Optima Cheetah

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AW: Optima Cheetah

da du ja auch gerne mit Kreuzotter rechnest...

nehmen wir deine zuerst genannten 1000hm an...

das wären 25km lang eine mittlere Steigung von 4%

mit deiner Tretleistung für 30km/h am Lightning wird das Tempo bei 4km/h auf 10-11km/h einbrechen

das heißt du wärst 2,5h lang nur mit bergauffahren beschäftigt !
 
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Ich nehm das mal von Kraeuterbutters Fujin-Jubelthread hier rüber.

Das du den Unterschied im Luftdruck nicht spürst wundert mich...ich merke sofort wenn ich weniger Luft drinn habe im Reifen, vielleicht bin ich ja auch ein überempfindliches Sensibelchen :D, ich merke z.B. auch eine verschmutzte Kette, das Cheetah war ja nun wirklich total verranzt, da war der Unterschied ennorm...ich bin ein Mensch der es nicht mag wenn Watts unnütz verschenkt werden.

Was war denn da so verranzt dran? Vielleicht habe ich beim Renovieren ja aus Versehen noch einige Dinge mitkorrigiert...
Dem Komponentenmix und dem Verschleißzustand der ältesten Teile nach hat es satt fünfstellige Kilometer hinter sich, Spuren an der Schwinge nach wohl einige davon mit Bananentaschen o.ä. Aber Leistung klauen konnten eigentlich nur das mitschwingende Federbein und das verkleisterte und eingelaufene Kettenrohr, die restlichen Problemchen hätten auf den Vortrieb keine Auswirkungen gehabt.

Das Federbein ist jetzt eingestellt wie eine Federsattelstütze, d.h. Negativfederweg auf Null und dann noch ein wenig höher gedreht, so dass es normalerweise inaktiv ist und nur Schläge und stärkere Wellen abmildert. Ich hab den Eindruck, dass es genau so auch gedacht war. Jedenfalls fährt sich das Raubtierchen so spürbar straffer als mit Negativfederweg, und vor allem will es beim Reintreten nur noch eins - nach vorn! Passt finde ich viel besser zu dem Rad als vorher.
Mit der Geschwindigkeit stimmt noch irgendwas nicht. Ich komme genauso schnell auf 30 km/h wie mit der Hornet, aber ich schaff's nicht, dort zu bleiben, sondern werde weiter schneller. :p

War vorhin noch kurz in zwei Radläden wegen Licht - der zweite hatte sogar eine ganz gute Idee, wie man Trelock-Batterie-/Akku-Scheinwerfer am Umwerferrohr festbekommt: Es gibt von Trelock einen Scheinwerferhalter für die Gabelbrücke, und den kann man mit einer Schelle am Umwerferrohr befestigen - ist von der Neigung her grenzwertig, ich hab ihn zu Hause nochmal abgemacht und etwas runtergebogen. Jetzt fehlt nur noch was, um Minimalwerkzeug und 5-10l Krams wie Bürokleidung, Schreibzeug und mal einen kleinen Einkauf mitzunehmen.


Viele Grüße,
Stefan

Edit: Hinweis zum Scheinwerferhalter ergänzt - Foto kann ich ja morgen trotzdem nachliefern.
 
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Natürlich war das Rad verranzt...die Kettenschutzrohre waren verdreckt, die Federung am Hügel und beim Beschleunigen eine reine Katastrofe...ich bin mit dem Lightning viel schneller als ich es jemals mit dem Cheetah war....Beispiel gestern, bin da ich zu dünn angezogen war von meiner Oma nach hause gefahren und habe Ga2 und EB gebolzt also hoher Puls, bin durchgehend bis auf die Anstiege fast immer um 35 Kmh oft an 40 Kmh gefahren, Geniner Strasse das Stück wo es etwas Berg ab geht verfehlte ich knapp die 50 Kmh...mit Rennreifen läuft das Lightning 1a hatte auch dünne Radklamotten an, wäre die Ampel nicht wäre es auf den 10 Km ein Schnitt ü 30 Kmh geworden bin auch um vorran zu kommen nur auf der Fahrbahn gefahren...mit dem verranzten Cheetah wäre so ein Tempo undenkbar..., das Lightning ist jetzt durchgetunt und in allen Belangen schneller als das Cheetah ( bei mir) je war.

Auf dem Cheetah konnte ich die 30 Kmh kaum lange halten, auf dem Lightning geht das bestens.

Was am Cheetah gebremst hat:
1 Die Kettenleitrollen, das Metalteil bei der Umlenkrolle
2.Die Kettenführung
3. Die Federung, das Rad war eine Gummikuh.
4. Der nicht sauberzukriegende Antrieb...

Um das Rad scnell zu kriegen musste halt einiges gemacht werden, gut möglich das dass unbewusst behoben worden war....zum Speed, natürlich war das Cheetah auch im verranzten Zustand nicht soooo lahm aber halt langsammer als das Lightning mit Rennreifen, gut faiererweise muss ich auch sagen das ich auf dem Ligtning nun nach wohl 10000Km + bestens eintrainiert bin, das Lightning geht jetzt diesen Monat in die Werkstatt, so gut wie alle Verschleisteile müssen neu, inklusive Schutzblechanbau kosten zwischen 300 und 400 Euro inklusive ca. 100 Euro Stundenlohn....wird auch so teuer da ich gleich einige haltbarere Teile verbauen lasse, habe mich in Flensburg intensiv beraten lassen.
Ich kaufe mir noch einem Messschieber und sobald Kette Verschliessen lass ich sie auswechseln, wird günstiger als wenn jedes Jahr der gesammte Antrieb neu muss.

Das Lightning ist ( für mich) das beste Rad, es ist vom Tempo auf RR Unterlenkerniveau mit Ultremo 23mm und Radscheiben vielleicht noch einen Tick schneller, es ist bequem und komfortabel und man sitzt perfekt, in der stadt ist es aufgrund der hohen aufrechten Sitzposition eh perfekt, bin auf Augenhöhe der meisten Kfz Fahrer, die Fahreigenschaften sind super, Sprinten macht nun mit den leichten Reifen richtig Laune, oder Stadtbusse Jagen :D, oder Schellbruch wo das Gefälle ist den Stadtbus abhängen, das Tempo auf 45 Kmh + hochschrauben, da bewundern die Leute im Bus bestimmt mein gelbes Liegerad :) beste Werbung fürs Liegead die es gibt.

Das Lightning ist das Fahrrad wo ich mich mit Abstand am wohlsten drauf fühle, ich fahre mittlerweile oft einhändig und esse wärend der Fahrt und trinke wärend der Fahrt, ich konnte es vorher mit keinem anderen Rad, selbst Handzeichen gingen beim UP mehr schlecht als recht, auf dem Lightning gebe ich sogar wärend der Kurve Handzeichen.

Ich bin dem Radhändler aus Uelzen heute extrem Dankbar das er mir das Rad förmlich aufs Auge gedrückt hat, der Mann hat scheinbar Erfahrung und wusste nach meinen Beschreibungen was ich brauche. Mit dem KMX Cobra wäre ich ganz sicher nicht glücklich geworden.

Man sitzt auf dem Rad bequem wie in einem alten Autositz und je nach Reifenwahl ist es für fast jeden Untergrund geeignet. Nun habe ich bald auch Navi, habe mir ein günstiges gutes Smartphone gegönnt nun muss ich nur noch passende Halterung finden dann habe ich ein Navi, ist nämlich eins im Smartphone drin :)

Das Verlangen nach einem schnelleren Rad ist nun auch so gut wie weg, einfach weil ein Tieflieger auch ,,nur'' 10 bis 15 % schneller wäre, das ist nun auch nicht soooo viel schneller als das ein Sofortkauf notwendig wäre zumal mir das thoretische + an Tempo auf Radwegen eh nichts bringt. Die 10 % mehr Tempo die mir ein Tieflieger jetzt sofort bringen nach Muskulaturanpassung würde könnte ich auch mit gezieltem Training ausgleichen mit dem Lightning, trainingstechnisch istnoch viel Verbesserungspotenzial vorhanden.
 
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Edit: Hinweis zum Scheinwerferhalter ergänzt - Foto kann ich ja morgen trotzdem nachliefern.

So, hier jetzt das Foto des Scheinwerferhalters, und gleich daneben eins mit der Übergangslösung für leichtes Gepäck:
Trelock-Halter.jpg Low-Cost-Tagesgepaeck.jpg
Wie schon erwähnt, ist der Halter eigentlich für Gabelkopfmontage gedacht und muss zumindest für die Cheetah noch etwas nachgebogen werden, weil der Verstellbereich des Kunststoffkopfes nicht ganz reicht.
Die Tasche ist einfach oben mit den Trageschlaufen um die Kopfstütze gewickelt und weiter unten mit zwei Motorrad-Spanngurten an den Sitz gezogen, den Inhalt muss man halt so hinschieben, dass er neben und zwischen den Sitzrippen liegt und nicht zu nahe ans Rad kommt. Heikos Gepäckträger kann ich erst sinnvoll verwenden, wenn wieder ein Schutzblech mit entsprechend verstärkten Streben dran ist. Vielleicht guck ich doch noch nach 'ner passenden Toptasche, wenigstens zusätzlich.


Viele Grüße,
Stefan
 
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Hi Stefan, gut gemacht das ganze :), finde ich cool.

Zum Cheetah, ab und an denke ich ob es nicht doch zu voreilig verkauft wurde, aber es musste halt zuviel gemacht werden und das geht ins Geld, wer sowas selbst kann kommt günstig davon...jetzt muss ich ja leider 350 Euro +- ins Lightning stecken, viel Geld...könnte ich selbst Schrauben würde ich mindestens ein Drittel sparen,
leider fehlt es mir an gutem Werkzeug, ich sag mal Zahnkranz wechseln , Kettenblätter wechseln würde ich selbst hinkriegen mit Anleitungsvideo, und eine Kette mit Kettenschloss ( nicht nieten) würde ich wohl auch noch selbst hinkriegen, ich werde es folgendermassen nun machen,
jetzt erstmal alles von der Werkstatt machen lassen, dann ist es passend und wenn ich später mal eine neue Kette brauche könnte ich sie in passender Länge bestellen so das sie nur noch eingefädelt und per Kettenschloss geschlossen werden braucht, dann könnte ich das definitiv alleine.

Ich sag mir gutes Werkzeug ist sein Geld wert, mit dem Billigwerkzeug hat nichtmal Heiko den Zahnkranz abbekommen, ich habe gutes Werkzeug in der Fahrradwerkstatt gesehen, ein Unterschied wie Tag und Nacht sag ich nur...würde sich jedenfalls lohnen darin zu investieren.

Das einzigste was ich dann halt nicht selbst machen könnte wäre Lager einstellen, Achter raussmachen, Steuerlager einstellen/wechseln u.ä. aber mal erlich wann muss das mal gemacht werden? bei 10000Km/Jahr wohl nur allerhöchstens 1x im Jahr wenn überhaupt. Langfristig würde ich beim Selbstschrauben sparen, wie gesagt müsste halt erstmal am Anfang von einer Fachwerkstatt passend gemacht werden damit ich weiss wie lang Kette usw. sein muss.

Zum Cheetah: Warum es für mein Empfinden so schlecht lief habe ich ja bechrieben, auch wenn Heiko damit zufrieden war heisst es nicht das es gut lief, klar im Vergleich zu Heikos kleines Selbstbauliegerad ist die schlechtlaufende Cheetah bestimmt trotzdem gefühlt eine Rakete gewesen, wenn man es aber mit dem nahezu perfekt laufenden Lightning verglich war es einfach nur vermurkst.

Auch ein gut laufendes Cheetah wäre nun im Vergleich zum Lightning keine Rennrakete.
Das Lightning würde man es mit Ultremo ZX und leichten Laufrädern mit Scheiben ausstatten dürfte zwischen RR Unterlenker und Triarad anzusiedeln sein in der Ebene wohlgemerkt, ist also auch kein Rennwunder aber durchaus als flott zu bezeichnen.

Ein durchgetuntes Cheetah würde ich auf Kurzliegerrennausstattungsnivau einstufen bei Kreuzotter.de ewentuell tick drüber, ist also ein flottes Tourenrad aber keine Rennmaschiene.

Nehmen wir 140 Watt und einmal 250 Watt als Beispiel, im 140 Watt Bereich wäre die Cheetah nur 1 bis 2 Kmh flotter als ein durchgetuntes Lightning, im 250 Watt dürften es ca. 3 Kmh sein , sind also keine Welten aber durchaus spürbar, wenn nun das Cheetah am Hügel langsammer ist kann sogar am Ende der Tour gleichstand sein.

Um nun wirklich ein flotteres Rad als das Lightning ist zu finden also eines das sehr deutlich spürbar schneller ist in der Ebene müsste ich schon zu einem Tieflieger am besten mit passender Huze greifen, da sind es im 250 Watt Bereich schnell mal 8 Kmh Unterschied, aber auch nur wenn ich ein richtig flottes Modell wie den M5 Lowracer hätte der aber nun wirklich nicht geeignet ist für mich, andere Tieflieger mit Hutze dürften eher 6 Kmh Speedgewinn bringe mit Huze wohlgemerkt.

Diese Daten sind aber alle sehr theoretisch...habe ich nun schlechte Radwege, schlechte Übersicht wars das ganz schnell mit dem theoretischen Tempogewinn, deshalb kaufe ich ja auch vorerst keinen Rennlieger, das Lightning dürfte der beste Kompromiss sein, wenn ich nun mehr auf der Fahrbahn fahren würde, dann wäre es was anderes, dann würde ein schnelleres Rad sinn machen, in der Stadt könnte ich wohl mehr oder weniger im Verkehr mitschwimmen, wenn ich mir so die Falkenstrasse Fahrtrichtung Mühlenteller vorstelle, da kann ich das sogar mit dem Lightning, dort ist meist immer Rückenwind und zusätzlich das leichte Gefälle, da komme ich mit dem Lightning ohne mich zu verausgaben auf 45 Kmh + eher Richtung 50 Kmh wohlgemerkt nur auf der Fahrbahn nicht auf dem ,,Radweg'' , oder auch Untertrave wenn ich da Ga2 Bolze gehts auch auf 40 Kmh, da frage ich mich ,,reicht das nicht eigendlich? um erlich zu sein eigendlich schon.

Also ich bereue die Entscheidung nicht das Cheetah weggegeben zu haben, man darf auch nicht vergessen 1 Rad zu unterhalten ist günstiger als 2 Räder zu unterhalten, man sieht ja wie teuer jetzt das Lightning wird, also ich denke mal innerhalb der nächsten 1 bis 1,5 Jahre werde ich mir definitiv kein anderes Rad kaufen...selbst danach ist es aus jetziger Sicht eher fraglich.
 
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Kette in richtiger Länge kaufen ?
zu kurz sollte sie nicht sein.. kürzen geht ja jederzeit mit einem Kettennieter, der auf jedem 20 Euro Multitool drauf ist

Achter kann man nicht selber beheben ? dafür brauchts ein 3 Euro Nippelspanner oder -> wenn REifen und Felgenband ab - einen normalen Schraubendreher

Lager einstellen? wenn dir das zu kompliziert: laufräder mit Industrielager, da muss man nix einstellen

werkzeug: gut, Ritzelkranz-Öffner -> kann hilfreich sein, wenn der höherwertig ist
aber beim Rest?
ich schraub seit Jahren am Radl rum mit 25 Euro Werkzeug
Rennradkollege hat sich jetzt auch so einen 25 Euro koffer gekauft
damit kann man ein Rad sehr wohl am Laufen halten

und gern schrauben tust du eh nicht

also sind alles ausreden von dir ;)
am Geld kanns auch ned liegen, wenn du 350Euro für ein Service hinlegen kannst...
 
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Na ja Schraubendreher usw. habe ich genug, das einzigste was wohl wichtig wäre Messschieber und Kranzabzieher ..,
na ja was heisst gern Schrauben, ist eher so ein Ding unter dem Motto ,,Nett wenn man es selbst kann'' dann kann man schon ennorm Geld sparen, zuml ich auch noch andere Dinge brauche.

Zum Thema Laufräder, ich weiss garnicht was für Lager ich habe...sind angeblich Kugeln drin, leichtere Laufräder würden auch auf meiner Wunschliste stehen mit schmaleren Felgen damit ich mit 23mm Reifen fahren kann.

Ich werde jetzt erstmal mein Training gleich machen und dann mich mal in Ruhe hinsetzen und aufschreiben/ausrechnen was ich alles brauche.

Zum Thema Kettennieten...einmal und nie wieder sag ich da nur, wenn einem die Erfahrung fehlt geht das in die Hose und soviel Geld zum weggschmeissen hab ich nicht, die letzte Kette am Cheetah hab ich ja auch falsch genietet und dabei den Billigschrottnieter geschrottet, natürlich sind viele Billigwerkzeugteile brauchbar aber der Kranzabzieher ist für die Tonne, das gleiche gilt fürs Tretlagerwerkzeug.

Die letzten Wochen habe ich nun intensiv Videos geguckt zum Thema Schrauben, wenn man weiss wie es geht ist es einfach und wenn Routine dabei ist gehts auch schnell, aber erstmal genau wissen wie es geht...deswegen ist es besser damit ich nichts nieten muss die richtige Länge der Kette zu kennen, da ich ja auf RR Schaltung wechsel muss die Kettenlänge neu ermittelt werden, gehen wir mal davon aus das eine Kette mindestens 6000 Km hält dann hab ich 6 Monate Zeit das zu lernen/Werkzeug zu beschaffen und Kassette dürfte auch deutlich länger leben genau wie die Ritzel, habe schon von 20000 Km Lebensdauer gehört von Kassette und Kettenblätter wenn man das alles gut pflegt, oft wird von 3 Kettenzyklen geschrieben das wären ja dann 18000Km +- also fast 2 Jahre, das ist ne lange Zeit.

Am meisten ärgert mich die Wartezeit in der Werkstatt, im Sommer kann es schonmal eine Woche dauern, wenn man das selbst kann maximal 1 bis 2 Tage mit Routine und Können wohl nur ein Nachmittag..
Eine bessere Bremse wäre auch angebracht im Gefälle bei 50 Kmh merkt man das sie schwachbrüstig ist, eine RR Bremse wäre gut, sind einfach selbst zu warten.

Zum Thema Achter rausmachen, da muss man aber auch genau wissen was man da tut, einfach drauf los drehen is nich. Der Radhändler meinte das ich lieber haltbarere Teile kaufen sollte, gibt gute Schaltwerkröllchen die lange halten z.B.

Na ja bissher lief das Lightning bis auf normale Kleinigkeiten tadellos aber nach 10000Km + darf auch mal das ein oder andere Teil verschliessen sein, das ist normal.

In letzter Zeit fahre ich viel Ga2 da merkt man richtig wie flott das Rad ist und vorallem das es nur auf gutem Asphalt richtig gut läuft und das hubbelige Radwege extrem bremsen.

Das meiste Tuning werde ich bei dem Rad über die Laufräder und Reifen rausholen, ca 2 Kmh dürften da noch drin sein im 40 Kmh Bereich und bessere Beschleunigung, dieses Rad ist genial, das zieht aber auch los an der Ampel da hat man ein fettes schadenfreudiges Grinsen den Alltagsfahrern gegenüber, am liebsten lasse ich die Berg auf stehen, das demoralisiert die, genauso wie es mich demoralisieren würde wenn ein Milan mit 60 bis 70 Kmh an mir vorbeirauschen würde, für den Milan sind alle unverkleideten Räder lahme Krücken, der geht lieber auf der Landstrasse auf Roller und sogar auf Autojagt :D, wenn ich mir so überlege Kid Karacho und seine 90 Kmh im Sprint, nicht schlecht so ein Teil :), aber wehe da platzt der Reifen oder eine stramme Sturmböe von der Seite, dann wars das, so hat alles seine vor und Nachteile
 
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den nieter brauchst doch nur um die Niete der gerissenen/zu langen Kette rauszudrücken..
dann kommt das Kettenschloss rein
 
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Ok ja das stimmt auch wieder...na ja ich fahre den Antrieb jetzt runter bis zum Gehtnichtmehr und dann kommt das Rad in die Werkstatt, bin halt nur noch am überlegen ob ich es nicht folgendermassen machen sollte, das was ich kann selbst machen und halt das was ich nicht kann in der Werkstatt machen lassen....dann dürfte ich ordentlich Geld sparen.

Ach so das mit dem Hinterradlager, mein Kumpel meinte auch ich soll Industrielager nehmen, hätte ich wohl weniger Ärger mit.....obwohl 10000Km+ ohne Probleme ist schon ok, ich will ja schmalere Felgen /leichtere Laufräder, bin am überlegen alles aufeinmal machen zulassen, ich habe ja vor die Ultremos ZX in 23mm zu montieren, mit Radscheiben + Ultremos dürfte ich im 35 Kmh Bereich noch 1 bis 2 Kmh rauskitzeln aus dem Rad, dann wird das Lightning eher Triaradniveau sein als Rennrad Unterlenkerhaltung bei Kreuzotter.de, nebenbei spare ich mit besseren leichteren Laufrädern und den besseren RR Teilen noch gut Gewicht ein, dann dürfte das Rad so 11 bis 12 Kg wiegen und das ist schon Ok finde ich, gerade das gesparte Gewicht an den Laufrädern lässt das Rad noch besser losspurten, im 160 Wattbereich ist ein nackter Tieflieger dann auch nur noch 3 Kmh schneller ein ganz guter 4 Kmh schneller , das heisst das Lightning wäre dann schon recht flott auch wenns keine Rennmaschiene ist, ein Kurzlieger in gleicher Ausstattung aber mit flacherer Sitzposition und Tretlagerüberhöhung ist etwas flotter als das Lightning dann ist, werden dann aber auch nur 1 bis 2 Kmh sein.

Wenn ich irgendwann mal dazu in der Lage bin 4 Watt/Kg zu treten an der aneroben Schwelle werde ich auch in der Lage sein mal 15 bis 20 Minuten auf gerader Strecke+ gutem Asphalt um 40/41 Kmh fahren können, ein 5 Watt/Kg fahrer um 44 Kmh gleicher Fahrr auf gutem Tieflieger 51 Kmh gleicher Fahrer auf RR Oberlenkerhaltung 37 Kmh.

Die für mich beste Lösung ist Lightning perfektionieren und Training Training Training.

Zum Thema Speed nochwas, ich fahre ja in letzter Zeit öfters auf der Fahrbahn besonders Abends wenn ich von meiner Oma nach hause fahre, an bestimmten Abschnitten sind leichte Gefälle, dort kann ich das Tempo auf gut um 50 Kmh hochziehen, ich muss sagen ü 45 Kmh fahre ich sehr ungern, ist ungewohnt bin angespannt und das bringt Unruhe ins Rad....zugegeben macht trotzdem Spass und fühlt sich für die Paar Sekunden wie Achterbahnfahren an...allerdings stelle ich mir die Frage was wäre wenn gerade dann der Rahmen bricht oder warscheinlicher der Schlauch explodiert, da hätte man keine Chance, auch den Billigbremsen vertraue ich nicht so.

Am meisten Spass macht mir die Mtb Bolzer zu versägen die gucken immer erstaunt, manche sind ganz schon fit und flott und fahren Ü 30 Kmh, as heisst die Treten dann in dem Moment über 250 Watt, das ist ordentlich, solche begegne ich aber extremst selten.
Die restlichen Alltagsfahrer sind chancenlos gege mich, die meisten bringen auf gerader Strecke nur von um 13 Kmh alte Omi und um ca. 23 Kmh Jugendliche, das ist meine Beobachtung, die 25 Kmh länger halten tun die wenigsten.
 
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ja, ich fahr ja jetzt erst 1 Woche mit dem Liegerad (obwohl ich doch nun schon 540km am Tacho stehen habe - für 1 Woche ganz ok, immerhin arbeite ich ja 40h die Woche ;) - hab einfach meinen Arbeitsweg immer mal am ABend um ne Stunde erweitert und halt am Wochenende kleine Ausfahrten gemacht)

aber jedenfalls: man bewegt sich einfach in einer anderen Kategorie mit so einem Fahrrad..
egal ob MTB, Rennrad, Triarad - egal was mir so auf der Donauinsel unterkommt: ich überhole alles, und das mit Schmaxs..
heute hat ein kleines Gefälle mit 5Höhenmetern (hat vielleicht 5-7sekunden gedauert es runterzufahren) gereicht um auf 60km/h hochzuziehen und das Tempo dann - und das ist das großartige an der flachen Liegeradposition, ob high, low, mid-racer wohl egal - auch nicht nur 10Sekunden zu halten sondern länger.. wurde dann leider durch 2 Skater die mitten am Weg fuhren ausgebremst ;(

von den von dir genannten Zeiten bin ich zwar noch entfernt, aber konnte - ich glaub gestern wars - einen 36km/h+ Schnitt auf meiner donauinsel fahren, über 30km
vorne stand recht oft und lang ein 4rer am Tacho
und das mit einer Tasche am Bauch und einer Radjacke die ich seitlich im Gürtel eingehängt hatte und die im Wind hing - "langsamen" Duranos, nur 4bar Druck und noch keine Radscheiben

oder Heute in der Ebene am RAdweg beim Stadtpark in der Innenstadt.. vor mir paar Radler, die mal überholt und dann kurz angetreten.. und - wuhuu... bis zur Kreuzung vor hatte ich schon wieder 51km/h am Tacho stehen
 
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So, heute mal wieder was über die Cheetah im Cheetah-Thread. ;)

Da ich das Rad auch bei Regen fahren will, ohne mir einen Strich auf die Frisur und Sommersprossen an die Waden zu machen, sollten Schutzbleche dran. Hab in einer Fahrradwerkstatt zufällig ein silberfarbenes C-Lite gesehen und mich gleich ein wenig darin verliebt. Das ist nicht nur etwas hübscher als die üblichen Kunststoffdinger mit Alufolieneinlage, sondern auch spürbar steifer. Das dürfte daher kommen, dass erstens das "Blech" aus einem Kunststoffkern mit beidseitiger Alu-Auflage besteht und zweitens die Streben einteilig sind. Etwas nachteilig sind die unter dem Blech verlaufenden Streben und die nochmal ca. 2mm zum Reifen hin auftragenden Befestigungsclips, das verhindert eine enge Führung der Schutzbleche am Reifen. Richtige Matsch-und-Wolkenbruch-Schutzbleche sind's auch nicht, dazu gehen sie nicht weit genug seitlich herum, aber dafür hab ich ein anderes Rad.
So sieht die Cheetah jetzt aus:

Cheetah mit Schutzblechen.jpg

Verkauft werden die Schutzbleche wie üblich nur als kompletter Satz, und weil der Werkstattinhaber ein gerissenes VR-Schutzblech in 28" Größe ersetzen musste, hingen da ein 28"-Hinterradschutzblech und ein Komplettsatz Anbauteile etwas verloren in der Werkstatt, und intakte 2/3 eines 28"-VR-Schutzbleches lagen noch in der Kiste. Das ist jetzt alles meins. :)

Die Schutzbleche lassen sich recht gut biegen, daher stört es nicht weiter, dass im Handel 26"-Varianten nur in breit und 20"-Varianten gar nicht zu finden sind - kauft man eben schmale 28"-Varianten, biegt sie etwas zusammen und kürzt sie nach Bedarf. Man muss nur aufpassen, dass sie nicht knicken, ich hab sie an den Enden festgehalten und mit langsam steigendem Druck über's Knie hin- und hergeschoben, das wurde schön gleichmäßig. Zur Bearbeitung reichen eine kräftige Schere, Bohrer und (scharfe) Feile. Schwieriger ist es mit den Befestigungsstreben beim Liegerad, denn vorgesehen ist vorn und hinten jeweils nur eine Strebe, und das ist zu wenig.
Die beiden Streben hab ich passend gekürzt für das Hinterrad verwendet und mit passend gebastelten Spannkloben aus Alu festgeklemmt:

Schutzblechstreben hinten.jpg

Vorn an der Schwinge hab ich ein Alublech außen um die Bremse herumgebogen, damit das Schutzblech nicht den eh schon knappen Freiraum für den Reifen noch weiter verkleinert. Das etwas zugebogene HR-Schutzblech war deutlich zu lang - für mich eher ein Glücksfall, denn den Überstand konnte ich als Vorderteil für das vordere Schutzblech verwenden.

Am Vorderrad hatte ich keine Schutzblechstreben mehr, weil beide hinten verbaut waren. Ich hatte aber noch einige Speichen aus einem alten 28"-Rad übrig, mit denen ich's einfach mal probiert habe. Die Speichen stecken mit dem Kopf innen im Schutzblech und sind außen herumgebogen, am Ausfallende habe ich wieder einen Spannkloben gebastelt, um sie zu fixieren:

Schutzblechstreben vorn.jpg

Unten hab ich die Streben wie üblich kurz vor das Ende des Schutzblechs gesetzt, oben sind sie da, wo das Blech bei stärkerem Lenkeinschlag gegen das Zugtrum kommt.
Was man nicht so gut sehen kann, weil durch den Einbau größtenteils verdeckt, ist die Verbindung zwischen den beiden Teilen des VR-Schutzblechs. Hinter der Gabel sind sie in einer der üblichen Blechklammern geklemmt, wie man sie bei fast jedem Kunststoffschutzblech dazubekommt. In der Gabel hab ich sie an den Seiten ein wenig ausfeilen müssen, damit sie zwischen den nach oben zusammenlaufenden Gabelscheiden nicht zu weit unten steckenbleiben. Dadurch werden sie sowohl seitlich etwas geführt als auch am Auseinanderrutschen nach vorn oder hinten gehindert. Den hinteren Teil des Schutzblechs hab ich bewusst so lang gelassen, damit die Berieselung erst deutlich hinter der Vorderkante des Sitzes einsetzt.

Vorhin war ich noch 20km damit auf diversen Untergründen unterwegs. Hinten gibt's überhaupt nix zu meckern. Vorn ist es beim Fahren auch OK - klappert nicht, schnarrt nicht und rubbelt nicht am Reifen und passt noch gerade so unter dem Leertrum durch. Bei stärkeren Lenkbewegungen nach rechts (typisch für Rangieren) drückt allerdings das Zugtrum das Schutzblech gegen den Reifen. Da muss ich also bei passender Gelegenheit auch auf einteilige und etwas stärkere Streben umbauen.


Viele Grüße,
Stefan
 
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@ Kreuterbutter, das glaub ich dir gerne :) wobei ich aber dir auch knall hart ins Gesicht sage das du deine Leistung runterspielst :) ;) ich würde mal behaupten mit dem Lightning würdest du auf der Strecke auch noch einen ca. 33 Kmh Schnitt fahren ich vielleicht wenn ich alles gebe so 30 Kmh, na ja ich war bis vor kurzem nur Ga1 shleicher mit unregelmässigen Training, jetzt mus ich wieder pausieren, Mandelentzündung :( , war wohl zu dünn angezogen, na ja in dieser Jahreszeit ist halt Zwiebellook angesagt, am Tag ist es hier schon dieses Jhr durchaus für Kurz Kurz tauglich gewesen, Abends ist es oft noch einstellig und später oft noch unter 5 Grad das wiederum ist recht kalt.

Zum Tieflieger, hätte ich das Geld über und nicht den Gerichtsvollzieher Ärger hätte ich mir auch bestimmt schon längs einen geholt :), wenn ich richtig Geld hätte wäre es wohl ein Troytek geworden und da eine Hutze ran....aber in meiner Situation sind 2 teure Räder durch nichts zu rechtfertigen, wenn ich nun das Lightning als alleiniges Rad behalte wird keiner was sagen, zumal ich es ja nun nicht nur als Spassfahrzeug brauche sondern so gut wie alle Strecken damit bewältige und nun auch bald Flensburg.....Bus und Bahn wird man mir finanziell kaum zumuten können, allein Busjahreskarte kostet glaub ich 720 Euro oder so und Zugfahrt ca. 60 Euro inklusive Rückfahrt wenn ich nun jeden Monat fahre wie 2011 kostet auch das im Jahr viel, das heisst für Bus und Bahn würde ich mindestens 1500 Euro blechen müsse im Jahr + Busgelder wenn ich in FL bin, viele wohnen etwas ausserhalb zusätzlich kommen noch Fahrten im Sommer nach Eutin, Ratzeburg usw, ich fahre mit dem Rad gern mal in andere Städte in der nähren Umgebung na ja um es jetzt ganz klar auszudrücken wenn ich zu Dates fahre. Da könnte ich locker 2000 Euro im Jahr für Bus und Bahn rechnen...könnte ich mir nur mit Mühe leisten....also bin ich aufs Rad angewieen...das kostet mich im Jahr mit allem drum und dran vielleicht 300 Euro wenn überhaupt an Verschleisskosten ist ja nur jetzt soviel weil ich es auf meine Bedürfnisse anpassen will danach ist es ja perfekt und es kommen nur laufende Kosten.. Na ja sagen wir im Jahr 400 Euro Verschleisskosten inklusive Reperaturkosten, Reifen etc., das sind 33, 3 Euro im Monat, würde ich selbst schrauben liesse sich das noch locker senken. Bei 300 Euro im Jahr wären es nur 25 Euro im Monat....für das Geld kriege ich gerade mal ne Wochenkarte für den Stadtbus.

Mit dem Rad ist es einfach besser, mit keinem Fahrzeug ist man so kostengünstig unterwegs, vorallem spart man sich stress in überfühlten langsammen Bussen und Wartezeit an Haltestellen.

Nochmal zum Speed Lowracer vs Lightning, ein durchgetuntes Lightning das wohl sicher auf Triaradniveau ist braucht für 50 Kmh rund 550 Watt das ist für mich Sprint ein guter Tieflieger würde da auf 58 Kmh kommen mit Hutze fast 61 Kmh, das ist schon deutlih flotter das stimmt. Mit gutem Tieflieger mit Hutze muss man für 50 Kmh nur 330 Watt treten, das ist schon erheblich flotter, mit einem Quest braucht man nur 250 Watt und mit Milan und K etc. noch erheblich weniger...na lange Rede kurzer Sinn was ich damit sagen will, es gibt immer schnelleres, ich habe für mich entchieden aus dem was ich habe das beste zu machen. Da ich eh nie mehr als 160 Km am Stück fahre ist das Lightning völlig ausreichend.mit besserem Trainingsstand und Streckenkenntnis sind es gerade mal 6.5 Std die ich auf dem Rad sitze bei 25 Kmh Schnitt. Bei schönem Wetter macht es ja Spass ich erinnere mich gern an die Lolland Dänemarktour.

@ Stefan finde ich cool was du aus dem Cheetah rausholst :), bei dir ist es in guten Händen.
 
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aber es gibt ja unter den flachen Rädern auch noch schnelleres als 'ne Cheetah.
Quote geklaut aus einem anderen Thread wo mein Beitrag etwas off-topic wäre...
Ich drehte am Wochenende eine erste kleine Runde durch das Quartier auf dem Optima Stinger welches ich für meinen Junior gekauft habe.
Quasi ein Cheetah mit 2x20...
Gibt sicher noch einiges zu verbessern bz Feineinstellungen aber das typische Liegergrinsen kam auch auf der kurzen Runde schnell aufs Gesicht.
Das Teil geht definitiv gut ab und ich bin mir sicher, dass es ein schnelles und tolles Alltagsrad darstellen wird wenn dann mal alles fertig ist.
Klar gibt es "Rennmaschinen" welche deutlich schneller sind aber dies meist mit mehr Kompromissen in anderen Bereichen.
Preislich bekommt man einen neuen Stinger mit vernünftigen Komponenten ab etwa 1500 EUR.
Da etwas zu finden was ein besseres Preis/Leistungs oder genauer gesagt Preis/Freude-Verhältnis bietet ist eine Herausforderung.
Das Hurricane ist vermutlich qualitativ minimal besser aber auch schon deutlich teurer.
Mit dem Peregrin habe ich ein ähnliches Rad welches sicher in einigen Bereichen besser ist aber für ein Peregrin kann man sich rund 4 Stinger kaufen.
Beim Stinger bekommt man also für 25% des Preises rund 90-95% der Leistung eines Peregrins und viel Freude/Spass machen beide Räder!
 
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@Cheetah: wäre hier ein Klapptiller nicht auch noch eine Tuning-Variante ?

ich hab ja keine Erfahrung mit so einem steifen, fixen Tiller
aber ich finde es sehr angenehm, die Höhe frei wählen zu können, auch so tief (am Bauch ablegen), dass man das mit einem fixen Tiller gar nicht fahren könnte, weil man nicht mehr aufs Rad aufsteigen könnte

wenns gerade aus geht, klapp ich den Tiller sehr weit runter, was die Fahrt merklich stabilisiert, den Geradeauslauf verbessert
wenns langsam und eng wird, enge Kurvenradien gefahren werden, klapp ich ihn hoch

auch schön: wenn Tiller am Bauch abgelegt, hat man absolut freie Sicht, nix stört.. schon fast so wie beim Untenlenkerfahren

den Tiller bei mir hab ich mit der Einstellschaube so fest eingestellt, dass ich meine Hände draufhängen kann, ohne dass er sich verstellt
also es ist nicht so, dass sich die Höhe ständig ändert, sondern beim Fahren ist er dann quasi eh fix, solange man es wünscht
 
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Zum Thema Geschwindigkeit und wie schnell ein Rad ist.

Ich finde es kommt auf so viele Faktoren an.

Was ein Rad schnell macht ( Training vorrausgesetzt)

1. Aerodynamische Sitzposition, Sitz möglicht flach, Tretlagerüberhöhung....das hat die/das Cheetah
2. Möglichst steifer Antrieb, keine Federung, möglichst leicht, gute Kettenlinie, steifer Rahmen, möglicht wenig Umlenkrollen, möglicht keine Schutzrohre ( Antrieb muss leichtgängig sein), möglichst schmale leichtläufige Reifen, richtiger Luftdruck, in Radklamotten statt Alltagsklamotten fahren, Antrieb muss sauber sein.

Wenn nun von Punkt 2 aufgezählten Dinge nicht so passen, dann kann es schnell passieren das ein Cheetah langsammer ist wie ein Lightning Phantom, bei letzterem stimmt ja alles, steifer Rahmen, verlustarmer Antrieb, das Rad ist recht leicht...und ich bin gut an das Rad angepasst.

Beim Cheetah stimmte für mich so einiges nicht..es war halt kein ,,Rennrad'' wie ein Baron oder M5 Lowracer usw.

Es kommt noch auf soviel mehr Dinge an was ein Liegerad schnell macht....im Alltag in der Stadt spielen auch Dinge wie gute Übersicht usw. eine grosse Rolle...oder anders ausgedrückt was bringt mir ein Ultratieflieger wenn ich versteckt hinter parkenden Autos fahre und nichts sehe? deswegen gehören solche Räder eig. generell Liegeräder innerorts auf die Fahrbahn.
 
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@Cheetah: wäre hier ein Klapptiller nicht auch noch eine Tuning-Variante ?

ich hab ja keine Erfahrung mit so einem steifen, fixen Tiller
aber ich finde es sehr angenehm, die Höhe frei wählen zu können, auch so tief (am Bauch ablegen), dass man das mit einem fixen Tiller gar nicht fahren könnte, weil man nicht mehr aufs Rad aufsteigen könnte

wenns gerade aus geht, klapp ich den Tiller sehr weit runter, was die Fahrt merklich stabilisiert, den Geradeauslauf verbessert
wenns langsam und eng wird, enge Kurvenradien gefahren werden, klapp ich ihn hoch

Also zumindest eine Einstellmöglichkeit vermisse ich, um ein wenig probieren zu können. Ist aber nicht weit oben auf meiner Liste, dringendere Baustelle ist Gepäck.

Klappbar ohne einstellbaren Anschlag würde mir glaube ich nicht gefallen. Dazu hänge ich die Hände zu gern an den Lenker, und da stört dann die Reibung zwischen Lenker und Bauch. Das hatte ich unfreiwillig mal kurz am Traix Phantom meines Bruders - fuhr sich unangenehm kippelig, weil die Rückmeldung über die Lenkkräfte behindert war. Lenker frei knapp über dem Bauch und dann aus den aufgelegten Handgelenken lenken war OK, nur mit aufliegendem Lenker fand ich's nicht so toll. Und zum Untenlenkerfahren hab ich ein anderes Rad (siehe Profil ;)).


Viele Grüße,
Stefan
 
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wie gesagt: die Hände/Arme kann ich ebenfalls auf den Tiller hängen, ich hab die Einstellbarkeit so eingestellt, dass das ändern der Neigung etwas Kraft benötigt..
ich merk jedenfalls, dass es die ideale Position für alle Fahrmanöver einfach nicht gibt und geniese es so wärend der Fahrt frei wählen zu können
 
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wie gesagt: die Hände/Arme kann ich ebenfalls auf den Tiller hängen, ich hab die Einstellbarkeit so eingestellt, dass das ändern der Neigung etwas Kraft benötigt..
ich merk jedenfalls, dass es die ideale Position für alle Fahrmanöver einfach nicht gibt und geniese es so wärend der Fahrt frei wählen zu können

So langsam komme ich dahinter, was Du meinst.
Für normale Fahrten und Tempo 15-45 ist der starre Lenker völlig OK. Aber wenn ich schneller werde, fange ich sehr leicht an zu pendeln und es wäre wahrscheinlich besser, wenn ich da statt aus den Ellenbogen aus den Handgelenken lenke. Das fiel mir am Sonntag in 'ner Abfahrt bei >55 auf, und auch gestern, als ich das erste Mal in der Ebene auf knapp über 50 gekommen bin. Wenn ich rangieren will, kommt der untere Teil des Lenkers gern mal gegen den Unterschenkel. Das ist vermutlich die Situation, in der beim Klapptiller das Anheben praktisch ist.


Viele Grüße,
Stefan
 
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In der ebene 50 Kmh....das hab ich im leben noch mit keinem Rad hinbekommen....das spricht aber für das Cheetah...freut mich das du es so gut hinbekommen hast :), daran sieht man mal wenn ein erfahrener Hand ans Rad anlegt wird was gutes draus, ich hätte wohl Unmengen an Geld versenken müssen damit es leichtläufig wird, ich denke inklusive stundenlohn usw locker 600 Euro eher 800 nachdem ich das Hinterrad zertreten hatte.

Zu dem Pendeln beim hohen tempo das hat mich auch immer gestört aber ich vermute mit automatisierung der Bewegungsabläufe dürfte sich das geben.
 
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