mechanische Rekuperation

Dan

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@Evo-TS - das hatte ich in meinem Eröffnungspost schon verworfen- mE zu unsicher
das Aufwickeln eines extra dehnbaren Seils unter Last, hat eine noch höhere Wahrscheinlichkeit dass es sich verklemmt, als ein Stahlseil,
und hast du dir schon überlegt, wo es vor dem Aufwickeln ist/gespannt wird/herkommt? Du müsstest einen "Seilspeicher" aka Flaschenzug mit vielen großen Rollen dabei haben, die sich bei dehnbarem Seil alle unabhängig voneinander drehen müssen, dass schreit schon "Reibung" wenn man nur daran denkt....

Zu den Federn haben @Fanfan und @BastlerWilly wohl Recht, das werden 4-5kg egal ob man sich Einzelfedern auf die Last und Strecke auslegen lässt, oder Trompetenfedern zusammenstöpselt, bei HANNES hab ich genug Datenblätter und Angaben gefunden.

Aber bei RS-pro hab ich Angaben zu Klavierdrahtfedern gefunden, die für sich erstmal nur ganz kurz sind, aber wenn man genug hintereinander hängt, kommt man auf den nötigen Weg und nur ca. 1,2kg Masse der Federn - wo ist der Fehler?
 
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das Aufwickeln eines extra dehnbaren Seils unter Last, hat eine noch höhere Wahrscheinlichkeit dass es sich verklemmt, als ein Stahlseil,
und hast du dir schon überlegt, wo es vor dem Aufwickeln ist/gespannt wird/herkommt? Du müsstest einen "Seilspeicher" aka Flaschenzug mit vielen großen Rollen dabei haben, die sich bei dehnbarem Seil alle unabhängig voneinander drehen müssen, dass schreit schon "Reibung" wenn man nur daran denkt....
Reibung wird's vor allem auf der Seiltrommel geben, wenn das bereits aufgewickelte Stück Seil sich noch weiter dehnen möchte. Bei einem Gummiseil wäre mein erster Ansatz gewesen, das im vielfachen Zickzack zwischen zwei Schienen zu spannen.
Aber bei RS-pro hab ich Angaben zu Klavierdrahtfedern gefunden, die für sich erstmal nur ganz kurz sind, aber wenn man genug hintereinander hängt, kommt man auf den nötigen Weg und nur ca. 1,2kg Masse der Federn - wo ist der Fehler?
Schwer zu sagen, wenn weder der Rechenweg noch die Daten der Federn bekannt sind. ;)
Fals du nicht mit der maximalen Kraft und der maximalen Längenänderung der Federn rechnest, sondern mit der Federkonstanten: Resultierende Federkonstante des Gesamtaufbaus richtig berechnet?
 

Dan

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@Fanfan jeweils mit der Federkonstante und maximalem Federweg, daher die Frage
Wie ich was gerechnet hab hatte ich neulich geschrieben, ist aber nicht das Problem wenn ich Federn vergleiche, oder?
 

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Das Ding mit den vielen Umdrehungen und der flachen Federkennlinie heisst übrigens Triebfeder.

Was noch nicht erwähnt wurde: Zwischen Bremsen und Beschleunigen muss die Wirkrichtung umgekehrt werden. (Es sie denn man will rückwärts.) Das Speicherrad mit der gespannten Triebfeder müsste also gewendet werden oder es braucht ein Schaltgetriebe.
 
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@Dan: Seil in einer Schnecke aufwickeln. So wie beim Staubsaugerkabel, das automatisch von Aufwickler eingezogen wird. War nur so eine Idee.
 
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Der schnelle Darda-Motor ist kein Friktionsmotor, es ist ein Spiralfedermotor.
Hier das Patent: https://patents.google.com/patent/EP0150392A2/de
Spiralfedermotoren laufen mit so einer Feder: https://www.directindustry.de/prod/lesjoefors/product-14154-587160.html
Fertiger Motor: https://www.edunikum.de/technik-ent...MI2rmJgtSg7wIVF7LVCh1t4gPiEAQYAiABEgJVQvD_BwE
Im VM wird so eine Stahl-Spiralfeder zu schwer, aber mit mehreren GFK-Streifen parallel nebeneinander (am VM befestigt) könnte es evtl. gehen.
 
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