Motor im schnellen Velomobil

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Was wollt ihr mit 500W oder gar 750W? Da fährt ein schnelles VM schon dreistellig... Ein leichter Pedelecmotor hilft genau da aus, wo ein VM Schwächen hat : Anfahren mit dickem Gang, bergauf, Stop and Go. Wenn man sowas oft im Alltag fahren muss, kann ich einen Motor nur empfehlen.
 
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und bei 'ner Kontrolle gibt es zumindest unangenehme Fragen wenn ein Motor im Spiel ist, auch wenn es nur 'ne Pedelec-Unterstützung ist
Genau das Risiko sehe ich auch, deshalb käme in meinen Augen nur ein vollständig legaler E-Antrieb infrage. Wenn man sich den Thread bzgl. VM und Polizei anschaut, wird nach gefühlt jeder zweiten "Kontrolle" geschrieben, dass die Polizist:innen auf der Suche nach "dem Motor" einen Blick ins innere geworfen hätten, weil sie kaum glauben konnten, dass man ohne so schnell unterwegs sei.
Jeder verbaute Antrieb verkompliziert diese Situationen gewiss...

Ich sehe einen Sinn in (schnellen) VM mit E-Antrieb in folgenden Situationen:
1. Beschleunigung <26km/h
2. (längere) Steigungen

Ich würde hierzu einen E-Antrieb wählen, der folgende Anforderungen möglichst weitgehend erfüllt:
1. legal
2. leicht (und klein)
3. möglichst geringer zusätzlicher Widerstand des Antriebs im Bereich >26km/h
 

thw

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@Jack-Lee den Berg hoch hängt die Geschwindigkeit ja auch am Gesamtgewicht, da ist etwas mehr Leistung ggf. schon ganz gut.

Eine etwas weniger verwirrende Motorleistungsdefinition als beim Pedelec wär auch hilfreich, also dass z.B. nicht nur diese 250W Dauernennleistung genannt werden, sondern auch die temporäre Maximalleistung.
 
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Mein TSDZ2 fürs DF XL liegt bei @Patrick in der Werkstatt, wir warten nur noch auf die Schlumpf-Kurbeln (und hoffen damit schleiffrei zu kommen)!
Gekauft hab ich ihn eigentlich, weil ich nach der Anmeldung zu "Ancora un Giro" doch Bedenken hatte, ob ich meine 95kg mehrmals pro Tag und in angemessener Zeit über die Pässe wuchten können würde. Durch die Absage war dann der Einbau nimmer so eilig! :sneaky:

Ich fahre hier rund um den Bodensee und im Rheintal (CH/Vorarlberg) regelmäßig 30er Schnitte, auch über 100+km.
Sobald es auf längeren Strecken und mit deutlicher Steigung in die Berge geht, gehen mir aber Kraft und dadurch auch Begeisterung recht bald verloren!
Dann beginnt ein Stop&Go Spiel (30m fahren, 10sec Pause, 100m fahren, 20sec Pause etc), das mich so fordert, dass ich bis zum nächsten Tag kaum regenerieren kann.

Da wir mit diesem Motor im Trike meiner Frau eigentlich gute Erfahrungen gemacht hatten, hab ich ein weiteres Exemplar davon (48V, 500W=legal in Österreich) bestellt.
Am Trike ist er ohne 25kmh Begrenzung montiert, somit kann meine Frau in der Ebene mein Tempo am motorlosen Baron gut mithalten (und mich bergauf versägen :LOL:)

Im DF XL werd ich den Motor zumindest anfangs im legalen Bereich fahren, ich erhoffe mir damit die Schnitte auf langen Tagesetappen niedrig zu halten weil Beschleunigungsphasen kürzer werden und die Stop&Go Spielerei am Berg hoffentlich wegfällt.

Sobald die ersten ErFAHRungen da sind, werde ich berichten!
 
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Dafür lohnt er auch nicht: Das hat man in einer halben Minute erreicht.
Wie sagte schon Paracelsus?
"Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist."
Ampeln sind Dinge, vierzehn rote Ampeln auf dem Arbeitsweg sind überdosiert, was man schon daran sehen kann, daß sie einem werktäglich 12 Minuten Lebenszeit moppsen.
 
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Ideales Profil:
Sportliche Fahrer, die auf Geschwindigkeit achten und meistens schnell fahren möchten.
Schnelles Velomobil, wie z.B. DF, DF XL, Milan SL (GT), Alpha7 usw.
Das ideale Objekt für eine Motorisierung wäre doch wohl ein alter Milan. Strömungsgünstig, im Prinzip schnell, aber gemessen am aktuellen Stand sauschwer. Oder verstehe ich das falsch? @Marc fährt doch sowas?
 
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Dafür lohnt er auch nicht: Das hat man in einer halben Minute erreicht.
Kostet aber bei hoher Ampeldichte trotzdem Körner, besonders, wenn die Muskulatur noch kalt ist. Hab ich mal bei einer Fahrt in den Nachbarort zum Einkaufen erlebt, bei der ich die Strecke ungeschickt gewählt hatte. Nomalerweise stört mich sowas ja nicht - aber da hätte ich mir wirklich ein Motörchen gewünscht.
 
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Das ideale Objekt für eine Motorisierung wäre doch wohl ein alter Milan. Strömungsgünstig, im Prinzip schnell, aber gemessen am aktuellen Stand sauschwer. Oder verstehe ich das falsch? @Marc fährt doch sowas?
Vielleicht nicht das beste Beispiel. Die Kiste wurde für nen potentiellen Job, 2x 50km Arbeitsweg und kürzester Fahrzeit bei geringem Verbrauch konzipiert.
 
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... das 3 kommt in der Ebene nur wenig über die 30 hinaus. Auf dieser Strecke war eine Brückenrampe unmittelbar hinter eine Ampel ganz zu Beginn, die mir mit kalten Muskeln ziemlich Mühe bereitet , und dann ging es von Ampel zu Ampel, mal auf 25, mal auf 33 (mein aktuelles Enddtempo in der Ebene - und das will ich ja unbedingt erreichen). Und in diesem Stil 5 km hin und 5 km zurück. Hauptstraße, zu viele Autos. Und irgendwann wünscht man sich halt doch den Motor zurück... Richtig nervig - ich werde das in Zukunft schlauer anstellen. Bevor ich irgendwelche Motoren einbaue.

OK, das geht zugegebenermaßen am Thema vorbei - ich schreib ja grad über "Motor im langsamen Velomobil". Wenn ich mir jetzt vorstelle, mit dem 3 im Taunus herumzufahren, neddemal im Hochtaunus, spielt das Tempo in der Ebene aber kaum noch eine Rolle, denn auf dem leisesten Gefälle rennt das 3 los wie nicht mehr ganz gescheit, und auf jedem Hauch von Steigung werde ich lahm. Da könnte ich mir schon Motorunterstützung vorstellen. In Zukunft, nicht auf Verdacht.
 
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@Chrisol:
Ich brauche genausowenig ein Velomobil, wie einen Motor im Velomobil.
Das hast du richtig erkannt.

Ich versuche hier mehr Erfahrungsberichte von schnellen Velomobilfahrern zu erhalten.
Ich habe das Gefühl, dass diejenigen, die einen Motor im Velomobil haben, zufriedener sind mit Ihrem Velomobil.

Habe einfach zu gute Erfahrung mit Motor an einem Liegerad gemacht im Bezug auf Geschwindigkeit (wenn nicht wieder der Motor/Steuerung kaputt wäre --> Garantie....).
Vielleicht übertragbar auf ein schnelles Velomobil?

Weiter:
Habe schon öfters gehört, dass das Gewicht bei einem Velomobil weitgehend egal ist, wenn das Velomobil auf "Geschwindigkeit " ist.
Könnte ich testen mit dem entsprechenden Gewicht in meinem Velomobil (Kg von Motor+Batterie).
- Wie stark ist der Bafang-Motor im ausgeschalteten Zustand entkoppelt?

- Bafang scheint der favorisierte Motor in einem Velomobil zu sein.

- Ist die Kühlung eines Bafang-Motor ein Thema? Falls ja, wie gelöst?
 
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ich finde diesen Motor hier ganz interessant, so er denn Platz findet, weil er keinen Widerstand hat, wenn man >26 ist und sehr leicht ist...
zudem soll man ihn leicht ein und wieder ausbauen können.

 
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