Navigation mit dem Liegedreirad?

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was warn das noch Zeiten als Karten aus Papier benutzt wurden...
Für den Notfall, nehm ich noch ne Karte mit und ich traue mir auch zu, mich auf dieser, zurechtzufinden

Sobald die Grenzen wieder offen sind, gehts los mit der Atlantik-Tour. Bis dahin bleibt Deutschland.
 
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Was soll den bitte der Blödsinn? Das Gerät ist heute Mittag angekommen. Ich hab noch keine Möglichkeit gefunden (mit meinem Smartphone) eine Stecke zu erstellen und auf das Garmin zu laden. Und ich bin sicher nicht der aller schlechteste, wenn es darum geht, eine Logik in der Bedienung von Software zu erkennen.

Mag daran Liegen, das ich 190 € für ein Gerät gezahlt hab und jetzt eine Grundlegende Leistung erwarte - die nicht von Drittanbietern wie Strava oder Komoot zusätzlich komponiert waren muss...

EDIT:
Ich habs. In einem Untermenü is' es versteckt.
So ganz überzeugt bin ich von diesem Spaß nicht... was passiert, wenn ich mal keine Verbindung zum Internet habe? Muss ich mich doch in Apps wie BRouter einarbeiten? Aber dann hätte ich kein Gerät für 190€ gebraucht :oops:...
Ich werds testen...
 
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Garmin braucht a bisserl Einarbeitungszeit :).
Halt es ins volle Sonnenlicht, da erkennst Du, warum man so ein Gerät braucht. Viel mehr fällt mir allerdings an guten Gründen nicht ein.
 
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Halt es ins volle Sonnenlicht, da erkennst Du, warum man so ein Gerät braucht.
Jo, den eingefrorenen Bildschirm konnte ich über die restliche Fahrt gut ablesen.
Das Ding lässt sich auch nicht mehr Ausschalten...

Nein. Ich hab mir die Test-Tour erstellt. Konnte es sogar auf das Navi laden... das zweite berechnen (warum den das?) oder das Laden hat dann eine gefühlte Ewigkeit gebraucht. Natürlich bin ich derweil auch schon losgefahren und natürlich hab ich die Route verlassen (guter Test) das zurück routen hat dann kreuz und quer durch die Stadt... statt gefunden. Dann eben der freeze ... eine kürzere, spaß-befreitere und kopflosere Ausfahrt hatte ich noch nie.

Ein Navi steht und fällt mit der Software und mit der, habe ich überhaupt keinen Spaß.
Statt Leistung wird mir hier: lade Strava runter, dann hast du das - lade Komoot runter, dann hast du jenes. Größe, Gewicht, Fitness-Level, (Blutfettwerte, Gesundheitszustand) teile doch bitte mal Facebook und Twitter...

Blödsinn. Ich will eine vernünftige Karte und gutes Routing - offline.
 

Dan

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Kommt immer drauf an was man will - ich nutze Brouter am PC zum planen und Oruxmaps mit Brouter auf dem Smartfon zum Fahren und Abkürzungen Routen. fahren tu ich da mit Karte, ohne mobile Daten macht mein Handy das den ganzen Tag, etwa 7% Akku/h mit Bildschirm nicht ganz die ganze Zeit an... Reicht mir... Aber hat natürlich nicht die Funktionalität wie ein Auto-Navi, das automatisch neu routet und stimmige Abbiegehinweise gibt.
 
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Bei einem hochpreisigen Produkt, erwarte ich schon irgendwie das, das Gesamtpaket stimmig ist und funktioniert. Wenn Drittanbieter Software die Funktion erweitern - bitte. Aber wir sprechen hier über Grundfunktionen. Garmin lagert hier Entwicklungsarbeit schlicht aus.

Mein Entschluss steht. Ich navigier nach Karte. Hab bislang immer nach Hause gefunden und es hat mehr spaß gemacht. Und es war dann doch sicherer – weil ich achtsamer gefahren bin.

Das mit dem Holzlaster, könnte mir auch mit dem Garmin passieren. Den auch dieses Navi scheut nicht vor Landstraßen. Bzw. ich hab noch gar nicht die Funktion gefunden. Mit welcher ich diese Feinabstimmung vornehmen könnte. Ich konnte dem Gerät lediglich mitteilen, das doch bitte Autobahnen vermieden werden sollten (echt jetzt?) - kleinere Dinge wie Fähren, unpassierbare Straßen oder kleinere Trampelpfade konnte ich auch einstellen aber eine Priorisierung für Land- und Bundesstraßen hab ich nicht gefunden. Weiterhin vermisse ich die Einstellung für Trekkingräder dafür gibt es Offroade. Aber durch Matsch muss ich auch nicht fahren... sorry, ich bin bitter enttäuscht.
 
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und wie viele Papierkarten ma für 190 Euro hätt kaufen können...duckund wech : )
 
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... Mein Entschluss steht. Ich navigier nach Karte. Hab bislang immer nach Hause gefunden und es hat mehr spaß gemacht. Und es war dann doch sicherer – weil ich achtsamer gefahren bin.
... Den auch dieses Navi scheut nicht vor Landstraßen. ... eine Priorisierung für Land- und Bundesstraßen hab ich nicht gefunden. Weiterhin vermisse ich die Einstellung für Trekkingräder dafür gibt es Offroade. ...
Nach meinem Kenntnisstand findest Du die Kombination weder auf Papier noch elektronisch.
So wie Papier-Karten lesen Übung erfordert, ist es auch mit den elektronischen Hilfen. Da sind ja einige Tipps in dem zusammengekommen. In Summe sind in den elektronischen Hilfen deutlich mehr Infomationen und auch aktuellere als in den Papier-Karten.
Bei dem Anforderungsprofil erfordern solche Routen Vorarbeit/Optimierung und selbst dann sind Überraschungen nicht ausgeschlossen. Das nennt man dann Er-fahrung.
Eeine andere Möglichkeit, wenn man Papier-Karten liebt, ist die Vorbereitung am PC und dann die Route in geeignete Segmente zerlegen, abschnittsweise ausschneiden und zusammen kopieren à la Radweit.
 
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Ich ringe noch hart mit mir, wie ich am Ende sicher an mein Ziel navigiere...
Hab dem Garmin-Navi noch eine Chance gegeben. Dieses mal hab ich das Gerät auch mit Komoot verbinden können. Eine auf Komoot geplante Strecke wollte ich dann auch abfahren.

Ich hab mich dafür entschieden, das mich das Navi zum Startpunkt leitet. Das Ding lädt also... und lädt... also mein 15 Jahre altes Auto-Navi lädt deutlich schneller! ! ! Aber gut – ich hab Zeit. Ich wusste natürlich, wo der Startpunk ist und fuhr los – auf direktem und sicherstem Weg – jedenfalls meiner Meinung nach. Kurz nach dem Start, der erste Pip: ich soll doch bitte mal abbiegen. „Nein, ich bleibt. Ich muss doch nur gerade aus und ich bin da“. Nächst Kreuzung wieder – abbiegen. „Da vorn ist der Startpunk, was willst du von mir?“. Strecke gefunden. Also gut weiter. Eine weile kam nichts. Einige Kreuzungen hab ich schon passiert. Ich wurde schon Skeptisch. Dann Pip: der Bildschirm zeigte ein Pfeil welchen ich als Hinweis deutete, das ich leicht nach rechts Abbiegen soll. Gut, ein Weg führt definitiv nach Rechts. Ein Weg führt dagegen leicht nach rechts. Von da an begann der Spaß. Es war natürlich nicht der Weg, der leicht nach rechts führte. Das Navi wollte mich zurück routen aber ich fand den Weg einfach nicht mehr. Der kleine Computer hat mich wiedereinmal Quer Feld ein geschickt. Ich fuhr über Sand und Wurzeln… also hab ich das Smartphone aus der Tasche geholt und bin wieder zum Start der Tour: ich hätte nach rechts müssen.
„Gut, das sind anfängliche Probleme.“ Die darauffolgende Streckenabweichung, wertete ich auch als Bedienungsfehler: an einer großen Kreuzung: kein Mucks - keine Anzeige. Ich hätte einfach nur gerade aus fahren sollen. Dazu muss ich sagen, ich bin das höchst kommunikative Google gewohnt…

Ich weiß wo ich hin muss… Strecke gefunden. Ab hier dachte ich mir: „Egal wo mich das Gerät jetzt hinschickt: mach“. Einige zeit ging das auch gut. Dann aber Pip: bitte Links abbiegen. Weit und breit keine Straße nach Links. Bis auf… „naja vielleicht befindet sich dahinter Der Fahrradweg.“ ich befand mich auf einer Bundesstraße…

Um es doch etwas abzukürzen: irgendwann war ich dann auch mal an meinem eigentlichen Ziel, einem Naherholungsgebiet. Fern ab von Bundesstraßen und Autobahnen. Ich hab die Navigation schon etwas kennen gelernt „ jetzt aber“. Die Straße schlang sich dahin: wieder kein Mucks. Ich fuhr weiter. Leicht links, leicht rechts ich blieb auf der selben Straße, die als solche doch klar zu erkennen war. Plötzlich Pip: rechts. Befestigter Waldweg. Ich dachte schon ich hätte es begriffen. Ich fuhr an eine Kreuzung – mehrere Waldwege. Kein Mucks: Geradeaus war Wald… Links: Streckenabweichung. Fehler war schnell Korrigiert. Nächste Kreuzung wieder: anscheinend sollte ich den Pfad halb gerade aus oder leicht nach Recht folgen. Tatsächlich endete die Straße und es ging nur nach recht oder Links. Anfänglich noch verwirrt folgte ich der Straße einmal in die eine Richtung und einmal in die andere. Ich fuhr zurück und griff zum Smartphone… „offensichtlich wollte mich das Garmin auf einen Waldweg führen, der so nicht mehr existiert.“ Dank Smartphone: Stecke gefunden.

Dann verfuhr ich mich wieder… dort wo ich hätte lang müssen, war ein unbefestigter Waldweg „nicht schon wieder“. Ich wollt die Situation nun ohne Smartphone lösen und lies das Garmin rechnen und fuhr los…

Irgendwann befand ich mich abermals an einem unbefestigten Waldweg. Leicht mit den Nerven am Ende, hielt ich an und machte Pause…

Ich überlegte, wofür ich das Navi brauchte. Wege, die nicht existieren. Anweisungen, mit denen ich nicht 100% klarkomme. Eine Navigation, welche mich über unbefestigte (und nicht existierende) Wege schickt. Kopflos sollte man nicht losfahren.

Hier führe ich wieder mein Auto-Navi an: das Steckeinmaterial ist bereits 15 Jahre alt. In dieser Zeit, wurden komplette Autobahnstrecken gebaut. Es besitzt schon fast eine gewisse Komik, wenn mich mein Navigon ermahnt, ich solle doch bitte 50 Fahren – auf der Autobahn.
Bislang bin ich jedoch immer an mein Ziel gekommen – dank schneller Streckenkorrektur.

Zurück zu Garmin. Ortskenntnis ist gefragt. Schilder lesen ist auch hilfreich. Moment: wofür hab ich noch gleich ein Gerät, welches mir den Weg weißen soll?

Achja: ich kann aufzeichnen, liken, kommentieren und meine Erfolge der Öffentlichkeit präsentieren.

Und deswegen sind diese Funktionen in Garmin-Connect auch so dominant dargestellt – während sich die Routenplanung in einem Untermenü versteckt.

Es sind schlicht Grund verschiedene Vorstellungen, die hier aufeinander treffen.

Ich werde künftig nach Karte fahren. Ich werde meine Umgebung genau beobachten und erforschen...
 
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Wie es schon viele Posts vorher stand: Ein Autonavi ist eine triviale Aufgabe gegenüber einem Fahrradnavi und selbst das Autonavi hat einige Jahre gebraucht bis es auf einem Stand war, mit dem man dann meistens wirklich danach fahren wollte. Ich kann mich noch gut daran entsinnen, als mich vor ca. 10 Jaren das Navi mit dem Auto hartnäckig eine Treppe runter auf den Spielplatz jagen wollte o_O. Auch heute ist es nicht immer ratsam mit dem Auto blind dem Navi zu folgen.
Ein Fahrradnavi, das in dem ich einfach die gewünschte maximale Verkehrsdichte, Oberflöchenqualität, max. Steigung und Höhenmeter eingebe und zack kopmmt die richtige Route raus und unterwegs werden ebenso zack die aktuelle Alternative berechnet, wenn ich mich mal verfahren habe, davon kann man ja mal träumen, nur mit der Realität wird das weder heute noch morgen zu tun haben.
 
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Also ich bin wirklich sehr mit der Combo "Komoot" und "Wahoo Elemnt Roam".
Da ich dort schon an der Linienführung sehen kann, ob Wege geteert sind oder nicht.

Aber ich muss auch sagen, dass ich bis dahin ziemlich viel Geld und Zeit investiert habe, um für mich das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
 
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Komoot gerade mal mit bekannter Strecke getestet, prompt Kartenfehler gefunden sowie 2,88 Km "Straßenbelag" (der sich wohl von Asphalt unterscheiden soll, was vor Ort aber nicht zutrifft) , wie berichtigt man das da?
 
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Ich ringe noch hart mit mir, wie ich am Ende sicher an mein Ziel navigiere...
Hab dem Garmin-Navi noch eine Chance gegeben. Dieses mal hab ich das Gerät auch mit Komoot verbinden können. Eine auf Komoot geplante Strecke wollte ich dann auch abfahren.
........
Ich werde künftig nach Karte fahren. Ich werde meine Umgebung genau beobachten und erforschen...
Nun wiederhole ich zu Deinem Verständnis noch einmal die Problematik von Deinem Vorgehen:

Du lädst eine geplante Strecke aus Komoot auf den Garmin 520 Plus. Die beiden Karten sind nicht identisch.
Komoot verwendet mit ihrem Algorithmus aufgearbeitete OSM Karten.
Welche Karte gerade auf Deinem Garmin installiert ist weiß ich nicht. Sie wird aber unterschiedlich von der Komoot Version sein.

Routen bei Garmin funktioniert nur, wenn die Route in BaseCamp und auf dem Gerät mit identischen OSM Versionen und identischen Profilen berechnet werden.

Wenn eine OSM Karte im Streckenverlauf einen Fehler hat, kann dieses Teilstück nicht mit dem Profil Fahrrad sauber geroutet werden. Merkt man dies bei der Planung in BaseCamp kann diese von Komoot übernommene Route nur als Track nachgefahren werden.

Für Dich wahrscheinlich unbrauchbar, da dann keine Abbiegehinweise angezeigt werden. So aber bestimmt von 80 % der Garmin Anwender genutzt.

Das es besser geht zeigt Wahoo. Hier werden auch nur Trackingdaten von einer Komoot Planung übernommen, aber die im Track enthaltenen Clue-Sheet Angaben werden zum Routen genutzt. Hierzu benötigt Wahoo nicht einmal exakte Kartendaten, da ja nur die GPX Koordinaten vom Track verwendet werden.

Für Dich wäre wahrscheinlich ein Wahoo Elemnt Roam die bessere Alternative.
 
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@winido
@wpau
Nun, ich hab beide Karten, wegen dem nicht mehr existierenden Weg, verglichen. Sie sind identisch.

Seis drum. Hab das Navi wieder zurück auf reisen geschickt...
Ein anderes Navi - noch dazu für über 200€ und im falle vom Wahoo für über 300€ - werde ich nicht kaufen. Da werde ich mir dann nochmal die Nutzung eines Smartphones überlegen bzw. für dieses Budget, wäre ein Extra Smartphone zu diesem Zweck (Outdoor) drin.
 
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