Neckarradweg VM geeignet ?

Ich versteh 's nicht so ganz:
Weshalb sollte ich die Zahnradbahnstrecke abwärts fahren?
Und selbst wenn: Wir haben da im steilen Abschnitt 170 Höhenmeter mit rund 10%. Das sollte zur Not ohne Kühltürmchen gehen.

Ich fahre die Strecke aufwärts seit etwa 5 Jahren. Einmal war sie wegen Erdrutschgefahr gesperrt.
Exzellente Asphaltoberfläche, ordentlich breit, landschaftlich schön und relativ gleichmäßig.
Hier kann man sich das schön anschauen

 
Zuletzt bearbeitet:
Weshalb sollte ich die Zahnradbahnstrecke abwärts fahren?
@ulibarbara hatte auch gemeint die sei schön, deswegen hatte ich es mal ausprobiert. Ich bin anderer Meinung. Aber gut zu hören, daß sie neu asphaltiert ist. Ich habe keinen Bock, sowas hoch zu fahren, ich bevorzuge flache Steigungen und sichere, ausreichend breite Straßen.
Achtung: wenn ihr bergauf fahrt, bleibt rechts, die entgegenkommenden Radler haben gut und gern 50-70km/h drauf.
Wäre schön, wenn sich daran gehalten würde. Und einem unkontrollierten bergab kann man dort auch nicht ausweichen. Ich onnte rechtzeitig anhalten, Trommelbremsen sei Dank.
Wir haben da im steilen Abschnitt 170 Höhenmeter mit rund 10%. Das sollte zur Not ohne Kühltürmchen gehen.
Musste, aber die Wasserkühlung konnte ich nicht einsetzen wegen der Steigung. Dazu 3 oder 4 Vollbremsungen, weil Gruppen von unten dicht gemacht hatten.

Gruß,

Tim
 
Ich bin für Hinweise dankbar.
Den Neckar(-radweg) kenne ich zwischen Mannheim und Eberbach sowie zwischen Bad Friedrichshall und Stuttgart. Zwischen Mainz und Heidelberg spielt der Fluss eine untergeordnete Rolle, dazu gegebenenfalls später mehr. Ich bin den Teil ab Heidelberg einmal auf der Landstraße bis Eberbach gefahren. Geht schnell und nahezu steigungsfrei, und die Landstraße ist meist so groß, dass man problemlos überholt werden kann. Es soll Leute geben, die das Fahrrad-Verbot beim Tunnel in Hirschhorn zu spät gesehen haben...
Ab Bad Friedrichshall bis durch Heilbronn ist der Neckarradweg für ein VM leidlich ok, für ein Liegerad empfehlenswert. Hinter Heilbronn - wenn man am Neckar bleiben möchte, auf kleinen Landstraßen oder geteerten Wegen direkt am Necker durchaus schön zu fahren, und man kommt auch gut nach Stuttgart hinein. Unter Einbeziehung der Bottwartalbahn kann man etwas Höhe gegen km tauschen (kenne ich allerdings nicht), der südliche Teil ist asphaltiert.
Es gäbe natürlich auch Gründe, über Frankfurt zu fahren ;) und von dort durch den Odenwald bis Bad Friedrichshall (das war meine Route nach Stuttgart). Der Anstieg bis Buchen ist fast verkehrsfrei und nur mal kurz knackig steil, und auch bis Amorbach kommt man über weite Stecken sehr angenehm. Die Abfahrt ging bei mir immer am Fluss entlang über Möckmühl, geht aber auch direkter (s. Route).
Auf meiner To-Do-Liste steht noch die Wanderbahn von Mudau an den Neckar hinab, allerdings ist sie nicht asphaltiert. Also eher fürs Liegerad. Könnte auch noch irgendwie eingebaut werden.
 
Nur Düsseldorf, Köln
hätte ich fast auch zur Umfahrung vorgeschlagen. Aber wenn Du unbedingt rein musst, dann geht's wohl nicht anders.
Düsseldorf ist auch die Frage, wo genau - und dann ob Du rechts- oder linksrheinisch nach Köln fährst. Ich würde vermutlich in Düsseldorf über die Fleher Brücke auf linkshreinisch wechseln - das läuft besser. Und dann grob der B9 folgend (Baustelle und ggf. kurze Umfahrung hinter Dormagen) Richtung Köln.
Wobei man ab Dormagen auch den Deich über Langel oder die Alte Römerstraße nehmen kann, das ist etwas ruhiger.
Danach fahre ich dann bei Ford über Geestemünder Straße auf den Niehler Damm (da ist kurz eine Umfahrung einer Düker-Baustelle, aber für Rad offen) und dann einfach über Niehler Straße und Du landest irgendwann am Ebertplatz.

Musst Du mehr nach Süden von Köln, vielleicht an der Rheinpromenade bleiben (läuft nicht gut wegen viel Fußgänger/Radfahrer), aber mit etwas Ruhe bei schönem Wetter ganz nett zu fahren und etwas Sightseeing-Faktor.

Rechtsrheinisch ist halt deutlich wuseliger dagegen. Benrath (okay - ist nett, fährt sich aber nicht so gut durch), Monheim - naja, dann muss man irgendwie bei der A1-Brücke und Bayer/Leverkusen rumkurven und ggf. die B8 runterdengeln, am Ende könnte man nett durch den Rheinpark rollen, bevor man sich in das Getümmel auf die Hohenzollernbrücke (wenn Domnahes Ziel) oder auf die Deutzer Brücke bewegen.
 
Es wird immer interessanter :) Städte würde ich aber so weit wie nur möglich umfahren.
Prinzipiell gebe ich dir Recht, aber die Strecke Mainz Kostheim bis Frankfurt zähle ich zu den touristischen Premium-Strecken in D. Die Flucht von dort in den Südosten ist für einen ausgeruhten VMisten (wärst du ja) auch schön. Wer unbedingt will, kann auf einigen notwendigen Landstraßen auch halbwegs taugliche Radwege fahren. Ich tue das nicht, weiß aber, welche.
 
Rechtsrheinisch ist halt deutlich wuseliger dagegen. Benrath (okay - ist nett, fährt sich aber nicht so gut durch), Monheim - naja,

Fahre ich lieber, Benrath wird auf dem Weg nach Monheim nur gestreift, das Brückenchaos bei Leverkusen schreckt mich nicht mehr,
ich nehme aber wahrscheinlich die Fähre in Hitdorf nach Langel und dann um Ford herum. Ziel in Köln ist die Altstadt.

Ich mache die Streckenführung davon abhängig ob ich das Liegerad oder das Quest nehme. Ich tendiere z.Z. zum Liegerad, da bin ich
flexibler und kann auch mal Teilstücke zurück mit der Bahn nehmen.

aber die Strecke Mainz Kostheim bis Frankfurt zähle ich zu den touristischen Premium-Strecken in D

Das sehe ich mir mal genauer an (y)
 
Fahre ich lieber, Benrath wird auf dem Weg nach Monheim nur gestreift, das Brückenchaos bei Leverkusen schreckt mich nicht mehr,
Nach Rheindorf kannst Du am Dhünn-Deich lang fahren, dann irgendwie durch Leverkusen fummeln und direkt nach Bayer könntest(!) Du wieder ans Ufer zurück (nicht schnell, aber halt Rhein-nah) den dortigen Radweg bis runter nach Köln fahren.
Kommt mal etwas Plfaster und bei Mühlheim etwas Zickzack, aber bin ich früher mit dem Up gerne gefahren.
ich nehme aber wahrscheinlich die Fähre in Hitdorf nach Langel und dann um Ford herum. Ziel in Köln ist die Altstadt.
Ja, ist auch nett. Wenn die Fähre fährt. Die hatten zwischenzeitlich etwas Personal-Engpässe und nur eingeschränkten Betrieb.

Natürlich. Und du hast mein Quest vor zwei Jahren in Düsseldorf Eller wieder flottgemacht (y) Erinnerst dich noch ?
Oh Gott! Stimmt. Kam mir doch irgendwie bekannt vor.
Sorry. Hatte ich nicht geblickt... Wedel. Hast Du mal @RapideTIL dort getroffen? Der fährt aber eher Einspurer...
 
Auf meiner To-Do-Liste steht noch die Wanderbahn von Mudau an den Neckar hinab, allerdings ist sie nicht asphaltiert. Also eher fürs Liegerad. Könnte auch noch irgendwie eingebaut werden.
Ich komme aus der Gegend und die Wanderbahn ist wirklich toll zu fahren. Inzwischen ist sie auch teils asphaltiert und wo doch wassergebunden ist es beste Qualität.
Ist fast immer die Strecke des Entenmörders, nur Krumbach hat es spürbar versaut und eine Fabrikhalle auf den ehemaligen Bahndamm gesetzt, da muss man dann Zick-zack außen rum.
Ich würde auch vom Main aus kommend (Amorbach) dann aber über Buch und Ünglert fahren, da gibts einen asphaltierten Radweg hoch nach Mudau, schön allein im Wald (Achtung, von Amorbach aus erstmal bis Buch auf der Landstraße bleiben, der Radweg am Hang ist ein Abendheuer).

Aber zum Neckartalradweg: Ich bin das 2024 abgefahren von Quelle bis Mannheim. Es gibt da "schwache" Passagen, gerade am Anfang, z.B. die Neckarburg nördlich von Rottweil. Und bei Horb am Neckar war große Baustelle an der Bahntrasse mit Umleitung des Radwegs auf weichem, feinem Schotter (einsinkbar).
Und Plochingen bis Bad Cannstadt ist in der Tat nicht so schön. Ebenso von Neckargemünd nach Heidelberg.
Ich bin Heilbronn bis Eberbach oft gefahren, würde ich nicht missen wollen. Nur beim Audi-Werk gehts es einmal etwas plötzlich auf eine enge Neckarbrücken-Straße. Und beim Wechsel der Neckarseite muss man eben die Schleusen mit dem VM meiden - z.B. Böttingen ist echt nicht schön zu fahren, also lieber über Haßmersheim und dann mit dem Rad bei Neckarzimmern über die Schleuse.
(Übrigens sind diese größteils Bonatz-Bauten wie einst der Hauptbahnhof in Stuttgart es war).
 
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