Nachrüst-Pedelecs generell illegal?

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Referenz allein das Verkehrsrecht und nicht irgendwelche Industrienormen...
…klar, da Industrienormen für den privaten Bastler keinerlei rechtliche Relevanz haben, sofern auf sie nicht im Gesetz Bezug genommen wird.
Ich sehe bisher keinen Hinweis darauf, das DIY-Pedelecs per se illegal sein könnten.
 

JKL

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Kaum ein Liegerad-, Rehabike- oder Cargobike-Hersteller wird seine finalen Kleinserien-Modelle nochmal durch die Komplettprüfung + Protokollierung ziehen, selbst wenn da ein Premiummotor drin hängt, der "für sich" alle Komponententests schon einmal durch hat.
Machst du das etwa nicht? :oops:

Gruß Jörg
 

BuS velomo

gewerblich
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Ja, dieser Artikel ist schon in #1 verlinkt... und danach noch 2x. Aber er enthält in seinen Widersprüchen keine wirkliche Beweisführung gegen die Behauptungen der anderen Fachvertreter (ebenso #1 oder meinen Motorherstellern). D.h. das ist nen Anwalts-Statement, aber noch kein Richter-Spruch.

Direkt auf die EMV angesprochen, zieht jener Anwalt den impliziten Rückschluss, dass eine isolierte Motorsystem-EMV hinreichend für das finale Gesamtfahrzeug sei. Auch wenn das mein Empfinden zur Verhältnismäßigkeit trifft, so stehen genau dem anderslautende Aussagen entgegen, die explizit die EMV für das Gesamtfahrzeug verlangen - ohne Entrinnen.
 
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Lassen sich da nicht aus anderen Themenbereichen analoge Rückschlüsse ziehen? Beispielsweise bei individuell als marktüblichen Komponenten (Gehäuse, Netzteil, Mainboard, CPU etc.) gebauten Computern?
 
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D.h. das ist nen Anwalts-Statement, aber noch kein Richter-Spruch.
Der Anwalt gibt aber die generelle Situation in bezug auf EU-konformes Inverkehrbringen wieder. Normen begründen keine Rechtsverbindlichkeit, sondern höchstens Konformitätsvermutungen. Natürlich nur, solange sie nich explizit in Gesetze oder Verordnungen aufgenommen wurden. Wenn man einen konformen (Zusatz-) Antrieb, der von Hersteller speziell dafür ausgelegt ist, vollkommen unmodifiziert an ein Fahrrad anbaut, entsteht m.E. keine Verpflichtung zu einer zusätzlichen Abnahme. Dann verbleibt diese Verantwortung beim Hersteller des Antriebs. Anders sieht es natürlich aus, wenn man den Antrieb modifiziert oder auch nur rebrandet. Dann wird man zum Hersteller.
 
G

Gelöschtes Mitglied 24979

Oh wenn das stimmt was ich gerade gefunden habe, dann wissen wir es endlich :-D




Also auf gut deutsch, 0,25 kW ist die Nenndauerleistung die juristisch dafür angenommen wird um eine Geschwindigkeit von 25km/h erreichen zu können.

Und ich hab im Discord Channel vom Rechtsanwalt Solmecke mal unsere Forum Frage gestellt, insbesondere zu Nennleistung.

Ihr könnt euch da anmelden und das Thema voten, dann wird das eher dran genommen.
Im Discordchannel wurde geantwortet, es seihen 250Watt Motoren erlaubt, ansonsten keine Begründung, was ich von der Antwort halte, Spar ich mir mal.
 
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