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Mit dem eTrike auf dem Donau-Radweg, geht das?

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Velo68, 18.04.2019.

  1. Velo68

    Velo68

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    Hallo alle
    Ich plane eine Reise auf dem Donau Radweg von der Quelle bis nach Linz oder Wien anfangs Mai.
    Mit meine schnellen eTrike HP fs26S (Unterstützung und zugelassen bis 45kmH) fahre ich auf Langstrecken kaum schneller als 35KmH.

    Fragen:

    Ist der Weg mehrheitlich breit genug für ein Trike auch beim Kreuzten von anderen Bikes zB mit Kinderanhängern?

    Wie viele Bikes sind die beiden ersten Mai Woche voraussichtlich schon unterwegs?

    Hat es Streckenabschnitte die explizit (also mit Verbotsschildern) für Zweirad eBikes (bis 25kmH) und/oder S-Pedelecs (bis 45kmH) untersagt sind?

    Was sollte ich als Trikefahrer bei der Planung noch bedenken?

    Das S-Peds in Österlich nicht zugelassen sind, ist mit bekannt...

    Danke für Tipps und Hilfe
    Velo
     
  2. Superbär

    Superbär

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    Von Linz bis Wien perfekt. Gerade die Österreicher haben das sehr gut gemacht. Südlich von Wien soll es nicht ganz so gut sein (nach Hörensagen).
    Da du nur 2 Wochen fahren möchtest, nehme ich an, das du in der Nähe der öterreichischen Grenze startest. Von Ulm bis Neuburg kenne ich auch die strecke.
     
  3. bike_slow

    bike_slow

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    Da dürfte es einiges geben, wenn ich mich richtig an die Fahrt im letzten Sommer von der Quelle bis nach Passau erinnere. Wenn ein Radweg auf oder neben dem Flussdeich entlang führt, gibt es oft eine parallele Straße, auf die Du ausweichen kannst.
    Die Navigation am Fluss entlang ist extrem einfach und Du wirst die Passagen problemlos umfahren können, denke ich.
    Überhaupt ist mein Tipp für die Donau, den offiziellen Donauradweg nur als grobe Richtschnur für die Streckenwahl zu verwenden. Am Oberlauf ist die offizielle Strecke noch sehr brauchbar und landschaftlich sehr schön. Später möchte jedes Dorf, dass man erst vom Fluss weg ins Dorf hinein und dann wieder hinaus zum Fluss fährt. Wir sind dann über weiter Strecken "frei Schnauze" möglichst dicht am Fluss gefahren.
     
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  4. wali

    wali

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    Macht Sinn; hätte ich auch gemacht ... man muss ja nicht jeder Kneipen-/Shoppinggelegenheit nachgeben ... :D.
     
  5. Velo68

    Velo68

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    Danke für die Antworten soweit!
    Nochmals ganz genau gefragt:
    - alle wieviele Km ist in D auf dem Weg am Fluss mit einem Schild „S-Peds verboten“ zu rechnen?
    - Wie eng oder breit ist der Weg grossmehrheitlich, können sich Trike und Kinderanhänger mit je 20kmH ohne Gefahr kreuzen?
    - Mit wieviel Velo Verkehr ist die ersten zwei Mai Wochen zu rechnen?
     
  6. frosch_peter

    frosch_peter

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    hier die Tracks zum nachfahren..
    bin mal für ein Radreisebüro die Strecke zweimal gefahren, süd- und Nordseite,
    lg peter
     

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  7. Der5teElefant

    Der5teElefant

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    Kann mich an kein einziges erinnern, ist allerdings jetzt 4 Jahre her und ich selbst war nicht elektrifiziert unterwegs.

    So gut wie nie ein Problem. In Deutschland ist die Wegqualität allerdings sehr unterschiedlich, vom besten Asphalt bis zur tiefsten Schotterpiste ist alles dabei.

    Hängt extrem vom Wetter ab. Im großen und ganzen wird es erträglich sein; hin und wieder wirst du wohl aber Kreuzfahrerpedelecschwärmen begegnen.
    Alles in allem mit die beste Zeit des Jahres um dort unterwegs zu sein.
     
  8. wpau

    wpau

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    Ein S-Pedelec ist wie bei uns und auch auf den Radwegen wird mittlerweile kontrolliert:

    "Man braucht Nummerntafeln, Haftpflichtversicherung, Mopedführerschein (falls man keinen fürs Auto hat), darf Radwege nicht nutzen, muss Helm tragen, darf nur 0,5 Promille (Radfahrer: 0,8 Promille) im Blut haben."

    https://www.salzburger-fenster.at/2018/06/25/wenn-raeder-schnell-wie-mopeds-sind/
     
  9. bike_slow

    bike_slow

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    In Deutschland ist jeder *Radweg* für S-Peds verboten; dazu wird kein explizites Verbotsschild benötigt. Und genau deshalb kann ich mich nicht 100%ig erinnern, wie hoch der Anteil explizit ausgewiesener Radwege war. Dies gilt insbesondere am Oberlauf, wo gefühlt der Schotter-/Waldweganteil noch recht hoch ist.
    Du kannst reine Radwege evtl. auf den üblichen Radrouten-Planern (Komoot z.B.) erkennen.

    Hier mal unsere Wegeführung vom letzten Jahr. Dies ist der erste Tag, die anderen findest Du dann ;-)
    Das denke ich auch. Wir waren in den Sommerferien bei bestem Wetter unterwegs und wir fanden es erstaunlich ruhig. Kein Vergleich zu einem Sommertag auf dem Emsradweg oder Ruhrtalradweg ;-)
    Wir waren von Donaueschingen bis Passau 9 Tage unterwegs; die Etappen lagen zwischen 65 und 85 km, Schnitt in Bewegung um die 16 bis 17 km/h. Einer von 9 Tagen war ein radfreier Ruhetag in Regensburg (den man sehr empfehlen kann).
     
  10. Christoph Moder

    Christoph Moder

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    Zumindest in Österreich gibt es nicht „den Donauradweg“, sondern es variiert ziemlich. Ich kann mich erinnern, dass es z.B. bei Willendorf in der Wachau ein recht enger Weg war; dagegen gibt es im Machland sowie westlich von Linz überhaupt keinen richtigen Radweg, sondern die Strecke wird im Zickzack über kleine Sträßchen geführt (hier ist die Kunst, die ganzen Abzweigepfeile zu entdecken). Auf dem Deich entlang geht es z.B. im westlichen Machland, ca. ab Höhe Mauthausen; da kann ich mich aber nicht erinnern, wie breit das war. Sollte aber ausreichen. An Drängelgitter oder ähnliche Schikanen kann ich mich zumindest nicht erinnern. Aber Problemstellen gibt es schon. Beispielsweise gab es irgendwo im Machland einen vollkommen unnötigen Radweg (parallel zu einer kaum befahrenen kleinen Straße), der einen Bach auf einer Brücke mit Stahlgitterfahrbahn überquert, und direkt dahinter endet. Es war Nacht und hat leicht genieselt, das Radweg-Ende sieht man erst spät, und so habe ich auf der rutschigen Brücke einen ordentlichen Sturz hingelegt. Oder z.B. im östlichen Strudengau gibt es mehrere quer verlaufende Abflussrinnen, die man nur mit wenig Tempo queren kann (aber kein Warnschild).
     
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  11. Velo68

    Velo68

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    Wird in D und A auf dem Donau Radweg und Umgebung kontrollieret, ob S-Ped (mit Nummernschild) unterwegs sind, sofern diese manierlich unterwegs sind?
    Wie hoch wäre die Buse in D oder A?
     
  12. Kraeuterbutter

    Kraeuterbutter

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    kann ich mir nicht vorstellen..
    aufgehalten wird vielleicht, wenn du mit 40km/h+ ohne zu treten mit Kinderanhänger hinten dran "auffällst"

    ich hätte noch nie gehört, dass irgendwo ein "normal" fahrender FAhrradfahrer (also nicht sonderlich auffällig fahrend) aufgehalten worden wäre..

    mich habens mit VElomobil schon paarmal gestoppt.. mal mit 70km/h, mal mit 55km/h usw...
    nur einmal am Radweg (Prater Hauptallee..) - da wollte ich es aber wissen, hab sie im Rückspiegel gesehen und dachte mir: schau ma mal was passiert und hab bis 55km/h hochbeschleunigt bis das Blaulicht hinten anging

    ich bin mal im Herbst von Passau nach Wien gefahren mit dem Liegerad - die ersten 200km 32km/h schnitt, bis Ende etwas unter 30km/h - der Weg ist auf österr. Seite super...
    auch 2mal ganz mit Velomobil - keine PRobleme
    und zickmal Teile davon

    von Wien nach Bratislava - da würde ich persönlich einen Teil des Donauradweges "umfahren"...
    da geht's nämlich 40km oder so schnur-gerade auf einem DAmm entlang - links Wald, rechts Wald... FAD ! und nochdazu (immerhin brauchbar fahrbarer) Schotter

    da würde ich einfach nördlich davon durch die Dörfer fahren
    a) asphaltiert
    b) kaum Verkehr
    c) schneller
    d) mehr Abwechslung
     
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