickt
Velomo Highfly (28/28)
Raptobike
Zox (26/26)
alle interessant ...muss man sehen was man angeboten bekommt
Wichtig ist halt die Gepäckmöglichkeit mit Laptop, Wechselklamotte ( bei aktuellem Wetter hat für frühs lang und später kurz) und Fressalien

ein Aspekt den ich noch gar nicht erwähnte:
Ich finde für mich den Zugang zum Einspurer leichter. Bis ich mich am Velo fertig gemacht habe... Beim Zweirad: raus Tasche dran und los.
??? im Vm kann ich wenn ich will mit Tshirt und Trekkingsshorts fahren ( tue ich nicht auf so einer langen Strecke) Im Winter keine kalte Luft im Sommer keine Bienen in der Hose
Was noch wichtig für die Einschätzung ist:
Die zweite, etwas längere Strecke geht primär auf der Straße lang ( teilweise Bundesstraße). Da ist die Sichtbarkeit wieder so ein Thema.
Da würde aber negativ für die Tiefstlieger ausgehen.
Bundesstraße würd ich zum Pendeln ein W9 anschaffen;)
 
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