Cyclingworld vorbei, Ostern vorbei, es ist Mitte April, in 11 Tagen geht's weiter zur Spezi.
Die Zeit läuft nicht, sie rennt.
Wie kam es eigentlich zum Messebesuch?
Unsere Teilnahme an der Cyclingworld war eher spontaner Natur.
Mein damaliger Ausbilder hatte mich Anfang Februar gefragt, ob wir privat gemeinsam hingehen wollen.
Daraufhin hatte ich mich auf der Website über die Öffnungszeiten schlau gemacht und da blinkte ein kleiner roter Button: ,,Aussteller werden"
Einfach mal anklicken- was soll schon passieren...
Naja, es waren spontan keine Plätze frei und ich hatte mich erst Ende Februar im Nachrückverfahren mit vielen anderen Unternehmen für einen Platz davon qualifiziert.
Dann kam die Mail- mit der Anfrage zur Auftragsbestätigung an alle Leute, die auf dieser Liste standen.
Ich war wohl mit meiner Antwort 7 Minuten nach Maileingang der schnellste und Zack, war der Stand gebucht. Ende Februar.
So einen richtigen Plan hatte ich da noch nicht. Die Messe war ja auch erst in 3 Wochen.
Ich war planlos, aber nicht holzlos.
Und so wurde kurzerhand Anfang März in der Lagerhalle der Messestand aufgebaut, der Azubi hat die Balken noch gestrichen und das Konstrukt stand.

Rückblickend betrachtet hatte ich schon bessere Ideen.
Die kleine Werkstatt im Haupthaus war doch sehr überfüllt in diesen 2 Wochen bis Messebeginn.
Spontan wurden noch Akustikplatten geholt, Teppiche gekauft und eben ein wenig Kleinkram aus dem Laden mitgenommen. (Kaffee/Lampen/Pflanzen/Kühlschrank) Was eben da war...
Aber worum geht's eigentlich bei Messen?
Darüber hatte ich nur kurz nachgedacht. War ja nur noch eine Woche bis zum Start.
In meinem Kopf sah es so aus:
,,Der Laden soll überregional bekannter werden.
Die Werkstatt läuft, das weiß ich mittlerweile-
Aber der Verkauf von Spezialrädern könnte noch ausgebaut werden. Also muss das Velomobil präsentiert werden."
Naja, kurzerhand das M9 oben auf den Messestand gestellt und das

War wohl eins der am häufigsten fotographierten Räder der Messe
Ob das nun alles etwas gebracht hat- schwer messbar. Unsere Zungen hingen nach der Messe alle noch tiefer als seine:

Ob ich das nochmal so machen würde? Vermutlich ja.
Extrem stressig, nicht unbedingt zielführend, aber spaßig war es allemal. Das Team ist dadurch näher zusammengerückt und was hätte ich denn sonst an dem Wochenende gemacht?
Auf der Messe habe ich spontan die netten RadicalDesignMenschen um neue Velomobil Taschen gebeten. Das wäre noch zu berichten. Sie wachsen nun wieder bei mir auf Bäumen. Oder Ästen.


Das war auch bitter nötig, denn dieser nette Herr hat natürlich eine passende Tasche zum Fahrzeug benötigt.

Die letzten Tage war VM- technisch wieder extrem viel los in Witten.
Potenzielle Interessenten wurden gemeinsam mit mir von
@ChristianW betreut. Zum Glück hat er das A9.2 bei mir gekauft und bietet nun die Möglichkeit zur Probefahrt an. Danke nochmal!

Und das hier ist Robert, er hat sein W9 abgeholt und dürfte heute wieder im Nordosten von Groß-Britannien ankommen. Auf eigener Achse versteht sich. Cooler Typ!

Klasse Aktion, sehr schönes Gefährt.
Es ist doch nicht alles grün, was glänzt.
Aber einiges ist es eben doch.
Ein bisschen was zu feiern muss es nämlich auch geben. Und zum Glück gibt es auch grüne kleine Räder, denn der Kurze ist nun 2 und ich bitte um Beifall für diese einzigartige Wiederverwendung des Ballons.
Mal sehen, ob ich ihn in 3 Jahren wieder umdrehen kann.
Und da ich bereits so im Ballon-Fieber war, wurde dieses hübsche BamBuk ebenfalls mit Zahlen bestückt.
Doch das war kein Geburtstag- sondern der Hochzeitstag der Glücklichen neuen Besitzer. Das muss man erst mal schaffen. Denn in wenigen Jahren kann die 6 ebenfalls gedreht werden
In diesem Sinne- auf viele weitere Ballons, Messen und Geschichten von Spezialrädern.
Genießt den sonnigen Sonntag, ich setze mich nun ebenfalls aufs BamBuk, drehe eine Runde und genieße den Herdecker Antik Flohmarkt
Gehabt euch wohl!
Hanno