Brevet Paris-Brest-Paris Streckeninfos

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Die Strecke für PBP ist schon länger bekannt: https://www.paris-brest-paris.org/index2.php?lang=en&cat=randonnee&page=Etape1, Einzelne Abschnitte links im Menü.

Gibt es von den Erfahrenen Tipps zur Strecke?
  • Ganz allgemein bin ich auf diesen Thread aus dem Nachbarforum gestossen (Km-Angaben haben sich für 2019 verschoben).
  • Aus meinem Umfeld habe ich gehört: Km 42 (2007, 2011, 2015. Im 2019 wir das ca. Km 19 sein), fiese Kante im Belag, welche zu diversen Snakebites geführt hat. Möglicherweise ein reines Windschattenfahr-Problem?
  • Meine Suche nach liegeradspezifischen Infos war bisher nicht gerade ergiebig:
    • Der im Leitra-Bericht beschriebene Umkipper wird wohl bei Km 255 gewesen sein - ich werde da schön vorsichtig runterfahren.
 
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Meine Erinnerung aus 2011:
Es geht bis auf wenige Ausnahmen dauernd rauf und runter.
An eine fiese Kante kann ich mich mit dem VM nicht erinnern.
Auf den ersten 30-40km waren viele Drempel
Straßenbelag ab und zu rau.
Straßenqualität gut (aus Sicht der Leute die ihm Ruhrgebiet wohnen;)) ich glaub @Guzzi sah das 2015 anders...
Wenn Gefahrenschilder der Organisation vor Kreuzungen stehen sollte man auch aufpassen.
Nicht auf der Gegenfahrbahn fahren!

Der Leitrabericht geht auf die Teilnahme von 1987 oder 1991 zurück.
Ich denke seitdem dürften sich viele Straßen geändert haben
 
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Gibt es von den Erfahrenen Tipps zur Strecke?
Was für Infos suchst du? Aus meiner Erinnerung:
  • Start: Weil die Straßen teils schmal sind, kann man nicht so gut überholen. Das war 2011 besser als 2007; vielleicht, weil in keinem so großen Haufen gestartet wurde, und außerdem war ich nicht ganz hinten, sondern in der Mitte.
  • Loudéac: Hier gab es Absperrgitter, zwischen denen man Richtung Kontrollstelle gelotst wurde. Da es leicht regnete, waren Kanaldeckel dort rutschig.
  • Hinter Loudéac: Hier habe ich einen relativ steilen Anstieg in Erinnerung.
  • Roc'h Trévezel: Ist der höchste Punkt der Strecke, aber harmlos, die Steigungen und Abfahrten sind nicht schlimm.
  • Mortagne au Perche: Auf dem Rückweg gab es dahinter eine längere Steigung, Richtung La Ferté Vidame, und danach war es bis Paris flacher.
Generell: Nichts wirklich übermäßig steil, zumindest nicht länger, und mit dem Liegerad konnte man alles gut rollen, musste wenig wegbremsen. Aber die Straßen sind rau, wie oft in Frankreich. Ansonsten, was @RaptoRacer sagt; wir hatten uns damals in Loudéac getroffen, ich glaube auf dem Rückweg.
 
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Mit DF allesamt mit erlaubter Höchstgeschwindigkeit (30/40/50) fahrbar? Oder so richtig fiese, welche steil sind und/oder vorher/nachher noch eine kurze Kuhle haben und nur mit Aufsetzen und/oder schräg anfahren passiert werden können?
Straßenbelag ab und zu rau.
Lohnt es sich möglicherweise deswegen den Reifendruck zu verringern (ich gehöre zu den Fliegengewichten)?
Straßenqualität gut
Für mich ein Widerspruch zu "Straßenbelag rau" oder meinst du wenig Schlaglöcher/Flickenteppiche/Aufbrüche/etc?
Ich denke [seit 1987 oder 1991] dürften sich viele Straßen geändert haben
Bestimmt! Zumindest instandgehalten wurden sie nach deinen Äusserungen :) ... wohl wie ich es aus dem Süden/Westen Frankreichs kenne allzuhäufig mit Rollsplitt, was dann zur rauen Oberfläche führt :censored:

Was für Infos suchst du?
Dinge, die euch aufgefallen und noch in Erinnerung sind, aber nirgends niedergeschrieben wurden.
Beispiele:
Kurve (z.B. zu einer Kontrolle), wo der Radius knapp war.
Lauert irgendwo hinter einer Abfahrtskurve ein besonders heimtückisches Hindernis/KeinVortritt/..., so dass es sich "oben" gar nicht lohnt überhaupt zu beschleunigen?
Wo habt ihr euch verfahren?
Gibt es irgendwo einen Zugang zu einem See/Fluss, in den man sich bei Hitze stürzen kann?
Wo entstand das beste Foto?
Lohnt es sich irgendwo explizit anzuhalten oder gar einen kleinen Umweg (hin&zurück) zu fahren, weil man so ein sehenswertes Landschaftsdetail mehr mitbekommt?
Was könnt ihr entlang der Strecke empfehlen (z.B. die Crêpes im Link vom Eingangspost)? Wovon abraten?

Genau das halt ((y)):
Aus meiner Erinnerung: ...
 
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Wo habt ihr euch verfahren?
Nirgends. Ist idiotensicher ausgeschildert. Evtl. gegen Ende kann es Probleme geben, wenn Leute die Schilder als Erinnerungsstücke klauen.
Gibt es irgendwo einen Zugang zu einem See/Fluss, in den man sich bei Hitze stürzen kann?
Weiß nicht, es war nicht heiß; 2011 zumindest teilweise regnerisch, und 2007 sogar so kalt, dass ich mehrfach zitternd aufs Rad gestiegen bin und mich wieder warm fahren musste.
Wo entstand das beste Foto?
Kann man nicht so sagen. Die Landschaft finde ich eher langweilig. Ein Muss ist wohl ein Foto von der Brücke über die Bucht, kurz vor Brest. Ansonsten gibt es nette kleine Ortschaften; wenn dann auch noch Leute dastehen, die jubeln und klatschen, kann das ein sehr schönes Foto ergeben.
Lohnt es sich irgendwo explizit anzuhalten oder gar einen kleinen Umweg (hin&zurück) zu fahren, weil man so ein sehenswertes Landschaftsdetail mehr mitbekommt?
Weiß nicht. Vielleicht unterwegs in den größeren Orten umschauen? Z.B. Fougères hat nach meiner Erinnerung eine Burganlage, an der man nicht direkt vorbei kommt. Dann die Schlossruine in La Ferté-Vidame. Ein hübscher Ort im Wald von Rambouillet.
Was könnt ihr entlang der Strecke empfehlen (z.B. die Crêpes im Link vom Eingangspost) oder abraten?
Wenn das Wetter gut ist, stehen viele Leute am Straßenrand, und bieten was zu essen an. Da sollte man zuschlagen, und sich dadurch die evtl. langen Schlangen an den Kontrollstellen sparen. Da kann man echt viel Zeit verlieren.
Lohnt es sich möglicherweise deswegen den Reifendruck zu verringern (ich gehöre zu den Fliegengewichten)?
Nein. Kaum Schlaglöcher, aber eben rau, also hoher Rollwiderstand. Lieber eher breite Reifen montieren, aber im VM hat man da wenig Möglichkeiten.
Mit DF allesamt mit erlaubter Höchstgeschwindigkeit (30/40/50) fahrbar? Oder so richtig fiese, welche steil sind und/oder vorher/nachher noch eine kurze Kuhle haben und nur mit Aufsetzen und/oder schräg anfahren passiert werden können?
Du fragst Sachen. Mit dem Liegerad hatte ich damit natürlich keine Probleme. Aber abgesehen davon kommt man mit dem DF in Frankreich über die allermeisten Drempel gut drüber; vielleicht muss man gut abbremsen, aber mit 50 km/h gehen die meisten.
 
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Mit DF allesamt mit erlaubter Höchstgeschwindigkeit (30/40/50) fahrbar? Oder so richtig fiese, welche steil sind und/oder vorher/nachher noch eine kurze Kuhle haben und nur mit Aufsetzen und/oder schräg anfahren passiert werden können?
Lohnt es sich möglicherweise deswegen den Reifendruck zu verringern (ich gehöre zu den Fliegengewichten)?
Für mich ein Widerspruch zu "Straßenbelag rau" oder meinst du wenig Schlaglöcher/Flickenteppiche/Aufbrüche/etc?
Drempel mit 30 und 20mm erhöhtem Milan hat geschrappt und mit 50 hats geknallt(vom Geräusch her).
Ich hoffe das diese Drempel vor Rambouillet liegen und wir somit nicht sehen.

Zu deinem letzten Satz konstatiere ich: du kennst keine schlechten Straßen... somit wirst du die Straßen übel finden. Zb 40km bis Dreux eine TeersplitStraße.

Ach ja: du machst dir zu viele Gedanken!


PS: das Ruhrgebit heiss Pott, weil es hier mehr potholes als anderswo gibt...
 
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Bevor ich alles vergesse noch aus der Erinnerung. 2023 kann natürlich trotzdem alles anders sein!
  • Die Schilder habe ich in der Dunkelheit eigentlich gar nicht gesehen, tagsüber haben sie mich/Navi in der Routenwahl abgesichert.
    Speziell waren die Km von Dreux zum Ziel, die ich nicht auf dem Navi hatte (kurzfristige Routenänderung). Trotz mehr Beachtung der Schilder war ich froh um das nicht ganz so im Sichtfeld platzierte Handy mit Trackanzeige.
  • In einer Stadt auf dem Rückweg (Fougères?) gab es Differenzen zwischen Beschilderung und Track.
  • Drempel sind mit einem DF oft mit erlaubter Höchstgeschwindigkeit fahrbar. Viele aber nicht ohne aufzusetzen oder quer anfahren(=langsam).
  • Auf der Hinfahrt hinauf nach Bécherel hatte es viel Verkehr, enge Kurven und Leitplanken (mit VM nicht die beste Kombination, hätte mir ein Hutzen/Helmlicht gewünscht für die paar 100m).
  • Viel Verkehr auch frühmorgens auf der D310 östlich von Fresnay auf der Rückfahrt.
  • Den richtig rauen französischen Belag gibt es auf der PBP-Strecke nur auf ca 20km - nichts um sich Sorgen zu machen.
  • Das kleine Kettenblatt habe ich nur 2x gebraucht: Zwischen Loudéac und St.Nicolas. Ein paar zusätzliche Male war ich zu faul und habe 53/40 hochgedrückt.
  • Die Abfahrten sind zu kurz, um Bremshitzeprobleme zu bekommen. Der Speed kann fast ausnahmslos im Gegenhang genutzt werden ohne weggebremst werden zu müssen.
  • Sich an Tempolimits zu halten, lohnt sich zeitlich: @Ian Perry hat gemäss eigener Aussage 30' durch Diskussion mit der Gendarmerie verbracht.
  • In der ersten Nacht hätte ich fast einen Abzweiger verpasst. Könnte bei La Croix Barbe gewesen sein.
  • Ausfahrt aus einer Kontrolle bin ich 1x ausgestiegen wegen Aufsetzer (@bst, wo war das, Carhaix?)
  • Bademöglichkeiten sind vorhanden. Wo direkt an der Strecke hatte ich kalt genug oder zu viel schönen Schwung.
  • Fotospots: Brücke von Brest und wenn hell: Sizun, Stimmung in Villaines auf der Rückfahrt, Ambrières-les-Vallées.
  • In Ambrières-les-Vallées auf der Hinfahrt sind mir Asphaltkanten (3-5cm hoch) aufgefallen. Aufgefallen insbesondere deshalb, weil ein paar Meter später etliche Rücklichter herumlagen...
  • Villaines auf dem Rückweg: Stimmung geniessen.
Ein paar Dinge zu den Kontrollen, die ich gerne schon vorher gewusst hätte:
  • Wasserstellen
    • Mortagne unter Bäumen
    • Villaines zwischen Parking und Kontrolle. Flasche zur Kontrolle mitnehmen!
    • Fougères auf WC. Es ist kaltes Wasser, auch wenn durchfrorene Rennradfahrerhände das Gegenteil glauben.
    • Tinténiac im Vélos-Speciaux-Parking an der Wand
    • Loudéac im Vélos-Speciaux-Parking neben WC
    • Dreux an Mauer beim Bach
    • Ausserhalb der Kontrollen ganz oft am Strassenrand
  • Villaines
    Auf dem Hinweg oder wenn noch ein Abstecher ins Restaurant bevorsteht: Das Velo gleich beim Kontroll-Ausgang und Restaurant-Eingang parkieren, bei Übernachtung gleich hier (Zugang vis-à-vis Kontroll-Ausgang).
    Für Dusche kann ein sauberes, flauschiges Tuch gemietet werden.
    Schlafen in Klassenräumen.
  • St.Nicolas auf dem Rückweg: Die Routenführung führt über eine Grasböschung bergauf und ist mit etwas Schwung fahrbar. Wie es da ausgesehen hätte, wenn der Boden aufgeweicht gewesen wäre?
  • Brest: WC-Container nutzen, statt die Treppe hinunterzusteigen.
  • Carhaix: Schlafsaal ggf vorher anfahren für Reservation. Im Schlafsaal ist es kalt.
  • Geheimkontrolle 2019 auf Hin- und Rückweg in St.Nicolas. Auf dem Hinweg wurde das etliche Kurven vorher lautstark angekündigt. Auf dem Rückweg bin ich fast daran vorbeigefahren (2m nebendran!).
  • Alkoholfreies Bier? Fehlanzeige. Die Franzosen haben mehr Stil als ich.
Disclaimer: Möglicherweise habe ich in dem Text ein paar Kontrollen/Streckenabschnitte verwechselt.
 
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Geheimkontrolle 2019 auf Hin- und Rückweg in St.Nicolas.
War nur auf dem Hinweg "Geheimkontrolle", zurück mußte man nicht stempeln.
Das kleine Kettenblatt habe ich nur 2x gebraucht: Zwischen Loudéac und St.Nicolas. Ein paar zusätzliche Male war ich zu faul und habe 53/40 hochgedrückt.
"53/40 hochgedrückt weil zu faul zum Runterschalten"... Och du Armer... meine kürzeste Übersetzung ist 34/28 ;-) Nur einmal war's knapp, die kurze Rampe an der vorletzten Kontrolle in Mortangne. 5:00 Uhr morgen, übernächtigt, da war ich kurz vor'm Aussteigen...
 
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