Mein neues altes GoOne 3

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Meine "Reinigungs- Reihe" ist EtOH -> Isoprop -> Benzin -> Aceton. Letzteres nicht bei Polycarbonaten (Makrolon/Lexan)
Gruß
Christoph

(Früher noch durch Trichlorethan und Tetrachlorkohlenstoff ergänzt, wovon ich heute dringend abrate)
 
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Wobei Isopropanol bei den Rückständen von Klebstreifen fast nicht hilft (und ich es eh nur in Form von Desinfektionsmitttel vorrätig habe). Benzin hatte ich jetzt nicht ausprobiert; sollte ich mal tun; vielleicht bekomme ich die Scheibe ja wieder so weit frei, dass ich die abgeklebte Fläche verkleinern kann. Interessanterweise hat das Aceton an der Innenseite der Scheibe (PMMA!) keine Schäden hervorgerufen, obwohl ich das eigentlich sogar erwartet hatte.
 
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Plexiglas ist dauerhaft nicht mal gegen 70% EtOH beständig, alle Bechergläser in aufsteigenden Ethanol- Trocknungsreihen bekommen irgendwann Risse.
Wenn es kurzzeitig innert gegen Aceton ist - überraschend aber um so besser. Vielleicht ist die Scheibe ja beschichtet?

Gruß
Christoph
 
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Bei dem Alter? Ich vermute eher, dass das Aceton so schnell verdunstet, dass es nicht viel anrichten kann (es verdunstet tatsächlich sehr schnell).
 
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Zum Ablösen der Klebstoffreste habe ich letztlich Olivenöl verwendet - altes, billiges, das ich mal für kosmetische Zwecke abgezweigt hatte. Funktionierte besser als die Chemikalien, die ich getestet hatte (Isopropanol 70%, Caramba, Aceton, Waschbenzin). Weil die Reste so trocken waren, musste ich sie mit einem kleinen Hobeleisen (für Nr 100) abschaben, und zwar in zwei Durchgängen. Natürlich ware da Kratzer unvermeidlich - die Stelle werde ich wohl besser wieder abdecken. Dann die Kanten der Risse mit einem Schnitzeisen gebrochen und Acrifix drauf bzw auch in den Schlitz hinen. Weil das Rad in der prallen Sonne steht, erwarte ich, dass der Kleber in einer halben Stunde weitgehend fest ist.

DSC_4361.JPG


DSC_4362.JPG
 
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Vorhin konnte ich es nicht lassen, eine kleine Runde zu fahren. Interessant finde ich die Wirkung der Querstrebe: bereits beim Einsteigen merkt man, dass etwas anders ist - das Rad fühlt sich steifer an und geht gefühlt nicht so sehr "in die Knie". In der Ebene war ich plötzlich etwas schneller als bisher - ich hatte es nicht darauf angelegt. Auch durch die Kreisel - ein bisserl kritisch wegen negativer Überhöhung - kam ich schneller als gewohnt. Dafür spürte ich in Eddersheim die langwelligen Unebenheiten stärler - das Rad "hing irgendwie schief" auf der Fahrbahn. das kann allerdings auch der oberen Sitzbefestigung geschuldet sein - die benötigt noch viel Zuwendung.

In der Durchschnittsgeschwindigkeit habe ich nichts wahrnehmen können - allerdings musste ich ein paar Mal wegen unvorsichtiger Autofahrer stark bremsen - und das bei gerade mal +-30...

Eigentlich habe ich ja nicht viel von der Aktion erwartet; ich bin schon überrascht, dass man so viel bemerkt.
 
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Wieder ein Tag ohne Bild - es war mal wieder die Elektrik dran. Der Blinker rechts vorne musste noch angeschlossen werden. Üble Bastelei, weil ich als Folge meiner Dappigkeit bei der Montage des Blinkergehäuses die Zuleitung aus den Klemmkontakten gezogen hatte. Tja, und dann war das Gehäuse festgeklebt... und ich war letzlich dankbar darüber, dass das Soffittenfassungen waren: neue Strippe von außen eingeführt, Enden in die Haltebleche der Fassung eingeführt und mit dem Leuchtmittel festgelemmt... es blinkt.

Was fehlte noch? Spannungswandler für den Frontscheinwerfer. Ersatz durch ein Chinateil für knapp 3 EUR. Dank des anderen Akkus ist die Betriebsspannung höher, und der Scheinwerfer leuchtet mit der höheren Leistung. Und wird wie es sich gehört gemeinsam mit dem Rücklicht eingeschaltet.

Zu guter Letzt noch das Blinkrelais durch eines mit Piepser ersetzt. Mannomännlein, ist das Dingens laut! Gut, dass ich neuerdings mit Gehörschutz fahre... was bedeutet, dass ich mir mit einer Hupe tatsächlich Zeit lassen kann.

Was jetzt noch fehlt: Rückstrahler hinten in Rot, Rückstrahler weiß vorne (Reflexfolie?), und Reflexionsfolie auf die Felgen. Und natürlich die noch anstehende Verbesserung des Antriebs - Dauerprojekt
 
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Zurück zur Beleuchtung: heute die Probefahrt im Dunekln war so richtig frustrierend: wegen der fehlenden Streulichtabdeckung war die Scheibe natürlich nahezu undurchsichtig, vor allem im freien Feld. Außerdem ist die alte Plexiglasscheibe vor dem Scheinwerfer nahezu undurchsichtig. Also ausbauen - zum Glück ist sie nur mit Sicaflex eingeklebt und ließ sich mit einer zweckentfremdeten Fühlerblattlehre herausschneiden.

Auch wenn das Streulicht immer noch blendet (natürlich nicht mehr ganz so schlimm), kommt vorne genügend Licht raus, dass man wohl mit dem Rad im Dunkeln wird fahren können, sobald das Streulicht abgeblendet ist. Bei normaler Straßenbeleuchtung ginge es notfalls jetzt schon.

Leider habe ich noch keine Idee für eine sinnvolle Abdeckung - die Öffnung hat ca. 73mm Durchmesser.
 
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Salute

1) ich würde vor eine Leuchte keine weitere Abdeckung setzen. Die Lampenhersteller haben sich viel Mühe gegeben eine passende Optik herzustellen. Jede noch so gute weitere Abdeckung macht das nicht besser. Lieber Lampe versetzen, sodass der Spalt kleiner wird.
2) An Plexiglass gehe ich nie mit Lösemittel, auch nicht mit Alkohol, ich würde nur Tenside verwenden, auch wenn es mühsamer ist.
3) wenn Du den Riss stoppen willst, geht das mit Klebern bei PMMA ganz gut. Du könntest auch eine kleine gebogene Scheibe über das Loch kleben, oder transparent folieren.

Olaf
 
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2) An Plexiglass gehe ich nie mit Lösemittel, auch nicht mit Alkohol, ich würde nur Tenside verwenden, auch wenn es mühsamer ist.
Mit Lösungsmittel hatte ich nur die Klebebflächen entfettet, nicht die Fläche. Ansonsten kommen da nur Tenside ran. Und wenn Klebstoffreste entfernt werden müssen, weiß ich ja jetzt, dass Speiseöl besser klappt als viele Chemikalien.

Uhrglasschale aus dem Chemiebedarf?
Gibt es im 6er Pack, dann ist es auch nicht so schlimm, wenn eine reißt.
Wäre ne Lösung. Die nächstliegende wäre wohl, zu schauen, ob die Krümmung der Scheibe passt, die ich letzte Nacht ausgebaut habe. Groß genug wäre sie, sogar um eine ins Loch passende Form auszusägen (ich besitze eine Laubsäge...). Wie man die Reste des Sicaflex ablöst, weiß ich ja jetzt auch.

Aber das hat viel Zeit - solange ich am Licht herumbasteln muss, ist das Loch ganz praktisch. Da werde ich bestenfalls temporär ein kleines Stück transparentes Verpackungsband oder Tesafilm drüber setzen, wenn überhaupt. Immerhin ist das Rad ja jahrelang mit diesem Loch in der Scheibe genutzt worden.



3) wenn Du den Riss stoppen willst, geht das mit Klebern bei PMMA ganz gut. Du könntest auch eine kleine gebogene Scheibe über das Loch kleben, oder transparent folieren.
Der Riss ist bis auf das Loch in der Mitte mit Acrifix, also mit PMMA, geklebt und am obersten Ende vorher auch abgebohrt.

1) ich würde vor eine Leuchte keine weitere Abdeckung setzen. Die Lampenhersteller haben sich viel Mühe gegeben eine passende Optik herzustellen. Jede noch so gute weitere Abdeckung macht das nicht besser. Lieber Lampe versetzen, sodass der Spalt kleiner wird.
Da hast Du recht. Jede Glas-Luft-Fläche schluckt Licht, und das leider nicht zu knapp. Dann ist auch das Kunstglas nach einiger Zeit nicht mehr vollkommen transparent, weil es eben doch ein kleines bisschen vergilbt.

Das Loch soll nach meiner Vorstellung offen bleiben. Nach oben hin brauche ich einen "Lufteinlasstrichter" oder aber eine Abdeckung, wie sie in manchen etwas jüngeren GoOnes eingebaut ist, wie z.B. weiter unten. Beides ist nicht so ganz einfach, weil man a) kaum bis gar nicht an diese Stelle herankommt, ohne die Windschutzscheibe komplett auszubauen, b) die Passform kritisch, aber nur schwer zu ermitteln ist und c) die untere Hälfte der Öffnung von einem Kästchen abgedeckt ist. Und dann noch die ganze Konstruktion mit einem Fliegengitter abdecken ...

 
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Du wirst doch etwas fürs TOP erfinden müssen: Vielleicht ganz knapp über der Scheibe, um die Totalreflexion zu nutzen.
Das würde bedeuten, dass diese eine Lampe niemals ausreichen wird?
Bei meinen ersten Tests der Beleuchtung, über die ich weit vorne hier im Faden geschrieben hatte, war eine Behelfsabdeckung aus Alufolie vorhanden. Wenn die mal ordentlich zurechtgeruckelt war, war die Blendung durch das Streulicht auch im freien Feld kaum vorhanden - das Problem war, dass der Scheinwerfer wegen der zu geringen Spannung des Akkus im Notbetrieb mit "10Lux" lief und davon das meiste durch das Scheibchen im Lichtaustritt geschluckt wurde.

Das mit dem Streulicht muss ich also auf jeden Fall lösen, weil der Scheinwerfer ja immer an ist. Wenn mir das gelingt, sollte ich schon mal eine ähnliche Ausleuchtung wie mit dem LYT am Scorpion haben - der Lichtkegel ist von außen betrachtet ähnlich.


Auf dem ja vorhandenen, aber zur Zeit nicht installierten Stoffverdeck war übrigens mal eine Lupine montiert. Was ich da später dranbastle oder nicht, weiß ich noch nicht. Ach, und dann steht auch noch das Thema Rücklicht an: da ist von außen sichtbar eine LED defekt und die entsprechende Gruppe inaktiv, und es fehlt ein zugleassener Rückstrahler (der war an dem Gepäckträger).
 
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Das würde bedeuten, dass diese eine Lampe niemals ausreichen wird?
Ich denke, wir schreiben irgendwie aneinander vorbei.
Mit Totalreflexion kommt kein Licht ins Innere des Evo.
Wenn mir das gelingt, sollte ich schon mal eine ähnliche Ausleuchtung wie mit dem LYT am Scorpion haben - der Lichtkegel ist von außen betrachtet ähnlich.
In wieviel cm Höhe ist die Mitte des Scheinwerfers am Scorpion und am Evo?
Das Problem, welches wir am Evo haben ist doch, dass wir das Nahfeld des tiefen Scheinwerfers sehen und auf Grund des zurückgeworfenen Licht sich die Augen nicht ausreichend auf die Dunkelheit adaptieren können.

Dachte aber das hätten wir im Frühjahr bereits abschließend diskutiert.
 
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Ich denke, wir schreiben irgendwie aneinander vorbei.
Mit Totalreflexion kommt kein Licht ins Innere des Evo.
das weiß ich doch. das ist auch nicht meine Sorge.

Mir geht es gerade einfach nur darum das Licht in der Nase vernünftig ans Leuchten zu bekommen. Und da sind wir uns auch einig, was da passiert.

In wieviel cm Höhe ist die Mitte des Scheinwerfers am Scorpion und am Evo?
etwa einen halben Meter. Wenig, aber im legalen Rahmen - und mit dem Scorpion fahre ich recht kommod da herum, wo es mit dem GoOne noch nicht geht. Das Nahfeld des tiefen Scheinwerfers wird von der Karosserie weitgehend abgeschirmt. Und für ein echtes Fernfeld sind beide Lampen viel zu schwach. Da muss in der Tat was anderes her. Hier geht es darum, das eine zu tun, ohne das andere zu lassen.

Den Scorpion bewege ich momentan sogar fast ausschließlich bei Dunkelheit. Ich bin mir aber recht sicher, dass man das beim GoOne fast so sinnvoll hinbekommen kann wie beim Scorpion.
Alles übrigens im Sinne von "ausreichend" im Sinn der Schulnote und damit wohl knapp auch bei den 30 km/h, die ich momentan anstrebe. Passend halt für "normale" Fahrradgeschwindigkeiten, keineswegs zum schnellen Fahren.

Wie gesagt, gestern Nacht eingestellt und gesehen, dass jetzt eigentlich "nur" noch das Streulicht gebändigt werden muss.

Die Frage einer weiteren Verbesserung - also Lampe am höchsten Punkt - sehe ich davon losgelöst. Und vermutlich wirklich notwendigg - da bin ich vollkommen bei Dir.
Letzlich könnte und sollte das darauf hinauslaufen, dass ich zwei Lichtschalter habe - einen für Licht mit STVO-Zulassung und einen, wo mir das formale egal ist. Das dann eher auf der Haube, weil erst dann der Einfallswinkel auf die Scheibe flach genug für Totalreflexion wird - wie man an dem verlinkten anderen Go3 sieht (das ist das mit dem Zusatzscheinwerfer anstatt des rechten Spiegels).

Übrigens - was die seitlich verschiebbare Rolle angeht - da gibt es noch ein paar Details, vor allem einen Anschalg am innen gelegenen Gegenlager, der verhindert, dass die Schrauben der Rolle am Lagerbock hängen bleiben können.
 
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und es gibt Scheinwerfer mit aerodynamisch optimierter Frontpartie.
(Das Licht ist übrigens auch nicht übel)
Bild 2020-08-14 um 07.23.59.jpg
 
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