Mosquito Velomobiles

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Wurde diese Holzvelomobil-Studie schon diskutiert?

mosquito-velomobiles

Zwei Brüder aus Frankreich entwickeln ein Velomobil auf Holzbasis. Vorbild ist einer der schnellsten Bomber namens "mosquito" aus dem 2. Weltkrieg, der nahezu komplett aus Holz gebaut wurde. Die Konstruktion ist auf alle Fälle auf für Kunststofffreunde interessant. Auch wenn sie betonen, dass die keine Märkte erobern wollen, geht der Aufwand, den sie bei de Entwicklung treiben, in eine andere Richtung:

"[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]in parallel it is necessary to know all the possible load cases scenario a velomobile will live in a 20 year period of time[/FONT]"
 
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AW: Mosquito Velomobiles

Mal was Neues: Ein Knicklenker-Trike natürlich mit Frontantrieb. Sehr spannend!

Tschö
Heiko
 
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AW: Mosquito Velomobiles

Mal was Neues: Ein Knicklenker-Trike natürlich mit Frontantrieb. Sehr spannend!

Tschö
Heiko
Hallo,
spannend finde ich das auch, allerdings müssen die Jungs bei der Lenkung gehörig Ingenieurwissen haben, denn sonst ist das Fahrverhalten auch SEHR abenteuerlich.
Die angehängten Fotos ( bitte die schlechte Qualität zu entschuldigen, 1986 gab es noch keine Digitalkameras ) zeigen ein Dreirad mit zumindest ähnlicher Konzeption. Dieses Dreirad durfte ich einige Minuten fahren, war hmmmm, auch spannend! Nur mit äußerster Konzentration auf Geradeausfahrt zu halten.
Selbst der Erbauer sprach damals bei höheren Geschwindigkeiten von "gewöhnungsbedürftig".
Reinhard
 

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Die Kettenblattgrösse im Vergleich zu den Rädern ist ja der Hammer. Wieviele Zähne hat denn das? Sind das normale 20er Räder?
 
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Das kann ich Dir beim besten Willen nicht beantworten, es ist immerhin 24 Jahre her. Der junge Mann hat das Gerät auf jeden Fall sehr penibel gelötet, das ist mir bis heute im Gedächtnis.
Radgröße schätze ich auch auf 20 Zoll.
Reinhard
 

DanielDüsentrieb

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Ich schätze es auf 90-100Z.
Hat irgendwas von einem dragstar.
Gut gelötet! So wie ich das sehe war das kein zweitklassiger Bastler.
Das mit der Fahrweise, für manches braucht man eben Übung.
Siehe Flevobike. Beim Flevo verwundert es mich immer noch das das der Entwickler nicht beim ersten Probefahrten verworfen hat.
 
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ist das nicht eine ähnliche Lenkgeom. wie bei sakuholma?
Eher nicht. Das von dir angesprochene Dreirad hat eine einfache Drehschemel-Lenkung mit allen bekannten Problemen wie dynamischen Instabilitäten bei hoher Geschwindigkeit und Einflüssen von Hindernissen auf die Lenkung wohingegen das Holzvelo oben eine aufwendigere Trapezlenkung besitzt. So weit ich das in dem auf der homepage verlinkten Video erkennen kann, reduziert die den Lenkrollradius auch nicht auf Null und der Fahrer ist nicht eben flott unterwegs, aber derzeit scheint es sich auch um einen frühen Prototypen zu handeln. Also mal abwarten. Hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem meiner Projekte.
 
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Mal wieder ne richtig interessante Konstruktion!
Gefällt mir.
Gruß Frank
 
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Hmm, so von hinten erinnert die Aufhängung der Hinterachse so ein bisschen an das Velayo. Das ist sicher kein Zufall...

Fabi
 

mbi03

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Hallo,
Nein, mMn kein Knick- sondern ein Hecklenker.
Kann zumindest keine Rahmengelenk erkennen.
IMHO ist es ist ein eher klassisches Knicklenker-Trike mit weit hinten liegendem Gelenk, nur das der obere Drehpunkt durch die Trapezkonstruktion ersetzt wird.
Das erzeugt einen "wandernden"(virtuellen) Drehpunkt und kann viele Probleme die die Knicklenkertrikes mit weit hinten liegendem Gelenk so an sich haben entschaerfen, aber der konstruktive Aufwand so eine Konstruktion zu berechnen(oder auch auszuprobieren) ist sicherlich erheblich groesser als bei einem fixen Gelenk.
Offensichtlich ist es damit gelungen das mitunter etwas abenteuerliche Fahrverhalten solcher Konstruktionen etwas zu entschaerfen, oder es ist wie bei allen Knicklenkern ... Uebunssache

Eine hervorragende Konstruktion :) +++
koennte mich glatt begeistern.
Was wiegt das Teil eigendlich? ich fand keine Angaben dazu ...
mfG
Matthias
 
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..redet von etwas 14kg+-1kg ohne Verkleidung.... (Prototyp, mit gute Sicherheitmasse
 
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AW: Mosquito Velomobiles

Hätte nicht gedacht das "das bisl" Holz so hält :)
Lässt mich vielleicht selbst nochmal probieren...
Denn 14kg für n Trike is echt ne Ansage.

Gruß,
Patrick
 
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Holz hat den Vorteil der niedrigen Dichte. Dadurch braucht man dann etwas voluminösere Kontruktionen, hat im Gegenzug aber auch bessere "Hebel" - also größere Querschnitte, die dann Biegekräfte besser aufnehmen können. Da wo man den Platz hat, ist Holz also gegenüber vielen anderen Materialien (den Metallen) im Vorteil. Allerdings ist die Verarbeitung u.U. eben noch aufwendiger als CFK, das noch deutlich bessere Werte hat. Deshalb muß es auch hier an einigen Stellen herhalten.

Insgesammt ist das schon ein interessantes Fahrzeug. Bei dem Aufwand der da getrieben wird, wundert mich aber, daß manches an der Konstruktion so wenig optimiert aussieht:

Warum wird der Hauptträger hinten nicht breiter, damit der die Kräfte der Gelenke direkt aufnehmen kann, ohne, daß sie über diese Ausleger umgeleitet werden müssen. Überhaupt, die oberen Gelenke... Sicher der am meisten belastete Teil der Konstruktion. Warum macht man da die Tragbreite nicht größer? Wenn man die Seitenholme durch ein Dreieck ersetzen würde, dessen dritter Punkt entlang der oberen Gelenkachse nach vorne/unten verschoben ist, wäre die Hinterachse sehr viel besser abgestützt, ohne daß die Lenkgeometrie sich ändern würde.

Insgesammt finde ich die Konstruktion sehr interessant, aber das sind einfach zu viele Gelenke dafür, daß da noch nicht mal eine Federung bei rausspringt.

Fabi
 
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IMHO ist es ist ein eher klassisches Knicklenker-Trike mit weit hinten liegendem Gelenk,...
Solange es keine festen Definitionen gibt, können wir da lang drüber streiten.
Jedenfalls lässt sich das nicht durch Körperdrehung ohne Armeinsatz lenken - und das ist für mich auf was es bei einem Knicklenker ankommt.
 
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Im Prinzip ist es ne Lenkung wie jede andere auch, das Rad hat halt ne große Gabel wo der Fahrer draufsitzt.
 
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