Und wie wird man zum Produzenten? Entweder weil es ein erfolgversprechendes Geschäftsmodell ist, also große Verkaufszahlen oder weil man von der Sache begeistert ist und etwas beitragen möchte. Für die erste Variante braucht es eine große Käuferschaft und für die zweite Variante entspringen die Produzenten dann auch selbt den Fahrern. Also auch ohne Nachwuchsfahrer keine Nachwuchsproduzenten!
Und es braucht für beide eine Lücke, die sie meinen, füllen zu können. Also das Angebot muss erst die Nachfrage nicht mehr decken können. Das kann rein Mengenmäßig sein, wenn zu viele Anbieter in den Ruhestand gehen oder weil die Produkte besser sein könnten ("Herrgott, dann mach' ich's halt selbst..!")
Bei einer Nachfolge im Betrieb wäre es bestenfalls eine mehrjährige Einarbeitung. Will man bei Geschäftsaufgabe möglichst viel der eigenen Erfahrungen an die Community veröffentlichen, kann man Texte in Blogs, Foren (inklusive Reddit) und Wikis veröffentlichen oder Videos auf den einschlägigen Plattformen. Gerade für letzteres muss man aber noch einiges an Motivation für die Sache üner haben, um sich die Mühe zu machen.
Insofern gleich als dass es reicht. Aber ein entgegenkommendes Fahrzeug entspricht bei gleicher Masse und Geschwindigkeit einer völlig unbeweglichen Mauer. Also zwei Vekomobile mit jeweils 70km/h genau frontal ist wie ein Velomobil in die Mauer. Zwischen Velomobil und LKW entspricht der LKW schon im Stand einer Mauer. Kommt er einem entgegen, kann man beide Geschwindigkeiten addieren. Naja und dann kommt noch die Form des LKW dazu, wo man sichbdrunter verklemmen kann und dass der LKW noch über einen drüber fahren kann. Das machen Mauern zum großen Glück eher selten.
Ich denke, die treibenden Kräfte in der Produktion betreiben den Aufwand, um mit alltagstauglichen Fahrzeugen Autos zu verdrängen. Sie werden wahrscheinlich auch abgeklärt genug sein, keine Revolution zu erwarten, aber ich schätze mit "Ey, lass mal alles nur für uns machen und möglichst wenige Keute erreichen!" könnte man die eher verprellen.
Es mag auch einfach die Zeit gewesen sein in der der Bestand aufgebaut wurde. Es kamen professionell hergestellte Liegeräder zum Kauf auf den Markt. Das erreichte Leute, die ein solches Liegerad haben wollten und die kauften sich eines. Und dann hätten sie eines und kauften keines mehr. - Die Hersteller können also nur ein neues kaufen, wenn ein neuer Fahrer sein erstes Fahrrad kauft, wenn jemand seinen Fuhrpark erweitert oder wenn ein Liegerad unfahrbar wird und ersetzt werden muss. Ein gebraucht-Verkauf verhindert dabei gleichzeitig einen Neukauf. Sobald ein ausreichender Bestand aufgebaut ist, fallen die Neuherstellungen also drastisch ab.
Das lässt sich natürlich Abwenden, indem man wieder etwas neues auf den Markt bringt, was die Kunden dann zusätzlich kaufen. Jedes neue, angeblich schnellere Velomobil hab einen gewissen Verkaufsschub. (Inzwischen sind wir da aber wohl etwas misstrauisch geworden und einige auch gelangweilt.) Mal schauen, was ein neues Quest und folgend Quatrevelo kann. Was gab's bei unverkleideten Liegerädern in letzter Zeit für bedeutende Neuerungen? Unterstützungsantriebe kurbeln die Trikes an, Cixi könnte dem nochmal einen zusätzlichen Schubs geben (vor allem weil einige ihre alten Pedelecs gegen welche mit Cixi austauschen).
Bei den Einspurern wird sich komischerweise auf deutsche Anbieter fixiert. Wenn Metabikes, Slyway, Bacchetta und Cruzbike wirklich neue Modelle bringen, redet hier niemand drüber, aber gleichzeitig wird gejammert, dass es nichts neues gäbe und die Hersteller schlafen.

Kommt das wirklich irgendwo vor? Ich wohne hier direkt an der Grenze zum "Osten", aber die eScooter haben hier wohl eher den Wilden Westen.
Ich schlage statt dessen eine zweiachsige Wolkendarstellung vor. Alle Ergebnisse sind ein Punkt auf einem Koordinatensystem. Eine Achse istbdas Alter und eine Axhse ist die gefahrenen Zeit. Dann wird eine Trend-Linie gezogen und man bestaunt die Leute, die weit abseits der Linie gelandet sind. DienDarstellung lässt sich bestimmt mathematisch noch irgendwie besser veranschaulicht anpassen.
Altersklassen sind ja unfair. Alle paar Jahre wird man vom ältesten einer Klasse zum jüngsten der nächsten Klasse. Und die Leute, mit denen man sich misst, wechseln auch ständig, sodass man schlecht Diensentwicklungen verfolgen kann. (Außer es ist nach Geburtsjahr, aber dann hat man ja sogar einen dauernden Vorteil, wenn man am Rand der Gruppe liegt.)