Nuß für Freilaufringe von Fulcrum Naben bzw. Naben von velomobileworld

Lutz/Co

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Hallo Allerseits

Ich habe mir heute mal ein wenig Zeit gegönnt, um unseren Werkstattbedarf etwas zu erweitern.
Herausgekommen sind zwei Nüsse für 30er Gabelschlüssel zur Montage/Demontage der kleinen aber wichtigen Freilaufringe der Hinterradnabe.
Bis jetzt hatte ich sie mit einem Vierkant montiert, aber ich hatte heute einfach mal Bock auf Teilkopffräsarbeiten. ;-))
Getestet wird morgen, wenn ich zwei neue Hinterradbestellungen soweit fertig habe, dass ich die Montage mal testen kann.
An den Teilen ist jetzt auch keine Einsatzhärtung vorgenommen worden. Ich denke 36 Zähne können die nötige Kraft übertragen.
Hier noch ein paar Fotos. Ansicht jeweils von unten und von oben.

viele Grüße
LutzGinkgo-Freilaufringabzieher.jpg
 
Achja...noch was
Zudem haben wir die neuen Naben von Jan bekommen. Auf unsere Empfehlung hin hat er jetzt mal ganz dünne Edelstahlringe auf den Freilaufringansatz aufgeschrumpft. Ziel war es, bei der jetzigen Nabenkonstruktion das Aufweiten der Freilaufgewinde zu verhindern. In der letzten Zeit war es hier vermehrt zu Ausfällen gekommen....
 
dünne Edelstahlringe auf den Freilaufringansatz aufgeschrumpft
Wird da nicht am Symptom operiert?
Meiner Meinung nach geschieht die Weitung nur, weil das Innengewinde konstruktionsbedingt nicht weit genug in die Nabe geschnitten ist. Der Freilaufring "schneidet" sich in das nicht ausgeschälte Gewindenende bzw. teilweise in den Alublock. Das weitet dann die Nabe auf.
Eine simple Distanzscheibe in Höhe der Gewindesteigung sollte ausreichen, damit der Ring flächig aufliegt und somit das Drehmoment in die Nabe führt.
 
Der Ring hat genau aus diesem Grunde ja auch einen gewindelosen Ansatz. Die Kontrukteure sind ja nun auch nicht alles Dorfschmiede.
Das heisst, der Freilaufring liegt am Nabenkörper satt auf.
 
Freilaufring liegt am Nabenkörper satt
Was immer ein Dorfschmied schlechter oder besser kann, offensichtlich liegt der Freilaufring immer noch nicht am Sitz auf. Ich bin im Besitz der neuen Lösung und suche tatsächlich eine Erklärung, warum keine Scheibe verwendet wird?
 
Die bei uns montierten Freilaufringe liegen auf. Leider kann ich das so nicht nachvollziehen. Sorry. Die normelweise bei den Freilaufringen beiliegenden Passcheiben hatten bei uns früher, wenn montiert , zu einem Klemmen des Freilaufes gesorgt. Zudem könnten sie , zumindest nach meiner Denke, die Reibung zwischen Nabenkörper und Freilaufring verringern. So könnte der Ring noch mehr Zug auf das Material zwischen Nabenkörper und Freilaufringaufnahme ausüben. Die Idee dahinter war einfach, die jetzigen Naben zu "retten". Eigentlich geht mich das Thema ja auch überhaupt nix an. Wir bekommen die Naben auch aus Rumänien, stellen die Naben weder selbst her noch haben wir sie konstruiert. Unser Anspruch sind gute Laufräder. Wenn wir die Naben so am Versagen hindern können, ist für uns und unsere Kunden alles richtig gemacht.
viele Grüße
der Lutz
 
Ja, wenn ich mal Maschinenzeit freischaufeln kann, wäre das möglich. Dann könnte ich de Zahnung per CNC anarbeiten und nicht wie heute in der Balsen Probierstube...;-)))
Aber es würen ja auch die Händler genügen. Der DurchschnittVM Fahrer wird nicht so häufig an den Freilufring ranmüssen.

Aber nochmal zurück zum Thema...
Ich habe eben nochmal ein Laufrad montiert und vorgespannt. Ich wollte die Nuß heute unbedingt noch probieren...
Nuß in den Schraubstock einspannen, Loctite ins Gewinde, Ring leicht angedreht damit der richtige Sitz des Gewindes gewährleistet ist und los gehts. Der Ring geht nicht leicht aber straff rein. Dann geht es ganz kurz ein wenig schwerer und miteinem Ruck ist Schluß - ein sicheres Indiz, dass der Ring am Boden des Nabenkörpers aufliegt - und tatsächlich. Sieht perfekt aus.
schönen Abend
Der Lutz
 
Habe gerade ein neues Hinterrad mit einer neuen Nabe erhalten, sieht so aus:
02725CB2-79C2-4772-A1FB-6A19D0736FC3.jpeg
Ich hatte mit der alten Nabe auch das Problem, dass sich der Zahnring gelöst hat
 
Die Spezialnabe von Daniel mit Straight-Pull hat den Ring (bzw. einen Bund am Flansch) übrigens schon serienmäßig:

1695724723186.jpeg

Ist auch leichter und hat nur 2 Lager statt 3...
Selber Freilaufring im übrigen... Das war ja das Thema.
@Lutz/Co - habt ihr die eigentlich schon mal verbaut bzw. in den Fingern gehabt oder Erfahrungen damit? Scheinen nicht viele im Umlauf zu sein derzeit... Ich habe die bei PBP gefahren und immer noch drauf gerade.
 
habt ihr die eigentlich schon mal verbaut bzw. in den Fingern gehabt oder Erfahrungen damit? Scheinen nicht viele im Umlauf zu sein derzeit... Ich habe die bei PBP gefahren und immer noch drauf gerad
Ja , haben wir schon verarbeitet. Ist beim Kunden irgendwann kaputt gegangen. Zum Schluß soll ich Schuld gewesen sein, weil ich keine Speichenwashers auf der Nichtantriebsseite untergelegt habe - frage mich bis heute , in welcher Beschreibung das gestanden haben soll....egal...
Gell, auch wenn es nur anderthalb Jahre bis zur Umsetzung dauert nachdem er erste Vorschlag dazu kommt. Der darf dann erstmal untergehen, damit man neu denken und vorschlagen kann. :rolleyes:
???
 
Ja , haben wir schon verarbeitet. Ist beim Kunden irgendwann kaputt gegangen. Zum Schluß soll ich Schuld gewesen sein, weil ich keine Speichenwashers auf der Nichtantriebsseite untergelegt habe - frage mich bis heute , in welcher Beschreibung das gestanden haben soll....egal...

???
Ah, Ihr lest gar nicht mit. Dann noch einmal:
 
weil ich keine Speichenwashers auf der Nichtantriebsseite untergelegt habe
Äh. In der Nabe? :unsure: Wie soll das denn gehen?
Die Köpfe sind doch in den Bohrungen versenkt und wenn sie das nicht wären, ginge das linke Lager auch gar nicht mehr rein, wenn ich mich nicht irre... Die stehen ja dann nach innen zu weit raus.
Also außen an der Felge habe ich natürlich die Scheiben verwendet, aber das hat ja nichts mit der Nabe zu tun...

Egal. OT. Mein Rad ist noch ganz und so gespannt, wie ich auch... (<- cooles Wortspiel, oder?) :cool:
 
Ah, Ihr lest gar nicht mit. Dann noch einmal:
Mir sind die Fälle bekannt, allerdings nur unscharf aus dem Forum. Damals wurde wohl auch etwas an der Nabe geändert. Dann waren die Probleme über einen längeren Zeitraum nicht mehr aufgetreten. Sorry, dass ich nicht der Konstrukteur dieser Nabe bin. Also mache mich bitte nicht dafür verantwortlich. :eek:
Ich bin bloß der, der kurzfristig nach einer Lösung gesucht hatte.
Äh. In der Nabe? :unsure: Wie soll das denn gehen?
Die Köpfe sind doch in den Bohrungen versenkt und wenn sie das nicht wären, ginge das linke Lager auch gar nicht mehr rein, wenn ich mich nicht irre... Die stehen ja dann nach innen zu weit raus.
Genau. Dem ist nichts hinzuzufügen. Dennoch waren die fehlenden Scheibchen nach Aussage des Konstukteurs für das Nabensterben verantwortlich. Die Nabe war für mich in dem Falle erledigt. Eine Straightpullnabe sollte nach meiner Denke sowieso immer maximal so um die 28 Loch haben. Dann lässt sie sich gut einfädeln. Aber genug davon. Das iat hier OT.

viele Grüße
der Lutz
 
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