Milan- Erfahrungsberichte

Ist sicher, daß der Schaden durch das "Bremsmanöver" entstanden ist?
Oder kam der eventuell zustande, indem jemand die Spanngurte allzu engagiert angeratscht hat?
Ein Fahrwerk, das für ein Systemgewicht von 120 bis 150 kg gut ist, wird wohl kaum bei Belastung bei Leergewicht von 30 kg kollabieren. Den Aspekt der Geschwindigkeit mal ganz aussen vor gelassen.
Der Milan stand auf einem Lattengerüst. Ich versuche gerade ein aussagekräftiges Foto hochzuladen. Die Spanngurte haben lediglich die Felgen auf dem Lattengerüst fixiert. Es verlief also kein Spanngurt über den SL.
 
Guten Abend in die Milan-Runde,
ich stehe leider vor folgendem Problem: Mein Milan wurde kürzlich für Lackierarbeiten mit einem Anhänger transportiert. Befestigt wurde der SL über die drei Laufräder. Leider kam es während des Transportes zum einer sehr abrupten Abbremsung des Anhängers: Der Hänger hat sich beim Anfahren von der Kupplung gelöst und ist nach kurzer Fahrt mit der Deichsel im Rasen stecken geblieben.... Nun habe ich gestern nach ca. 10 Metern gemerkt, dass sich der Milan nicht mehr ordentlich fahren lässt. Beim Vermessen der Spur habe eine Nachspur von Sage und Schreibe 2 cm festgestellt!!! Somit steht wohl fest: Nach der Lackierung gleich die nächste Baustelle! Auf den ersten Blick mit der Taschenlampe habe ich keine gravierenden Schäden feststellen können. Ich muss aber auch zugeben, dass das Thema "Lenkgestänge" bislang von mir eher stiefmütterlich behandelt wurde bzw. ich bislang keinen Anlass gesehen habe daran etwas zu verändern. Nun erwarte ich von Euch natürlich keine Ferndiagnose, aber ich würde mich freuen wenn ihr ein paar Tipps für mich habt wo ich gezielt nach möglichen (versteckten) Schäden suchen sollte.
Meine Idee wäre nun, den Milan bei Velomobile Nordwest in Leer bei Helge Herrmann vorzustellen, da ich in der Nähe wohne.
Puh, mit dem SL habe ich bislang nicht viel Glück gehabt...
Also ich würde auch auf einen verbognenen Querlenker tippen.
Du merkst es auch bestimmt, dass das Fahrverhalten bei höherer Geschwindigkeit schwammig wird.
Dann ist ein Austausch einer oder beider Stangen notwendig.
hier noch ein Tipp den @Marc reingeschrieben hat und den ich beim nächsten Austausch auch berücksichtigen werden.
Meine 6mm Alustangen hab ich mir in nem schnell gefahrenen Kreiselverkehr auf zwei Rädern verbogen. Wenn du ein 8mm Alurohr über die 6mm Alu-Stangen (oder M6 Gewindestangen) schiebst und verklebst, verbiegen sie nicht. Es ist erstaunlich wie viel Steifigkeit das dünne Rohr bringt!
 
Also ich würde auch auf einen verbognenen Querlenker tippen.
Ja schau mal so rein und wie schon erwähnt die Längslenkerbefestigung:
index.php
 
Moin, ich habe den Milan gerade mal auf beide Seiten gelegt und dabei folgendes festgestellt: Sämtliche Gewindestangen erscheinen mir gerade. Auf jeden Fall sind keine starken Verformungen zu erkennen, wie auf dem Foto von @TimB zu sehen. ABER: Mir sind zwei Stellen ins Auge gefallen die mir Sorgen machen: Sie befinden sich mittig unter dem SL. Und zwar sieht es da so aus, als hätte sich eine "Laminatstelle" gelöst. Ich weiß gerade nicht wie ich es besser beschreiben kann. Vielleicht sprechen die nachfolgenden Bilder (mit den blauen Linien) eine deutlichere Sprache . Für mich sieht es nicht so aus, als wäre das so in Ordnung.
 
Mir wird momentan ständig ein "Sicherheitsfehler" beim Hochladen angezeigt... Warum auch immer. Ich versuche es weiter!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wirkt, als sei die Verklebung der beiden Tunnelhälften gelöst. Das müsste man dann aber auch von innen sehen und fühlen können. Also wenn man im Velomobil sitzt, bzw. reinkrabbelt und dam mal tastet und dran herumdrückt.

Das wäre aber eher etwas, das vielleicht passiert, wenn man zu sehr drauftritt, z.B. beim Einsteigen.

Kann aber auch sein, dass der Eindruck täuscht, und dass da schon immer ein bisschen wenig Kleber in der Fuge war. Muss also nicht zwangsläufig kaputtgegangen sein. Um das zu erkennen, müsste man von der anderen Seite schauen und drücken, ob es sich bewegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe gerade die ersten 500km mit meinen neuen Ginko Kettenleitrollen hinter mir.
@HoVelo meinte die würde wirklich was bringen. Was mich eher zu der Umrüstung auf die Rollen bewegt hat, war die Langlebigkeit gegenüber den herkömmlichen Leitrollen.
Ich muss sagen, die Teile haben einen eichten WOW-Effekt.
Erstens läuft der Flitzer in der Ebene mal ordendlich flotter oder gleich flott wie vorher nur mit weniger Körpereinsatz und zweitens (und das finde ich noch wichtiger) wenn es Berg auf geht, lässt es sich deutlich besser treten.
Nach 500 km lässt auch der Lärm vom Einlaufen nach (oder mein gehör ist abgestumpft) die Teile sind auch "etwas" geräuschintensiver, als die herkömmlichen Leitrollen.
Unterm Strich, ich bin begeistert.
1772182119585.png
 
Moin, danke für Eure Hinweise. Ich habe Samstag einen Termin bei Helge Herrmann in Leer (Velomobile Nordwest). Ich bin mir ziemlich sicher, dass Helge den Schaden gut einschätzen kann. Ich hoffe nur, dass sein Urteil nicht zu schlimm ausfällt.
Hallo, ich war heute bei Helge und er hat den Schaden sehr schnell ausfindig gemacht: Die rechte Lenkplatte ist verbogen. Das ist zumindest der erste erkennbare Schaden. Morgen werde ich beide Federbeine demontieren und dann kann ich konkret sehen, ob nicht doch noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde.
 
So, ich habe jetzt das rechte Federbein mal ausgebaut. Ist bei der Panzerlenkung noch etwas komplizierter als beim Tiller, da die Gewindestange für den Lenkhebel schwer zugänglich ist.
Auf den Fotos kann gut erkennen, dass die Lenkerplatte ordentlich was abbekommen hat. Damit aber leider nicht genug: Sie ist soweit nach innen verbogen, dass sie von den Speichen etwas Material "abgetragen" hat. Das muss auf meiner 50-Meter-Probefahrt passiert sein. Geht für mich aber eher in richtig "Kratzer".
 

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