Milan- Erfahrungsberichte

Wegen dem Gewicht meines Milan GT MK7 mache ich mir bei meinen gut 110 kg Nacktgewicht jetzt nicht wirklich Gedanken. Zumal ich ja auch nicht nackt fahre schon ger nicht im Winter. Da kann ich das Gesamtgewicht eher an mir reduzieren als am Milan. Aber die Kiste fährt sich einfach gut und es macht Spaß.
 
Es kann Kippspiel haben weil die Achse in die Hulse spiel hatt. Hulse ausgenudelt oder Achse zu lang. Letzeres lässt sich mit ne Passcheibe moglich anpassen. Es kann aber auch Kippspiel haben weil die Hulse nicht mehr fest in die Schwinge sitzt, oder die Hulse ausgenudelt ist, beides währe eine aufwandigere Reparatur.
Lach ich hatte bis vor kurzem ein ähnliches Problem. Die Haube hatte einige Überstände. Die würden bei HoVelo mit dem Tremel etwas geklättet und ein Kantenschutz auf die angescheuerten Lackstellen geklebt
 
Hab mein MK2 auch noch nicht gewogen, weil es mich nicht sonderlich interessiert. Den Alu Mast ist aber nicht super steif was ich zum Teil auf spiel in der befestigung unten an die Brucke schieben wurde. Auch vorn an der Carbon Querstange ist eine sehr kleine Bewegung moglich. Moglich gibt auch das Kunststofftretlagergehause ein bisschen nach. Drei mal ein bisschen könnte messbar werden.
 
Heute morgen im Dunkeln auf dem Radweg einen schnellen Rennradler abgehängt, aber die Quittung kam kurz darauf:
genau an einem bekannten Schlagloch rechts kam mir ein anderer Radler entgegen.
Da ich nicht ausweichen konnte, setzte der Milan rechts mit einem harten Schlag auf.
Es folgte ein schlimmes Geklapper und gelegentliches Schaben ...

Mit schlechtem Gewissen fuhr ich deutlich langsamer weiter und testete vorsichtig Lenkung und Fahrverhalten:
alles schien ok, kein Eiern, kein Druckverlust im Reifen (Kontrollsystem) etc.
Aber das Geklappere und Schaben wurde irgendwie schlimmer.

Schließlich hielt ich innerorts an einer Laterne an untersuchte per Kopflampe rechts das Carbon:
Radkasten innen ok, auch außen seitlich nichts zu erkennen, Felge gedreht - alles ok.
Dann bei der typischen "Milan auf Radkasten links Kippstellung" sah ich es:
die rechte Gleitkufe hing halb abgerissen unten !
Sehr erleichtert schnitt ich sie mit einem Messer ab und fuhr weiter.

Hab schon ewig Ersatz vom Räderwerk rumliegen und dachte schon, mit meinem Alltagstrimm (Milan etwas höher gelegt) brauch ich die nie.
 
Heute morgen im Dunkeln auf dem Radweg einen schnellen Rennradler abgehängt, aber die Quittung kam kurz darauf:
genau an einem bekannten Schlagloch rechts kam mir ein anderer Radler entgegen.
Da ich nicht ausweichen konnte, setzte der Milan rechts mit einem harten Schlag auf.
Es folgte ein schlimmes Geklapper und gelegentliches Schaben ...

Mit schlechtem Gewissen fuhr ich deutlich langsamer weiter und testete vorsichtig Lenkung und Fahrverhalten:
alles schien ok, kein Eiern, kein Druckverlust im Reifen (Kontrollsystem) etc.
Aber das Geklappere und Schaben wurde irgendwie schlimmer.

Schließlich hielt ich innerorts an einer Laterne an untersuchte per Kopflampe rechts das Carbon:
Radkasten innen ok, auch außen seitlich nichts zu erkennen, Felge gedreht - alles ok.
Dann bei der typischen "Milan auf Radkasten links Kippstellung" sah ich es:
die rechte Gleitkufe hing halb abgerissen unten !
Sehr erleichtert schnitt ich sie mit einem Messer ab und fuhr weiter.

Hab schon ewig Ersatz vom Räderwerk rumliegen und dachte schon, mit meinem Alltagstrimm (Milan etwas höher gelegt) brauch ich die nie.
Hast Du mal Deine Querlenkerstange angeschaut? Ich habe meine bei einer ähnlichen Gelegenheit verbogen.
 
Meine

ist in Ordnung.
Die originalen M6-Gewindestangen habe ich mir früher auch schon verbogen.
Seit Umrüstung auf 6 mm Vollmaterialstangen (Gewinde nur an den Enden) halten sie besser.
Meine 6mm Alustangen hab ich mir in nem schnell gefahrenen Kreiselverkehr auf zwei Rädern verbogen. Wenn du ein 8mm Alurohr über die 6mm Alu-Stangen (oder M6 Gewindestangen) schiebst und verklebst, verbiegen sie nicht. Es ist erstaunlich wie viel Steifigkeit das dünne Rohr bringt!
 
Meiner Meinung nach ist das Mopedvisier HJC HJ-05 im Alltag eine enorme
Verbesserung gegenüber dem wabbeligen Macrolonvisier der BM-Haube.

Doch im Winter bei Temperaturen nahe 0°C und Regen kommt meines
trotz Doppelverglasung (Eigenbau) + Anti-Fog-Folie (Bikerguard) an seine Grenzen:
nach einer halben Stunde Fahrt bildet sich doch immer wieder Beschlag,
wenn man es nicht weit öffnet.

In der Internet-Bucht gibt es gerade im Ausverkauf ein Doppelscheibenvisier HJC CR-05 D/L,
eigentlich für Schneemobile.
Die schwarze "Krone" per Dremel und Deltasschleifer eingekürzt,
passt es auch auf die Milan-Haube:

1770636510414.jpeg

Aber Achtung:
oben gibt es einen deutlichen Spalt, es muss noch eine Abdichtung ran (Kompriband o.ä.).
Auch der innere Pin zum Zuziehen läßt sich nicht so einfach anbringen.
Außerdem hat das Visier die Aufschrift "Not for Street Use".

Es scheint mechanisch baugleich
mit dem elektrischen Heizvisier HJC CR-05E zu sein,
was in Zukunft noch eine Option sein könnte.
 
Könntest Du unten am Visier ein kleines Loch bohren, um entweder einen Nubsi-Griff aus meinem Shop oder sogar einen Scheibenwischer daran zu befestigen? Das macht man üblicherweise so, und es funktioniert hervorragend zum Öffnen und Schließen des Visiers. Sieht nach einer guten Lösung aus.
 
Sven hat solche Visiere bei einigen Rädern verbaut und wieder aus dem Sortiment genommen, weil sie Probleme gemacht haben.
Ich habe in meinem selbstgebauten Holz-WAW eine einfachere Version eines Wintervisiers verwendet. Es hat mir gute Dienste geleistet. Mein Freund Xander, der das WAW gekauft und restauriert hat, nutzt es immer noch. Svens Version war vielleicht nicht die beste Wahl? Ich müsste erst mal suchen, um mein Modell wiederzufinden. Das ist schon einige Jahre her.
 
Guten Abend in die Milan-Runde,
ich stehe leider vor folgendem Problem: Mein Milan wurde kürzlich für Lackierarbeiten mit einem Anhänger transportiert. Befestigt wurde der SL über die drei Laufräder. Leider kam es während des Transportes zum einer sehr abrupten Abbremsung des Anhängers: Der Hänger hat sich beim Anfahren von der Kupplung gelöst und ist nach kurzer Fahrt mit der Deichsel im Rasen stecken geblieben.... Nun habe ich gestern nach ca. 10 Metern gemerkt, dass sich der Milan nicht mehr ordentlich fahren lässt. Beim Vermessen der Spur habe eine Nachspur von Sage und Schreibe 2 cm festgestellt!!! Somit steht wohl fest: Nach der Lackierung gleich die nächste Baustelle! Auf den ersten Blick mit der Taschenlampe habe ich keine gravierenden Schäden feststellen können. Ich muss aber auch zugeben, dass das Thema "Lenkgestänge" bislang von mir eher stiefmütterlich behandelt wurde bzw. ich bislang keinen Anlass gesehen habe daran etwas zu verändern. Nun erwarte ich von Euch natürlich keine Ferndiagnose, aber ich würde mich freuen wenn ihr ein paar Tipps für mich habt wo ich gezielt nach möglichen (versteckten) Schäden suchen sollte.
Meine Idee wäre nun, den Milan bei Velomobile Nordwest in Leer bei Helge Herrmann vorzustellen, da ich in der Nähe wohne.
Puh, mit dem SL habe ich bislang nicht viel Glück gehabt...
 
Ja Kollege, ich fahr das Ding quer durch Deutschland und du machst es „kaputt“? Wat denn los?
Ich kann dir morgen Bilder machen wie es ganz aussieht, aber du hast ja Panzer, da werden wohl Unterschiede sein??
 
Ja Kollege, ich fahr das Ding quer durch Deutschland und du machst es „kaputt“? Wat denn los?
Ich kann dir morgen Bilder machen wie es ganz aussieht, aber du hast ja Panzer, da werden wohl Unterschiede sein??
Zu meiner Verteidigung: Ich saß nicht am Steuer! Der Lackierer hat's mir "gebeichtet".
Und ja, Du hast Recht. Mein SL hat eine Panzerlenkung!
 
Ist sicher, daß der Schaden durch das "Bremsmanöver" entstanden ist?
Oder kam der eventuell zustande, indem jemand die Spanngurte allzu engagiert angeratscht hat?
Ein Fahrwerk, das für ein Systemgewicht von 120 bis 150 kg gut ist, wird wohl kaum bei Belastung bei Leergewicht von 30 kg kollabieren. Den Aspekt der Geschwindigkeit mal ganz aussen vor gelassen.
 
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