Mein neues altes GoOne 3

JKL

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1615570102644.png
Wer schauen kann ...
Ich hatte die Schwinge anders in Erinnerung und dachte man könte sie aus Alu 4-Kant nachbauen ... leider geht es doch nicht so einfach wie gedacht. ... :unsure: ... mal gären lassen ...

Gruß Jörg
 
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Stimmt. Das Bild entstammt übrigens einer der zahlreichen alten Verkaufsanzeigen meines Rades. Es scheint das am häufigsten verkaufte GoOne3 im Forum zu sein :D
Statisch lässt sich schon viel erreichen, wenn man die Gabel oben und unten diagonal mit z.B. einem Carbonrohr versteift. Beidseitig natürlich.

Meine Testvariante sieht übrigens so aus - und es dürfte klar sein, dass je zwei Streben vom Stoßdämpfer etwa 30° von der Hinterradebene nach außen oben und unten in die Gabel geklebt nochmal deutlich mehr bewirken (wie im Fachwerkbau). Aber so herum ist das schon ganz gut. Ich glaube nicht, dass es vordringlich ist, diese s Detail zu verbessern. Das Problem ist m.E. woanders.

Bei der Version mit der Metallschwinge handelt es sich um den Vorgänger, also das GoOne2.

P1010075.JPG

Hier nochmal das Bild mit der Lastuntersuchung beim WAW: Weil bei meinem Rad der Rahmen ganz ähnlich kurz hinter den Radkästen endet, muss ich mit einem qualitativ vergleichbaren Deformationsmuster rechnen - auch wenn das 3 ja abrupt i.H. der Sitzhalterung endet.

WAW_FrameEndpoint_Loads.png
 
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Und heute durfte ich mal wieder reparieren. Einer der beiden Risse in der Windschutzscheibe ist aufgegangen und komplett weitergebrochen. meien eigene Blödheit - was muss ich auch versuchen, unter einem Drängelgitter durchzufahren (Opelbrücke, Fläärschem). Es gab da eine Querstange, die von der Oberkante der Scheibe verdeckt war ... (mit nem SL wäre man wohl durchgekommen...).

So allmählich kommt doch der Gedanke, ob die Investition in eine neue Scheibe vielleicht doch ganz sinnvoll sein könnte. Aber erst mal das alte Ding ein zweites Mal kleben. Davon abgesehen läuft das Rad zur Zeit eigentlich ganz gut.


Der Versuch, den defekten Scheinwerfer durch das Loch in der Windschutzscheie zu lösen, ging leider schief. Dazu werde ich wohl den Naca-Duct und den Lüfter ausbauen müssen (oder aber die Scheibe...)
 
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Und heute durfte ich mal wieder reparieren. Einer der beiden Risse in der Windschutzscheibe ist aufgegangen und komplett weitergebrochen. meien eigene Blödheit - was muss ich auch versuchen, unter einem Drängelgitter durchzufahren (Opelbrücke, Fläärschem). Es gab da eine Querstange, die von der Oberkante der Scheibe verdeckt war ... (mit nem SL wäre man wohl durchgekommen...).
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Das ist richtig ärgerlich:eek: Da bin ich das erste mal ausgestiegen und hab's ganz vorsichtig druntergeschoben (mit Winterreifen dann das gleiche Spiel nochmal;)), hoch und runter, nachdem ich gesehen habe, daß @Warmduscher mit seinem Milan da durch kam. Ziehe jetzt aber immer noch jedesmal den Kopf ganz weit rein und krieche drunter durch...
 
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Es hat ziemlich knapp nicht gepasst... Blödheit wird halt bestraft. Jetzt weiß ich aber, dass ich mirt dem Scorpion durchpasse. Der ist flacher, und man kann sich zusätzlich kleiner machen. Ich hasst drängelgitter, durch die man nicht mal mit nem Zwillingskinderwagen oder Fahrrad mit Anhänger durchpasst. Obwohl das Gitter an dieser Stelle sehr sinnvoll ist, könnte das ein Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflicht sein.

Und jetzt suche ich eigentlich PMMA-Scheibenreste, weil es wohl ganz schlau sein könnte, Cleats aus PMMA unter den Riss zu kleben und ihn so zu verstärken (also so, wie man im Geigenbau Deckenrisse heilt)
 
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Für Reststücke PMMA würde ich in der Region nach Tischlereien oder sonstige Betrieben suchen, die Messestände und Verkaufsräume ausstatten. Da gibt es vielleicht Reste für nen 5er in die Kaffeekasse.
 
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Reicht eine alte CD nicht aus?
Oder die Reste einer CD-Hülle (das ist doch auch Polycarbonat?). Die Nacht hatte ich entdeckt, dass Acrifix 192 auch Polycarbonat kleben soll. Weil das aber gelöstes PMMA ist, sollte ich wohl besser erst mal ausprobieren, wie gut oder schlecht das funktioniert.

Und ja, mit ner neuen Scheibe wäre das mehr als ärgerlich gewesen.
 
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mir wären
Hüllen, die zerbrochen sind
viel zu spröde, um eine Makrolon (Acrylglas) Scheibe zu reparieren. Die CD selbst ist glaub bruchfester. Und ich würde auch eher einen relativ weichen und unzerbrechlichen Flicken drauf tun, mit einem Klebstoff, der ebenfalls eher elastisch ist, und der sich für Kunststoffe niedriger Oberflächenspannung eignet. Das könnte auch z.B. ein Flicken aus Flugzeugsperrholz sein.
Bild 2021-04-02 um 12.45.12.jpg
oder ähnlich.
 
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Die CD-Hüllen, an die ich mich noch erinnern kann (gibt es sowas noch? :unsure:), waren meist aus PS, deutlich am klirrenden Scheppern und der Bruchempfindlichleit zu erkennen. Die wären eher ungeeignet.

Noch eine Quelle für PMMA-Reste könnte einer der umliegenden luftfahrttechnischen Betriebe sein, die Segelflugzeuge reparieren. Die haben eigentlich immer wieder Patienten mit schwer beschädigten Hauben und schon ein Bruchstück davon könnte dir reichen.
Ich kenne Deinen Standort nicht, aber da im Süden gibt es recht viele solche Betriebe.
 
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Nachdem ich mir das Material mal angeschaut habe, finde ich, dass es unabhängig vom Chemismus vor allem zu hart und spröde für die Anwendung ist. Das gilt übrigens auch für die Deckel von Spax-Schachteln.

Was die Stärke angeht: 3mm ginge noch, ist aber sehr reichlich; 1.5-2mm wäre hier vermutlich besser. Vielleicht sollte ich doch mal meine teilweise sehr antiken Daten-CDs durchstöbern. Eilt ja nicht - die Scheibe ist ja wieder wie vorher geflickt und dürfte fürs erste halten.
 
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