Nördlich der Lippe und dennoch Ruhrgebiet

Zwei weitere Monate sind rum, die Zeit verfliegt dieses Jahr geradezu, und ich habe Blut geleckt. Die erste 200km Tour ist geschafft, in zwölf Tagen werden es mit Anfahrt nach Dorsten etwa 240km.
Drei Tage später möchte ich nach Osnabrück und überlege schon, je nachdem wie ich mich fühle, den Rückweg "etwas" zu verlängern. Seit Jahren schon schwebt mir der Gedanke im Kopf rum, doch mal zum Hermannsdenkmal zu fahren. Umgesetzt habe ich es nie, 300km bin ich vor lauter Stress auch ewig nicht gefahren. Langdistanz durch die Nacht ist ist genauso lange her. War im Hochsommer und daher mit Abendstart.
 
Übrigens nicht nur länger sondern auch noch mit ordentlicher Falz und aus Metall (vermutlich Edelstahl). Für den Preis super.
Jetzt muss ich mir die Woche nur noch ne Bohrmaschine leihen. Meine Frau hat Anfang des Jahres eine mitgenommen und jetzt beim ersten Nutzen: Nichts, keine Funktion... Der Kassenzettel wird jetzt rausgesucht.
 
Nachdem ich ja auch mit den Metallblechen nicht glücklich geworden bin und jetzt auch noch eine Halterung nachgegeben hatte, hatte ich nun die neuen Halter hier liegen und endlich den Versuch mit dem Untersetzer umgesetzt.
JuhuPXL_20260207_163544752.MP.jpgPXL_20260207_163549248.MP.jpgPXL_20260207_163537913.MP.jpg
Nach vorne werde ich noch ein wenig stabilisieren müssen, innen muss ich vielleicht schauen, das ich eine "Falz" modelliere. Ansonsten finde ich das nicht mal schlecht.
Klar, man hätte auch die Mud 1.2 kaufen können, aber für ein Rad, dass nicht selten draußen steht (eben während der Arbeitszeit)...
Für was schnelles, sei es dann zukünftig ein VTX oder ein Hitrike, wäre das natürlich was anderes. Keine Frage.
Die andere Seite bohre ich heute Abend. Ich wollte schauen ob die erste Seite so passt und meine Frau war neugierig.
 
Die Idee habe ich getreu dem Motto "Besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht" übernommen. ;)
Abschluss Bericht


Was bisher war:


Leider ging es zwischen diesem Threa hier und https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/dreck-trike-optimierungen.68367/#post-1634381 hin und her.
In beiden Thread sind die bisherigenPorbleme und deren Lösungen zu lesen


Festzuhalten daraus bleibt:





soweit

Was fehlte war eine Aussage wie gut ist der jeweils gewählte Lösungsansatz.


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Ergebnis:

Ich bin nun 3200 km mit oben gezeigter Variante (Blumentopf Untersetzer beidseitig weit herunter geführt und Bremsscheibe im trockenen Bereich) gefahren.
Davon: ca. 1400 km leichter Regen, feuchte Straße, 520 km in starkem Regen mit klitsch nasser Fahrbahn, einige Zentimeter Wasser auf Fahrbahn stehend sodas das Wasser permanet hochsprizte, teils 20 Meter lange Pfützen im Feld, verschlammte Feldwege und zudem 95 km im Schnee.

Die Beläge waren danach nun immer noch nicht ganz verschlissen.
Im Sommer - ohne Regen - hielten die Beläge 2800 - 3000 km, also nicht länger!
Habe sie aber gewechselt, weil ich gerade die Räder demontiert hatte, Reifen wechselte und bei dem kalten die Schrauberei unangenehm ist.


Ein Blumentopf Untersetzer verbessert die Standzeit der Bremsbeläge enorm.
Ich bin sehr zufrieden und lasse es so.

Bewertung


Variante A
Anhang anzeigen 355380

Im ersten Beitrag dieses Threads habe ich berichtet, dass ich die Flanke des Schutzbleches verlängert habe und die keinen durchschlagenden Erfolg hatte.


Variante B

Anhang anzeigen 355381

Das neue an Variante B ist, dass das Schutzblech vorne wesentlich weiter heruntergeführt ist
Dies hat den Erfolg gebracht und deckt sich mit Hinweisen verschiedener User .
In wie weit die Bremsscheibe, Bremssattel und Bremsbeläge innen - im Trockenen liegen muss kann nicht gesagt werden, weil beide Varianten die Bremscheibe usw. im Trockenen angeordnet hatten.

Anmerkungen
Die Versuche dienten ausschließlich der Erhöhung der Standzeit der Bremsbeläge.
Beim Fahren durch Pfützen wird der Rahmen noch nass. Es spritz einfach beim der zusammenkuft Reifen Fahrbahn hoch. Somit ist der Fahrer noch hefährdet, sofern der Sitz tief ist.
Will man diese vermeiden ebnötigt man z.B eine komplette Abschottung bis zur Fahrbahn hin wies sie Littele Willy gezeigt hat. Siehe Foto in obigen Zitaten.
Für mich kein Thema da Sitz hoch (hs)
vG Bernhard
 
10° heute. Trotz dicker Erkältung im abklingen liefen die CCU heute wieder richtig gut. Und das bei entspannten Puls auf dem Weg zum Hausarzt.
 
Danke. Im Vergleich zu den letzten beiden Tagen geht es tatsächlich schon wieder besser. Vermutlich kann ich morgen den geplanten Wocheneinkauf nachholen.
 
Ein letztes Mal gependelt für die nächsten Monate (erstmal, ich habe ja einen Job angenommen ohne eine wirkliche Vorstellung zu haben).
Gerade habe ich erstmal das Hitrike weiter nach vorne in die Garage gestellt. Ich werde schließlich zum ersten Mal seit rund zehn Jahren mehr Sport und Touren fahren, als dass ich im Alltag unterwegs sein werde.
 
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