Mobilitätswandel ohne HPV-Szene

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Gerhard Naujok, 15.09.2019.

  1. Kettcar

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    Mein Dorf hat einen Durchmesser von 2 km trotzdem fahren viele Eingebohrenen mit dem Auto zu den 2 Einkaufsläden in der Mitte, unter anderem, weil sie ihre Getränkekisten nicht auf einem Fahrrad transportieren können. Ich kann es,:) finde es aber alles andere als Sicher.:(

    E-Unterstützung braucht man hier nur zum Angeben oder für unnötig klobige Fahrräder. Die Behinderten im Ort, die wegen Gleichgewichtsverlusten auf ein 3Rad umgestiegen sind, fahren hier ohne E von A nach B (y)

    @Mobilitätswandel auf 4 Rädern im allgemeinen
    ...da traue ich dem Podride die größten Stückzahlen zu (y)
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.09.2019
  2. Jack-Lee

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    @runwithdog : Wenn ich körperlich so eingeschränkt werde, das ich nicht mehr in ein Auto einsteigen kann, dann fahre ich dieses auch nicht mehr. Ich habe im eigenen Bekanntenkreis einen SUV Anteil von gut 2/3tel. Die Hälfte bräuchte keins, weil diese auch recht elegant in meine Flunder kamen, die anderen fahren so "gut" das man darüber nachdenken sollte mit 86 Jahren vielleicht doch mal den Führerschein abzugeben...

    Die meisten hätten aber KEIN Problem mit nem kleinen Auto. Da sind solche Aussagen wie "da komm ich doch nie raus!" genauso "wahr" wie "man sieht sie nicht!", wenn ich im knallorangen Milan auf leerer Landstraße ohne Sichtbehinderungen unterwegs bin...

    PS. ich hätte kein Problem damit wenns ab jetzt fast nur noch Pedelecs geben würde, wenn diese auch das Auto wirklich ersetzen würden und nicht nur ein zusätzliches Spielzeug für Bewegungsfaule wäre... Bei mir wirds aber z.B. im Milan dafür sorgen das ich früh 5Uhr im Winter bei miesem Wetter keine Ausrede finde doch ins Auto zu steigen (Wohl neuer Arbeitsplatz ab Dezember mit 16km/160hm anstatt 43km/370hm Arbeitsweg)
     
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  3. runwithdog

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    Ja, so einfach ist die Welt. Ich hatte meine Rückenschmerzen jedenfalls vor 86. Seitdem habe ich zumindest Verständnis für die Argumentation.

    Ich hab mir seinerzeit dann eine HPV Streetmaschine gekauft, weil dieses Rad durch seine Höhe und butterweiche Federung mir Radfahren ermöglichte. Und das kann die HPV Welt leisten: Kreative Radlösungen anbieten.


    Rwd
     
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    Mein Dorf hat einen etwas größeren Durchmesser. Jedenfalls habe ich an täglichen Pendelstrecken 30 bis 60 km, je nachdem, wo ich alles hin muss. Da ich möglichst selten die kürzesten Wege nehme, sind die 30 km eine Ausnahme.

    Ich freue mich doch mittlerweile sehr auf die Trittkraftunterstützung. Nach 46 Jahren HPV kann ich mir das dann ruhig mal gönnen. Und ich denke, dass man auch Verständnis haben muss, dass nicht jeder sich jeden Tag abstrampeln möchte. Um so mehr, als dass Berlin ja noch flach ist, was längst nicht auf alle Städte zutrifft.

    Die Trittkraftunterstützung sehe ich schon als sehr gute Ergänzung, auch bereits zu Zeiten, wo ich noch definitiv alles selber erstrampeln wollte. Und sie hat ja auch dazu geführt, dass der Radverkehr und auch der Güterverkehr per Fahrrad zugenommen hat. Wenn man in Richtung Verkehrswende denkt oder zumindest trotz aller negativen Umstände so weit wie möglich dabei kommen möchte, ist Trittkraftunterstützung sehr wohl ein Schlüsselelement.
    --- Beitrag zusammengeführt, 18.09.2019 ---
    Das wird ja auch getan. Ich finde das schon irre, was so alles rumfährt. Und auch, was so alles in Planung ist oder aufbauend auf bestehenden Konzepten denkbar ist. Je mehr in dieser Hinsicht dazu kommt, desto besser.

    Aber für eine Verkehrswende muss politischer Druck erzeugt werden. Und zwar massiv. Nichts von dem, was es bisher an Verbesserungen gegeben hat, ist von alleine gekommen. Dahinter stand immer politischer Druck von Bürgern. Auch Holland hat sich seine vor langem schon begonnene Verkehrswende durch massive Proteste erstritten. Allerdings ist das in Deutschland deutlich schwieriger, da die Autolobby hier viel stärkeren Einfluss hat.

    Aber dennoch, bei allem Pessimismus, sollte man tun, was man tun kann. Und das wäre aus der HPV-Szene:

    1.) politischen Druck ausüben
    2.) immer mehr Variationen des Themas Fahrrad anbieten
    3.) Vorbild sein (mithin selber Fahrrad fahren und möglichst auf Auto verzichten)
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.09.2019
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  5. Kettcar

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    Wenn es um günstige QualitätsQuads (QQ) geht, muss man es als HPV planen, bauen und weiterentwickeln.....wer dann E-Unterstützung will, der bediene sich dessen. Aus meiner Perspektive sehe ich viel Parallelen zwischen E-Bikeboom und SUV-Boom

    Beim Klimawandel
    Ich glaube nicht, das es in den nächsten Jahren noch darum geht, was wir uns noch gönnen können.
    Wenn ich das ernst nehme, was ich gestern Abend im ZDF 20.15 an Fakten, zu Hören und Sehen bekommen habe,
    dann geht es bald nur noch ums nackte Überleben für einige Wenige.:(

    Ich, werde nicht dabei sein...

    ...und wenn doch, dann mit einem HPV, denn das öffentliche Stromnetzt wird zeitgleich mit vielen anderen Systemen zusammenbrechen, denke ich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.09.2019
  6. Kulle

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    Man nehme einen schönen Anhänger, sowie ein schönes paar Laufräder, im Weiteren ein Solarmodul und einen passenden Controller, und schon kann das Stromnetz von mir aus zusammenbrechen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.09.2019
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    Das mag richtig sein. Ist aber gut so. Wenn HPV Kraftverkehr, in welchem Umfang auch immer, ablösen soll, braucht es nun mal eine viel größere Bandbreite an Fahrrädern. Auf der einen Seite haben wir eine Entwicklung zu immer leichterer Technik, Fahrräder unter 6 kg kann man kaufen. Aber damit kann ich weder Großfamilieneinkäufe tätigen, noch Paketdienste damit ausstatten oder zahlreiche andere Anwendungen machen. Mithin: bitte mehr SUV. Auf HPV-Basis, ggf mit Trittkraftunterstützung, natürlich nur. Und zwar viel viel mehr SUV.
     
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  9. Kettcar

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    Wenn das Stromnetz zusammen gebrochen ist, werde ich bestimmt keine Solarenergie vergeuden nur um ein paar kcal auf dem Rad zu sparen. Dann hab ich ganz andere Sorgen, als einen Controller am Fahrrad zu programmieren, geschweige denn am Laufen zu halten. Wenn ich so was hätte, würde ich es wohl gegen etwas Gemüse eintauschen. Mit Sicherheit schleppe ich dann kein unnötiges Elektogerümpel mit.
     
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    Das wäre bei mir anders. Wenn das Stromnetzt bzw. die Gesellschaft zusammenbricht, möchte ich autark & mobil sein und weg können. Um im Idealfall zu denen zu gehören:
     
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  11. alex123

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    Wärst Du der Einzige der im Fall eines dauerhaften Blackouts auf diese glorreiche Idee käme? :cautious:
    --- Beitrag zusammengeführt, 18.09.2019 ---
    kannst Du vergessen, in Europa gibt es keine autarke Landwirtschaft mehr. Kannst ja zufuß den milölionen Flüchtlingen aus Afrika entgegengehen, mal sehen was die sagen..
     
  12. Kettcar

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    Was schätzt du wieviel kg mehr, müsste dann so ein Fahrrad wiegen, um einen Familieneinkauf zu transpotieren ? 4kg... 6kg
    ...wenn ein 6 kg Rad einen 100kg Fahrer tragen kann, dann könnte ja ein 12kg 4Rad vielleicht 200kg zGg tragen.
     
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    Ein 12 kg Vierrad ist mir nicht bekannt. Und diese Fahrräder, mit denen die Paketdienste mittlerweile rumfahren, finde ich schon ziemlich klasse. Viel besser als deren LKWs. Ein anderes Positivbeispiel wäre die Green Mamba von @kitenteddy.

    Solange es ein Fahrrad ist, kann es gar nicht genug Auswahl geben. Und ich begrüße auch ausdrücklich die schwereren Fahrzeuge, da sie nämlich sinnvoll sind. Ohne eine solche Bandbreite bleibt der Anwendungsbereich eingeschränkt. Und genau das soll ja nicht sein. Der Anwendungsbereich für HPV soll erweitert werden.
    --- Beitrag zusammengeführt, 18.09.2019 ---
    Hmmm. Also was das angeht bin ich auch schon etwas weiter :D

    Ein ehemaliger Mitbewohner von mir hat selber einen guten Teil seiner Lebensmittel angebaut. Auf sehr kleiner Fläche. Das würde auch noch auf den Anhänger passen ;-).
     
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  14. Kettcar

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    unter autark verstehe Ich, Unabhängigkeit von komplizierter, anfälliger und schwerer Technik.

    was im Ernstfall noch funktionieren würde, kann man sich im Fernsehen oder PC in Afrika anschauen, solange die beiden noch funktionieren. E-Bikes sind glaube ich das Letzte was den Leuten da wichtig ist. Schläuche und Decken sind da wesendlich wichtiger.
    --- Beitrag zusammengeführt, 18.09.2019 ---
    Du glaubst Paketdienste spielen nach dem Zusammenbruch des Stromnetzes noch eine Rolle ?

    Wer bestellt denn Was dann noch ?
    --- Beitrag zusammengeführt, 18.09.2019 ---
    und wo willst oder musst du dann noch hin ?

    ...raus aufs Land, da wo ich wohne ?
    --- Beitrag zusammengeführt, 18.09.2019 ---
    das heißt aber nicht das es nicht ginge.

    Ich hab auch mal gedacht vollgefederte MTB's gehen nicht unter 10kg,
    ...da war ich wohl etwas schief gewickelt.

    Ich glaube nicht das ein 4Rad für den Familieneinkauf, mehr als ein Berg Kettcar wiegen muss
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.09.2019
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    Wir sollten hier nicht zu lange im OT verweilen. Zunächst mal geht es ja um einen potentiellen Beitrag des HPV zur Verkehrswende. Und da sind solche Fahrräder sehr hilfreich, so wie jedes Fahrrad. Je größer die Bandbreite im Angebot, desto besser. Deswegen finde ich ja auch so klasse, was Velomo macht. Das ist eine echte Bandbreitenvergrößerung. Und davon brauchen wir mehr.

    Selbst wenn Du ein richtig schweres Fahrzeug wie zum Beispiel die Green Mamba mal mit einem Auto vergleichst, was Herstellung und Verbrauch/Betrieb betrifft, so ist das extrem wenig. Und zwar so wenig, dass es passen würde, wenn die ganze Menschheit sich derart fortbewegte. Mithin ist das eine potentielle Lösung. Man braucht sich da nicht zu grämen, weil auch Fahrräder zum Teil an Gewicht zulegen und auch noch mit Trittkraftunterstützung fahren. Das ist immer noch erheblich umweltfreundlicher als selbst öffentliche Verkehrsmittel.
     
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  16. TitanWolf

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    .. also von KFZ? Sehe ich genauso.

    An Fahrrädern existiert keine "komplizierte und anfällige Technik". Die mechanische Basis - so komplex sie auch sei - lässt sich problemlos instand halten. Über Jahre. Elektronik lässt sich robust und massereduziert fertigen - Kompliziertheit ist kein Nachteil, sofern sie robust vor sich hin arbeitet.

    Selbst ein @kitenteddy Tandem-Trailer-Quad mit 80 Kg ist bzgl. Fahrzeuggewicht vs. Nutzgesamtgewicht ein unreal wirkender Traum gegenüber KFZ (abgesehen von manchen S-Pedelecs).
    Ein "E-Bike" oder besser: Pedelec fährt auch ohne "E". Ein Solarpanel mit Auflademöglichkeit des 1 kWh Akkus in zwei Tagen (sonnige Jahreszeit) wiegt keine drei Kg und ist teilweise faltbar. Der 1 kWh Akku + Human Power führt dann zu einer Mindestreichweite von 80 km - mit viel Muskelkraft dem 3-4fachem - ohne allzu starke Verausgabung.

    Dies spart Ruhetage, Ruhezeiten ein und erhöht den Aktionsradius. Jeder Tag, welcher mit Gelenkschmerzen "flachgelegen" wird, ist ein Tag, für welchen in den Tagen zuvor in solch einem Fall vorgesorgt werden muss. Und ein Tag, welcher nicht am gleichen Ort verbracht wird - bei marodierenden Banden (und diese würden kommen, wenn das Stromnetz zusammenbricht!) ein Überlebensfaktor.

    Du denkst viel zu simpel für den angenommenen Fall. Deine Habseligkeiten gegen "Gemüse" zu tauschen ist so ziemlich das Unsinnigste, was du machen kannst. Für deren Anbau ist es dann ohnehin zu spät (das müsstest du fünf Jahre zuvor beginnen) und kCal.-seitig kannst du dann direkt Wasser trinken. Tausche sie lieber gegen Weizenmehl- oder Zuckerwaren. Sind nicht allzu gesund, jedoch kompakt (bzgl. Energiedichte) und haltbar..

    Ich gebe dir dann gerne für deine Technik ein paar Kilogramm Gemüse. Kein Problem.

    Technik ist übrigens, was dir dein Überleben ohne Krankheiten und arge Beschwerden (Diarrhoe aufgrund belasteten Wassers bspw.!) erleichtern kann.
    Ich glaube nicht, dass du mit einem ungefederten 1-3Gang "Berg Kettcar Quad" so richtig glücklich wirst. Deine Gelenke ebensowenig und - Steigungen vorhanden - deine Gesundheit dito.

    Wenn das Quad 30-40 Kg wiegt und dafür die Möglichkeit bietet, ohne Überlastung das Terrain zu meistern, ohne Defekte auch im Winter und Herbst zu fahren, ist es besser für das eigene Überleben, als ein Berg Kettcar, so quadartig es auch sein mag.

    Niemand wird, wenn es um das Überleben geht, mit einem 6 Kg Rennrad herumfahren wollen. Schon aufgrund der dann überall herumfliegenden Glasscherben, Hindernisse und Schäden nicht - die Slicks halten vllt. 20 km.

    Zurück zum Thema: Für eine Mobilitätswende kann selbst mit 100-150 Kg "Fahrrädern" kalkuliert werden, solange deren E-Support die Bequemlichkeitsansprüche der Mehrheit abdeckt. Problematisch wird, die Mehrheit, die "Masse" überhaupt einmal zum Umdenken und dem anschließenden Wandel zu bekommen. Das ist schwierig. Überhaupt erst einmal die Infrastruktur ändern zu wollen - nicht nur "um schlechte Alternativen" zu ergänzen.

    Viele Grüße
    Wolf
     
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    Das ist zum Beispiel einer der Gründe, warum ich mich auf meine Trittkraftunterstützung freue. Im Schnitt fahre ich derzeit einen Tag pro Woche mit Öffis. Weil ich so viel fahre. Das hätte ich gerne reduziert. Auf maximal 1 mal im Monat. Und dafür brauche ich eine Trittkraftunterstützung. Um im Zweifel auch einfach mal scheinpedalierend zur Arbeit zu kommen.
     
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  18. Kettcar

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    Ich meinte ja nicht einen Kettcar für den Berg, sondern von BERG ich hab hier keine Berge wo ich rüber muss.:p

    Gelenke haben wir ja von Mutti Natur zum Benutzen bekommen, nicht zum Schonen. Wenn wir sie schonen bauen sie sich ab. Krank werden wir also eher durch Schonung, Rumsitzen und sonstigen Fehlbelastungen.

    Ein BERG-Kettcar besitzt ja Ballonreifen, von ungefedert kann man da eigentlich nicht sprechen und wenn ich bedenke, was so ein Schubkarrenrad tragen kann dann lacht sich schon ein einzelnes Rad über den Familieneinkauf kaputt. :ROFLMAO: von vieren:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:ganz zu schweigen

    PS: hab ich gerade mal gegoogelt... bis zu 300kg Tragkraft pro Rad ...also 1,2 Tonnen schaft so ein BERG Kettcar nach Hause :eek:

    hier ein paar Rückenübungen für 92-Jährige, wenn die Schmerzen die Fahrradauswahl nicht einschränken soll:

     
    Zuletzt bearbeitet: 18.09.2019
  19. Rainaari

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    Ich habe heut mal in die B*** Zeitung geguckt. Die haben anscheinend kürzlich eine Umfrage unter ihren Lesern zum Thema Auto gemacht. Demnach sitzt der Durchschnittliche Leser an einem Werktag 108 Minuten im Auto. WTF. Was für eine Verschwendung von Lebenszeit.

    Ich denke, das zeigt, dass eine Mobilitätswende erstens schwierig und zweitens nötig ist...

    Gut. Weiter gedacht: Früher sind die Leute hier auch mal jeden Tag ne Stunde zu Fuss zur Arbeit gelaufen. Der Zeitansatz (d. h. 1h für den Arbeitsweg) ist demnach nicht völlig unüblich, auch historisch gesehen. Je nach Transportmittel ändert sich halt die Entfernung. Die Erkenntnis ist nicht neu.
    Vielleicht sind diese 108 Minuten ja doch nicht der grosse Aufreger, für den ich sie heut mittag hielt (Da stecken ja noch andere Wege drin, wie Einkaufen, Hobbys...). Aber ein Auto, dass 108 Minuten läuft, macht schon eine Menge Dreck...
     
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  20. flensboards

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    Wenn es jetzt nur noch 22Std im Weg rumstehen würde wäre de knapp 2 Std Nutzung ja etwas abzugewinnen.
    Leider steht es von den 108Min ja immernoch die meiste zeit im Weg rum. Jedenfalls für VM, oder Fahrbahn Radfahrer.
     
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