Mosquito Velomobiles

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Hallo Erwin, das geht flott. Die idee mit der sperrholz-balsa sandwich gefallt mir. Ich weiss nicht mit welchen leim du arbeiten willst, ich wurde aber raten unbedingt einige probestucke zu machen. Einer nach das ausharten mal ne nacht in ein eimer wasser unter zu tauchen, mit ein anderen einen brech versuch machen, und mal versuchen was passiert wenn mann denn leim schleifft. Beim holzvelomobil hab ich auch mit andere leime rum experimentiert. Der als wasserfest angemerkte ponal, war nicht wasserfest, einen PU leim war auch nach tagen ausharten noch gummi artig und liess sich kaum schleiffen, wieder eine andere machte einen eher elastischen verbindung.

Da die rippen hier unter einen winkel zusammen gesteckt werden bleiben nur kleine stellen wo die beide platten sich treffen. Mit epoxid macht mann einfach nen fillet, eine leimraupe die zusatzliche leimflache bietet und daher viel starker wird.
 
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@tieflieger : Weißleim "wasserfest" ist maximal D3-Spezifiziert. Und das ist nicht wirklich wasserfest, sondern nur feuchtigkeitsbeständig.
Eben deswegen hab ich das mal gemeldet, wahre schade wenn mann seine ganze hulle mit d3 leim verleimt hat und es dann irgendwie richtig nass wird. Tischlerleim wasserfest hat Erwin ja nicht weiter spezificiert. Konnte so wohl d3 als d4 sein.

Grusse, Jeroen
 
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Hallo Erwin, das geht flott. Die idee mit der sperrholz-balsa sandwich gefallt mir. Ich weiss nicht mit welchen leim du arbeiten willst, ich wurde aber raten unbedingt einige probestucke zu machen. Einer nach das ausharten mal ne nacht in ein eimer wasser unter zu tauchen, mit ein anderen einen brech versuch machen, und mal versuchen was passiert wenn mann denn leim schleifft. Beim holzvelomobil hab ich auch mit andere leime rum experimentiert. Der als wasserfest angemerkte ponal, war nicht wasserfest, einen PU leim war auch nach tagen ausharten noch gummi artig und liess sich kaum schleiffen, wieder eine andere machte einen eher elastischen verbindung.

Da die rippen hier unter einen winkel zusammen gesteckt werden bleiben nur kleine stellen wo die beide platten sich treffen. Mit epoxid macht mann einfach nen fillet, eine leimraupe die zusatzliche leimflache bietet und daher viel starker wird.


Hallo Jeroen,

Danke fürs Feedback und die Anmerkungen!
Sorry für die späte Antwort… ich bau halt lieber als mich auf dem Netz rum zu tummeln.. ;)
Ich hatte sowieso schon mit dem Kleben angefangen! Ja es ist Weissleim von UHU, die blaue Flache die als Wasserfest angeschrieben ist! Ist als D3 spezifiziert… (Es ist nach 15 Minuten fest, nach 60 Minuten gesetzt und nach 12 Stunden hart! Lässt sich sehr gut schleifen und bearbeiten!)
Da das ganze Fairing noch mit epoxy Füllmasse ausgebessert und verfuget , mit GFK Seide überzogen und dann noch in Epoxy getaucht wird… sollte das, glaube ich, okay sein mit der Wasserdichtheit… :)

Nachdem es nun in ganz verleimter Pracht da steht und ich endlich mal Probesitzen konnte… hab ich natürlich gleich wieder den Bleistift und die Säge gezückt und bin am ändern!
Für meinen Geschmack hab ich nicht genug Sicht nach Vorne… und hab etwas Platz mangel für meine grossen Füsse! Und da ich mir letztens eine kleine Säge gegönnt habe, wird die ganze Schnauze um-designed!
Und damit es nicht langweilig wird… ich bin noch etwas auf dem Kriegsfuss mit der Racecap… Nicht viel Platz für einen Helm... hmmm...

Nach Weihnachten wird das Skelett geändert und Januar kommt dann endlich die Bambus Haut… Und dann gehts ans verkabeln! :)

Gruss und schöne Festtage!

Erwin

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Stell bitte unbedingt auf Ponal um. Uhu D3 löst sich bei Feuchtigkeit vom Holz, probier es aus an einem Rest.
Jedenfalls gibt es bei uns im Werkunterricht definitiv NICHTS mehr von Uhu für Holz...
Gutes Gelingen,
Gruß Krischan
 
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NICHTS mehr von Uhu für Holz...
+1!
Ponal ist auch nur bedingt wasserfest (für Kondenswasser/ Feuchtigkeit reicht es, im Regenablauf nicht, sagt mein selbstgemachter Gartentisch).
Beim nächsten Holzirgendwas im Außenbereich entweder gleich Bootsleim (Bindan) oder meinetwegen auch Parkettleim (Leimwerk).

Gruß
Christoph
 
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mal ziemlich ganz blöd gefragt: Die Hersteller haben Dir nach monatelanger Entwicklungsarbeit CAD Files für eine Struktur geliefert, welche nun nicht gut passt, weshalb Du nun neue Spanten sägst ... und ausserdem wird die Hülle jetzt nicht zusammenfaltbar, sondern aus Matten/Epoxi respektive Bambus/Epoxi über das Skelett gespannt? Das Skelett ist allerdings eine sehr schöne Konstruktion, ach was, das ganze VM ist sehr schön.
 
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mal ziemlich ganz blöd gefragt: Die Hersteller haben Dir nach monatelanger Entwicklungsarbeit CAD Files für eine Struktur geliefert, welche nun nicht gut passt, weshalb Du nun neue Spanten sägst ... und ausserdem wird die Hülle jetzt nicht zusammenfaltbar, sondern aus Matten/Epoxi respektive Bambus/Epoxi über das Skelett gespannt? Das Skelett ist allerdings eine sehr schöne Konstruktion, ach was, das ganze VM ist sehr schön.

Nicht wirklich... Um es klar zustellen:
Alles was mir Nicolas und Olivier von Mosquito Velomobiles geliefert haben ist genau so aus der Schachtel sehr gut gebrauch-bar!!!
Und man kann es auch genau so Aufbauen und Fahren!!!

Mein Problem ist das ich nichts so belassen kann wie ich es kriege!!!! Ich hatte immer schon das "Bastelsyndrom" was aus meiner Fahrrad Blog Seite und den fast zwei hundert Umbauten wohl ersichtlich ist... ;)

Der "Platzmangel" meiner Füsse ist direkt zurück zuführen zu den Änderungen des Hilfsrahmens denn ich zersägt hatte und der kurzfristigen Änderung meiner Pläne und Umstellung von Faltbarer zu nicht Faltbarer Verschalung! Die Masse die Nicolas bei meinem Aufenthalt in London genommen hatte stimmten nach meinen Änderungen einfach nicht mehr... Ich hatte das Erwartet und deswegen schon vorgesorgt!

Bambus Fairing/Verkleidung... Es hatte sich herauskristallisiert das mit meinen Plännen mit der Beleuchtung des Velomobiles (Ich habe schon 8 Kellermann und 3 Supernova Scheinwerfer gekauft) die Faltbare Verkleidung nicht mehr so schnell und flink gefaltet werden konnte wie es von Nicolas geplant war. Die Attos von Kellermann sind nicht einfach schnell zum abschrauben! Die Verkabelung würde auch in den Weg kommen, ganz zu schweigen von den vielen Löchern die das Segeltuch undicht machen würde, etc...

So musste Nicolas die Skelett Struktur auf permanent umplanen... Struktur weniger tragend da sie ja mit der Bambushaut verklebt wird... was zufolge hatte das die Dimensionen der Rippen sich auch geändert haben und dass das Gewicht auch nicht überhand nimmt. Und so weiter.. Domino Effekt!

Der Plan ist das Velomobile regelmässig verkleidet zu benutzten, da machte der vermehrte Aufwand und die verbundenen mehr Kosten keinen Sinn! Die Verschalung kann, wenn man will, immer noch separiert werden, einfach nicht in den geplanten 15 Minuten. Es ist wesentlich aufwendiger das Mosquito zu separieren aber nicht unmöglich! Die Beleuchtung wird permanent im Fairing verbaut und via zwei Steckern mit dem Mosquito Rahmen und so mit mit den Kontrollen und Stromversorgung verbunden! Im Notfall kann dann immer noch nur mit dem Mosquito Trike gefahren werden... einfach mit einem zweiten set Scheinwerfern und klipp-on Rücklichtern! Was wahrscheinlich selten bis nie der Fall sein wird!

Umbau Fairing... da ich die Schnauze so wie so modifiziert muss wollte ich noch einen persönlichen "Spinn" hinzufügen... Kann sein das ich es vermassele... dann kann ich es immer noch wieder in den Originalzustand zurück bauen... ich hab ja alle Pläne!

An dieser Stelle wollte ich mich noch bei Nicolas bedanken... Für die 2 Jahre lange Tortur und alle Zeit der Planung und Neu-Planung und all die Individual Wünsche die er in Sein Design einfliessen liess, für all die Änderungen und die Unglaubliche Geduld... ich hab ihm sicher das einte oder andere graue Haar beschert!

Allen schöne Festtage und ich belästige dieses Forum wieder im neuen Jahr mit Photos von meinen Hirngespinsten!!!

Gruss aus dem stürmischen Appenzell,

Erwin

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Frohe Weihnachten zusammen!
Ein wirklich erquickendes Thema, das mich daran erinnert hat, warum ich zum Velomobil gekommen bin.
Vor Jahren habe ich die Seite eines Finnen gefunden, der im Eigenbau Räder aus Holz konstruiert.
sakuholma
Dieser Geist, stets nach neuen Lösungen und Herausforderungen zu suchen, spornt mich immer noch an und es freut mich, wenn ich das auch hier bie euch miterleben darf.
Daher weiterhin viel Erfolg und postet bitte fleißig weiter.
Viele Grüße
Mirco
 
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Allen schöne Festtage und ich belästige dieses Forum wieder im neuen Jahr mit Photos von meinen Hirngespinsten!!!
Danke und dir auch Besinnliche Tage. Von Belästigung kann wohl nicht die Rede sein, bei mir ist es auf jeden Fall umgekehrt, ich freue mich immer sehr wenn du was neues hast und Bilder sind das beste daran.

Grüße Matthias
 
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Hallo Erwin,

Ich bemerke bei meinen velomobil das es hinten, neben denn radkasten lange feucht bleibt. Das kommt bei dieses wetter wo es bei fast jeder fahrt nass ist, doch rein. Bin noch nicht ganz sicher ob es von oben durch das einstiegsloch oder irgendwie beim radkasten rein kommt. Auch drinnen kommt wasser, das wird bei deinen, mit das ziemlich offene vorderrad nicht anders sein. Mit einen d3 verleimung geht das nicht lange gut.

Beim verleimen der haut komt es ungewohlt zu ziemliche kraften, wegen das gewicht der klemmen, wegen feuchte und trockenheit, weil doch kraft notig ist um das bambus zu biegen. usw. Ich wurde unbedingt ein hilfsrahmen bauen was die rippen unterstutzt. Eine einfache flach gelegte platte zwischen untere und obene rippe um die hohe zu sichern, eine aufrecht festgeschraubte leiste mit eine kerbe fur die rippe. Wichtig dabei ist auch das es so zusammen geschraubt wird, das es später wieder raus kann. Ich musste beim holz velomobil doch einige male der sage nutzen um denn unwichtigen hilfsrahmen wieder herraus zu kriegen.

Grusse, Jeroen
 
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Hallo Erwin,

Ich bemerke bei meinen velomobil das es hinten, neben denn radkasten lange feucht bleibt. Das kommt bei dieses wetter wo es bei fast jeder fahrt nass ist, doch rein. Bin noch nicht ganz sicher ob es von oben durch das einstiegsloch oder irgendwie beim radkasten rein kommt. Auch drinnen kommt wasser, das wird bei deinen, mit das ziemlich offene vorderrad nicht anders sein. Mit einen d3 verleimung geht das nicht lange gut.

Beim verleimen der haut komt es ungewohlt zu ziemliche kraften, wegen das gewicht der klemmen, wegen feuchte und trockenheit, weil doch kraft notig ist um das bambus zu biegen. usw. Ich wurde unbedingt ein hilfsrahmen bauen was die rippen unterstutzt. Eine einfache flach gelegte platte zwischen untere und obene rippe um die hohe zu sichern, eine aufrecht festgeschraubte leiste mit eine kerbe fur die rippe. Wichtig dabei ist auch das es so zusammen geschraubt wird, das es später wieder raus kann. Ich musste beim holz velomobil doch einige male der sage nutzen um denn unwichtigen hilfsrahmen wieder herraus zu kriegen.

Grusse, Jeroen
Herzlichen dank für alle Anmerkungen, Ratschläge und Ermunterungen!

Ich glaube das Rippen Skelett und meine Verwendung von Holzleim hat bei manchen eine Panik ausgelöst... Bitte keine Sorge!
Ich baue das Mosquito nach genauen Angaben und Vorlagen von Nicolas! Die sich über Jahre bewährt haben und schon einige Tausend Kilometer in Regen, Schnee und Matsch getestet wurden! Und ich nehme keine Abkürzungen!

Das Skelett das ich bis jetzt gebaut habe ist als Gerüst oder "Plug" zu verstehen! Und dient als Formgeber für die nachfolgende Bambus Verschalung! Nachdem die mit Glasfaser verstärkten und mit Boots Epoxy versiegelten Bambus Platen miteinander verkabelt und dann mit weiteren Glasfaser Matten verbunden sind, kann der grösste Teil des Skeletts herausgeschnitten werden (Alles vor der Einstiegs Luke und das meiste hinter der Einstiegs Luke)... Also das Bambus ist eigentlich selbst tragend! (Nicolas hat mir empfohlen das Skelett am Einstieg nicht weg zuschneiden und es in das Fairing mit Glasfaser und Epoxy einzuschliessen und es dadurch stabiler zu machen... aus Erfahrung!)
Wenn mann will kann man natürlich auch das ganze Skelett bei belassen und mit Glasfaser, Holz-filler und Epoxy einpacken! Wird stabiler, aber auch schwerer!

Es ist quasi wie ein Boot gebaut und versiegelt... ausser bei einem Unfall oder Mutwilliger Zerstörung wird kein Teil des Holzes oder Bambus direkt dem Wasser ausgesetzt...

Ich hoffe das erklärt die Bauweise!

Bis nächste Woche sollten alle Bauteile (Bambus Platten, Glasfaser Matten und Bänder, Epoxy Harz, etc) eingetroffen sein!
Dann gehts ans Eingemachte!

Bericht folgt!

Gruss,

Erwin

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Mich irritiert der Schlitz hinten. Baust du das Hinterrad quer ein?
Hallo Robert,
Das ist der Ausschnitt für die Lenkung!
Der Ganze Rumpf des Mosquito legt sich in die Kurve, nur die Hinterräder bleiben aufrecht und das Parallelogramm muss sich bewegen können!

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Passen die die Bambusteile der Schnittmusterbogen auf die neue grössere Nase? Spannst Du also erst Epoxi über das Gerippe, und das wird dann mit Bambus 'tapeziert', oder hat der Bambus tragende Funktion? (und wie ist der Stoss der Bambusteile gestaltet)
Mit den Änderung an der Schnauze werden ein paar der Schnittmuster nicht mehr passen…
Nicolas hat mir einen A0 Ausdruck der Schnittmuster geschickt. Die werde ich auf Karton oder Konstruktionspapier übertragen, ausschneiden und dann anpassen! Dann wenn alles passt, wird es aufs Bambus übertragen und ausgeschnitten. Es ist einiges leichter, Sachen zu ändern als ganz neu zu machen.

Die Bambus Platten werden erst beidseitig mit Glasfaser-Matten verstärkt und dann mit einer Industrie Schere ausgeschnitten. Die verschiedenen Teile werden dann mit Draht zusammen genäht und mit der Hilfe des Skelettes geformt und fixiert. Nachher werden die Einzelteile von ihnen mit Glasfaser Matten und Epoxy miteinander verklebt! Zuletzt noch von aussen mit ein paar Schichten Epoxy (und Glasfaser) verstärkt und versiegelt...
Das Resultat ist eine selbsttragende Verschalung!

Hier hat Nicolas die Skelettstruktur im Bug fast komplett entfernt!

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