MBB Titan-Projekt: Bitte um Input

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Bei der heute versuchten Sitzmontage habe ich mir gedacht, dass für eine genaue Anpassung an den Körper eine längsverstellbare Kettenstrebe notwendig wäre. Sicher hat das Einfluss auf die Kettenlänge, aber hier geht es um die Grundeinstellung. Nachdem der Sitz einmal in Position gebracht ist, muss dieser nicht mehr angefasst werden. Realisieren lässt sich so etwas ganz einfach mit 2 ineinander verschiebbare Rohre. Nur hätte ich diese Idee etwas früher benötigt...
 
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Bei Cruzbike gibt es drei Längen, die kürzeste habe ich bei der Vendetta noch auf keinem Bild gesehen. Dürfte also kein Problem sein, Dich mit den vorhandenen Teilen vernünftig auf dem Rad zu positionieren. Du hast ja auch den gebogenen Lenker"vorbau" zur Anpassung der Lenkerhöhe.
Und wenn Du es nach einiger Eingewöhnung doch ganz anders haben möchtest, bestellst Du halt die Streben nochmal in anderer Länge.
 
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Realisieren lässt sich so etwas ganz einfach mit 2 ineinander verschiebbare Rohre.
Oder Du sägst die Rohre auf und steckst ein dünneres rein oder ein dickeres drauf, so dass die Originale verschiebbar sind. Um die endgültige Länge zu bestimmen, kann man die sicher erstmal klemmen und später dann fest verbinden.
 
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Kannst Du Dur ein Aluprofil anpassen und mit Laschen versehen? Die Verstärkungsstreben des Sitzes wirst Du nicht umarbeiten wollen, gell?
20190611_101142.jpg

Gruß Krischan
 
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Habe mir gedacht, dass ich zwischen Carbonsitz und Alu U-Profil einen Abstandhalter einfüge. Habe Zuhause noch "Technogel" herumfliegen. Ist Musterware, die nicht weiter verwendet wurde.
Ich werde sicher eine Lösung finden. Mich ärgert nur ungemein, dass die vordere Sitzaufnahme vom Designer zuerst weiter hinten platzier wurde. Die von mir durchgeführte "Bildpositionierung" (d.h. Sitz bzw. auch ich sind maßstäblich auf die Zeichnung projeziert worden) ist eben doch zu ungenau.

Damit wir die Jungfernfahrt erst kommendes WE stattfinden. Bei mir ist der Abend immer gefüllt - und vergangenes WE war auch Besuch...

Bin mir jetzt nicht sicher, ob ich das Loch in das Tretlagerrohr bohren soll (#193, IMG1378) - oder die Kabel (wie fälschlicherweise vorgesehen) neben der Kurbel einführe. Die Chinesen meinen, dass ich schon ein Loch bohren könnte.
 
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ob ich das Loch in das Tretlagerrohr bohren soll (#193, IMG1378)
Dort, wo der helle Punkt markiert ist? Das sollte unkritisch sein. HP löchert seine Tretlagerausleger auch für Gewindebuchsen (Scheinwerfer) und für Kabeldurchführung / Schaltzug.

Tretlagerausleger_HP.jpg

Bei Ups sitzen in etwa dem Bereich die Gewinde für Flaschenhalter.
 
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Wollte noch Bilder vom ersten Aufbau nachreichen. Dazu ein paar Infos:
  • Als Zwischenlösung ist eine mechanische Disc verbaut, wobei beide Bremskörper mit einem Bremshebel bedient werden. Dies ist meiner nur sehr langsam voranschreitenden Regeneration des rechten Armes geschuldet. Die verbauten STI sind für hydraulische Bremsen ausgelegt.
  • Aufgrund meiner körperlichen Einschränkung ist eine Ultegra DI2 verbaut. Eigentlich hätte ich die Komponenten für eine mechanische Schaltung vorliegen. Finde das aber ganz hübsch.
  • Größtes Problem war der Verbau des Carbonsitzes, da die am Hauptrohr fest verschweißten Anschraubpunkte nicht richtig positioniert sind. Dieser Fehler hätte durch ein vorhandenes 3D-Modell des Sitzes bei der Konstruktion vermieden werden können. Bevor ich dort größere Änderungen vornehme, muss ich erst einmal sehen, wie ich damit zurechtkomme.
  • Eine kurzfristige Änderung betrifft auch den (abgesägten) Lenker. Dieser ist mit 440 mm relativ schmal, war aber noch im Lagerbestand. Werde zumindest einen "Lernlenker" anschrauben.
  • Neben dem Rahmen, el. Schaltung, Sitz (und nicht gezeigtem Koffer) hatte ich die meisten Komponenten „noch übrig“. Teils noch neu (LRS) oder gut gebraucht (Bremskörper, Lenker, etc.).
  • Das Rad wiegt, wie abgebildet, 11,36 kg (Kofferwaage).
  • Zu den Fahreindrücken kann ich noch wenig sagen, da ich erst einmal überhaupt grundsätzlich das Fahren lernen muss. Für mich auffällig ist, dass das Rad schon beim Einsitzen merklich einfedert. Zusammen mit den Reifen wir das sicher eine bequeme Sache...
MBB_1.JPG
MBB_2.JPG
MBB_3.JPG
MBB_4.JPG


Im nächsten Post dann die Sachen, die nicht so gut geklappt haben...
 
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Gefällt mir. Die Gewöhnung ans Fahrrad wird ein paar hundert Kilometer bedingen, anschließend fühlst du dich hoffentlich richtig heimisch. (y)

Viele Grüße
Wolf
 
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Zu den Fahreindrücken kann ich noch wenig sagen, da ich erst einmal überhaupt grundsätzlich das Fahren lernen muss. Für mich auffällig ist, dass das Rad schon beim Einsitzen merklich einfedert. Zusammen mit den Reifen wir das sicher eine bequeme Sache...
Wie unbequem ist eigentlich das Fehlen einer Frontradfederung bei diesen Cruzbike Designs? Das Hauptgewicht scheint ja eher vorne zu liegen.
Gerne auch von jemand mit längerer Fahrerfahrung auf sowas.
In NRW haben wir doch recht viele Buckel- und Schlaglochpisten.
 
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Vorderradfederung spielt aus meiner Sicht keine Rolle, Heckfederung wäre mir sehr wichtig.
Schau Dir die Seitenaufnahme nochmal an, der Rumpf des Fahrers liegt zwischen den Rädern, mit Brustkasten und Kopf noch gerade vor der Hinterachse. Massenschwerpunkt ca. Bauchnabel und die zu federnden, weil empfindlichen Teile alle dahinter ;)
Gruß Krischan
 
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beide Bremskörper mit einem Bremshebel bedient
Mach das nicht. Du hast eine bremslast Verteilung von ca 70% vorne und 30% hinten. Wenn die Straße nass ist, ist es hinten noch weniger. Wenn das Hinterrad auch nur ein bisschen blockiert führt das unweigerlich zu einem Sturz. Die linke, gesunde Hand für die Vorderrad Bremse, die langsame, evtl. nicht so kräftige Hand für die Hinterrad Bremse dürfte gut funktionieren.
 
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Vielleicht haben auch noch einarmige Radfahrer Ideen dazu. ich selber weiß von zwei Upright-Fahrerinnen, die eine hat Vorderradbremse und Rücktritt, die andere hat zwei getrennte Bremshebel auf einer Lenkerseite.
 
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Wie unbequem ist eigentlich das Fehlen einer Frontradfederung bei diesen Cruzbike Designs? Das Hauptgewicht scheint ja eher vorne zu liegen.
Gerne auch von jemand mit längerer Fahrerfahrung auf sowas.
In NRW haben wir doch recht viele Buckel- und Schlaglochpisten.
Bin mit der Vendetta viel auf Kölner Radwegen unterwegs gewesen, die ja offensichtlich für Fatbikes gebaut wurden, als es noch gar keine gab. Die Vendetta ist vorn hart und hat zu wenig Platz für breite Reifen. In den schlechteren Passagen muß man abbremsen, sonst wird der Gaul zu bockig und man könnte die Kontrolle verlieren.
Bei der oben gezeigten Geometrie ist der Gabelwinkel flacher, dazu noch mehr Vorbiegung als beim Original, damit sollte das besser federn.
 
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Mach das nicht. Du hast eine bremslast Verteilung von ca 70% vorne und 30% hinten.
Beim M5 bediene ich auch beide Bremsen mit einem Bremshebel. Die HR-Bremse greift allerdings erst später als die vorne. Die üblichen Betriebsbremsungen werden also nahezu komplett über das Vorderrad umgesetzt. Ich muss den Bremshebel schon kräftig drücken, um auch hinten nennenswert Bremsleistung zu erzielen.
 
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Mach das nicht. Du hast eine bremslast Verteilung von ca 70% vorne und 30% hinten. Wenn die Straße nass ist, ist es hinten noch weniger. Wenn das Hinterrad auch nur ein bisschen blockiert führt das unweigerlich zu einem Sturz. Die linke, gesunde Hand für die Vorderrad Bremse, die langsame, evtl. nicht so kräftige Hand für die Hinterrad Bremse dürfte gut funktionieren.
Leider kann ich derzeit mit rechts noch überhaupt nicht bremsen. Auf dem Rennrad hat das mit einem Hebel sehr gut funktioniert (letzter 600er mit Regen).
Mit den verbauten hydraulischen Bremskörpern kann ich auch nicht einstellen, dass die Vordere zuerst zupackt. Müsste auf mechanische Bremskörper umrüsten...
 
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