Mehr Licht am Alpha

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@Rodge
deine Angaben passen zu einer getakteten Anlage mit den Werten, die K-Mann genannt hat :)

Könntest du bitte mal links blinken,
den blinkenden Atto mit der Hand abdecken und am rechten Atto beobachten
einmal nur Rücklicht (ohne Taglichtblinker)
einmal Bremslicht mit Rücklicht

und könntest du bitte den Durchmesser und die Länge der Widerstandskörper (Röllchen/Zylinder) messen.

Vielleicht findest du auch noch eine passende Gelegenheit, die ganze Musik mal wirklich 1-2 Minuten blinken und piepsen zu lassen,
dann die Widerstände voooorsichtig anfassen und wenn möglich dann auch mal feste drücken/zupacken.

Ich hoffe, dass ich mit diesen Angaben dann eine ausreichend genaue Umschreibung und konkrete Vorschläge liefern kann.
 
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@Gugla,
aber klar doch. Wenn ich helfen kann, mache ich doch (fast) alles ;).
Vorab: der Akku ist nach wie vor voll. Ich bin seit dem Laden gestern nicht gefahren, sondern habe nur ein paar Minuten rumexperimentiert.

Könntest du bitte mal links blinken,
den blinkenden Atto mit der Hand abdecken und am rechten Atto beobachten
einmal nur Rücklicht (ohne Taglichtblinker)
einmal Bremslicht mit Rücklicht

Ergebnis: rechts leuchtet es in beiden Fällen ohne Schwankungen weiter. Aber wenn ich rechts blinke, bilde ich mir ein, dass die linke LED minimal schwankt. Kann aber auch täuschen. Die Dinger sind so hell, ich sehe jetzt überall Flecken / Nachbilder vom konzentriert Draufschauen :rolleyes:.

und könntest du bitte den Durchmesser und die Länge der Widerstandskörper (Röllchen/Zylinder) messen.

Länge: 6,5mm
Durchmesser: mittig 2mm, an den "Rändern" etwas verdickt auf 2,3mm. Der linke "Rand" ist ca. 1,5mm breit, der rechte "Rand" ca. 1,8mm.
Wie gesagt: irgendwelche "Reste" aus der Schulzeit unseres Nachwuchses.
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Vielleicht findest du auch noch eine passende Gelegenheit, die ganze Musik mal wirklich 1-2 Minuten blinken und piepsen zu lassen,
dann die Widerstände voooorsichtig anfassen und wenn möglich dann auch mal feste drücken/zupacken.
Meine Frau und ich haben es ertragen: die beiden parallel geschalteten 20 Ohm Widerstände werden handwarm. Auch fest anpacken ist kein Problem.
 
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Auch die SL AX habe ich jetzt mit dem 14,4V Akku getestet. 3 Akkuladungen ohne Ruhezeit musste sie ertragen. Maximale Leistung ohne Kühlung bei Raumtemperatur. Das Gehäuse wurde stellenweise bis zu 81Grad warm.
Lief das unter "Versuch macht klug" oder hast Du das vorab auch mit Lupine abgeklärt?
Du hast ja den Vergleich SL-AF gegen SL AX. Hast Du Fahrerfahrung mit der AX am VM (Montage zb zwischen den Kniehügeln auf der Karosserie vorne)? Kann das Leuchtbild da was? Ich habe ein bisschen die Sorge, dass der Bereich direkt vor der Lampe etwas überstrahlt wird. Das (nach oben stark begrenzte) Fernlicht sollte beim VM Fahren ja gut passen. (Ich habe die AX nur mal mit dem UP getestet, bevor ich VM Besitzer war).
 
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81°C Gehäuse Temperatur ist nicht ohne, in der Lampe von der LED bis zum Gehäuse sind einige Wärmeübergänge.
Dürfte schon stark richtung Temperatur Limit der LED's gehn :unsure:

Am Trike macht die aufjedenfall mächtig Licht :cool:
 
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Herzlichen Dank an @Rodge

Die Annahme, dass da Lampen durch höhere Spannungen heller werden, ist falsch.
Die habe alle eine interne Regelung auf einen festen Strom.
Schlimmstenfalls gibt die Elektronik durch Über- oder Unterschreitung des Betriebsspannungbereichs den Geist auf.

Die Leistungsfähigkeit und die Lebensdauer der Halbleiter leidet allerdings unter hohen Temperaturen.
 
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in der Lampe von der LED bis zum Gehäuse sind einige Wärmeübergänge.
Einige ist wohl übertrieben. Da dürften genau zwei Übergänge sein: LED Chip zu Board und Board zu Gehäuse (Auch die Boards mit dem Tagfahrlicht sitzen direkt auf Alu). Eine Explosionsskizze der SL AX gibt es auf der Lupine Seite (ganz runter scrollen). Im Scheinwerfergehäuse im Auto wirds potentiell wärmer, da drückt der Motor ja noch Wärme hin...
 
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Die von @Rodge verwendeten Widerstände sind wohl 1/4W-Typen.
Ich würde aber wenigstens auf 2 W gehen, damit da auch im Hochsommer nichts anbrennt.
Zuerst nur die Drähte einschrumpfen und​
dann noch einmal einen weiteren Schrumpfschlauch über alles.​

Das mag funktionieren,
aber eine endgültige Aussage über die Tauglichkeit der Widerstandsmethode wage ich nicht zu geben.

Erklärung

Rodge hat bei 16,55 V Akkuspannung 154 mA bei 10 Ohm Vorwiderstand gemessen
bei einem Spannungsabfall an 10 Ohm von 1,54V.
An den Attos lagen also 15V an.

Wenn ich grob einen Wirkungsgrad von 85% für die Wandler annehme,
ergibt sich folgender Leistungsbedarf:
2W für 4 roten LEDs x 1,15 (für Wirkungsgrad 85%) = 2,3 W
Daraus errechnet sich folgender Strom
2,3W / 15V = 0,153A (Das passt also gut zu Rodges Messungen)

Jetzt kommt noch der Blinker mit 1,2 W hinzu
https://www.velomobilforum.de/forum...ullet-atto-brems-ruecklicht.50630/post-945896

Das erhöht den Stromfluss ebenso wie die langsam absinkende Akkuspannung. (Von nix kommt nix: wenn die Spannung sinkt, muss das mit mehr Strom für den Wandler ausgeglichen werden, damit dieser die Ausgangsleistung für die LEDs aufrecht erhalten kann.)

Und wenn ich jetzt anfange zu rechnen, bei welchen Strom sich die KSQ einschwingen wird und welcher Spannungsabfall am Vorwiderstand daraus resultiert, dann erhalte ich viele plausible Werte zwischen 5 und 6V, zwischen denen die Elektronik hin und herschwingen könnte.

Bei 11,6V (Akku fast leer) -6V (Abfall am Vorwiderstand) =5,6V sind wir aber längst in einem Bereich der Unterversorgung der Elektronik,
die am Ende irgendwo zwischen 4,4V und 6V für die LEDs bereitstellen muss und selbst einen Drop von rund 2V verursachen dürfte (macht 6.4-8V).

KSQs reagieren Bereich der Unterversorgung zwischen Abschaltung, Durchlass und unberechenbarer Spannungserhöhung
und sowohl diese als auch die LEDs haben Toleranzen …

Mag sein, dass ich da etwas vergessen habe, aber dieses Thema ist mir jetzt zu heiß/ zu unberechenbar geworden.

Ich befürchte, eine einfache, sichere Lösung gibt es nicht
und man kommt an der Forderung der @Stokerin nicht vorbei.

Vielleicht ist es klug abzuwarten, bis der Hersteller oder der eigene Händler eine präzise und verbindliche Lösung präsentiert, für die er dann auch einsteht - und das kann nicht ein solcher Preprint-Schaltplan sein, das mal so am Rande einfließt - so nett das auch gemeint sein mag.
 
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...Ich befürchte, eine einfache, sichere Lösung gibt es nicht...

doch ;)


wer einen Widerstand haltbar einlöten und - schrumpfen kann, schafft den kleinen Schritt mehr sicher auch noch.

Sowas sollte natürlich ab Werk vorgesehen sein. Die Sache mit dem Widerstand kann man machen, aber dann ist es halt shice. :whistle:

Hilft dem unbedarften Nutzer, der sowas jetzt in der Garage stehen hat, natürlich auch nicht weiter...
 
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Für mich klingt dieser Widerstand auch nicht befriedigend. Weil nur bei vollem Akku die Spannung einen Ticken zu hoch wird, wird die ganze Zeit Energie verheizt. Also es müsste schon mindestens etwas sein, was bei unkritischer Spannung automatisch ohne Widerstand arbeitet. Oder irgendwas in Reihe Schalten, was sinnvoll Energie nutzt, statt sie nur zu verheizen. (zusätzliche Lichtchen zur Sichtbarkeit? Status-LED, um den Betriebszustand im Cockpit im Blick zu haben? Ventilator? :ROFLMAO:)
Besonders schlimm natürlich, wenn bei niedrigerer Spannung die Stromstärke und damit die Verluste am Wider stand steigen und sogar die Leuchten schon abschalten, wenn der Akku eigentlich noch genug Spannung und Energie bereit stellt! o_O (Falls ich den einen Post vorhin richtig verstand) - Das wäre dann allerdings bei einem nützlichen zusätzlichen Verbraucher auch nicht besser. :unsure:
Da würse ich wohl eher bis auf weiteres die Original-Elektrik lassen und weitere Berichte und Lösungen abwarten. (Da ist es ausnahmsweise gut, dass ich wenig zum Fahren komme und die Leuchten kaum altern. :coffee:)

Nachtrag: Wenn man eine Gerät für stabile Spannungsversorgung zentral ins Bordnetz setzt, wäre die Elektronik in den Leuchten (auch in den Scheinwerfern) natürlich redundant. Irgwndwie auch wieder ziemliche Verschwendung. - Naja, durchbrennende Leuchten sind erst recht Verschwendung. :censored:)
 
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@TimonG du hast den Übergang im LED-Chip vergessen, der leuchtende Teil der LED sitzt nicht am angelöteten Teil des Chips sondern auf der anderen Seite (so etwas ist im PC-Bereich am besten sichtbar), im beschriebenen Fall tippe ich das die LED schön über den 100°C war, noch im Spec aber man sollte langsam über Kühlung nachdenken.

So ein Step-Up/Step-Down Wandler vor den Blinkern, Rücklicht und Bremslicht wäre doch machbar
Für den Scheinwerfer und die Hupe kann man eigene Kabel ziehen (sollten ja nicht so lang sein bzw. schon vorhanden)
 
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Wenn getestet wurde, dass die Schaltregler sich gegenseitig vertragen, könnte das eine gute Lösung sein,
aber ich befürchte, da wird der Aufwand und das Risiko für weniger Geübte unterschätzt.

Wenigstens die Hupe muss extra versorgt werden und da müssen schon ein paar Kabel sicher identifiziert, abgeschnitten und umgelötet werden.
Außerdem sollte man eins der beiden Elektronikboards geeignet gegen elektrischen Kontakt absichern,
denn auf einen Klettstreifen auf der Platinenrückseite alleine wird man sich bei dem heißen Teil nicht verlassen können.
Und so mancher wird da eine Gänsehaut bekommen:
ElektonikAlpha hinter Masthalter_nah.jpg

Nichts gegen diese Montageweise, aber man muss sie durchdringen und bei Modifikationen an die Sicherheit denken.
 
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