Milan GT Nr. 65

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...absolut zuverlässig, der weisse Spanngummi stammt aus dem Zeltbedarf, hält hohen Zug aus, pendle seit knapp zwei Jahren 5 x die Woche zur Arbeit damit, spannen immer noch stark genug....
....muss zugeben, mir gefielen die 4 herausstechenden Halteschrauben der "Werkslösung" auch optisch nicht, drum hab ich Daniels Carbonhakenlösung in günstig nachgestellt...die stabilen Plastikhaken stammen von einer alten Autoabdeckplane
 
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Vor ein paar Wochen waren die hinteren Stoßdämpfer dran.
Die selbstgedrechselten Teflon-Gleitlager waren schon eine ganze Weile ausgeschlagen und mehr als reif für einen Tausch.

alt vs. neu
milan-stoc39fdacc88mpfer-2.jpg


Da die (Igus?) 16x10mm Gleitlagerbuchsen der originalen Stoßdämpfer sich im ausreichend gutem Zustand präsentierten, aber nicht in die CFK-Rohre mit 20mm Innendurchmesser passten, wurd eine Adapterbuchse aus 20x2mm Alurohr zugesägt und noch ein 16x10mm Wellendichtring dazugepackt. Das Fett, das in der Mk1 Version an den Kolbenstangen klebte, hatte mich immer gestört.

stoc39fdacc88mpfer-neue-lagerbuchse.jpg


das Innenleben der "neuen" Stoßdämpfer
milan-stoc39fdacc88mpfer-1.jpg

vlnr: passend gekürztes ICE Elastomer (weich), "Kolben" (M8 Senkschraube), weiche Elastomere, neue Lagereinheit
Das gelbe Klebeband war nur die 10mm Markierung um die Federkraft zu messen (48-50kg pro Dämpfer, also "straff").

Der Unterschied im Vergleich zum alten Aufbau ist gering, aber die Dämpfung erscheint mir höher.
 
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Ich überleg mir das halbwegs ernsthaft. Im Winter was richtig schwergängiges und im Frühjahr dann umso mehr Spaß. Fürs Grundlagentraining ist aber zusätzlicher Widerstand gar nicht nötig. Da ist man ohnehin langsam.

Diesen Trainingseffekt kenne ich auch, wenn ich mich tatsächlich im Herbst dazu überwinden kann, auf allen drei Rädern die Marathon Winter aufzuziehen... die bremsen mein ohnehin nicht besonders schnelles Mango nochmal ziemlich aus :confused:
...die erste Fahrt mit den "schnellen" Sommerreifen ist dann imner ein echtes Aha-Erlebnis :D
 
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Würde es nicht sinn machen, da wo die Senkkopfschraube sitzt noch einen Teflonring drunter zu setzen, der außen am Carbonrohr schleift? Damit wäre die Abstützung der Kolbenstange viel besser und der Dämpfer würde ziel länger halten?
 
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Würde es nicht sinn machen, da wo die Senkkopfschraube sitzt noch einen Teflonring drunter zu setzen, der außen am Carbonrohr schleift? Damit wäre die Abstützung der Kolbenstange viel besser und der Dämpfer würde ziel länger halten?
Hab ich überlegt, aber Carbonrohr und etwas drauf schleifen lassen ist ne echt miese Kombination. Das schabt sich irgendwann durch das Carbonrohr. Das Igus-Gleitlager ist viel härter als Teflon und das alte Teflon-Gleitlager war auch nur frei-hand mit dem Akkubohrer und 10mm Bohrer am Küchentisch aufgebohrt. Das war weder wirklich rund, noch eine vernünftige Passung, oder wirklich gerade. Es war nie die Frage ob das hält, sondern nur wie lange.
 

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selbstsichernde HeliCoil Gewindeeinsätze in die Achsen eingeschraubt.

velomobil-achsen-mit-m6-helicoil.jpg
Als selbstsichernd gelten Schrauben mit 3*d bzw. 5*d Klemmlänge (und ausreichend Vorspannkraft), je nach Literatur. Demnach müsste man ein 3x6= say 20mm Durchgangsloch bohren und dann erst das Gewinde. Braucht halt dann längere Schrauben. Ich hatte das Problem auch schon. Der Tacho fiehl in Linkskurven aus.
 
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@Marc : von unten angesteuerte Bremsen hatte ich im Quest auch mal; wie sind Deine Erfahrungen mit Eindringen von Feuchtigkeit/Gammel im Bowdwnzug an dieser neuralgischen Stelle?
Erfahrungen mit Gammel hab ich damit noch keine. Der Milan rollt ja erst wieder seit Ende April und hier oben im Norden wars laaange warm und trocken. Bin selbst gespannt wie sich das entwickelt...

Frag mich mal wieder im Frühling. ;)
Hab grad mal in meine Notizen geschaut. Am 16.07.2020 sind neue Bremszüge reingekommen. Also nach 1 Jahr und drei Monaten und 15.110km.
Gammelig waren die alten Züge nicht, aber ein wenig schwergängig und beim Tausch der Bremsplatten kam deshalb alles komplett neu.
 
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Nach 19.830km wurden diese Woche Kette, Kassette und Kettenrad ausgetauscht. Boah, läuft die neue Kette leicht! :oops:

An die Patterson Metropolis sind jetzt ein 38z und 45z Kettenrad angeflanscht. Im "Overdrive" entspricht das 61 und 72 Zähnen. Umgeschaltet (besser vorgewählt) wird mit dem Kettenrohr. Das 38z Kettenblatt (kleinere passen nicht auf den 130mm Adapter) ist der Rettungsanker, falls der elektrische Rückenwind* ausfällt und ein Hügel im Weg ist.

patterson-38z-45z-kettenrad.jpg


Die selbst geklöppelte 9-fach Kassette ist mit 11-12-13-15-18-22-28-34-40z Ritzeln ist ausreichend fein abgestuft für die norddeutsche Tiefebene und reicht von 7km/h bei 60er Kadenz bis 88km/h bei 110er Kadenz. Übersetzungsbandbreite ist 689%.
Für Ausflüge in hügeligere Gegenden liegt hier noch ein MD mit 65z Kettenblatt, aber die Patterson ist einfach zu praktisch und läuft ohne Dichtungen auch sehr leichtgängig.

*ach ja, die Bafang CST Getriebenabenmotoren (in 559 und 584 Felge) mussten zwei MXUS Direktantriebsmotoren (Grin Tech Edition) in 559 und 584 Felgen weichen. Die Freilaufkupplungen der Bafang CST waren trotz Ölschmierung auf Dauer zu anfällig im Milan. Der Phaserunner Motor Controller bietet einen "elektrischen Freilauf" für die Direktantrieb-Motoren (kostet >5W Strom = verbraucht >1/3 der Lichtanlage) und eine ausreichend fein konfigurierbare Reku-Bremse. Selbst bei 1,1kW Reku-Bremsstrom auf nasser Fahrbahn in der Kurve rutscht das Hinterrad (mit Conti Contact Urban) nicht. Der Phaserunner braucht jetzt allerdings einen Kühlkörper um nicht zu überhitzen (geht grad so, vielleicht bekommt das Ding im Sommer nen Lüfter oder ne Wasserkühlung).
 
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ich staune über das 40er Ritzel... hast Du das ohne Änderungen am Radkasten montieren können?
 
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kostet >5W Strom = verbraucht >1/3 der Lichtanlage
Sollte eigentlich:
kostet unter 5W* = verbraucht weniger als 1/3 der Lichtanlage heissen. :rolleyes:
Wird durch die 5% Reku** mehr als ausgeglichen

*etwa 2-4W? Für den Cycle Analyst ist es scheinbar ein bisschen zu wenig um es genau anzuzeigen.
**8-10% Reku ist möglich, aber dann überhitzt der Phaserunner ohne Lüfter (oder Wasserkühlung :p) nach 50-60km :cautious:
 
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nachdem ich die Frage gestellt hatte, ist mir auch eingefallen, das ich es vermutlich hier im Faden nachlesen kann... :sleep:

hätte mich auch gewundert, wenn das RW den Radkasten geändert hätte. Ich hätte nicht nur am Ritzel Platzprobleme erwartet, sondern auch etwas weiter vorne mit der Kettenlinie.
 
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Die Programmierung des "elektrischen Freilaufs" ist trial-and-error (wie vieles mit dem Phaserunner :rolleyes:). Du stellst halt irgendwas ein und schaust wie sich das VM mit deinem Motor und Reifen verhält.

Im Moment hadere ich bei mir zb mit dem "Rückwärtsgang". Der funktionierte beim ersten Versuch prächtig, aber dann hatte ich irgendwo ein paar Parameter verstellt und jetzt will das VM nur sehr widerwillig zurücksetzten (wenn überhaupt).
 
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