Paris-Brest-Paris 2027 - PBP 22.8.-26.8.

"Wir" werden nicht mehr in der ersten 90h-Startgruppe starten, sondern in der zweiten hinter der "Nur-Frauen"-Startgruppe.
was dann bedeutet, dass wir in den ersten Stunden massenhaft Weibsvolk überholen werden... :rolleyes: :X3: :cool:
Ich weiss noch nicht, ob ich das gut oder schlecht finde, aber es gibt immerhin was zu gucken... ;)

Ist diese "Nur-Frauen"-Gruppe eigentlich neu, oder gab es die 2023 auch schon? :unsure:

Auf
Le Mont-Saint-Michel
bin ich auch seeehr gespannt.
Eigentlich wird neben der generellen Atmosphäre damit neben dem Essen und Party-Hopping das Thema Sightseeing ein neuer Motivator sein. :D

Was gibt’s denn da für Lösungen? Nabendynamo stelle ich mir schwierig vor…
Naja, eine ist PV (hilft aber nur tagsüber und nicht bei vielen Bäumen am Weg), die andere hatte ich ja hier beschrieben:

PS: Aber @dbuebersee ich würde mir da keinen Kopf machen. Nimm ein paar Akkus, ein gutes (schnelleres) Ladegerät für die Schlaf-Pausen mit und versuche, stromsparend zu fahren - also tagsüber sparsam oder kein Licht, und Nachts auch so wenig Licht wie nötig.
Ein Cyo oder IQ-X statt Lupine-SL(A)X ist deutlich sparsamer und hinreichend und sobald es entweder stockdunkel oder in Städten gut beleuchtet ist, gehe ich meist sogar nachts wieder auf Tagfahrlicht runter, weil das zum Sehen und gesehen werden ausreicht.
2023 bin ich auch normal mit Akkus und SL-AX durchgekommen - mit Nachladen halt. Das Stromautark ist nur so eine Masche von mir, alle VM sonst haben das aber auch meist so gepackt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Braucht man eigentlich ein Navi oder ist die Strecke ausgeschildert? Oder sind so viele Leute dabei, dass man immer jemanden fahren sieht?
Gruß Krischan
 
Braucht man eigentlich ein Navi oder ist die Strecke ausgeschildert? Oder sind so viele Leute dabei, dass man immer jemanden fahren sieht?
Gruß Krischan
Komplett ausgeschildert, außerdem sind die Momente, an denen ich niemanden in den 90h auf der Strecke vor mir gesehen habe vermutlich kürzer als 15 Minuten gewesen. Ich hatte den Track bereit liegen aber habe im Endergebnis nur mit geloggt. Da war dann eher die Frage: "wie lange noch?" zum Check-point und "sind wir schon da?!?" spannend.
 
Komplett ausgeschildert
Wobei es nachts in rasanter Fahrt durch einige Käffer manchmal besser ist, wenn man die Abzweigung schon vorher auf dem Navi sieht, statt nach den knapp A4 großen Schildchen oberhalb des Scheinwerferkegels suchen zu müssen.
Ich habe mich wegen kurzem Navi-Reboot da einmal an eine RR-Truppe gehängt, um nicht ständig suchen oder gar wenden zu müssen.

Aber zu >90 % sind andere da und/oder man sieht die Schilder. Trotzdem würde ich aus den von @HurriChristoph genannten Gründen immer mit Navi fahren.
 
In der ersten Nacht, so gegen halb zwei, standen an einer Abbiegung zwei ältere Herren die mit extra Beleuchtung und Handsignalen sicher stellten, dass alle Teilnehmenden die richtige Ausfahrt nehmen, einfach nur so. Die beiden waren ziemlich sicher nicht Teil der offiziellen Ordner. Die Franzosen sind schon ein wenig Fahrrad-Verrückt :cool:
 
Die Franzosen sind schon ein wenig Fahrrad-Verrückt
Ja, das ist auch einer der großen Motivatoren der Veranstaltung.

Und wenn es ein echter Rundkurs (ohne gemeinsame Wege/Kontrollen auf Hin- und Rückweg) ist, sicher auch ein Grund, dass es möglich ist.
Ich vermute mal, etliche Gemeinden möchten Teil der Strecke werden, an Helfern und Plätzen scheint es dann nicht zu mangeln.
Und wir haben noch den Luxus, dass wir a) mehr vom Land sehen und b) auf den Nacht-Schlägen nicht Strecken mit blendendem Gegenverkehr haben, wie @jostein das teilweise früher beschrieben hat.
 
Braucht man eigentlich ein Navi oder ist die Strecke ausgeschildert? Oder sind so viele Leute dabei, dass man immer jemanden fahren sieht?
Gruß Krischan
Die Strecke ist sehr gut beschildert, und es gibt zusätzlich viele Helfer. Aber: meine Erfahrung ist, dass ein Navi gerade im VM hilft. Denn man hängt sich selten längere Zeit an eine RR-Gruppe an _und_ man fliegt schneller an den Wegweisern vorbei. Ich hatte diverse Phasen, in denen ich komplett alleine war oder gerade eine Gruppe überholt hatte. Und _trotz_ Navi habe ich mindestens ein halbes Dutzend mal eine Abzweigung verpasst. Was meistens ein mühsames und etwas frustrierendes Wendemanöver nach sich zog.
 
Aber klar, die Organisation wird damit wieder schwieriger.
Nicht unbedingt. Nur größer.
Solange man genügend (freiwillige) Helfer und Gemeinden hat, die sich beteiligen, ist ein Kurs ohne Überschneidungen einfacher, weil man nicht Doppel-Ein-und-Ausfahrten und Hinweise bauen muss.
Ich habe den Eindruck, dass manche Kontrollen auf dem Rückweg auch umgebaut worden sind - entfällt auch alles.
Die Zeit vor Ort ist jeweils kürzer (eine Kontrolle für Hin- und Rückweg muss länger besetzt sein).

Solange alle am selben Strang ziehen, klappt das. Und beim letzten Mal sah mir das ziemlich danach aus.
Eigentlich kann ja jede Kontrolle auch komplett "ihr Ding" machen. Sie müssen nur ungefähre Anzahl Starter, Zeiträume und Anforderungen kennen und können dann intern alles selbst koordinieren.
Bisschen Schilder, Stempel, Wesen und Banner-material austauschen und fertig.
Ein landesweit synchronsiertes, dezentrales und rotierendes Volksfest.
 
Wie ist das bei PBP eigentlich mit der Sicherheit von Fahrrad und Ausrüstung wenn die Fahrer mal Pause machen und schlafen oder beim Essen sind?
Bei so einer Massenveranstaltung hat doch keiner einen richtigen Überblick, wem jetzt welches Rad gehört, oder?
 
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