M5 Carbon-Highracer - erste Er-fahrungen

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also ein stückweit ist das bei der Bauform doch immer vorhanden, und die Reifenbeschriftung ist auf der rechten Flanke (Kettenseite)
auch schneller abgerieben...
 
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Ich glaube, das mit dem Reifenverschleiß oder versauen durch Kette ist ein ähnlicher Mythos wie die Traktionsprobleme beim MBB. Theoretisch sehr problematisch, praktisch zuweilen spürbar, in der Praxis zu 99% einfach irrelevant.
 
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Ich glaube, das mit dem Reifenverschleiß oder versauen durch Kette ist ein ähnlicher Mythos wie die Traktionsprobleme beim MBB. Theoretisch sehr problematisch, praktisch zuweilen spürbar, in der Praxis zu 99% einfach irrelevant.
Also am Tieflieger hat man schon gesehen, dass die Kette am Vorderreifen rubbelt.
war aber nie ein Problem bezüglich Haltbarkeit, dafür hatte man immer ne schwarze Wade.j
 
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Ich glaube, das mit dem Reifenverschleiß oder versauen durch Kette ist ein ähnlicher Mythos wie die Traktionsprobleme beim MBB...
Den Mythos der mangelnden Traktion am MBB habe ich durchaus schon in der Praxis bestätigt gefunden - jeder halbwegs "schotterige" Feldweg zwingt schon auf der Geraden zu vorsichtiger Gangart - von bergauf ganz zu schweigen!
Das mit der Kette probiere ich am Musashi vielleicht bald mal aus...momentan läuft das tief hängende Leertrum noch im Rohr.

LG Holger
 
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Erhöhter Reifenverschleiss nicht, stimmt. Aber regelmäßige Kettenberührung bei engeren Kurven schon. Je tiefer die Kette am VR vorbeiläuft, umso mehr, logisch. Ich kann aus Erfahrung von Lowracer und M-Racer berichten; beim CHR wirds etwas weniger sein, aber sicher auch vorkommen...
 
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Wüsste nicht, wie man es - in Verbindung mit der nach vorn verlegten oberen Rolle - noch besser machen könnte!

Hoffe das Lupine Gummi erweist sich als dauerfest.
 
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Hier noch ein Beispiel, wie gut der M5 Heckkoffer ist - nicht nur als Schutz des Rahmens beim Umkippen, sondern auch wenn dieser Alptraum eines jeden Carbonrad-Besitzers eintritt: :eek:

20210530_204531.jpg

Koffer und Sitz stellen gute Abstandshalter gegen die Alu- und Stahl Monster dar. :sneaky:
Vorne habe ich meine Jacke als Kratzschutz drübergelegt.
 
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Mit dem Kettenrohrhalteblech hatte ich jetzt das Problem, dass sich dieses auf der Umlenkrollenachse verdreht hat. Wahrscheinlich durch Vibration oder Aufsetzen der Kette auf dem Absprungschutzbügel. Dann entsteht ein Drehmoment auf dem Halteblech, das dieses entgegen dem Uhrzeigersinn verdrehen kann. Auch durch sehr starkes Anziehen der Achsschraubenmutter war das Blech nicht richtig fest zu kriegen. Es ließ sich immer noch relativ leicht von Hand verdrehen. Zumal zu starkes Anziehen meiner Meinung nach auch für die Lager nicht gut ist.

Ich habe das jetzt so gelöst, dass ich ein zusätzliches Alublech zur Abstützung an der Sitzfläche befestigt habe. Dieses hat eine M8 Bohrung für die Achsschraube, eine M5 Bohrung zur Befestigung am Sitz und eine weitere M5 Bohrung zur Befestigung am bestehenden Blech. Ginge natürlich auch mit nur einem einzigen durchgehenden Blech.

So braucht die Achsschraubenmutter nur noch mit dem minimalen Drehmoment, das erforderlich ist, um Spiel zu beseitigen, angezogen zu werden. Das Halteblech kann sich rein mechanisch nicht mehr verdrehen.

Verdrehschutz Kettenrohrhalteblech Seitenansicht.jpg
Den unsichtbaren Verlauf des Bleches hinter der Sitzrippe habe ich gestrichelt eingezeichnet.

Hier noch ein Foto ohne den Sitz:

Verdrehschutz Kettenrohrhalteblech ohne Sitz.jpg
Der abgewinkelte obere Teil wird an der Sitzfläche angeschraubt.
 
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Werde als nächstes mal die O-Ringe der Ginkgo Rolle erneuern und schauen, ob es dann leiser wird.
Es hat definitiv etwas gebracht! Antrieb jetzt wieder schön leise, die Abrollgeräusche der Reifen sind fast lauter. ;)
Auch auf groß/groß kaum noch störende Geräusche mehr.

Die ersten 100-150 km war es allerdings lauter als vorher, ich nehme an die O-Ringe müssen sich erst einlaufen.
 
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