Navigation mit dem Liegedreirad?

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Hallo,
ich liebe das Radfahren – wie am ersten Tag. Das Freiheitsgefühl ist grandios!

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Mich treibt wieder eine Frage um:
Wie navigiert ihr mit eurem Liegedreirad?

Jetzt musste ich schon öfters feststellen, das viele Strecken, die ich mit der App Komoot oder G-Maps fahre eher Suboptimal sind. Manchmal finde ich mich auch in der „Pampa“ wieder und höre mich sagen „Ist das jetzt unbedingt nötig, das du das Material so beanspruchst?“. Mir macht es Spaß, auch Schotter oder Waldwege zu befahren – deswegen hab ich mir auch schon ein Platten zugezogen – hab dann auch gleich mal die Bereifung gewechselt.

Wie schaut das bei euch aus? Welche Wege befahrt ihr? Macht ihr euch darum Gedanken?
Wie navigiert ihr mit eurem Liegedreirad sicher an eurer Ziel?
Benutzt ihr ein Navigationssystem? Welches?

Hab, wie gesagt, schon die Erfahrung machen müssen, das die Navigation via Smartphone nicht funktioniert und oft sogar schrecklich schief läuft...
Deswegen wäre das die nächste Investition...
 
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Brouter bekannt? WanderReitkarte z.B. um möglichst befestigte Wege zu finden. Die Qualität von Schotter- und Waldwegen muss man erfahren, da ist mir nichts bekannt, das zuverlässig digital funktioniert.
Ich fahre ganz eindeutig bevorzugt möglichst glatt asphaltierte Wege und die Wegeplanung mach ich vorher zu Hause. Das funktioniert mit einem guten GPS-Empfänger in Handy dann recht gut. Ablesen wird bei sonnigem Wetter allerding schwierig, da ist ein Garmin z.B. deutlich im Vorteil.
Unbefestigte Wege nur wenn ich sie vorher kenne und viel Lust auf putzen des Rades habe. Aber normalerweise fahre ich entschieden lieber.
 
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Wegen eines Plattfuß gleich die Reifen zu wechseln ist vielleicht ein wenig zu ängstlich

Es gibt keine trikespezifische Navigation, allenfalls Wege, die sich mit dem Trike nicht gut befahren lassen.
Man kann mit der Navigation ganz einfach beginnen, sich ein Navi zu beschaffen und die Wege aufzeichnen die du fährst, und neu entdeckst. Zuhause am Rechner dann nacharbeiten und mit sprechenden Namen speichern. So entsteht eine Sammlung von Touren.
Dann kannst du am Rechner Strecken mit BRouter planen und dabei Standardeinstellungen so wählen dass du fahrbare Routen erhältst.
Die werden auf Navi geladen und du kannst sie abfahren.
 
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Wegen eines Plattfuß gleich die Reifen zu wechseln ist vielleicht ein wenig zu ängstlich
Sicher. Hatte Die Standartbereifung drauf. Die waren nicht für Waldwege gedacht. Zumindest die Halb-Befestigten Wanderwege will ich befahren. Deshalb der Wechsel.

Ein Navi wäre eine feine Sache. Bzw. ich möchte am PC Planen. Ich möchte aber auch ein Ziel Direkt eingeben können, wobei ich mich darauf verlassen möchte, das mir die Navigation eine, für Fahrräder, optimale Route vorschlägt. Gibt es so etwas?
 
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Wie schaut das bei euch aus?
Smartphone am Tiller in guter Sichtweite.
Welche Wege befahrt ihr?
Am liebsten Bahntrassenwege, bergab. Wenn die nicht vorhanden auch wenig befahrene Straßen oder gute und breite Radwege.
Macht ihr euch darum Gedanken?
Ja, denn auf Sand- Feld- und Schotterwegen macht das Trikefahren nicht so viel Spaß
Wie navigiert ihr mit eurem Liegedreirad sicher an eurer Ziel?
Meistens geradeaus, dabei in die Pedalen treten. Augen offen halten. Hindernisse werden so gut es geht umfahren. Oft links oder rechts abbiegen. :p
Benutzt ihr ein Navigationssystem? Welches?
App: Locus Map, Strecke vorher via BRouter (fast bike low traffic)
 
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Hallo,
Navigation, nö, eigentlich nur die Schilder für die Radwege, am Vorabend oder in der Früh das Hauptziel, ein Ort, ein Museum zb, dann ein paar Etappen Orte gemerkt, den Rest lese ich unterwegs an den Schildern ab.
Wenn’s wirklich nötig ist, ein Blick auf Google, und weiter gehts.
Das folgen der Radwege über Schilder hat auch immer wieder Überraschungen, macht eine Tour nicht so 100% und sind auch mal das Salz in der Suppe.
Wir machen ja Tagestouren, also mit dem Wohnwagen irgendwo hin und dann von da aus die Touren, meist so um die 80km.
Bahnradwege, ja, haben wir auch schon einige gefahren, aber die gehen gern über einen Höhenzug rauf und hinten wieder runter ( und nachher zurück), aber überwiegend an Flüssen und in Tälern lang, da bleibst meistens eben.
Hat alles seinen Reiz, oder an der Nordsee, herrliche Radwege, da brauchst nicht viel Navigation.
Teerstraßen sind bevorzugt, mein Scorpion fs auf Kojac, der fs meiner Frau auf Tryker.
Gruß Volker
 
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Welche Wege befahrt ihr? Macht ihr euch darum Gedanken?
Geteerte Strassen oder Radwege, oder festgefahrene Schotter und Waldwege.
Gedanken nicht immer, auch wenn es für das Material sicher das Beste wäre.
Wie navigiert ihr mit eurem Liegedreirad sicher an eurer Ziel?
Meist kenne ich die Wege oder lerne sie kennen, taste mich dann vorsichtig ran und/oder lasse es auch mal ganz sein.
Benutzt ihr ein Navigationssystem? Welches?
Vor noch einem Jahr hab ich die App Komoot für mich und mein GravelBike entdeckt.
Mit der lassen sich Routen ziemlich gut auf dem Handy oder noch besser auf dem Rechner planen.
Dann habe ich mir aber vor rund einem halben Jahr den Wahoo Elemnt Roam im Angebot geschossen. Hier kann ich geplante Routen von Komoot per Klick übertragen. In der Navigation sehe ich ganz schlicht und einfach an der Linienführung und Farbgebung der Strassen, wie die Beschaffenheit ist und weiche dann das ein- oder andere Mal auch einfach von der Route ab und werde später wieder drauf geleitet. Ich fand das System so toll und gut, dass ich mir kurzerhand auch für mein Trike einen Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensor und die Halterung beschafft habe.
 
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Servus,
hab jetzt einfach so ein Navi bestellt.
Ich will einfach verhindern, das ich mich auf Bundesstraßen / unbefestigten Straßen wiederfinde.
Angeblich kann man diese Präferenz auch so in das Navi (Garmin) so eingeben. Ich bin gespannt.
Ich fahre auch gerne auf Sicht aber nicht, wenn ich spaäter dann doch wieder auf den genannten Straßen unterwegs bin...
 
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Welche Wege befahrt ihr? Macht ihr euch darum Gedanken?
Geteerte Wege, Waldwege, Feldwege. Hauptsache wenig Autos. Ich überlege schon vorher, welche Strecke ich fahren möchte.
Wie navigiert ihr mit eurem Liegedreirad sicher an eurer Ziel?
Wenn ich eine unbekannte Route fahren möchte, wird die Tour zu Hause am PC erstellt. Z.B mit Brouter.
Benutzt ihr ein Navigationssystem? Welches?
Garmin Oregon.
 
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Garmin Navigation nutze ich schon seit 2005 mit dem Quest. Seine größte Schwäche war der verwendete Sattelliten-Chip mit einem grottenschlechten Empfang in Sraßenschluchten und Wäldern. Auch die Vorbereitung für eine Tour war aufwendig mit seinem nur 256 MB großem Speicher.
Zu der Zeit fuhr ich viel mit dem Rennrad und in der Regel 120-180 km Tagesetappen. Da will man schon gerne in unbekannter Gegend zügig eine vorbestimmte Streckenlänge fahren.

Diese ersten Navigationsgeräte können mit den heutigen nicht mehr verglichen werden. Bessere Routenplanung durch BRouter, gute Satellitenerfassung, längere Batterielaufzeit, größerer Speicher, bessere Kartendaten und Internet Links mit guten Touren nebst Beschreibung.

Für meine Planungen und Gerätedateien nutze ich die OpenFietsMap Karten. Gute Darstellung am PC und GPSmap 64s und es kann nur auf für Fahrrad zugelassene Straßen geplant werden. Man befindet sich dadurch nicht versehentlich auf einer Autobahn. :giggle:

Aktuell nutze ich ein Garmin 64s am Scorpion FX 20 mit einer Halterung von BIKERTECH. Gute Sichtbarkeit auch bei Sonne. Je nach Tour fahre ich einen Track ab oder nutze die Routingfunktion. Die Routingfunktion funktioniert auf dem GPSmap 64s aber nur bei Routenplanung in BaseCamp, speichern der Route und die Wege in OSM sauber definiert sind. Wenn schon bei der Planung in BaseCamp von der gewünschten Strecke abgewichen wird, kann nur mit dem Track gearbeitet werden.

Vorteil Routing: Abbiegehinweise
Nachteil Routing: Geht nicht mit GPX-Daten aus dem Internet. Die Strecke ist dann auf dem Garmin nicht identisch. Herunter geladene GPX Dateien müssen in Basecamp als Route überarbeitet werden. Durch OSM Fehler in den meisten Fällen nicht möglich. Nicht sauber verbundene OSM führen zu Planungsfehlern.

Vorteil Track: Alle GPX-Daten aus dem Internet können genutzt werden.

Wenn Routing genutzt wird müssen die BaseCamp und GPSmap 64s Einstellungen und Karten für die Routenberechnung identisch sein. Nach Anzeige auf dem Garmin auf die Rotenlänge achten. Bei Abweichungen besser den Track benutzen, da man sonst bei längeren Touren eventuell gewünschte Zwischenziele verpasst, wenn diese nicht Bestandteil der Route sind.

Scorpion FX 20 GPSmap 64s Biketech Halterung
 
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Bin gerade am herumspielen mit dem BRouter... die Benutzeroberfläche ist... eher im Beta-Status...?!

Hab auch schon die Alternativen Profile ausprobiert. Mir fehlt bzw. was ich bislang nicht gefunden hab, ist eine Option zum Priorisieren der Straßen.

Ich will möglichst Sicher an das Ziel ankommen. Länge und Steigung ist mir egal!
Nutzen möchte ich vorzugsweise:
1. Fahrradwege, klar :)
2. "mindestens halb befestigte" Wald- und Wanderwege
3. Dorf- oder Stadtstraßen
4. Schotterwege müssen nicht sein - geht aber noch.
5. max. Haupt- und Landstraßen (möglichst gut einsehbar)
6. bitte keine MB-Strecken und unbefestigte Wege

NoGo's sind natürlich Autobahn (@wpau ;)) und Bundesstraßen.

Naja, auch Landstraßen sind gefährlich... wurde gestern von einem Holzlaster überholt - bei Gegenverkehr... o_O (und da sag mir mal einer, ich soll Angst vor einem Virus haben...)
 
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Hab grad das Profil "Sicherste Route" entdeckt. Sehr interessant das ganze. Bin gespannt. Kann es kaum erwarten, das ganze auf mein Garmin zu laden...
 
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... wurde gestern von einem Holzlaster überholt - bei Gegenverkehr... o_O ...
Neben vermeiden von Straßen. hilft dagegen am ehesten ein Velomobil. Da wird der Sicherheitsabstand automatisch größer :).
Aber Ausnahmen gibt es immer und Holzlaster gibt es erfahrungsgemäß auch im tiefsten Waldo_Oo_Oo_O. Dort rechnen Sie eher noch weniger mit Trikes o.ä.
 
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Warte auf mein Garmin Navi und was macht man da? ... Auf Sicht fahren :)...
Gut, okay. Hab die letzten Tage das Wetter genossen und einiges an Stecke gemacht. Heute ist mal Pause. Deshalb spiel ich mit BRouter herum. Dabei fallen mir jedoch Fragen auf:
Ich habe drei, scheinbar verschiedene, Wege hochgeladen. Wie unterscheiden sich diese?

Dann nochmal zur Ursprungsfrage:
Wie Plant ihr Routen? Unterwegs, mit meinem Liegedreirad, möchte ich ungern vor einem Hindernis wie z.B. einer Treppe stehen.
 

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Wenn ich es hier lokal abgleiche, würde ich sagen Weg1 ist mehr Fusspfad, Weg3 mehr KfZ-befahrbarer Waldweg. Man kann aber keine verbindliche Aussage daraus ableiten, ob sich der Weg tatsächlich mit dem Trike befahren lässt. Bei uns gibt es Wege z.B. vom Typ Weg1, die sind kaum in der Natur erkennbar und andere könnte man mit dem PKW befahren. Da hilft nur, wie schon geschrieben, selbst (er-)fahren.
Das ist generell ein Problem bei den mir bekannten Kartenwerken. Selbst die in den Karten markierte Radwege reichen von gut asphaltiert (leicht fahrbar) bis zu (zumindest zeitweise) matschig, sumpfig oder gar losem Sand (o_O, da fragt man sich, wer auf die glorreiche Idee kam, da Radtouristen mit Gepäck und womöglich Kindern lang zu schicken, aber vielleicht gibt es ja Leute denen das gefällt).

Treppen sollten eingezeichnet sein. So z.B.
1586706782114.png
oder so
1586709010637.png
. Hängt also sehr vom Kartenstil ab.

Keine Ahnung ob Du es schon gefunden hast und ob es Dir hilft: Rechts oben, die gestapelten schwarzen Quadrate anklicken, da lassen sich ein paar Ansichtsoptionen auswählen/einstellen.

Dann gäbe es z.B. noch, wie schon erwähnt, die Reit- und Wanderkarte, die nochmals eine andere Darstellung hat, die, für meinen Geschmack, besser für Radfahrer geeignet ist.
Dort gäbe es auch gleich noch die Möglichkeit unter Kartenwerkzeuge -> Bearbeiten ... sich die hinterlegten Attribute zu dem Weg anzeigen zulassen (im Bearbeitungsmodus), u.a. auch die Oberflächenbeschaffenheit. Die Attribute müssen allerdings, nach eigener Erfahrung, nicht immer stimmen, lässt sich aber gleich bequem berichtigen und ist dann nach wenigen Tage so auch in der Karte :).
 
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