Milan SL MK4 Nr. 72, Überführungsfahrt von Siedenburg nach Ober-Grafendorf

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Ja hatte die Schuhe vor Jahren gekauft, aber nur ca. 2000km getragen.
Nach einer ansonsten reibungslosen 100 km Tour, war auch nie viel zu spüren, wenn überhaupt. Jetzt ist das anders.

Die Mehrheit spricht sich also für das Köpfen des Schuhes :D

Das mit dem Tretlagerabstand ist im Moment nicht einfach einzuschätzen. Sitze sogar tiefer, als bei der Einstellung in Siedenburg.
Knie ist natürlich nicht durchgestreckt.
Soll der ziehenden Fuß möglichst Vertikal stehen? Vielleicht ändere ich das erst, wenn ich einem von euch erfahrenen Hasen begegne.

Die Cleat sind soweit es geht in der Scuhmitte.
Vielleicht doch ganz nach vorne und dadurch weniger einknicken des Fußes erreichen.

Die Farbe ist interessant und mutig.
Warum hast du nichts mit etwas Signalwirkung genommen?
Am Bild erscheint sie deutlich dunkler.
Überlegt hab ich viel, bezüglich der Sichtbarkeit.
Nachts ist genug Licht vorhanden, da spielt die Farbe eine eher Untergeordnete Rolle.
Mir ist aufgefallen, dass blaue Fahrzeuge, sofern nicht dunkelblau, tagsüber äußerst auffällig sind, da diese Farben in der umgebenden Natur nie so großflächig vorhanden sind.
Ist eher ein Türkis blau.
Gestern hat man mir auch schon gesagt, dass man das Fahrzeug gar nicht übersehen kann, mit dieser Farbe (y)
 
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...Wenn natürlich jemand eine brauchbare Route für mich hat, kann ich versuchen, diese aufs Garmin zu laden...
hast Du schon auf dem Smartphone ;) nimm einfach den Track, den wir bei Locus importiert haben. Wie schon gesagt, es gibt bestimmt bessere Routen, aber diese wird im großen und ganzen gut fahrbar sein. Ein bißchen aufpassen und die Karte im Blick behalten musst Du natürlich schon :sleep:

Wegen der Feineinstellungen von Tretlager und/oder Cleats: @Lutz/Co fährt ja auch schon ein paar Tage Milan und hat ein paar Schraubenschlüssel im Schuppen. Laß Dir von ihm helfen, er hat ja genug Zeit... Außerdem freut der sich immer, wenn er mal mit ein paar vernünftigen Menschen reden kann :sneaky:
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oh, ein Post um kurz nach 8 Uhr. Es gibt Hoffnung... :D
 

TitanWolf

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Guten Morgen Xaver,
Was haltet ihr davon, dass ich den Schuh hinten einfach mit der Schere beschneide? Eine kleine Ausnehmung und dann sollte genügend Spielraum sein.
ich würde damit zur nächsten Fahrradwerkstatt fahren und diese bitten, für ein paar € kurzzeitig die Heißluftpistole in der Werkstatt nutzen zu dürfen, um Deine Radschuhe etwas anzupassen.

Das "Köpfen" der Fersenlasche ist IMHO ungünstig. Begünstigt den lockeren Sitz. Lieber aus ausreichend Distanz mit einer Heißluftpistole 3-4 Minuten auf Stufe 1 (warm) erhitzen, dann kurz etwas näher von innen und etwas länger von außen aufheizen und mit zwei Fingern, Handschuh oder Ähnlichem (was herumliegt) vorsichtig(!) nach außen drücken. Etwa 80-100°C Materialwärme in der Tiefe reichen aus, um den Bereich dauerhaft plastisch verformen zu können.

Nicht zu nahe dran halten, die Heißluftpistole.

Viele der Radschuhe sind, auch wenn es kaum jemand weiß, extra derart gestaltet, dass sie thermisch angepasst werden können.
 
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Begünstigt den lockeren Sitz.
Er ändert ja nur im wichtigen Bereich. Unten an der Ferse, wo der Schuh Halt findet ändert er ja nichts.
Viele der Radschuhe sind, auch wenn es kaum jemand weiß, extra derart gestaltet, dass sie thermisch angepasst werden können.
Rennradschuhe, ja. Aber nicht diese Stoffschuhe, deren Achillessehnenwärmer er schon beim Fahren runtergeknickt hat.

@Velojet kauf Dir daheim Schuhe fürs Rennrad und nicht fürs MTB, die haben den Fersenbereich nicht soweit hochgezogen.

Gruß,

Tim
 
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@TitanWolf
Danke Wolf für den Tipp. Auch ein nah range gehaltener Haarföhn reichte schon.

Braucht jemand Rennrad Schuhe, mir sind sie jetzt zu groß :ROFLMAO::D
Rennradschuhe, ja. Aber nicht diese Stoffschuhe, deren Achillessehnenwärmer er schon beim Fahren runtergeknickt hat.

@Velojet kauf Dir daheim Schuhe fürs Rennrad und nicht fürs MTB, die haben den Fersenbereich nicht soweit hochgezogen.
Es sind Rennrad Schuhe, keine Stoffbatschen. Lassen sich auch verformen.

Aber es ist noch schlimmer, als gestern.
Kann kaum fahren.
Ich bin mir sicher, dass wenn ich irgendwo Schuhe herbekomme, die nicht anstehen, ich die Reise fortsetzen könnte.
Aber so sicher nicht.

Hab zehn Zentimeter oberhalb der Ferse schon eine feine Beule. Rechter und linker Fuß. Am rechten Fuß stehts aber schon sehr deutlich hervor.

Wie soll ich jetzt am Besten vorgehen?
Echt abbrechen? Dann muss mich jemand aus dem Velomobil ziehen, von selbst geh ich da ned raus :p Ich will Milan fahren :cry::cry::cry:
 
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Aber es ist noch schlimmer, als gestern.
Kann kaum fahren.
Ich bin mir sicher, dass wenn ich irgendwo Schuhe herbekomme, die nicht anstehen, ich die Reise fortsetzen könnte.
Aber so sicher nicht.
Du kannst es probieren, sofern keine Steigungen anstehen und Du Schuhe bekommst, die funktionieren: Ganz langsam fahren, nur bewusst den Fuß kippen. Die Sehnen müssen komplett ohne Druck von außen sein (außer Socken).
Hast Du schlappen für abends dabei? fahr die oder barfuß. Alles besser als immer noch Druck auf die Sehnen zu geben.
So hab ich in Spanien eine einseitige Reizung wieder hinbekommen auf Fahrt - da konnte ich aber Anstiege mit dem anderen Bein ausgleichen. Zwei Tage mit 15 km/h Reisegeschwindigkeit und es ging wieder. Machte aber keinen Spaß.
Aber sobald es schlimmer statt besser wird: abbrechen. Sieh es so: Lieber jetzt 2 Wochen pausieren bis die Sehnen komplett beschwerdefrei sind als ein halbes Jahr mit Achillessehnenriss aussetzen.

Gruß,

Tim
 
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Aber es ist noch schlimmer, als gestern.
Kann kaum fahren.
Ich bin mir sicher, dass wenn ich irgendwo Schuhe herbekomme, die nicht anstehen, ich die Reise fortsetzen könnte.
Aber so sicher nicht.
Tröste Dich, das hatte ich auch schon. Davon hat man dann auch noch ein paar Wochen bis Monate etwas, die Achillessehnen brauchen dann wirklich Ruhe und KEIN Fahren. Ich hatte auf meiner ersten größeren Fahrt auch diese Erfahrung machen müssen und habe mir dann in der nächsten größeren Stadt einen Sprinter gemietet. Nach der oben erwähnten Umstellung der cleats war das aber (bei mir) vorbei und ich hatte nie wieder Achillessehnenbeschwerden.

Quäl Dich nicht, schone lieber Deinen Körper, denn Du hast nur einen. Auf lange Sicht ist das besser, wenn Du auch in Zukunft noch VM fahren willst.
 
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Ich bin mir sicher, dass wenn ich irgendwo Schuhe herbekomme, die nicht anstehen, ich die Reise fortsetzen könnte.
Ohne Deinem Körper die Chance zu geben, auszuruhen und den bereits entstandenen Schaden auszuheilen? Da bin ich mir alles andere als sicher, dass das erfolgreich sein wird...
Hab zehn Zentimeter oberhalb der Ferse schon eine feine Beule. Rechter und linker Fuß. Am rechten Fuß stehts aber schon sehr deutlich hervor.
Mit sowas gehe ja sogar ich zum Arzt.

Lohnt es sich, jetzt die Tour durchzuziehen und den Schaden womöglich größer zu machen, damit eine längere Radfahr-Pause zu riskieren? Ich habe mir ihm Juli Sehnen am Knie verletzt, das spüre ich heute noch. Mein Rat: schone Deine Gesundheit und geh kümmere Dich dann in Ruhe um ein Setup, mit dem Du wirklich fahren kannst.
 

TitanWolf

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Wenn sich bereits eine Beule (gut, hier schon zwei :eek:) gebildet hat, ist es für andere Schuhe oder Ausformung oft zu spät.
Eigene Erfahrung mit durchblutungsbedingten Entzündungen - auch von Sehnen - in den Füßen: zu belasten verschlimmert es nur.

Alle mit Cleats kompatiblen Sandalen sind auch mit Bindung/Wandung hinter dem Fuß, untauglich.
Offene Sandalen / Schlappen schonen den hinteren Fußbereich, allerdings bezweifel ich etwas, ob der Zustand der Füße sich durch (auch schuhproblemfreier) Weiterfahrt bessert.

Falls die Schwellungen stärker werden, nichts mehr erzwingen.
 
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...Wie soll ich jetzt am Besten vorgehen?
Echt abbrechen? Dann muss mich jemand aus dem Velomobil ziehen, von selbst geh ich da ned raus :p Ich will Milan fahren :cry::cry::cry:
Ich kann Deinen Frust verstehen, das ist wirklich sehr schade, aber erzwingen würde ich es auch nicht. Eine Möglichkeit wäre ja noch, den Milan irgendwo unterzustellen (bei @Lutz/Co vielleicht, der hat selbst einen GT und ist für den SL zu groß - da wird er sich eine Probefahrt verkneifen), mit dem Zug nach Hause und in zwei drei Wochen die Tour zu beenden. Dann schaffst Du es vielleicht nicht mehr bis Weihnachten nach Hause :sneaky:, aber musst Dich nicht um den Transport kümmern und wirst nicht ständig in Veruschung geführt, doch mal eine kleine Runde zu drehen...
 
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Links runtergeschnittene Schuhe & dicke Sehne:

upload_2019-11-7_11-1-38.png

Meine Einschätzung war damals, dass bei cleats an der Schuhspitze einfach zuviel Bewegung im Fuß war, die zwangsläufig auch zur Bewegung der Achillessehne führte. Bei cleats in der Schuhmitte war mein Fuß "stiller" / weniger bewegt, und damit waren die Beschwerden dann weg.
 
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Ich hab über Monate diese "Taubeneier" an der Achillessehne gehabt...Überlastung durch zu hartes LaufTraining....ich hab weiter trainiert....aber immer mit Eislolli gekühlt gekühlt gekühlt, Nachts Voltaren SalbenVerband rum und weiter gegen den Schmerz angelaufen....hab das solange gemacht bis der Wettkampf für den ich trainiert hatte überstanden war und dann erst auskuriert....ich würde die Fersenkappen an den Radschuhen abschneiden um weitere Reizung zu vermeiden, dann die Kurbel dichter ranziehen um die Streckung der Sehne zu kürzen....mein Arzt meinte damals dazu wenn ich den Schmerz aushalten kann kann ich weiterlaufen denn bis so eine Sehne reißt dauert es schon.....
 
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mein Arzt meinte damals dazu wenn ich den Schmerz aushalten kann kann ich weiterlaufen denn bis so eine Sehne reißt dauert es schon.....
uhh. Da hast Du Glück gehabt. Wer wieviel Schmerz aushält ist ja doch sehr unterschiedlich. Der erste, der mir mit Achillessehenriss begegnete meinte, seine sei in der Kneipe auf dem Weg zur Bar gerissen, einfach im Gehen. Sprach von einer Sehnenreizung, die er davor verschleppt hätte.

Gruß,

Tim
 

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Im Grunde hast du dir die Frage
schon selbst beantwortet:
Aber es ist noch schlimmer, als gestern.
Kann kaum fahren.
Ich bin mir sicher, dass wenn ich irgendwo Schuhe herbekomme, die nicht anstehen, ich die Reise fortsetzen könnte.
Aber so sicher nicht.
Auch wenn du das sicher nicht lesen willst.
Du hast von deinen fast 900km erst 200km geschafft.
Wie soll ich jetzt am Besten vorgehen?
Wenn du es dir zeitlich leisten kannst, würde ich dir 2 Tage Pause empfehlen.
Dann kannst du sehen, wie weit sich dein Körper erholt hat und einschätzen ob weiterfahren möglich ist.
Wenn du die 2 Tage nicht mehr hast, würde ich meinen Körper schonen und sofort abbrechen.
 

Lutz/Co

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Hmmm, ich denke auch das Abbrechen die beste Option ist. Ich meine, schau doch mal was Du noch für Höhenmeter und Kilometer sammelst. Besser wirds nicht werden. Die Umgewöhnung beim VM sollte man eben nicht herunterspielen. Voltaren Pflaster oder Verband hilft sicherlich kurzfristig aber die Schmerzen fangen dann jeden Tag früher an. Ich persönlich denke, dass es gar nicht unbedingt an den Schuhen liegt, sondern daran , das Du noch nicht 100 % auf Deinen Milan adaptiert bist.
Platz zum Unterstellen hätte ich bei uns im Lager. Du musst Dich nur bis zu mir in Coburg durchhungern. Ich könnte Dir ein wenig entgegenfahren und auch eine gute Rout zu mir mailen. Zur Bahn könnte ich Dich auch noch fahren. .... Überlege es Dir.

Viele Grüße
Der Lutz
 
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Hatte die Cleats von Anfang an mittig.
Auch wenn es Dir für den aktuellen Fall nicht mehr weiterhilft, für die Zukunft solltest du die Pedalplatten richtig positionieren.
Ein Versuch einer Erklärung habe ich vor 5 Jahren bereits im Tourforum geschrieben. Hier ist er:


Hier mal ein Versuch einer Erklärung zur richtigen Positionierung der Pedalplatten in Bezug zur Pedalachse.
Die übliche Annahme den Großzehenballen über die Pedalachse zu stellen ist falsch!
Begründung:
Betrachtet man sich den Fuß genauer, wird man feststellen, das dieser zwei verschiedene Gewölbe hat. Ein Längsgewölbe und ein Quergewölbe. Im normalen Stand, wird das Körpergewicht über drei Punkte verteilt, Ferse, Innenballen und Außenballen. Auf dem Rad sieht die Gewichtsverteilung gänzlich anders aus. Hier fällt die Ferse weg und es bleiben nur noch Innen- und Außenballen zur Kraftübertragung übrig. Betrachtet man sich nun die Position des Innen- und des Außenballens in Bezug zur Pedalachse wird man feststellen, dass sich der Innenballen in der Regel mindestens 2 cm vor dem Außenballen befindet. Der genaue Abstand in cm ist für die Ermittlung der Position über der Pedalachse sehr wichtig und kann recht einfach mittels eines Blatt Papiers und einem Stift ermittelt werden. Hierzu stellt man den Fuß auf das Blatt Papier und zeichnet mit dem Stift den Umriss des Fußes auf. Nachdem man den Fuß entfernt hat, kann man in der Regel den Innen- und Außenballen recht leicht an der Rundung auf dem Papier erkennen und markieren. Jetzt werden rechtwinklige Linien in Bezug zur Längsachse durch die Markierungen gezogen. Dann kann man den Abstand mit einem Lineal sehr leicht ermitteln.
So nun aber zur Erklärung warum der Abstand so wichtig ist.
Die Kraft die nun über den Fuß auf´s Pedal gegeben wird, wird über den Innen- un Außenballen übertragen.
Der virtuelle Druckpunkt befindet sich geometrisch betrachtet genau zwischen diesen beiden Punkten. Einfach eine Gerade zwischen den beiden Punkten auf dem Papier zeichnen und genau unter der Mitte dieser Geraden sollte nur die Pedalachse liegen.
Positioniert man den Innenballen nach üblicher Regelung direkt über der Pedalachse, würde der virtuelle Druckpunkt ca. 1cm hinter der Pedalachse liegen. Das hat zur Folge, dass die Ferse bei Druck auf dem Pedal nach unten kippen würde. Das geschieht aber nicht, da durch die Zehen ein erhöhter Druck zum Ausgleich vorgenommen wird. Ein untrügliches Zeichen für eine zu weit vorne platzierte Pedalplatte ist die Betrachtung der Sohle im untersten Punkt der Kurbel. Hier sollte der Fuß waagerecht stehen. Bei über 80% der Fahrer, die ich gesehen habe, ist das nicht der Fall. Man kann von hinten die Sohle des Vorausfahrers sehr gut erkennen. Hierbei kann es verstärkt nach längerer Fahrt zu Taubheitsgefühlen im Zehenbereich kommen. Desweiteren "verlängert" man so seine eigentliche Beinlänge und muss den Sattel höher positionieren. Das hat zur Folge, dass bei vielen der Lenker nach oben muss (Spacerturm) um dieses wieder auszugleichen.
Deshalb ist die richtige Positionierung der Pedalplatten so wichtig.


Hier betrachte ich die Sitzposition auf einem normalen Fahrrad, kein Velomobil. Prinzipiell ändert es aber an der Positionierung der Pedalplatten nichts, egal ob Rennrad oder Velomobil.

Wünsche Dir alles Gute und baldige Genesung.
 
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