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Hallo Gemeinde.
Gut, ich lebe noch. Aber Helm sei Dank. Friedie hat mit seinem Bericht Heute den Anfang gemacht. Ich bringe den Ernstfall.
Bin heute Abend Stadtauswärts auf einem Radweg gefahren. Dieser läuft neben einer Landstraße, von einem Grünstreifen getrennt. Mir entgegen kommt eine Frau, die ein Pony führt, auf dem ein kleiner Junge reitet. Der Radweg hat eine Breite von vielleicht 1,70m. Der Gaul ist recht ausladend, die Frau auch, so das es nicht eben viel Platz zum vorbeifahren hat. Ich bin recht langsam auf die Drei zugerollt. Vor den Dreien sogar noch leicht in den Grünstreifen rechts vom Radweg gefahren, um sicher an ihnen vorbeizukommen. Auf Höhe des Ponys, ich denke schon an ihnen vorbeizusein, bekomme ich einen Schlag an die Stirn, Trifte nach rechts ab und komme leicht benebelt im Acker zu stehen. Sogleich geht neben mir das Geschrei los, von wegen zu schnell gefahren, was ist das überhaupt, etc.
Als ich mich wieder einigermassen berappelt habe, merke ich, wie mir was Warmes die Backe runterläuft. Ich schäle mich aus dem Mango und schnautze die Frau an, sie solle erst mal ruhig sein. Dann schaue ich in den Rückspiegel und sehe nur Blut mein Gesicht runterlaufen. Grund war wohl der Gaul, der mein kommen bemerkt und in Panik "gestiegen" ist, als ich auf seiner Höhe war. Den Bub hats aus dem Sattel gehoben, hoffentlich ohne bleibende Schäden. Mich hat entweder der Gaul oder aber der kleine Junge mit Fuß oder Huf erwischt. Klärung der Sache übernahm dann die Polizei. Die Frau hat in ihrer Hilflosigkeit gleich telefoniert, weil wir auch nicht wußten, was mit meiner Stirn los ist. Man hat nur Blut gesehen, exakte Verletzungen waren nicht auszumachen.
Also kamen die Polizisten. Zu Dritt. Eine Begutachtung des Sachverhalts gab der Polizeimeisterin den Grund, mich als den Verursacher des Unfalls auszuweisen. Ich würde wahrscheinlich, also wenn dem Bub was schlimmeres passiert wäre, eine Anzeige wegen "Körperverletzung" bekommen. Mir war das ganze unverständlich, da ja der Gaul das Kind vom Sattel schmiss und nicht ich. Ich habs aber hingenommen, ohne zu diskutieren. Habe Ihr dann noch den Sachverhalt aus meiner Sicht zu Protokoll gegeben.
Zum Mango meinte der eine Polizist nur, das würde er kennen, er fahre selbst Rennrad und Radwege wären dann wohl doch zu gefährlich. Ich habe ihm erklärt, das ich auf der Landstraße nicht fahren darf und auch nicht will, da die Autos auf diesem Abschnitt mit über 100 km/h unterwegs sind. Achselzucken beiderseits.
Einen Zeugen hatten wir übrigens auch. Ein netter Mann, der das ganze aus seinem Firmenbus beobachtet hat und promt zurückfuhr, um nach dem rechten zu schauen.
Werde morgen zum Arzt gehen wegen eines Attestes (Wichtig! Sagt der Polizist). Die Wunde ist doch nicht so groß wie gedacht, nur mein Schädel brummt gewaltig und ist geschwollen (direkt überm Auge und am Wochenende ist Verkaufsoffen. Mein Chef wird sich freuen- mit ner Vogelscheuche im Verkauf...). Die 25 km nach dem Crash liefen aber noch zu gut, so das ich Schäden an der Hirnsubstanz ausschliessen kann.
Habe natürlich etwas gegoogelt und hier und da gelesen, Pferde dürften nicht auf Rad und Gehwegen unterwegs sein.Ist aber wohl in jedem Bundesland anders geregelt. Es gibt da auch Urteile die eine Mitschuld eines Radfahrers ergeben, der wegen eines Pferdes gestürtzt ist. Das ganze ist mir momentan noch zu viel Beamtendeutsch.
Möchte mich noch mal etwas schlau machen diesbezüglich. Vielleicht kann mir ja auch jemand von Euch was genaueres dazu sagen.
Viele Grüße
Oliver
Gut, ich lebe noch. Aber Helm sei Dank. Friedie hat mit seinem Bericht Heute den Anfang gemacht. Ich bringe den Ernstfall.
Bin heute Abend Stadtauswärts auf einem Radweg gefahren. Dieser läuft neben einer Landstraße, von einem Grünstreifen getrennt. Mir entgegen kommt eine Frau, die ein Pony führt, auf dem ein kleiner Junge reitet. Der Radweg hat eine Breite von vielleicht 1,70m. Der Gaul ist recht ausladend, die Frau auch, so das es nicht eben viel Platz zum vorbeifahren hat. Ich bin recht langsam auf die Drei zugerollt. Vor den Dreien sogar noch leicht in den Grünstreifen rechts vom Radweg gefahren, um sicher an ihnen vorbeizukommen. Auf Höhe des Ponys, ich denke schon an ihnen vorbeizusein, bekomme ich einen Schlag an die Stirn, Trifte nach rechts ab und komme leicht benebelt im Acker zu stehen. Sogleich geht neben mir das Geschrei los, von wegen zu schnell gefahren, was ist das überhaupt, etc.
Als ich mich wieder einigermassen berappelt habe, merke ich, wie mir was Warmes die Backe runterläuft. Ich schäle mich aus dem Mango und schnautze die Frau an, sie solle erst mal ruhig sein. Dann schaue ich in den Rückspiegel und sehe nur Blut mein Gesicht runterlaufen. Grund war wohl der Gaul, der mein kommen bemerkt und in Panik "gestiegen" ist, als ich auf seiner Höhe war. Den Bub hats aus dem Sattel gehoben, hoffentlich ohne bleibende Schäden. Mich hat entweder der Gaul oder aber der kleine Junge mit Fuß oder Huf erwischt. Klärung der Sache übernahm dann die Polizei. Die Frau hat in ihrer Hilflosigkeit gleich telefoniert, weil wir auch nicht wußten, was mit meiner Stirn los ist. Man hat nur Blut gesehen, exakte Verletzungen waren nicht auszumachen.
Also kamen die Polizisten. Zu Dritt. Eine Begutachtung des Sachverhalts gab der Polizeimeisterin den Grund, mich als den Verursacher des Unfalls auszuweisen. Ich würde wahrscheinlich, also wenn dem Bub was schlimmeres passiert wäre, eine Anzeige wegen "Körperverletzung" bekommen. Mir war das ganze unverständlich, da ja der Gaul das Kind vom Sattel schmiss und nicht ich. Ich habs aber hingenommen, ohne zu diskutieren. Habe Ihr dann noch den Sachverhalt aus meiner Sicht zu Protokoll gegeben.
Zum Mango meinte der eine Polizist nur, das würde er kennen, er fahre selbst Rennrad und Radwege wären dann wohl doch zu gefährlich. Ich habe ihm erklärt, das ich auf der Landstraße nicht fahren darf und auch nicht will, da die Autos auf diesem Abschnitt mit über 100 km/h unterwegs sind. Achselzucken beiderseits.
Einen Zeugen hatten wir übrigens auch. Ein netter Mann, der das ganze aus seinem Firmenbus beobachtet hat und promt zurückfuhr, um nach dem rechten zu schauen.
Werde morgen zum Arzt gehen wegen eines Attestes (Wichtig! Sagt der Polizist). Die Wunde ist doch nicht so groß wie gedacht, nur mein Schädel brummt gewaltig und ist geschwollen (direkt überm Auge und am Wochenende ist Verkaufsoffen. Mein Chef wird sich freuen- mit ner Vogelscheuche im Verkauf...). Die 25 km nach dem Crash liefen aber noch zu gut, so das ich Schäden an der Hirnsubstanz ausschliessen kann.
Habe natürlich etwas gegoogelt und hier und da gelesen, Pferde dürften nicht auf Rad und Gehwegen unterwegs sein.Ist aber wohl in jedem Bundesland anders geregelt. Es gibt da auch Urteile die eine Mitschuld eines Radfahrers ergeben, der wegen eines Pferdes gestürtzt ist. Das ganze ist mir momentan noch zu viel Beamtendeutsch.
Möchte mich noch mal etwas schlau machen diesbezüglich. Vielleicht kann mir ja auch jemand von Euch was genaueres dazu sagen.
Viele Grüße
Oliver