Milan SL; neuer Akku muss her ... aber was nehmen?

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Ruhrpott
Hallo zusammen,

der bisherige Akku in meinem Milan (XT-Powerbank) ist defekt und ich brauche Ersatz. An dem Akku habe ich die Beleuchtung samt Blinkern betrieben. Die bisherige Lösung bzw. die XT-Powerbank gefiel mir nur bedingt, weil der Rundstecker nur mit zusätzlicher "Sicherung" (Gummiband) halten wollte und nicht dicht war. Auch die Ladezeit war nicht berauschend. Positiv dagegen fand ich die Ladeanzeige und die Möglichkeit, andere Geräte per USB-Buchse bei Bedarf zu laden.

Was würdet ihr empfehlen? Welcher Akku? Welche Stecker? Beim Lupine-Akku gefällt mir die bessere Steckverbindung und höhere Zuverlässigkeit bzw. Verarbeitungsqualität ... hat aber auch seinen Preis.

THX und allzeit gute Fahrt!
 
Hallo zusammen,

der bisherige Akku in meinem Milan (XT-Powerbank) ist defekt und ich brauche Ersatz.
Welche Kapazität hatte die alte Powerbank und wie lange reichte der Strom für das Licht? Gewicht?

Soll der Akku möglichst klein und leicht sein, oder darf er etwas grösser und schwerer werden?
Was würdet ihr empfehlen? Welcher Akku? Welche Stecker? Beim Lupine-Akku gefällt mir die bessere Steckverbindung und höhere Zuverlässigkeit bzw. Verarbeitungsqualität ... hat aber auch seinen Preis.
Grundsätzlich würde ich nicht auf einen proprietären Akku und Stecker wie den Lupine setzten und auch die Fragestellung umdrehen:

-wieviel Strom braucht dein Licht? (in mA)
-wie viele Stunden soll der Akku die Lichtanlage versorgen können? (daraus lässt sich die nötige Kapazität errechnen)
-Stecker: XT60 aus dem Modellbau gefällt mir (alle meine Licht- und Ebikeakkus haben deshalb XT60)

Vom Bauch her würd ich in Richtung 12V LiFePo4 Motorradbatterie mit XT60 Adapterkabel tendieren: stabil, langlebig (2000-3000 Ladezyklen), wasserdicht, kostengünstig, SICHER (geringste Brandgefahr), einfach zu ersetzen und es gibt fast "an jeder Strassenecke" passende Ladegeräte oder Ersatzakkus von Dutzenden Herstellern.
 
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Hallo und danke für eure Antworten!

Der alte Akku hatte 20.000 mAh und reichte für ca 8 Stunden bei Tagfahrlicht. Bei einem Nacht-Brevet brauchte ich dann schon 2 davon.
 
Der alte Akku hatte 20.000 mAh und reichte für ca 8 Stunden bei Tagfahrlicht. Bei einem Nacht-Brevet brauchte ich dann schon 2 davon.
Die Kapazität von USB-Powerbanks werden leider* in tausenden von mAh bei 3,6V Akkuspannung angegeben. Die weltweit "korrekte" Kapazitätsangabe von Akkus ist Wattstunden (Wh). Mit dieser Angabe lassen sich unterschiedlichste Akkus, mit unterschiedlichsten Spannungen, auch ohne Umrechnung vergleichen.

Deine alte Powerbank war also ein 72Wh Akku (3,6V x 20Ah = 72Wh)
(meine "20.000mAh" Powerbank wiegt 315g, also nehm ich dieses Gewicht mal als Referenz)

Optionen (nur als Beispiel):
Ein 12V/6Ah LiFePo4 Motorradakku hat ebenfalls 72Wh, wiegt mit festem Kunststoffgehäuse 750g und kostet etwa €70:

Ein 12V/6Ah LiFePo4 "Modellbauakku" (ebenfalls 72Wh) in Schrumpfschlauch verpackt wiegt 630g und kostet €43 ohne Stecker:


* wahrscheinlich von einem Profikokser Werbe-Genie in irgendeiner Marketingabteilung ersonnen, weil es künstlich eine große Zahl für Marketingzwecke generiert
 
K.A. welche "Flak-Scheinwerfer" du betreibst, ich bin bis jetzt mit 2 St. 4Ah noch über jede noch so lange Etappe gekommen! Der Akku versorgt 1 Dashcam, 1 Smartphone, 1 GPS Repeater, Blinker, Hupe & Tagfahrlicht hi+vo, Bremslicht. Wenn der Scheinwerfer dazukommt, muss ich früher von Akku1 auf Akku2 wechseln, also mir reicht das!
 
Anhand des Threads kann man erkennen, wie unterschiedlich die Vorlieben und deswegen die Ergebnisse dann auch sind.

Ich habe mir z.B. zwölf ungeschützte Rundzellen (21700er) besorgt, die ich in einem Li-Ion-Rundzellenlader (auch für "normale" NiMHs und andere) einfach aufladen kann (Balancen adé) und ein Konstrukt zusammengesetzt mit passenden Rundzellenhaltern für vier Zellen zum Auswechseln. Das Ganze anschließend in eine Snackbox untergebracht ist es auch einigermaßen wassergeschützt, solange das Wasser / "Salzwasser" nur von oben kommt. Als Stecker habe ich das Gegenstück zum XT90-Stecker gewählt, der werksmäßig schon dran war. Fertig.

(Die nötige Spannungsüberwachung bei Lithium hängt bei mir direkt am Baum und dient mir zusätzlich als Kontrolle, ob der Hauptschalter auch auf "An" steht.)
 
Hallo @Burt ,

ich habe meine beiden Festool-Akkus vom Akkuschrauber mittels Adapter ins VM gebunden:


Das hat für mich folgende Vorteile:
-Der Akku ist mit dem Einklinken in die Halterung fest an die Kabel gebunden-weder können die Kabel brechen, noch fliegt der Akku unkoordiniert umher.
-Ich kann bestehende Teile nutzen, sie sind qualitativ hochwertig, die Ersatzteilversorgung ist gesichert, die Ladegeräte probat (und leicht, web auch sperrig)
-Die Akkus werden öfter genutzt, als bloß für gelegentliche Schraubereien, das hält sie in der Spur und entgegnet der Verkramung durch weitere Geräte.
-große Auswahl an hoch-oder niederkapazitätsakkus geringen Gewichts.
 
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