Mobilitätswandel ohne HPV-Szene

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Gerhard Naujok, 15.09.2019.

  1. Gerhard Naujok

    Gerhard Naujok

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    Der Mobilitätswandel weg vom Auto, hin zu alternativen Angeboten ist in aller Munde, sogar in Presse und Politik angekommen. Welchen Beitrag kann die HPV-Szene liefern, einen sich wandelnden Markt mit alternativen Fahrzeugen zu bedienen? Null Beitrag. Die HPV-Szene schmort im eigenen Saft und überlässt anderen Akteuren, das Massenpublikum zu bedienen.
    Nach Einführung der Elektroscooter in diesem Sommer in den Großstädten kommt jetzt z. B. von Aldi ein Elektro-Roller eRetro-Star https://www.sued.aldi-liefert.de/Elektroroller-eRetro-Star.html für 999 €. Der hat zwar keine Pedale entsprechend der reinen HPV-Lehre, kann aber für viele Menschen im Kurzstreckenverkehr eine Alternative zum Auto sein.

    Es wäre sinnvoll, wenn sich die Produzenten der HPV-Fahrzeuge zusammenschließen würden, um gemeinsam ein vierrädriges Fahrzeug (Quad) (mit Pedalen und Elektromotor) für den Massenmarkt zu bauen und z. B. über Baumärkte, Aldi, Lidl,usw. zu vertreiben, sonst wird die HPV-Szene nie aus ihrer Nische herausfinden und ein Kuriosum bleiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2019
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  2. triksy

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    Wie wahr.....und mit einem gut gehenden "Massenprodukt" wäre jede Menge Spielraum für die Entwicklung des Kerngeschäfts da.

    Garnicht vorstellbar, was da innerhalb kürzester Zeit für knowhow zusammenkäme....!!

    Aber meine Befürchtung ist nicht gering, das die begnadeten Individualisten dieser Scene (die ja, wie man liest, schon mit dem Abarbeiten des eigenen Business "zu kämpfen" haben ) sich zusammenfinden - zumindest ein Treffen am "runden Tisch" zum Ausloten wäre doch sinnvoll...(und machber??) ??!
     
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  3. bike_slow

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    Warum sollten sich *HPV*-Hersteller (mit Hochpreis-/Manufaktur-Produkten und wohlwollendem Liebhaberkundenkreis) zu *MPV*-Herstellern (mit Discounter-Preis-/Massenprodukten für typische Wer-billig-kauft-nölt-besser-rum-Kunden) wandeln wollen? Warum? Sie können nur verlieren.

    So wie ich jetzt kein Aldi-Aufrecht-Rad kaufe, sondern mich an eine Rahmenbauer:in wende, so würde ich doch auch kein Baumarkt-KraftQuad kaufen.
     
  4. Gear7Lover

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    Tut sich das Pony Konsortium. Hat eine gewisse Ähnlichkeit, aber halt Feinkostgeschäft statt Aldi.
     
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  5. Kulle

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    Ein Tretauto vom Baumarkt wird die Verkehrswende nicht bringen.

    Derzeit sorgt die Autoindustrie dafür, das die Verkehrswende in ihrem Sinne stattfindet:
    • Pkw-Neuzulassungen bleiben konstant
    • Effizienzklassen A+ und A weiter rückgängig
    • SUVs und Geländewagen führen erneut die Neuzulassungsstatistik an, SUVs mit deutlichem Wachstum, Kompaktklasse mit negativem Trend
    • CO2-Emissionen und Verbrauch: deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
    Quelle

    Es braucht keine Tretautos im Baumarkt, es braucht gesetzliche Regelungen, die die Autoindustrie zur Veringerung der Emissionen bringt.
    Und zwar echte Veringerungen, nicht Feigenblatt-Hybrid-SUV‘s deren echte Emissionen noch stets steigen.
    Das ist im Übrigen auch der einzige Weg, die europäische Automobilindustrie zukunftsfähig zu halten.

    Ich mag einfache Tretautos und halte deren Entwicklung für wichtig, aber mit der Entwicklung der Autoindustrie hat das soviel zu tun wie die Kleinsäuger mit den Dinos zu tun hatten...
    (...und die Dinos wurden auch immer größer, um dann auszusterben ;-)
     
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  6. Gerhard Naujok

    Gerhard Naujok

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    Schon mal was von "Klimawandel" gehört? Es kommt hier nicht auf dein HPV-Dogma an, sondern um Verringerung des Autoverkehrs. Da sollte man mal vom hohen Ross herunterkommen und akzeptieren, dass für die bisherigen Autofahrer eine klimafreundliche Alternative angeboten wird. Wenn die HPV-Produzenten das nicht leisten können und nur für einen elitären erlauchten Kundenkreis bauen können, müssen sie sich und ihre Kunden fragen lassen, mit welchem Recht sie auf die Autofahrer und die Autoindustrie von oben herabschauen und diese verteufeln.
    Während 1 Velomobil 1 Auto (in bestimmten Situationen) ersetzen kann, können 8 bis 10 Aldi-Elektroroller 8 bis 10 Autos ersetzen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2019
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  7. Superbär

    Superbär

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    Die Umsetzung der Energiewende liegt nicht nur in den Händen von Staat und Wirtschaft.

    Der soziale Druck erwachst vor allem aus der Gesellschaft und der wird nicht die gesamte Gesellschaft erreichen. Die selbstverständlich, sein Fahrrad zu nutzen wächst. Aber die Auto Tuning- uns Raser-Szene lebt und findet immer noch ihre Anhänger.

    Beim Velomobil kommt habe auch eine sozial ethische Fragestellung dazu. Das Beschädigen von einem Fahrrad und klauen ist eben keine "Jugendsünde".
    Beispiel: ich stelle oft das VM in einem von außen Geschützten Eingangsbereich ab (Firma), nur mir Neopren-Deckel. Dies kostete mit im April beinahe das leben, weil neugierige "Kollegen" diesen nicht Fachgerecht entfernten und damit das Klettbatt massiv schädigten. Bei 75 km/h löste der Neoprendeckel und fand sich Direkt vor meinem Gesicht wieder. Ähnliche Neugierde erlebte ich am WE bei der IAA Demo.
    Aus ähnlichen Grund stellt keiner von uns sein VM am Bahnhof ab.

    Ein Ansatz ist eindeutig offensiv VM zu präsentieren als User. Alle der IAA-Demo mitfahrenden Velomibisten mußten kontinuierlich mit Fragen beträgt. Beim ADFC Radelspaß in Burgau stand mein VM am Stand einer Verkehrslobbygruppe und wird auch am 22 September am Waldbesitzertag in Donauwörth stehen.Dann kann aus der exquisiten VM Markt ein Massenmarkt entstehen.
    Aber der Einstieg in das VM hat für viele von uns Jahre gedauerte (Mut, Geld, Nutzenanalyse und Unkenntnis behinderten uns).
     
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  8. Gear7Lover

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    (in bestimmten Situationen)
    Bin auf den ersten Winter gespannt, Split, Salz, Eis und Schneematsch. Es wird in den Notaufnahmen eine neue Verletztenkategorie geben. Nach typischen Motorrad-, Ski- und Skaterverletzungen (alles Schönwettersportarten) wird es die typischen E-Roller überstellt es auf Glatteis Verletzungsmuster geben. Morgends auf Rad und Fusswegen ist Eis allgegenwärtig.

    Ich find E-Roller gut, aber Autoersatz? Eher zu faul zum zu Fuss gehen oder lohnt sich nicht aufs Tram zu warten Ersatz.
     
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  9. Marc

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    Solang die Autoindustrie mit ihrem Milliardenbudget und hunderttausenden von Mitarbeitern weiter den Verkauf von SUV's, statt kleineren verbrauchsärmeren KFZ, anpreist und die Politik dem keinen Riegel vorschiebt, werden die Autofahrer auch weiter spritfressende SUV's kaufen und sich nicht die Bohne um klimafreundliche Tretautos (ev. mit E-Unterstützung) scheren.
    Sieh es doch wie es ist: Autofahrer wollen große KFZ und keine kleinen Tretautos..

    Da können die paar Hersteller von HPV's nichts daran ändern und haben auch gar nicht die Produktionskapazitäten. Wie viele Mitarbeiter haben die HPV-Hersteller in ganz Europa? 100? 150?
     
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  10. Gear7Lover

    Gear7Lover

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    Autofahrer wollen was die Werbung verspricht. Abends nach Feierabend schnell noch durchs Monument Valley in den Sonnenuntergang pflügen. Alleine, ohne Stau, durch (zuvor gerade noch) unberührte Natur.
     
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  11. Christoph S

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    Den Autoverkehr verringert man dadurch, dass man ihm Platz wegnimmt, ihn gegenüber Alternativen unattraktiver macht.
    • Bislang ist der PKW -nach 80 Jahren einseitiger Förderung- oft die bequemste Art der Verkehrsteilnahme.
    • Förderung von Alternativen ohne Restriktionen beim MIV führen dazu, dass die beim Umstieg freigewordene Kapazität der Straße sofort von KFZ besetzt wird.
    • Im Ergebnis steigt die km-Leistung des MIV durch diese Art der Förderung von „Alternativen“ noch an.
    Am Beispiel der „Auto-gerechten Fahrradförderung“ in meiner Heimatstadt kann man das sehr schön sehen.
    Alternativen zum PKW zu fördern hieße in Großstädten beispielsweise ein Rückbau aller mehrspurigen Fahrbahnen auf eine pro Fahrtrichtung und eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung.
    Die Alternativen würden innerhalb kürzester Zeit von selbst entdeckt.
    ...allein mir fehlt der Glaube.
    Hier kannibalisieren die (Leih-) Scooter nur beim Fußverkehr und beim ÖPNV.
    Das sind und bleiben Spassmobile.

    Gruß
    Christoph
     
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  12. Fetzer

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    Nicht zu vergessen, die Sicherheitsängste, die von der Autolobby und der ihrer gewogenen Journaille geschürt werden: nur große, schwere Autos sind sichere Fahrzeuge. Es ist quasi unverantwortlich, seine Kinder im Anhänger zu transportieren (siehe Ausschlachten des Unfalls neulich in Österreich), sie selber zur Schule fahren zu lassen, ohne Helm zu fahren, etc.

    Im motorisierten Verkehrssektor ist eigentlich dringend Abrüstung angesagt, aber da will natürlich keiner freiwillig mit anfangen. Schon das Argument wird ein Baumarkt-HPV zum Ladenhüter machen. Ein HPV Crashtest in der ADAC Motorwelt (so unrealistisch der evtl. auch sein mag) und das Produkt ist tot. Leider.

    Gruß

    Fetzer
     
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  13. flachlaender

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    Nimm doch bitte noch einmal kurz das ganz normale Fahrrad in dein Repertoire von "HPV" auf.
    Und dann schau Dir bitte einmal die Realität dazu in Bezug auf den angeblichen Heilsbringer "Discounter" an:
    Ganz unabhängig von der Einkommenssituation kaufen diejenigen Menschen, die regelmäßig ein Fahrrad als Verkehrsmittel nutzen möchten, jenes eben genau nicht im Baumarkt oder beim Discounter.
    Die Discounter- und Baumarkträder sind Spitzenreiter wenn es darum geht, möglichst schnell auf dem Schrott zu landen.
    Alleine das sollte genügen, um von der Idee ganz schnell wieder abzurücken.
     
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  14. bike_slow

    bike_slow

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    Wenn Du von den HPV-Herstellern forderst, dass sie ihre Lebensgrundlage, *die*schon*auf*klimafreundlichen*Verkehrsmitteln*fußt*, komplett umkrempeln, um einen völlig anderen Markt zu bedienen, dann könnte man eine passende Unternehmensgründung doch auch von Dir fordern?

    Siehst Du wirklich nicht den *massiven* Unterschied zwischen einem Kleinproduzenten und Unternehmen, die dazu in der Lage sind, sich den Einkaufsbedingungen von Großverkäufern (wie Aldi / Baumarktketten etc.) zu unterwerfen?

    Unternehmen, die von Dir genannten Möglichkeiten fürs "Volks-Quad" hätten (Entwurf, Produktion, Vertrieb, Support) haben, müsste man wohl eher in der Zweirad-/Fahrrad-/Mofa-Industrie suchen. So wenig wie ein Sven Krautscheid, Stephan Ensthaler oder Mathias Scherer Derby Cycles ersetzen könn(t)en, so wenig können Räderwerk oder ICB oder Velomobiel.nl ein Massen-Quad produzieren.

    Man darf auch nicht vergessen, dass VM-Hersteller schon seit langer Zeit recht weitreichend zusammenarbeiten (Velomobiel.nl ließ bei Beyss laminieren; die Velomobiel.nl-Federbeine: allerorten, die gemeinsame Nutzung der rumänischen Produktion, ...). Aber diese Köpfe sind halt auch Individualisten und deshalb genau dort wo sie jetzt jeweils sind.

    Meine These: gäbe es eine Infrastruktur, auf der ein Massen-Quad sinnvoll zu bewegen wäre, gäbe es auch passende Fahrzeuge von Herstellern, die auf Stückzahl setzen.
     
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  15. Krischan

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    in Delft sieht das ganz anders aus. Für den HpvDtl wäre es ein gigantischer Gewinn, allein die HpvNieuws der letzen 10 Jahre zu übersetzen, vor allem die enorme Anzahl sachlicher Fachartikel zu allen relevanten Forschungsbereichen des Liegeradfahrens. Wissen ist Macht doch mal selber was...
    Das Wechselspiel aus Werbung und fette Autosgeilheit führt so solchen Exzessen:
    Der unmündige Kunde ist unser Nachbar, sind wir selbst!
    Wer heute an eine Umkehr des Klimawandels glaubt, könnte auch katholisch werden und jungfräulich gebären...

    Gruß Krischan
     
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  16. runwithdog

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    Na, dann tretet doch ein und MACHT das. Ich finde der HPV Deutschland hat mit seinen (wenigen) Aktiven besonders mit den Rekordwochenenden und den WM einiges auf die Beine gestelllt.

    Und der Radverkehr nimmt auch zu, besonders wenn ich Pedelecs einrechne. Ich setzte auf Werbung.

    Wenn man die zukünftige „Kundschaft“ aber immer nur beschimpft, wird es vielleicht etwas länger dauern.

    Rwd
     
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  17. Kulle

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    Eurocircuit und Podride wollen ja in die Richtung, und vielleicht findet sich mal wieder ein verschrobener und reicher Mensch wie vor 40 Jahren, der mal so etwas entwickeln und 17.000 Stück produzieren lässt?
    (...diesmal hoffentlich auch mit HPV/Fahrrad-Experten im Entwicklungsteam? ;-)

    Andererseits gibt es heute Croudfunding, Förderungen und jede Menge Leute, die Ihr Geld irgendwie anlegen wollen...

    ...und vielleicht auch etwas mehr Menschen die so etwas kaufen würden als vor 35 Jahren, als das damalige Experiment auf den Markt kam.

    Ich sehe die zuverlässige Wetterunabhängigkeit und die Mitnahme zumindest eines Passagiers als schwierigste Themen an.
    Aber vielleicht gibt es ja auch dazu Lösungen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2019
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  18. Fanfan

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    Ich glaube, du hast @bike_slow falsch verstanden. Sicher braucht es Hersteller von alternativen, sparsam mit den Ressourcen (nicht nur Energie, auch Platz z.B.) umgehenden Fahrzeugen, damit diese Fahrzeuge auf den Markt gelangen. Aber warum müssen das die Firmen machen, die in kleinen Stückzahlen hochpreisige Liegeräder, Velomobile und ähnliches herstellen? Die haben gar nicht die Kapazitäten dafür. Firmen wie Ferrari oder Rolls Royce haben ja auch nicht den Anspruch, die Massen zu mobilisieren.
    Abgesehen davon nehme ich mir sehr wohl das Recht heraus zu behaupten, dass ich mich ressourcenschonender bewege als der Mittvierziger im A6 neben mir. Dazu muss ich nicht eine Million Fahrräder unter die Leute bringen, sondern nur selber eins fahren. Auch ein kleiner Roller wäre ressourcenschonender unterwegs und dabei noch krawattenkompatibel. Dieser Teil der Verkehrswende findet nicht in den Unternehmen statt, sondern zu Hause und auf der Straße.
     
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  19. Chouchen

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    Du hast E-Stehroller im Sinn, der eingangs verlinkte Aldi-Roller ist aber ein "Sitzroller" (-> Vespa-Verschnitt).
     
  20. bergauf

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    Den Mobilitätswandel weg vom Auto sehe ich so nicht. Es gibt allenfalls ein lautes Nachdenken über alternative Antriebe und ein paar erste Baumuster. Und es gibt eine aktuelle Medienkampagne gegen SUVs, wobei diese Dinger selbst da noch die positive Bezeichnung "Sportgeländewagen" bekommen.

    Das ist ein Motorfahrzeug. Daraus wird, nach der "reinen HPV-Lehre", kein HPV, indem man Pedale dranschraubt, sondern indem man den Motor entfernt...

    bergauf
     
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