Mit dem Quest von Karlsruhe ans Mittelmeer

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Hallo zusammen,
Jetzt wo die Erinnerungen noch frisch sind möchte ich von meiner ersten mehrtägigen Fahrradreise überhaupt berichten. Der Plan war, mit dem Quest + Campingausrüstung zusammen bis an das Mittelmeer zu fahren. Bei der Routenplanung ging ich primär von so wenig wie möglichen Anstiegen und Höhenmeter aus. Ich möchte die Route grob wiedergeben einzelne Details werden dann im Laufe dieses Threads behandelt.
Von Karlsruhe ging es das Rheintal runter via Strasbourg und Mulhouse. Es folgte die Vogesenüberquerung entlang des Eurovelo 6, der mich dann bis Dole führte. Das weitere Ziel, dass es zu passieren gab war Lyon. Hier hätte man von Dole nach Chalon fahren können um an der Saone entlang bis Lyon zu gelangen. Ich wählte eine direktere Route, die über viele Km durch ländliche Gegend ging und via Saint Germain du Bois an die Saone führte. Kniffelig war es eine stressfreie Route durch Lyon zu fnden, die ebenfalls keine unnötigen Höhenmeter beinhaltete. Lyon wurde entlang der Saone angefahren und durch den Fahrradtunnel de la Croix Rousse gelangte ich an die Rhone. Bei Givors wurde die Rhone überquert und ab da ging es auf dem Eurovelo 17 bekannt auch als Via Rhona bis nach Arles in die Provence. Die letzten 47 Km durch die Camargue ans Mittelmeer waren dann ein Tagesausflug. Die Strecke habe ich mir in 5 Etappen aufgeteilt mit einem zusätzlichen 6. Ruhetag. Der Starttag wurde so gewählt, dass das Nadelöhr Lyon Sonntag früh passiert werden konnte. Gleiches galt dann auch für die Strecke zurück, die mit ein paar Variationen über die gleiche Strecke lief. Bis zum Mittelmeer sollten es fast 1000 Km werden was eine Gesamtstrecke von 2000 Km zu erwarten lies.
 
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In Sachen Campingausrüstung setzte ich eher auf Robustheit, deswegen entschied ich mich auch wegen der Innenzelthöhe für ein Exped Orion2. Da ich mit dem Rücken Probleme habe kam eine Exped Synmat 9LW zum Einsatz die zwar mit 1,1 Kg zu buche schlägt aber einen einmaligen Schlafkomfort bietet, was besonders wichtig ist um entspannt und ausgeruht die nächsten Etappen angehen zu können. Im Decathlon kaufte ich mir noch das Helium Pillow Kopfkissen was ich nur weiter emmpfehlen kann nicht nur wegen des Gewichts von 170 g oder dem geringen Packmass. Der Schlafsack war ein leichter von Friluft mit gerade mal 580 g. Es folgten noch Kochgeschhirr (Pfanne, Topf, Besteck) sowie Gaskocher + Kartusche. Ich zähle jetzt nicht jedes Einzelteil auf aber inklusive der 3,5 Ltr Wasser, bin ich mit ca 20 Kg Gepäck unterwegs gewesen. Hier das fertig gepackte Quest am Morgen der Abreise. Manch einer wird sich vlt über die Sitzmatte wundern, diese wurde von mir selbst gemacht und genau an den Stellen gepolstert, wo ich es auch benötige. Ganz oben drauf ist immer ein Microfasertuch, welches in 15 min an der Sonne wieder schön trocken ist. Auch die Armablage habe ich alla @tüfti abgepolstert :D
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Die erste Etappe führte mich auf 198 Km von Karlsruhe auf den Campingplatz de l´ill in Mulhouse. Gestartet wurde Mittwoch kurz nach 6 Uhr. Die Strecke führte über die Karlsruher Rheinbrücke in die Pfalz und entlang des Rheindammes bis an die franz. Grenze. Die schönere Strecke wäre gewesen entlang des Rheindammes richtung Strasbourg zu fahren, ich wählte aber die rund 6 Km kürzere Strecke größtenteils auf der D468 nach Strasbourg. Der beste und auch gleichzeitig schönste Weg um richtung Süden weiterzufahren ist entlang des Rhein-Rhone Kanales. Dieser ist zwar auf den rund ersten 10 Km durch Wurzelausbrüche beschädigt, die weiteren 50 Km sind aber purer Fahrgenuss. Siehe Bild
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Bei Markolsheim endet der asphaltierte Weg und es ging von dort auf der bekannten D468 nach Neuf Brisach und weiter auf der D468 bis Blodelsheim. Dort bog ich in ein Waldstück ein, welches mich auf Wirtschaftswegen mit leider nicht immer tollem Belag stressfrei nach Mulhouse brachte. Ich wählte diese Variante anstelle einer der großen Einfallstrassen, weil gerade diese unter der Woche stark befahren sind.
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Kurz nach 3 Uhr erreichte ich den Camping in Mulhouse

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Auch ein anderer Liegeradfahrer war dort schon zugegen, den ich aber nicht angetroffen hatte

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Nach solch einer lange Fahrt freut man sich natürlich auch auf den Campingeigenen Pool. Insgesamt ist dieser Platz sehr zu empfehlen, er ist sehr weiträumig und besitzt 2 Sanitärblöcke.

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Fortsetzung folgt
 
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Nach einer geruhsamen Nacht hieß es bereits um 5 Uhr aufstehen, Im Zelt drinnen Matratze einrollen, frühstücken. Raus um sich frisch zu machen, Zelt abbauen und alles nach und nach isn Quest verstauen. Diese Prozedur lief analog auch die nächsten Tage. Start war immer um die 7 Uhr und so wollte ich die noch kühle Luft nutzen um Km zu machen, bevor die Hitze einsetzte. Heute standen 182 Km auf dem Programm. der Eurovelo6 führte praktisch am Camping vorbei und stieg langsam an. Schleuse folgte auf Schleuse bis zum höchsten Punkt der ganzen Tour bei 350 mtr ÜNN. Auf dem Bild mit Blick richtung Schwarzwald sieht man schön wie durch die vielen Schleusen der Höhenunterschied egalisiert wird
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Nach der Vogesenüberquerung landete man im Ter de Belfort um kurz danach im Dep Doubs zu landen. Die Doubs schlängelt sich in einem engen Tal richtung Süden. Der EV6 folgt diesem Fluss mehr oder weniger auf den nächsten ca. 140 Km dieser Etappe. Die Asphaltqualität und Ausschilderung sind hervoragend. Meistens schlängelt sich dieser Weg durch grüne Landschaften und Oasen.

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Weiter ging es entlang der Doubs vorbei an den Städten: Montbeliard, L´isle sur le Doubs, Baumes les Dames richtung Besancon. auf der Strecke gibts ein kleines Stück ohne radweg und es heißt sofort klettern. 2 Minnianstiege sind zu bewältigen, die aber bei der Zuladung und % schon wehtun. Hier noch ein Bild entlang der Doubs richtung Besancon.
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Nach über 150 Km näherte sich schon die Burganlage von Besancon. Ein Novum ist der Schiffstunnel, der durch den Berg unter der Burg läuft und gleichzeitig einen schmalen Pfad für Fussgänger und Velos bietet. Hier ersteinmal die Burganlage
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Einfahrt in den Schiffstunnel. Glücklicherweise kein Gegenverkehr (y)

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ca 20-25 Km nach Besancon endete die 2. Etappe in dem kleinen Örtchen Ranchot. Dort übernachtete ich auf dem Camping d´ille dieser liegt wunderschön direkt an der Doubs

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Möchte zu dem Camping noch ein paar Worte sagen. Wer hier Luxus erwaret ist fehl am Platz. Die Sanitäranlagen sind sehr schlicht und einfach. WC-Papier muss man sich selbst mitbringen und die Wege innerhalb des Campings sind mit groben Kiselsteinen gemacht. Keine Chance da mit dem VM zu fahren und selbst das schieben war ein wenig mühselig. Die Kaskaden machen einen ziemlichen Radau, der aber gleichmässig ist und so nicht den Schlaf beeinträchtigt. Landschaftlich der schönste Camping auf der Tour. Obwohl schlicht und rustikal gehalten, verfügt dieser Camping über Wifi auf dem gesamten Platz. Die 11 Mbit sind zwar langsam aber zum Schreiben ausreichend. Er liegt ebenso direkt am Eurovelo 6 ca 25 km vor Dole.
Fortsetzung folgt
 
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Die Etappe hat uns auch extrem gut gefallen :) Habe ich alles direkt wiedererkannt.
 
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Toller Beitrag. Bin sehr gespannt auf die Fortsetzung. Die Fahrradwege sehen wirklich gut aus und machen Lust, dort ein bißchen Gummi zu lassen.
 
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Das kann man umgehen (auch wenns der eine oder andere jetzt schon zum dritten Mal liest)
Ich habe mir deine Variante mit der Umgehung der 2 Anstiegen hoch zum Rocher de Clerval mal durchgesehen. Deine Variante führt auf der anderen Seite der Doubs auf 326 mtr also noch höher wie die ausgeschilderte des EV6. Du erwähntest die Sperrung bei Montbeliard 2014 mich wunderts, denn wir schreiben 2018 und die Sperrung besteht weiterhin. Der Umweg beschert ein paar kleine Höhenmeter, aber nicht so schlimm wie besagte Stelle bei Rocher de Clerval
 
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Auf zur 3. Etappe Start früh morgens auf dem Camping bei Ranchot und ersteinmal war gemütliches Rollen auf dem EV6 richtung Dole angesagt.
Dole war erreicht der EV6 tangiert aber diese Stadt nur.
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Über lange Zeit ist man im Doubstal unterwegs gewesen rechts und links umringt von Bergen. Ab Dole öffnet sich das Land und es beginnt der Weg durch ländliches Gebiet quer rüber von der Doubs zur Saone. Die einzige wirklich nennenswerte größere Stadt dazwischen ist St Germain du Bois
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das Dep Ain wurde erreicht, welches mich dann noch eine ganze Weile begleiten sollte.

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Die Landschaft war wenig spektakulär dafür aber doch welliger als es sich bei der Vorbereitung erahnen lies. Teilweise ging es über etliche Km rauf und runter, was gerade mit einem vollgepackten VM fleissiges Schalten bedeute aber auch kräftezehrend war. Doch am Horizont war durch die Berge angekündigt die Saone greifbar nahe.

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Auch das gehört zu einem Abenteuer Nahrungsaufnahme auf dem Boden im Schatten Vis a Vis von einem Supermarkt

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Der Weg führte nun auf der Dep 933 richtung Süden und ich wich dann bei Macon von dieser leider vielbefahrenen Strasse ab und erblickte auch bei Macon zum ersten Mal die Saone.

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Weiter ging es auf kleineren Strassen immer an der Saone entlang zu meinem Ziel auf den Camping in Montmerle rund 40 km vor Lyon. Nebenbei zu erwähnen sei, dass gerade an diesem Tag ein Gewitter sich breit machte und es ein Wettlauf mit der Zeit war das ich ganz knapp gewonnen hatte ;).

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Ich kam Freitag nachmittag dort an nach 172 Km und der darauffolgende Samstag wurde pausiert, gefaulenzt ect. Das Wetter war auch Samstag durchwachsen was aber an einem Pausentag kein Nachteil sein muss. Auch zu diesem Camping möchte ich ein paar Worte verlieren. Dieser befindet sich auf einem 6 ha großem Gelände direkt am Saoneufer. Viele Dauercamper aus der Region Lyon verbringen dort den Sommer. das Quest wurde bestaunt und noch mehr meine Reise und das was ich noch vorhatte. Die Hilfbereitschaft dort war unvergleichlich. Man stellte mir einen Campingtisch und Stuhl zur Verügung Wurst, Käse Obst, Brot wurde mir gebracht. Auch der Pächter an der Rezeption sparach lange mit mir. Sanitäreinrichtungen sind auch hier eher schlicht gehalten und das Papier musste man sich selbst mitbringen. Der Platz war flächendeckend mit Wifi versorgt und es gehörte zum Platz ein Pool. Das ganze für lediglich 8,44 € und das in der Hochsaison. Auf diesem Camping fühlte ich mich sehr wohl, so dass dieser auch bei der Rückfahrt wieder angefahren wurde.
Fortsetzung mit der Fahrt durch Lyon ins Rhonetal folgt (y)
 
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Du meinst hier, oder:

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Da bin ich auf dem Hinweg über das Roche-les-Clerval gefahren und auf dem Rückweg dann wie gezeichnet. Das war, wenn ich mich recht erinnere, wesentlich flacher vom Anstieg her und sehr flüssig zu fahren, im Gegensatz zum Hinweg, der war steil und die Straße schlecht(?).

Es gab noch eine andere Stelle, wo ich vom EV6 abgewichen bin, aber da bei Bikemap keine Opencyclemap-Karte ohne "Premium" mehr geht, müßte ich es mit meinen Fahrdaten vergleichen, um es zu finden, weil einmal bin ich da auch drüber (ich glaube auf dem Rückweg, aus Blödheit).

Ich weiß nicht mehr, wo die Scheitelhaltung mit der Umleitung war, aber war das wirklich in der Nähe von Montbeliard? Hätte ich jetz nicht gedacht. TimB hatte sich damals auch schon geäußert zu der Sperrung, war wohl auch vorher schon ein Stück.

Grüße, Martin
 
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Hallo zusammen,
Es folgte die Vogesenüberquerung entlang des Eurovelo 6,
Die Vogesen sind in der Burgundischen Pforte aber schon zu Ende.
Willste unbedingt die Vogesen queren, musste den anderen Kanal bei Saverne nehmen ...;)
Aber die Burgundische Pforte samt Kanal und Doubs ist auch hübsch, da werden Erinnerungen wach, denn ...
Ein Novum ist der Schiffstunnel, der durch den Berg unter der Burg läuft und gleichzeitig einen schmalen Pfad für Fussgänger und Velos bietet.
Fortsetzung folgt
... den kenne ich von der anderen Seite des Zauns her.
Wir waren mal mit zwei Booten zwischen Montbeliard und Besancon unterwegs, ich vermute fast, man sieht mich auf diesem Bild auf dem Oberdeck videofilmen ...;)
 
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Der fies steile Umweg ist der von kurz hinter Ranchot bis Orchamps, bzw. für uns vorletzte Woche in der Gegenrichtung.
Den man aber nicht fahren muss außer man will ein paar Kalorien loswerden :D
Allgemein hab eich bemerkt so bald man vom Ufer der Doubs sich entfernt geht das mit Höhenmeter einher.
 
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Sodele nach einem Pausentag auf dem Camping in Montmerle stand das NadelÖhr Lyon auf dem Plan. Abfahrt war wie gehabt kurz nach 7 Uhr. Die ersten 20 Km war es recht wellig und es mussten einiges gekurbelt werden. Danach flachte sichd as ganze ab bzw ging sogar etwas abwärts. Es ging linksseitig and er Saone entlang um bei Fontaines sur Saone die Seite zu wechseln. Die Einfahrt nach Lyon war unspektakulär und der Verkehr hielt sich noch in Grenzen.
Kurz darauf folgte dann das Highlight mit der Durchquerung des Tunnels von der Saone an die Rhone. Hier der Eingang zum Tunnel.
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und hier im Tunnel drin

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Am Rhoneufer ging es dann mit dem Quest richtung Süden. Scharen von Up-Fahrer und Fußgänger liesen nur ein gemäßigtes Tempo zu

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Die Ausfallstrasse aus Lyon hatte ich gut gewählt. Breite Strasse sogar mit Abgetrenntem Radweg und an diesem Sonntagfrüh praktisch leer. Zum ersten mal kam ich auch in den Genuss des Mistrals. Dieser Fallwind bläst teilweise recht böig durch das Rhonetal von Nord nach Süd. Diese Dep 12 verläuft parallel zur Autobahn.

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Es folgte die Rhonebrücke bei Givors und ab da sollte es immer parallel zur Rhone richtung Süden gehen begleitet durch den Mistral im Rücken und das kontinuirlich abfallende Terrain.
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Ich genoss die ersten Km auf einem sehr gut ausgebauten Via Rhona Radweg.

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Die Freude währte nicht lange den bei Condrieu bog der radweg in ein Naturschutzgebiet ein gespickt mit sicherlich 10 dieser Hindernisse. das dauernde Ein und Aussteigen und bugsiieren in den Schikanen so wie das hoffen, das die darauffolgenden nicht noch enger werden strapazierte ziemlich die Nerven. Oftmal ging es um cm. In diesem Teil verlor ich ein haufen Zeit.

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Doch weiter ging es auf der Via Rhona und bei Saint Rambert D ´Albon ging es vom Dep Isere in das dep Drome welches mich noch sehr lange auf dem Weg richtung Süden begleitete.

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Vorbei an der Rhonebrücke bei Andance ging es weiter nach Süden

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Bei Saint Vallier führt die Via Rhona auf die rechte Seite und somit im Dep. Ardeche. Drome und Ardeche wurden im laufe der nächsten Km ein paar mal gewechselt.
Bei Vion führte der Via Rhona durch grüne Landschaften mit viel schattigen Passagen da macht das Fahren im Sommer richtig Spass
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Tournon sur Rhone mein eigentliches Ziel erreeichte ich um 15.30 Uhr da mir die Fahrt und der Mistral so viel Spass machten, entschied ich mich noch ca 35 km weiterzufahren zum nächsten Camping auf meiner Liste.

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und Blick von Tournon auf die Rhone Alps

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Auch rauher Asphalt gehört in Frankreich dazu hier ein Teilstück auf dem Via Rhona Radweg kurz vor meinem Ziel in Beauchastel.

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Der Camping bei Beauchastel war enttäuschend. Angefangen von keinem Licht in den Duschkabinen, kaum Wc´s Papier sowieso Fehlanzeige (wurde wohl in der Vergangenheit zu viel geklaut). Das einzige pos es gab einen Pool und Wifi. Nach der verlängerten Tour heute, gönnte ich mir meine mitgebrachte Dose Putengeschnetzeltes.
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Ich hatte somit rund die hälfte des Rhonetales an diesem Sonntag durchfahren. Auf den morgigen Tag freute ich mich schon denn dieser wird mich dann von der Ardeche in die Provence zu meinem Endziel Arles bringen.
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Sehr richtig (ich fahre übrigens immer über Roche-les-Clerval, Belag durchaus akzeptabel).
Kleiner Tipp am Rande wer auf dem EV6 richtung Mulhouse unterwegs ist sollte im Ort Roche les Clerval nicht auf den EV6 wechseln sondern die Dep. 319 runterrauschen. Der EV6 mündet nach ein paar 100 mtr sowieso in diese Dep nur muss man dann die Vorfahrt gewähren und abbremsen, während man auf der Dep ungebremst mit über 60 Sachen runterrauschen kann.
 
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