Mitnahme von Liegerädern speziell SBB

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das liegt kanz klar am falsch definierten service public oder am nicht einhalten desjenigen.
wer das nun ist *schulterzuck*
für die kunden ist es einfach gägelung, da muss man sich nicht wundern wenn es immer mehr autos gibt .
gehört aber eigentlich nicht hier hin. resp. schweiffen wir ab von
ein faltlieger soll es werden.
 
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GH F = GrassHopper Falt, STM = Streetmachine
SBB hat Staatsauftrag Personenverkehr, RhB hat Auftrag Tourismus fördern (inkl. Velo). Musst halt mit dem Velo nach Landquart fahren...
 
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SPM = Speedmachine
UDK = Um-die-Knie-Lenker (bei HP Velotechnik "Aerolenker")

Sollte sich auch mit der Forumssuche finden lassen ...
 
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am fehlenden Engagement von Pro Velo?

/OT: Ist eine leidige und beinahe schon unendliche Geschichte.

Die SBB Spitze ist leider äusserst velounfreundlich, um nicht zu sagen velofeindlich.
Es ist echt beeindruckend wie sie es immer wieder fertig bringt die Bedingungen für Velos weiter zu verschlechtern.
Auf kleine Schritte vorwärts folgen meist riesige retour.
Entsprechend enorm der Frust bei den velofreundlichen Organisationen gegenüber der SBB.

Zum Glück zeigt das Personal auf den Zügen oft mehr Verstand, Kundenfreundlichkeit und auch mal Flexibilität als die Sesselhocker in Bern.

Als Beispiel dazu wurden vor knapp 10 Jahren etliche Interessengruppen nach Olten (2012?) eingeladen zur Besichtigung/Test der neuen Kompositionen.
Konstruktive Verbessrungsvorschläge wurden komplett ignoriert und ohne Vorwarnung eigenmächtig die aktuell gültige Regelung (Verbot "lange" Räder>2Meter auf schnellen Zügen) erlassen, dies gegen den Widerstand von u.a. ProVelo, Futurebike und etlichen Behindertenverbänden.
Ein absoluter Witz da einige der schnellen Züge sich besser für lange Velos eignen als die erlaubten langsamen und andere mit minimalem Aufwand hätten für lange Velos tauglich gemacht (z.B. Entfernung der Hutablage oberhalb der Veloplätze oder minimale Verlängerung der Hacken).
War letztlich eine reine Alibiübung der SBB, alle Entscheide schon vorneweg gemacht aber pro forma dann behaupten die Veloorganisationen wären auch konsultiert worden.

Umstellung der Zugbenennungen vor einigen Jahren war auch so ein unverständlicher Schildbürgerstreich des SBB-Elfenbeinturms.
Warum aber einfach / altbewährt wenn es auch kompliziert geht?

Aktuell sind die immer grösseren SUV E-Bikes und MTBs weiterhin erlaubt welche auch oft keine Chance haben in die Haltevorrichtungen zu passen und welche aufgrund ihres hohen Gewichts (locker 25kg+ bei E) viele Besitzer bei ihrem Verlad überfordern. Tandems oder (lange) Liegevelos dagegen müssen draussen bleiben auch wenn die Mitnahme problemlos möglich wäre.

/End OT:
 
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zeigt das Personal auf den Zügen oft mehr Verstand, Kundenfreundlichkeit und auch mal Flexibilität
So ist es! Im August durfte ich mangels freier Veloplätze spontan in die 1. Klasse ausweichen, weil ich nur ein zuggebundenes Sparticket hatte. Zum Glück, mit einem normalen Ticket hätte ich wohl den nächsten nehmen müssen. War aber kein Liegerad, dafür hab ich bisher keine praktikable Lösung gefunden :(
 
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Ich habe ein eTrike und ein Velo, die ich immer mal gerne mit der SBB mit nehmen, trotzdem muss ich sagen, wäre ich Eisenbahn Minister in der gegenwärtigen Lage (also vor Corona...), wäre ich auch kein Freund der Velo Mitnahme im Zug.
Unsere Velos brauche viel Platz und diese Plätze sind dezidiert für Velos oder bestenfalls Gepäck, gehen also als Sitzplatz für Personen verloren. Dazu kommt noch, dass Velos grade dann mit vollen, wenn eh schon viele Menschen unterwegs sind, also zB am Sonntagabend und zu Stosszeiten bei schlechtem Wetter. Ob wohl so ein Velo locker 1-2 Sitzplätze weg nimmt und beim ein und aussteigen im vollbesetzten Zug alle nicht Velofahrenden nervt, besteht die Velolobby darauf, dass schon die 12CHF für ein Velotageskarte zu teuer sein...
Die Bahn Mitnahme des Freizeit eMTB/MTBs oder des Büro Velo bei schlechtem Wetter, bietet auch nur mässige ökologische Vorteile aus Ebene Gesellschaft.
Mit meinem faltbaren eTrike versuche ich deshlab auf Regionallinien aus zu weichen, die sind vielfach Niederflur, es ist wenig los und es hat schön viel Platz.
 
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@Velo68 du verbietest dir die Mitnahme deiner Velos gleich selber. Gratulation! Mit deinem S-Pedelec und 45km/h dauerleistung brauchst du auch kein Zug. Da bist du gleich schnell wie der Regionalzug.

Eine Tageskarte kostet inzwischen 14 CHF und die Reservation auf allen Schnellzügen für 5 CHF soll ab März dazukommen. Toller service.
Die RHB kann es, helfen dir sogar beim Einladen und Pendlerzeiten kennen die in der Region Chur-Landquart auch. Es geht, SBB muss nur wollen. Es ist nicht erst seit Corona bekannt das der Velotransport zugenommen hat.
Toll sind aber auch die neuen Veloabstellplätze im Dosto. Wenn zwei Velo eingehängt sind kommt man kaum mehr vorbei. Ist aber auch kein Problem weil meistens Koffer und Kinderwägen auf dem Veloabstellplatz stehen.
 
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@Velo68 du verbietest dir die Mitnahme deiner Velos gleich selber. Gratulation! Mit deinem S-Pedelec und 45km/h dauerleistung brauchst du auch kein Zug. Da bist du gleich schnell wie der Regionalzug.
ja, manchmal schon

Aber ernsthaft, natürlich bin ich froh, dass ich auch auf die SBB verladen kann.
Ich versuche halt mir zu überlegen, was die SBB Entscheidern in Sachen Velo so denken...
Klar, falsch oder schlecht durchdachte Situationen sind unentschuldbar, aber der Vergleich mit der RhB hinkt auch ein wenig.
Die RhB hat vom Auftraggeber auch einen Touristischen Auftag (und wird dafür bezahlt). Das ist bei der SBB IMHO nicht so.
Bei der SBB gehts vorallem darum, im Rahmen der beschränkten Kapazitäten, möglichst viele Menschen, vor allem zu Spitzenzeiten, zu transportieren.
Da stört alles was nicht in die industrielle Abfertigung passen bzw ausserhalb der Norm unterwegs ist, also zB grosse Koffer, Hunde, Restaurantwagen/Mininar, Gepäckwagen (abgeschafft...) Bikes, Trikes, Velomobile usw. Auch Behinderte, Senioren, Kinder, Reisegruppen stören. Für diese gibt es aber eine (beschränkte) Anforderung des Staates zum Mittransport bzw einen entsprechenden Gesellschaftlicher Konsens.
Wäre ich Eisenbahnminister, würde ich mich mit meinem Trike eher nicht in einem IC mit nehmen wollen, ebenfalls auch nicht all die anderen eMTB/MTBs mit superbreitem Lenker und co.
In verschiedenen Ländern versucht man das Problem so an zu gehen, dass Velos im Regionalverkher nur ausserhlab der Stosszeiten mit dürfen oder auf beliebten touristischen Velomitnhame Strecken (auch Langstrecken) täglich eine Verbindung mit Gepäckwagen unterwegs ist.
Die Reservationspflicht war eine Fällige Entscheidung, nach dem die Velomitnahme so explosionsartig zugenommen hatte.
Ich finde allerdings, dass man die Reservationspflich auf die Stosszeiten hätte beschränken solle, aber das ist wieder komplizierter zu kommunizieren...
 
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Dein 45er eMotorrad gehört auf die Strasse und nicht in einen Zug. Du darfst in Zukunft nur noch von zu Hause eine Tour fahren oder mit dem Auto los. Deine Argumentation.

Ein Dosto hat 600 Sitzplätze. Üblich ist eine 2er Kombination, dann sind wir bei 1200. Der fährt von Basel nach Chur. Seit 20 Jahren sind die Doppelstöcker im Winter voll von Skifahrern. Die SBB hat es bis heute nicht geschafft wenigstens ein bischen Platz dafür vorzusehen. Ja klar ist kein Pendlerbedarf, kann man Abschaffen. Was glaubst du warum Graubünden versucht den Wintertourismus am Leben zu behalten? Ganz einfach: Irgenwoher muss das Geld kommen. Oder warum wird der mini Gepäckwagen im Doppelstöcker von Zürich über Bern nach Brig neu für Velos geöffnet? Weil das Wallis druck gemacht hat, das sie im Sommer Geld verdienen.Dort häng auch an fast jedem Postauto ein Hacken für Velos.

Flumserberge waren ursprünglich gegen die MTBler. Nach der erstem Saison (und einem zuvor getrennten Wegnetz) waren plötzlich die Mehrheit dafür. Die MTBler kamen auch bei nicht so tollem Wetter. Anstatt vor dem Restaurant zu Picknicken und anschliessend nur einen Kaffee trinken wie die Wanderer wurden ganze Menues verschlungen. Entsprechend war die Sommersaison sehr hilfreich den abgebrochenen Winter zu dämpfen. Klar die SBB braucht es dafür nicht. Kann jeder mit dem Auto kommen.

Ich konnte vor ein paar Jahren mit dem Velo von Yverdon nach Le Croisic fahren. Zurück mit dem TGV. Geht heute nicht mehr. Veloverlad geht nicht mehr. Ist auch eine Pendlerroute.

Du kannst dein Velo aufgeben. Sie transportieren es dann an den Zielort. Glaubst die behandeln das sorgfältig und Haften für die Schäden an deinem Velo. Ja klar bis 4000 oder so.

Ich arbeite gelegentlich am Wochenende. Dafür habe ich Werktags frei. Zu pendlerzeiten darf ich dann mein Velo nur in der Tasche mitnehmen. Wenn ich nicht gerade die S12 zwischen Zürich und Winterthur oder ein paar andere überfüllte Verbindungen nehme, wäre das nie ein Problem. Aber klar zwischen 7 und 9, 16 und 19 geht das aus Prinzip nicht. Weil die S24 nach Winti so leer ist.

Erklär mir mal wieso die Velotageskarte innert 10 Jahren von 10 auf 14 plus 5 für Reservation angehoben wurde? Länger als 2m ist nicht mehr möglich auf Schnellzügen. Mein Razz Fazz ist 2.10m geht nicht, hätte aber Platz.
Es gab eine Zeit von 2-3 Jahren da war es nicht möglich ein Velo mit mehr als 2m durch die Alpen zu transportieren. Durch die grossen Tunnels war es nicht möglich. Da konntest du den Sommer abwarten und über den Gotthard.

Weisst du woran es wirklich liegt? Man will aus Prinzip nicht.

Die SBB soll Personen transportieren und vernünftiges Gepäck mitnehmen. Egal ob Rucksack, Tussikoffer, Rollstuhl, Kinderwagen oder Velo.

Übrigens haben die meisten neuen Alltagsvelos gleich breite Lenker wie mein MTB Trail Fully. Wieso weis ich auch nicht.
Mein Peregrin hat ein 43cm breiten Lenker. Im Dosto ist das schon richtig eng um daneben durch zu laufen. Ist wohl auch zu Breit.

In Insbruck hat mich der Schaffner drei mal kontrolliert ob ich auch wirklich mein Velo mitnehmen darf. Zwei mal schon auf dem Perron bevor ich eingestiegen bin.

In Luzern hat ein Schaffner einen Aufstand gemacht wegen den vielen Tandem. Es waren 3 Liegevelo, kürzer als 2m, schmaler als alle 10 anderen Velos.

Südlich von Stuttgart wollten sie uns nicht mehr mitnehmen trotz Velo-Reservation. Die Hacken waren schon besetzt, weil der Zug zuvor ausgefallen war. Die Diskussion hab ich abgewürgt und gesagt ich kann mit meinem Gurtband jeweils zwei Velos an einen Hacken hängen. Stört niemanden und die Gänge bleiben frei. Plötzlich war man freundlich zu mir.

Einmal musst der Kondukteur den eBike-Pensionären helfen ihre 30kg S-Pedelec aus dem Zug zu hiefen. Mich haben sie dann mit meinem 12kg Liegerad angefeilt.

Lustig war auch 2013 zur WM in Besancon. Bereits auf dem Perron haben die Schaffner mich angefeilt ob ich eine Velo-Reservation und ein Ticket habe. Ja ne ist klar ich fahre carbon-schwarz wie der Zockra HighRacer. Als er dann am Hacken hängte habe sie mich gefragt für was die Veloreservation sei.
 
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Die Reservationspflicht war eine Fällige Entscheidung, nach dem die Velomitnahme so explosionsartig zugenommen hatte.
Sagen wir es mal so, was für die einen eine Explosion ist ist für andere ein relativ linearer Anstieg.

Meine Erfahrungen mit der SBB / Liegeradmitnahme gehen etwa bis 2006 zurück.
Alle 4 Jahre modifizieren die SBB ihr Reglement (böse Zungen würde auch der Begriff verschlimmbessern dazu einfallen).
Dann hat man etwa ein jahr jedesmal Zoff, nachher ist wieder etwas Ruhe.

Beispiele wie von @2Fast aufgeführt gibt es wie Sand am Meer.

Über den FutureBike hatte ich Einblick über den intensiven Austausch seitens Velo- und Behindertenverbände mit der SBB.
Themen waren u.a. die Anzahl der Veloplätze und die Ausgestaltung der Veloplätze.
Schlussendlich war es eine Feigenbalttpolitik der SBB, Resultate standen schon vorher fest, pro forma sollten die verbände an Bord geholt werden.
Einwände und Verbesserungsvorschläge wurden aber geflisslich ignoriert.
Schade, man hätte einfach etliche Verbesserungen bei der Ausgestalltung sowohl der Reglemente wie auch der Veloplätze erreichen können.
Dem erwarteten Anstieg und der schon dazumals zu geringen Anzahl Veloplätze (generell oft zu wenig Platz für Gepäck) wurde keine Beachtung geschenkt. Neuere Züge (Beschaffungsprozess nach 2015) stellen oft sogar noch weitere Verschlechterung dar, trotz entgegengesetzter Behauptungen der SBB.

Schade, RhB zeigt was möglich wäre mit etwas gutem Willen.
Vielleicht hilft ja der internationale Wandel mit klarem Bekenntnis zum Velotransport (ja, bin mir bewusst, dass es ausserhalb der Schweiz oft nicht besser oder noch schlechter ist...)
 
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Oder warum wird der mini Gepäckwagen im Doppelstöcker von Zürich über Bern nach Brig neu für Velos geöffnet? Weil das Wallis druck gemacht hat, das sie im Sommer Geld verdienen.Dort häng auch an fast jedem Postauto ein Hacken für Velos.
Das Abteil der (abgeschafften) Minibar in Doppelstöckern im ersten Wagen hinter der Lock ist auf der Strecke ZH-Brieg für Velos geöffnet?
Das ist ja interessant und ein wohl gehütetes Geheimnis! Kann man die hoch liegende Türe selber von aussen und innen öffnen oder braucht es den Schaffner?
 
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Auf ausgewählten Zügen / Zeiten am Wochenende. Im Gepäckabteil hinter der Lok. Aus- und einladen ausschliesslich in Bern und Brig durch ein Mitarbeiter. Das war eine Entlastungsmassnahme. Wie das weiter geführt wird ist unklar. Ich kenne es nur aus der Zeitung.
Details wären hier in der rechten Spalte. Die Links sind aber von der SBB deaktiviert. Vermutlich stirbt das Angebot wieder...

Aber du kannst auch Velos bei den SBB mieten. Es gibt auch tolle eVelos. Die finden das toll. Ist sicher auch deren Kern-Pendler-Geschäft. Das Schweizer Fernsehen hat auch entsprechende Routenvorschläge parat. Nino Schurter und Thomas Frischknecht zeigen wies es geht. Ich habs letzten Herbst gemacht und drei weitere Tage angehängt (Mt. Matarone, Mt. Bar, Mt. Lema, Mt. Tamaro, Mt. Piambello, Mt. Generoso). Tolle Sache! Mit den SBB Velos erhöht sich der Spass sicher ungemein.
 
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Mit dem Einstellen des Minibar Service, zeigt sich, dass der DoSto Sonderwagen gleich hinter der Lok eine Fehlplanung war, da nicht flexibel genug/umbaubar.
Die DoStos Wagen werden ja grade generalüberholt und der erste Wagen beleibt unverändert, obwohl klar ist, dass das Sonderabteil in den nächsten 20Jahren nicht mehr gebraucht wird bzw für nichts zu gebrauchen ist.
Aus SBB Sicht ist das dann wahrscheinlich ein weiterer Grund, warum die sich gegen jeden vermeintlich modischen Sonderwunsch stemmen, wie Velos (in 10 jahren fährt wahrscheinlich niemand mehr Velo, weil aus der Mode; In 10 Jahren gibt es keine Rollstuhlfahrer mehr, wegen dem medizinischen Fortschritt... da lohnt es sich dann natürlich nicht bei neuen Rollmaterial darauf Rücksicht zu nehmen oder bestehendes Material heute teuer um zu bauen
o_O

Wegen den Mietvelos, meinst du das ironisch?
Wer mietet sich den ein nicht e Velo, wenn man sich grade für 5000CHF ein super mega eMTB gekauft hat?
 
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jeden vermeintlich modischen Sonderwunsch stemmen, wie Velos (in 10 jahren fährt wahrscheinlich niemand mehr Velo, weil aus der Mode; In 10 Jahren gibt es keine Rollstuhlfahrer mehr, wegen dem medizinischen Fortschritt
finde ich ganz schön zynisch und ist meiner Ansicht nach sachlich falsch: die Menschen werden älter, daher sind mehr Altere unterwegs. Und ja, Ältere, Behinderte, Kinder ... dürfen unterwegs sein. Auch ohne das Gefühl haben zu müssen, zu stören.
stört alles was nicht in die industrielle Abfertigung passen bzw ausserhalb der Norm unterwegs ist, also zB grosse Koffer, Hunde, Restaurantwagen/Mininar, Gepäckwagen (abgeschafft...) Bikes, Trikes, Velomobile usw. Auch Behinderte, Senioren, Kinder,
eine Diskriminierung einzelner Gruppen befürwortest Du, schon überlegt, wie schnell Du selber zum Behinderten werden kannst ?! Hoffentlich gibt's da juristisch seitens provelo etc Druck (Grundlage: EU-Antidiskriminierungsgesetze).
 
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gut, ich hätte mich vorsichtiger ausdrücken sollen: diese Argumentation rechtfertigt eine Diskriminierung bestimmter Gruppen, wobei die Prios der SBB immer weniger dem service publique Gedanken entsprechen. Das Argument, dass langwieriges Aus- und Einsteigen den Aufenthalt an den Bahnhöfen verzögert, stimmt meiner Meinung nach nicht ganz, denn gerade bei zu wenig Platz für Velofahrer, Rollstuhlfahrer, Kinderwagen .. dauert's länger, bis alle aus- und eingestiegen sind.
 
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Die Bahn Mitnahme des Freizeit eMTB/MTBs oder des Büro Velo bei schlechtem Wetter, bietet auch nur mässige ökologische Vorteile aus Ebene Gesellschaft.

Es bietet auf jeden Fall Vorteile! Es gibt ja auch Menschen, die den Hauptteile der Strecke per Zug zurücklegen und nur das Stück Bahnhof-Zielort mit dem Velo. Die würden andernfalls aufs Auto umsteigen und da ist dann ökologisch nichts gewonnen.
 
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