Northern Light Motors 428 (war: Man ein anderes Design)

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Huu, .das ist recht dicht an meinem träumerischen Fernziel - nur als 4x28"-4m-Vierrad (mit Pedalen).

Ich glaub, zur 50mph-Zulassung fehlt da noch nen bissl was, aber selbst in der 4kW-45km/h-Dimension könnte das einige Fahrradmuffel hinterm Ofen vorlocken, die sich für übliche kleine City-KFZ oder offene Mofas im britischen Wetter nicht begeistern - also im Vgl. von Morgan-Sportwagenoptik zu E-Smart-Ami-Twizzy doch emotional deutlich ansprechender. Und in dem HPV-freien Vergleich ist die Aerodynamik auch gar kein Fauxpas, sondern Motorrad-Spitze (mit Radscheiben vielleicht).

... nur ganz so tief können die den nur über totgelegte Federung bei Tuning-Treffen im Schritttempo fahren... oder aber die Fotofahrerin war so fett, das sogar schon die Reifen platt aussehen :D
 
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Er behauptet ja, mit der Reihung von Pedal-Generator, Batterie, Motor könne er als Fahrrad eingeordnet (Pedelec) 50 Meilen Pro Stunde (80km/h) fahren. Den regulatorischen Kniff hat er zum Spannungsaufbau erstmal nicht verraten. (Ich befürchte, dass die vom Pedal erzeugte, gespeicherte Akkuladung als Menschliche Leistung zählen soll oder dass das bergab ist - oder natürlich gelogen.)
Dass man mit dem Design ohne Unterstützung aus der Batterie, aus der direkten menschlichen Leistung die Endgeschwindigkeiten schneller Velomobile erreicht, glaube ich ja nicht, aber hat es nicht angeblich einen Vorteil, wenn der Mensch seine Enegie gleichmäßig abgeben kann?

Im reinen HPV-Velomobil muss der Fahrer zum Anfahren und bergauf ziemlich kräftig reintreten, um vom Fleck zu kommen und kann dann recht entspannt ziemlich zügig vor sich her rollen. Bergab, beim langsamer-werden und im Stillstand kann er keine Leistung abgeben.
Mit Generator und Motor kann der Mensch die ganze Zeit mit gleichbleibender Leistung treten (oder natürlich nach Belieben variieren) und dann, wenn die Leistung zum Fahren nicht benötigt wird, die Energie speichern und beim Anfahren und bergauf abrufen. Kann man hier mit einer physiologischen Steigerung der Effizienz die schlechtere Effizienz im Antriebsstrang augleichen oder gar übertreffen, um zwar mit niedrigerer Höchstgeschwindigkeit, aber gleicher oder höherer Durchschnittsgeschwindigkeit bei gleicher oder geringerer Erschöpfung und Verschwitztheit zu fahren?

Also interesssiert bin ich irgendwie und würde es gerne probieren. Ist zwar leider nicht so windwiderstandsarm und leicht wie die schnellen Velomobile, aber wohl noch eher als das Podbike oder gar Qlio. Räder kann man vielleicht noch verkleiden.

Bei dem Steuerknüppel bin ich etwas skeptisch, dass das schön zu steuern ist. Das Fenster ist wohl hoffentlich zum Ablesen von Amaturen und Displays, nicht zum
Präsentieren des Gemächts. (Aber während der Fahrt in eine Flasche pinkeln wird so natürlich etwas Riskant. :ROFLMAO:)
 
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Er behauptet ja, mit der Reihung von Pedal-Generator, Batterie, Motor könne er als Fahrrad eingeordnet (Pedelec) 50 Meilen Pro Stunde (80km/h) fahren.
Er ist Designer...
...aber kann ja noch lernen.
Vielleicht meint er ja „zugelassenes Pedelec“ also Le2.
 
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Im reinen HPV-Velomobil muss der Fahrer zum Anfahren und bergauf ziemlich kräftig reintreten, um vom Fleck zu kommen und kann dann recht entspannt ziemlich zügig vor sich her rollen. Bergab, beim langsamer-werden und im Stillstand kann er keine Leistung abgeben.
Mit Generator und Motor kann der Mensch die ganze Zeit mit gleichbleibender Leistung treten (oder natürlich nach Belieben variieren) und dann, wenn die Leistung zum Fahren nicht benötigt wird, die Energie speichern und beim Anfahren und bergauf abrufen. Kann man hier mit einer physiologischen Steigerung der Effizienz die schlechtere Effizienz im Antriebsstrang augleichen oder gar übertreffen, um zwar mit niedrigerer Höchstgeschwindigkeit, aber gleicher oder höherer Durchschnittsgeschwindigkeit bei gleicher oder geringerer Erschöpfung und Verschwitztheit zu fahren?
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@HenriP
was ich persönlich mir vorstellen könnte:

ein Velomobil der flotten klasse (z.b. Evo-K mit 2-Arm-Schwinge)
und einem direktläufter-Nabenmotor mit Rekufunktion

den so eingestellt, dass er beim Fahren im Rekumodus maximal 50-60Watt dem Fahrer kostet..
also vielleicht 40W beim Akku beim Laden ankommen..

mit 50-60Watt die bremsen ist ein Velomobil in der Ebene immer noch schneller als jedes "Alltagsfahrrad" und wohl auch als die meisten Rennräder (zumindest wenns um Geschwindigkeiten um 30km/h+ geht
bei geringeren GEschwindigkeiten wird Motor a) weniger bremsen und b) hat man im Flachen eh leistungsüberschuss in den Beinen, dass es nicht wirklih schlimm ist)

wenn man so am Tag 1h lang mit ausgeschaltetem Motor fährt und so tatsächlich 40Wh - die nicht großartig weh tun - in den Akku laden kann,
könnte man dies 40Wh dann z.b. 6min lang am Berg als 400Watt in den Motor rein verbraten..
oder 12min lang 200Watt in den Motor REIN

also so könnte ich mir tatsächlich ein System vorstellen, dass nie an die STeckdose muss.. dem Fahrer bergauf was bringt...
in der Ebene nicht zuviel stört..
solange der Ebenen-Anteil halt deutlich höher ist als der Berganteil..
und: der Fahrer kein anderes VM gewohnt ist...

kommt der Radler direkt vom FAhrrad könnte er trotz der 50-60Watt "zusatz-Kosten" für MOtor immernoch vom VM begeistert sein

aber so wie du es oben beschrieben hast..
an der Ampel stehen und vor sich hinkurbeln..
usw. usf...
glaub ich es nicht.. fühle ich nicht
 
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More human-powered vehicles that have a modern stylish look similar to cars. And the electric assist enables that because the designers are not tightened by strict weight and aerodynamic requirements.
Alles klar: Ein HPV ist also erst dann "stylisch" und modern, wenn es mehr wie ein Auto aussieht und man sich wegen genug E-Power an Bord nicht mehr um Gewicht und Aerodynamik kümmern muß :confused: :sick:. Das Ding is sowas von retro, stell es aber mal neben ein modernes VM, dann ist es nicht mehr retor sondern nur noch von gestern... Interessanterweise wird in dem Artikel nur einmal das Podbike erwähnt, weil es das gleiche Antriebskonzept hat, von dem noch nicht mal erwiesen ist, ob es alltagstauglich ist. Was ich wirklich mal wissen möchte: Informieren sich diese "Designer" vorher überhaupt einmal zum Stand der Technik bevor die loslegen?

Das Design finde ich dennoch ansprechend
Finde ich auch (wirklich ehrlich gemeint), aber nur um es irgendwo hinzustellen, anzugucken und es nicht zu bewegen.
 
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Das ist natürlich eh noch ein Faktor, wie es sich anfühlt und ob einem das Gefällt. Gerade wenn man ganz ohne Kette fährt.

Wenn man mit Kette und Nabenmotor fährt, kann man auch immer in die Rekuperation reintreten, nur im Stillstand nicht, außer man kann das Hinterrad vom Boden lösen, oder hat einen extra Generator an Kette oder Pedalen, den man rückwärts tretend betreiben kann, was aber physiologisch wahrscheinlich keine Überlegung mehr wert ist. Oder Pedal-Generator und Pedale von der Kette trennbar. Aber auch dann hat man den Nabenmotor UND den Generator extra. Dann lieber ein Mechanismus, der das Velomobil hinten vom Boden hebt. Ist dann auch eine super Perkbremse und Bastelhilfe! :D

Bei einem Rekuperations-Stopp von 50km/h müsste man ja wohl genug Energie erhalten, um dann bei der nächsten Beschleinigung bis zur Abschaltgrenze von 25km/h nicht zu viel selbst machen zu müssen. Muss man stärker bremsen, als am Hinterrad sicher möglich ist, geht die Rechnung natürlich schnell nicht mehr auf. Dann hingegen bergab kann man durch die Rekuperation so weit verzögern, wie es sicher möglich ist, plus die 100-150W, die man noch in die Kette tritt und kann die Summe dann bergauf wieder hinzugeben. Mit den maximalen 250W Unterstützung und der hohen optimalen Umdrehungsgeschwindigkeit eines üblichen Direktläufers geht dann aber wahrscheinlich auch wieder viel Effizienz flöten, hmmh?

Ein Blöder Gedanke, den ich in mir herum trage: Statt eines Nabenmotors im Hinterrad, ist es sowas wie ein E-Tretroller-Rad, das über einen Hebel auf die Straße gedrückt oder in die Karosserie hochgezogen wird. Mit Daumengas und Schalter/Taster wird dann bestimmt, wie stark er vorwärts unterstützt, bremst oder rückwärts rangiert. Das kleinere Rad hätte bei viel niedrigerer Geschwindigkeit seine optimale Drehzahl, wäre also effizienter und man verliert hoffentlich nicht so leicht die Führung des Hinterrades. Bis zu welcher Höchstgeschwindigkeit man es zum Rekuperieren nutzen kann, ist eine andere Frage. Gewicht des kompletten Rades könnte ähnlich dem sein, was man am Nabenmotor spart? Mit Absenkung also möglicherweise noch etwas schwerer. Dafür kann man es vielleicht als herausnehmbares Modul bauen, um nach Tagesplan mit oder ohne Motor und Batterie zu fahren. Im Stand in die Generation treten geht dann aber auch wieder nicht. :censored:

Hier gezeigtes Prinzip hat mit Pedal-Generator und Direktläufer schon recht viel Gewicht, spart aber wenigstens den Ketten-Antriebsstrang wieder ein (Kette, Zahnräder, Schaltwerk) :LOL: Kann sowohl Bremsleistung, als auch Tretleistung in Akkufüllung umwandeln, as gibt also keine Leistung, die komplett verloren geht, dafür aber auch keine Leistung, bei der nicht signifikant viel verloren geht. Außerdem kann der Sitz nidriger, weil keine Kette darunter verläuft und die Kette kann nicht rosten
und verschleißen und reißen. o_O Und die Steifigkeit vom Tretlager bis zum Hinterrad ist nicht mehr so wichtig, das kann auch nich etwas Gewicht sparen. ;)

Komm also wie immer auf das Streckenprofil (inklusive Verkehrsaufkommen) und die Vorlieben des Fahrers an. :rolleyes: Wer häufig an der Ampel wartet und dann wegen drängender Autos schnell beschleunigen muss, hätte bestimmt guten Nutzen, wenn beim er beim Anfahren an die Ampel rekuperieren, ein paar Minuten Energie puffern und dann in ein paar Sekunden damit stark beschleunigen kann, statt an jeder Ampel beim Bremsen alle Energie zu verpuffen und dann einen Sprint hinzulegen. Wer auf mäßigen Anstiegen langsam ist und bergab bremsen muss, könnte sich auch freuen.
Allerdings hat man nur einen Vorteil bei dem gezeigten Prinzip gegen z.B. einen einfachen Pedalmotor, wenn zu die Strecke zu lang ist, um zu Hause zu laden und unterwegs den Akku leer zu saugen. Es sei denn, man kann dann beim Akku wieder gewicht sparen, weil man ständig zwischendurch läd.
Wer am Start einmal losfährt, immer dem Straßenverlauf folgt, Vorfahrt hat und keine Anstiege, die nicht einfach mit Schwung glattgebügelt werden und dann am Ziel anhält, der hat freilich absolut garnichts davon.



Ach, ich bin einfach zu interessiert an dieser technischen Spielerei und wünsche mir halt, dass sie sinnvoll ist und ich sie mir irgendwann mal mit gutem Gewissen zulegen kann.
 
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Gem https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/PDF/?uri=CELEX:32002L0024 bedürfen keiner Zulassung...
„...cycles with pedal assistance which are equipped with an auxiliary electric motor having a maximum continuous rated power of 0,25 kW, of which the output is progressively reduced and finally cut off as the vehicle reaches a speed of 25 km/h, or sooner, if the cyclist stops pedalling“
und gem. des Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr gilt:
«Fahrrad» ist jedes Fahrzeug mit wenigstens zwei Rädern, das ausschliesslich durch die Muskelkraft auf ihm befindlicher Personen, insbesondere mit Hilfe von Pedalen oder Handkurbeln, angetrieben wird
 

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Mit den ersten Daten bin ich von nem E-Motorrad ausgegangen und nun fast ein bissl enttäuscht, dass - wenn schon jemand aus der Auto-Industrie kommt - es doch "nur" ein gewöhnliches Pedelec werden soll, statt die Hintergründe und angestrebten Abmessungen zu nutzen, um gleich den Leichtbau-E-Morgan aufleben zu lassen und neben City-Klein-KFZ-Boxen zu stellen - was mit Sicherheit ein größerer Markt sein wird als ein ineffizientes Velomobil. Derart ist es ja quasi die verlängerte Fortsetzung von dem hier:
1593926581769.png

Und dank Oldschooltechnik im Antrieb wäre der Kurze sogar schneller, leichter und praktischer. Naja, aber manchmal zählt eben Länge...
 
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Es ist auch möglich das in UK andere Gesetze gelten (Die fahren ja auch links :sneaky: ).
Their road code does allow things that are not allowed in the EU which they no longer belong to anyway. For example their pedelecs are allowed throttles which can on be used illegally in the EU over 6 km/h. There is an electric motorcycle class in the UK I think, this vehicle would probably fit in that.

For me it is just a design exercise which floats on the "green" fashion statement lake which actually leads nowhere. Colours stolen from Bugatti, heavy interior padding, I'm not sure that orange tyre compound is stickier than black... No photos of it open so maybe it isn't very practical to take shopping for a loaf of bread?

The Le Mans as a wheels out velomobile appeals to me much more and you can buy one and ride it on the road. Surprise surprise it is only 80 cm wide, so you can go narrower than 1 m and be stable... French law limits width of a bicycle to 90 cm, anything wider has to go on the road.
 
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Es geht um ein Spassmobil, und wenn die wirklich 5000 GBP für 90 mph anbieten, dann sehe ich da durchaus Potential. Joysticks kann ich mir zwar erstmal auch nicht vorstellen, aber hey- abwarten. ICH würde vermutlich eher dazu greifen als über 10.000 EUR für ein aktuelles VM. (mein Quest ist mein teuerstes Rad, evtl. wies es dieses Jahr noch knapp gestoppt, aber 10.000 ist bei mir definitiv prohibitiv. ) Immer vorausgesetzt, die Qualität ist so, das ich nicht noch groß basteln muss.
Ich verstehe aber den Text, das es bei dem no tax no license um die 25 km/h Version handelt, das ist dann schon weniger attraktiv. Die S Pedelec Variante wäre schon besser.
Rwd
 
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