Mit allen Wassern gewaschen - eine Tagestour zu den nordhessischen Stauseen

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Ort
34119 Kassel
3 Stauseen gibt es in Nordhessen – Edersee, Diemelsee, Twistesee. Warum also nicht einmal alle 3 an einem Tag kurz besuchen? Als Strohwitwer konnte ich diesen Plan heute endlich einmal umsetzen.




Früh wach geworden, geht es um 5.30 Uhr los. Gedacht hatte ich, erst um 6.30 Uhr loszukommen. Das Ostrad soll es sein, mit seinen Mountainbike-Qualitäten geeignet für die Fahrt, für die ich in BRouter das Profil "Trekkingrad" auswählte. Kurze Einstellungsarbeiten, dann los. Ach, Menno, der Nabenschaltungsteil der 3x7 ging nicht – warum nur? Dabei hatte ichdoch das vorher klaglos funktionierende 3x7-Rad des ZR eingefügt. Dies führte leider auch noch dazu, dass die Kette übersprang, ichhatte nämlich nicht daran gedacht, die Ritzelpakete zu tauschen ...dachte ich vorher, dass ich das mit vorsichtigem Fahren ausgleichen werde, änderte ich meine Meinung noch innerhalb Kassels schnell: bergauf unter Last eine oft überspringende Kette zu haben, ist kein Vergnügen. Also wieder zurück (hier Vorführeffekt: JETZT sprang die Kette nicht mehr) und dann kurz vor halb 7 mit dem nächsten Rad, meinem treuen Alltagslieger Flux S-600, los. Die Seitentasche übernahm ich, statt mir die Mühe zu machen, alles in die aerodynamischereTop-Tasche umzufüllen – dabei hätte sich die Zeit amortisiert, der etwas erhöhte Luftwiderstand machte sich bemerkbar. Aber egal, es ging eh nicht um speed (bei dem Profil auch schwer machbar), sondern mir um die Idee – und darum, mir noch unbekannte Wege zu entdecken. Beim 2. Losfahren nahm ich dann eine andere Strecke innerhalb Kassels ("steig niemals in den selben Fluss" oder so ähnlich). Da es erst einmal 160 Höhenmeter bergauf ging, war ich erst nach 25 Minuten am Ortsschild. Kassel liegt nun mal im Kessel (auch wenn der Name von "Castel" kommt). So kurbel ich mich langsam hoch. Ein aufmunternder Kommentar von der Hinterbank eines Kleinwagens, junge Leute – späte Nachtschwärmer? Auf der Höhe angekommen, geht es eine sonst viel befahrene Straße entlang, die entsprechenden Fallen (Suggestiv-Radwege, die dann auf Gehwege mit Rad frei linksseitig führen, sodass man 2 x über die gesamte Fahrbahn müsste, denn ich will nach rechts) ignoriere ich. Auch nach Elgershausen nehme ich lieber die normale Straße als den touristischen Radweg, denn es geht bergab mit Tempo 50.
Im sich anschließenden, verschlafenen Hoof zieht allmählich die Moderne ein: Sonnenkollektoren, Wärmepumpen – und auch Verschenkekisten, wie sie in Kassel an jeder Ecke stehen. In Hoof geht es wieder 150 Höhenmeter bis zur Burg hoch. Erstmalig, obwohl ich hier mit dem Bus viele Male zur Arbeit entlanggefahren bin, fällt mir eine Gedenktafel für die ehemalige Synagoge auf. Der Vorteil des Langsamfahrens.
Seltsame Dienstleistungen werden auf dem Land angeboten: "Lebenstanz"soll das Selbst befreien. Nun denn. Meine Freiheit erlebe ich lieber auf demRad, welches mich erst einmal entlang der Museumsbahn "Hessen-Courier" weiterführt, der entsprechende Radweg ist allerdings "zu" touristisch. Ab Breitenbach lasse ich mich dann vom track führen, den ich mir gar nicht vorher genau angeschaut habe, um Überraschungen zu erleben. Tatsächlich führt mich der track auf einem mir zuvor nicht bekannten Weg nach Martinhagen. Dort sehe ich eine völlig verranzte Autoleiche, wie so oft in nordhessischen Dörfern – ich frage mich, ob die Besitzer glauben, dass sie die in ihrer Rente restaurieren und dann als Oldtimer noch viel Geld dafür bekommen? Ach nein, es ist doch noch ein Nummernschild dran.


Weiter nach Balhorn, wo wir vor kurzem durchwanderten, das örtliche Cafe ist mir nicht als besonders erinnerlich. In Balhorn gibt es einen Kollektiv-Supermarkt (in den man nur als Mitglied mit einer Chipkarte hineinkommt), ein prima Modell!

Mir fällt auf, dass ich noch garnichts getrunken habe, also hänge ich mir den Schlauch desTrinksacks mal über die Schulter.

Bereits außerhalb von Balhon, wirbt ein Richtungs-Schild für "Thai-Massage", ich sehe gar kein Gebäude. Suspekt, suspekt: "Masseurinnen" oder"Masseusen"?


Die Weidelsburg kommt in Sicht, ein markanter Sichtpunkt im wolfhager Land. Bald komme ich nach Altenstädt, schon das zweite Mal dieses Jahr und damit häufiger als in meiner gesamten Jugend, obwohl ich damals nahe wohnte. Damals war ich eben nicht so heimatkundlich, worüber sich meine Frau gerne lustig macht. Tja, das Rad der Zeit kann ich nicht mehr zurückdrehen, dafür drehe ich nun nicht am Rad, aber an der Kurbel.


Herrlich ist es, bei leichter Bergabfahrt Flora und Fauna (rüttelnder Greifvogel) zu betrachten, als ich nach (das den hessischen Pomologen wohlbekannte) Naumburg hineinrollte. Hier endet die Museumsbahn, ein altes Flügelsignal steht hübsch an der Straße. Das erste Hinweisschild auf den ersten der drei Seen, nämlich den 16 km entfernten Edersee, ein touristisch gut erschlossener Ort in Nordhessen. Diemel- und Twistesee werden jeweils erst wenige km vorher angekündigt werden. Der Edersee ist bei Motorradfahrern beliebt, aber so früh am morgen schlafen die Herren wohl noch ihren samstagabendlichen Rausch aus.

Auf den nächsten km wird so und so fast niemand fahren, denn es ist mal wieder eine von vielen Baustellen angekündigt, und so fahre ich die mir vom Wandern als eher nervig in Erinnerung gebliebene Straße nach Netze fast ohne Kontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern. Eine leere Konvervendose mit dem Aufkleber "I love him" lässt mich überlegen, dass es doch eine gewisse Verschiebung gibt von Minnegesängen im Mittelalter über Fensterln bis hin zum jetzigen Nutzen von Müll als Liebesbotschaft. In Netze ein Protestplakat gegen ein Umpannwerk, was sicher Anlass für viel Kalauer geben könnte ("Netzestabilität"). Nach Netze wird mit großem Schild vor Wildwechsel gewarnt, unvermittelte Bremsstreifen mitten auf der Fahrbahn legen nahe, dass das Schild nicht ohne Grund dort steht. Ich bleibe von Wild jedoch verschont, lediglich einen Fuchs kann ich irgendwann auf der Fahrt einmal auf der Straße sehen. Mir begegnet dafür einmal mehr das Phänomen einer "falschen Abfahrt": visuell sieht es nach Gefälle aus, aber ich muss treten, um nicht anzuhalten. Hm, also geht es danach noch mehr bergauf. Den hier noch einigermaßen gut erhaltenen Wald fahre ich bis Waldeck durch. Dort wird für ein Taubenfest geworben, ist hier eine Ruhrgebiet-Exklave? Dann sehe ich mich einer wirklichen Abfahrt mit angeblichen 14 % Gefälle gegenüber, auf der ich mit dem ZR einmal 88 km/h erreichte.

14 Prozent bergab in Waldeck.jpg

Mit dem Flux werden es dann nur 71km/h, wobei bei den 100 Höhenmetern auf dem Kilometer runter zum Edersee mehrere Verschwenkungen sind. Ich frage mich, wo ich damals habe beschleunigen können? Noch mutiger als mit über 70 herunterzufahren, wäre allerdings die Nutzung der altersschwachen Seilbahn, die von Waldeck bergab führt. Am Edersee, der wie in den letzten Sommern inzwischen üblich geworden, recht leer ist, finde ich den Eingang zum Strandbad nicht. Weiter die Uferstraße entlang, finde ich zunächst nur eine Stelle mit zu steilem Ufer.
Edersee zu steil.jpg

Erst kurz vor Verlassen der Uferstraße kurz vor knapp dann eine Stelle, in der ich zu Wasser gehen kann. Nach ein paar kurzen, symbolischenSchwimmzügen wieder Wechsel von Bade- zu Radhose und weiter Richtung Ober-Werbe. Zunächst über einen single-trail mit bis zu 20cm Breite, für MTBler bestimmt super, für das Flux gerade machbar. Da der Weg schlecht einsehbar ist, singe ich prophylaktisch. Es kommt jedoch niemand entgegen. Wieder einmal bringe ich mich zum Trinken, das Übermaß an Lemonensaft (dabei dachte ich, Lemone sei nur eine sehr abgeschwäche Version von Zitrone?) macht das Wasser zu sauer und schreckt mich ab. Ober-Werbe besticht mit einer Klosterruine am Hang (leider Foto zu verwackelt) und einem ziemlichen Oschi von Fels, der sehr an die Bruchhäuser Steine in 30km Entfernung erinnert.


In Alraft kommt ein hübsches Backstein-Haus, dessen ehemaliger Zweck sich mangels Schild mir nicht erschließt – nun ist es Teil einer Großbäckerei.

schoenes Haus Pluecker Baeckerei.jpg


Bald komme ich nach Meineringhausen bei Korbach (während ich später durch Mengeringhausen bei Bad Arolsen fahren werde), wo sehr alte Skier den interessantesten Sperrmüll heute darstellen.

alte Ski iim Sperrmuell.jpg

Ich stoße auf den Edersee-Bahnradweg –die Dampfwalze ist mir noch erinnerlich.

Dampfwalze Korbach.jpg

Dort überhole ich bei leichtem Anstieg einen völlig unauffällig gekleideten Menschen, der mit einem alten Mixte-Damenrad flotte 22 km/h fuhr. Nur wenige Sekunden später werde ich (das einzige Mal auf der Tour) selbst überholt, von einem Triathleten in fast schon Grame-Obree-Position, der mit über 33km/h ballert. Ich habe mit viel Proviant, einer im Wind stehenden Gepäcktasche etc. keine Chance mitzuhalten, mit dem ZR und kleinen Bananas hätte ich es vllt. versucht.


In Korbach, wo ich mich aus alter Tradition verfahre, komme ich am Continental-Werk vorbei. Conti sponserte diesen Reifenturm als Mittelpunkt eines Kreisels.

Conti-Turm Korbach.jpg

Ich denke aber nicht, dass unsere CCUs aus Korbach kommen. Korbach ist heute recht ausgestorben, sonst ist deutlich mehr los. Überhaupt ist die gesamte Fahrt davon geprägt, dass nurwenig Menschen unterwegs waren, Urlaubszeit? Oder ließ die "Drohung" von leichtem Nieselregen die Menschen zu Hause bleiben?


Als Mitbringsel aus Korbach eine Schirmmütze auf der Straße, etwas später wäre eine Klobürste ein weiteres Mitbringsel, jedoch sieht sie ein wenig zu benutzt aus (lieber kein Foto).


Bald nach Korbach bekomme ich Appetit auf meine Äpfelchen, zum Glück geht eine Parallelstraße zur nervig befahrenen bundesstraßenähnliche L3076 rein, die ich nutze, um dort anzuhalten. Leider muss ich 1 km weiter wieder auf diese, inzwischen"Aartalstraße" heißende Straße, wo mich ein Lieferwagen überholt, während gerade ein Motorradfahrer entgegenkommt. War knapp. Bald wieder geht es links raus, auf einen Schotterweg, der plötzlich so stark ansteigt, dass das Hinterrad durchdreht – ich muss schieben. Ein wüstes Bellen kündigt einen dann tatsächlich ziemlich ekligen Kampfhund hinter einem Zaun an, an dem auch ein Schild "Reichsgrenze" hängt – man ahnt, welche Art Mitbürger dort wohnt. Die Waldecker waren eben schon immer stramm rechtsaußen. Bald geht es wieder auf Asphalt, aber plötzlich taucht eine sehr knackige "Wand" mit ca. 20 % Steigung auf, die ich nur im selten genutzten kleinsten Gang hochkomme. Brouter sagt tatsächlich nachher 20 Höhenmeter auf 100 Meter. Vorbei geht es an einer Bushaltestelle mit dem schönen Namen "an derAbfallgrube".


Dann geht es eher unspektakulär mit sanften Hügeln Richtung Diemelsee, Sudeck durchfahre ich ohneSchmerzen. In Giebringhausen eine kleine, moderne Backsteinkirche.

huebsche Kirche Backstein beim Diemelsee.jpg

Den Diemelsee kann ich von Süden kommend nicht schön fotografieren, von Nordwesten kann man besser auf ihn hinuntersehen .Auch am Diemelsee hüpfe ich kurz ins Wasser. Das avisierte Cafe samt leckerer Lauchsuppe hat unerwartet zu – dann werde ich halt nach Adorf weiterfahren. Badehose und Radhose werden außerorts getauscht, etwa 10 Sekunden nach dem Wiederlosfahren tauchen Radfahrende auf – Glück gehabt, dass ich mich nicht vor denen nackig gemacht habe. Die Wege vom Diemelsee nach Adorf sind überraschend gut.

Adorf.jpg

Adorf liegt verkehrsgünstig, sodass es dort sehr belebt ist. Nach der Pleite mit dem Cafe möchte ich auf Nummer sicher gehen und wähle eine mir bekannte Pizzeria, betrieben von Syrern, wo das Lahmacun erneut sehr lecker ist. Dort kann ich dann auch mein verlemonentes Wasser gegen geschmackloses tauschen. Den Landgasthof Hofmeister muss ich zu anderer Zeit einmal aufsuchen (wobei Landgasthöfe ja inzwischen manchmal eine Mogelpackung sind, auf Möchtergerns ausgelegt). Vielleicht in Kombination mit einem Besuch des in der Nähe befindlichen Besucherbergwerk, wenn die nächste Hitzewelle kommt?


Nach ruhiger Fahrt ohne Besonderheiten (lustig ist einzig Frederinghausen, das so klein ist, dass man beinahe schon durch ist, bevor man den Namen laut ausgesprochen hat) komme ich nach Mengeringhausen, kurze Zeit später dann nach Arolsen, wo die Große Allee hübsch ist, das Schloss hingegen ist mir zu barock.

Arolsen hat insgesamt eine eher arrogante Atmosphäre – hatte ich schon die Abneigung der Kurhessen gegen die Waldecker genannt? In Bad Arolsen eine kleine Schussfahrt Richtung Twistesee ,in dem ich bei Leichtregen meine obligatorischen paar Schwimmzüge mache. Anders als Edersee und Diemelsee ist der Twistesee nur nahtouristisch erschlossen, wird dafür aber rege genutzt. Der Badestrand glänzt mit Toiletten und Umkleidekabinen für umme, sodass der leicht teure Kaffee zu verschmerzen ist. Es geht nach Külte und dann über einen mir wiederum nicht bekannten Weg weiter nach Volkmarsen, wo ich vor ein paar Tagen schon einmal per pedes war – ich befinde mich also schon wieder in heimatlichen Gefilden. Zuvor aber muss ich noch eine Kuhparade abnehmen.

Kuhparade.jpg

Der Bauer fragt ganz interessiert nach Vorteilen meines "Gefährtes", ist sichtlich überrascht, als ich als erstes Sicherheit nenne (und dann erst Schnelligkeit und Bequemlichkeit). Der Nachfrage nach "Übersicht" begegne ich mit Abwinken und "kein Ding", was er mir abzunehmen scheint. Immerhin kein verbohrtes "ich habe mir meine Meinung schon gebildet und will sie nur noch von Ihnen bestätigt bekommen".


In Volkmarsen muss ich – da ich am Twistesee zum Kaffee schon Kuchen nahm – die dortige, leckere Eisdiele links liegen lassen. Ich bin gespannt, ob ich nun weiter über Ehringen oder Breuna geleitet werde. Zunächst sieht es nach Breuna aus, dann aber geht es doch wieder zurück nach Rhöda, einem sehr kleinen, aber schon sehr alten pittoresken Dörfchen – mein Garmin gab mir dieses Mal gar keinen Abbiegehinweis? Immerhin konnte ich so eine überdachte Wanderbank entdecken, die leider aber an der falschen Stelle steht, denn dorthin verirrt sich kaum ein Wanderer. Es geht nach Niederelsungen, auch dieser sehr schöne Weg war mir bis dato nicht bekannt (trotz Heimatnähe). Dann nach Oberelsungen, wo schon seit Jahrzehnten der Bahnhof vergammelt und weiter nach Zierenberg. Leider komme ich am dortigen hübschen Viadukt nicht vorbei – also kein Foto. Der track führt mich über den Dörnberg. Die Strecke hat es in sich, zunächst geht es hoch, dann jedoch wird es flach, sodass der naive Radfahrer denken könnte, er sei schon überm Berg. Bis er dann das Schild "16%, 1,2 km" auftauchen sieht. Ganz so dicke kommt es wohl nicht (eher 14%). Nach Fürstenwald hinunter kann man den asphaltierten Weg gut befahren (da sehr einsichtig), sodass ich meine Höhenmeter hier zur Abwechslung mal "sinnvoll" verbrate und nicht wegbremsen muss o.ä.

Über die Berg- und Talbahn eines gutausgebauten Radweges geht es nach Weimar, dann Richtung Heckershausen. Kurioserweise fahren 2 Teenager auf einem E-Scooter (auf einem, nicht: "jeweils") fast das gleiche Tempo hinter mir her, nämlich an die 40 km/h ... hmmm. Die Freude, mich wieder zu überholen, gönne ich ihnen aber nicht. In der Gemeinde Ahnatal gibt es im Herbst sehr viele Äpfel für lau, hier werden wir dieses Jahr wieder "reiche Beute machen". Von hier ist es nur noch ein paar km nach Kassel hinein, wo ich mit insgesamt 175km bei einem Brutto-Schnitt von 15,3 (das Schwimmen! Die Fotohalte!) bzw. 18,7 Netto-Schnitt ein eher laues Resultat auf dem Garmin sehe. Die 2487 Höhenmeter sehe ich hierbei weniger als das entscheidende, eher das Nutzen von Schotterwegen und Waldwegen. Aber um den Schnitt ging es mir ja weniger, vielmehr konnte ich das erreichen, was ich wollte – einen launischen Trip zu machen und dabei unbekannte Wege zu entdecken.
 

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Hach wie schön, mal ein Bericht bei dem ich die meisten Orte bzw. Orstnamen kenne - habe ich doch einige Jahre in der Gemende Edertal gewohnt, mit häufigeren Tagesausflügen gen Marsberg. Einzig den Diemelsee habe ich von den Dreien nicht aus der Nähe gesehen. Und zum Baden war ich immer zu wasserscheu. :LOL:
Schöne Tour und schön geschrieben.
 
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