LR fast kostenlos da selbstgebaut oder ganzgünstigfaden

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Hallo,

ich fände ein zusammensammeln von leuten mit folgender Erfahrung hier mal ganz interessant: LR selber für fast umme zusammengebrezelt oder supergünstig gekauft, sich ins modell verliebt und fleissig mit gefahren... also leute wie Familien, Arbeitslose, Rentner, Menschen mit Behinderungen die allesamt kaum finanziellen Spielraum haben aber jede Menge kreativer Ideen und Durchhaltewillen, so als Gegenbetrachtung zu denen, die ne dicke Brieftasche oder eine gute Bank oder was auch immer haben und sich einfach das zigtausende kostende LR Wunschmodell, VM usw. kaufen...

meine Eigenbauten, selbst wenn ich jede gekaufte Schraube und anderes Material mit einberechnen würde, kämen so auf 200-300 Euro

So, bin gespannt auf inspirierende, tolle Berichte
 
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Liegerad
Challenge Hurricane
Die Bilder gibts hier schon, muss sie selbst erst suchen und bin grade zu faul, Arbeitszeit hab ich nicht genau dokumentiert
Ach ja, schau mal beim verkaufsfaden die zwei mbb, da sind Bilder, das kleine hat Aslan gekauft
 
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Hi,

da ich eins seiner kompletten Räder und ein im entstehen begriffenes kenne: Hut ab. Wäre absolut nicht meine Rangehensweise, aber man kann wirklich mit extrem kleinem Aufwand etwas auf die Beine bzw. Räder stellen, was auch auf Dauer verwendbar ist. Sieht natürlich teilweise auch gebastelt aus, aber solange es fährt - coole Sache!!
Bin gespannt, was sonst noch gezeigt wird ;-)

(y)(y)(y) duncan
 
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Da steht basteln aber auch im Vordergrund, das ist auch völlig in Ordnung. Geld spart man damit nicht, dafür gibt es den Spaß am Eigenbau. Auf Marktplaats.nl kommt man als Grenznah-Wohnender auch ziemlich günstig an Liegeräder ;-). Für 300€ gibt es ein quasi fahrbereites Liegerad von einem etablierten (oder ehemaligen) Hersteller
 
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Genau mein Thema ;)


Etwa 350€ Materialkosten, um die 70 Arbeitsstunden (davon 30 allein für den Sitz). Neben supergünstig sollte es möglichst alltagstauglich und zuverlässig werden.
 

BuS velomo

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Z.B. so ein Aero-Trike für Arme aus Standard-Sperrholzplatten, 40-50h Bauzeit und (ja gut, ein paar nicht ganz so billigen) Velomo-Resten?

... oder als Abschreckungsbeispiel eher der direkte Versuch, wie man aus dem billigsten Baumarkt-Fully ein Liegerad zaubert (inkl. Vermeiden einer teuren Umlenkrolle und daher Extremüberhöhung - ohne das wär es wohl sogar einigermaßen fahrbar gewesen)?
 
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Danke, das sind schon mal n paar ermutigende Beispiele
Bei mir wars so, ich hab den Sitz immer wieder verwendet von Modell zu Modell, 2ar mir zum Selbstbau zu aufwendig davor wars jahrelang für mehrere selbstzusammengabaute lang und kurzlieger ein gekaufternetzsitz
 
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Und natürlich spart man Geld im Vergleich zu einem gebrauchten schnelleren liegerad, ich hatte vor gefühlten Uhrzeiten für ein Hurrikan vorführmodell 1500 Euro in Raten gezahlt und dachte mir verrückt wer gibt soviel Geld für ein liegerad aus, für meinem jetzigen liegerenner müsste ich auch erste zwei nicht gebastelte sondern gekaufte liegeradler verkaufen um das Geld dafür zu haben...
 
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Es waren nur Liegeräder, keine liegeradler, vielen Dank liebe autokorrektur...
 
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Es ist zwar kein Eigenbau, dafür eine Wiederauferstehung eines Rans V-Rex. Bei Ebay-KL wollte es niemand haben und da ich eh nach einem Frankfurter Sorgenlosrad gesucht hatte, habe ich die Ruine für 70€ ohne Hinterrad gekauft. Neuteile:

Gabel, Speichen, Triggershifter, Sitzbezug, Lager Kettenleitrollen, Kette, Schaltzug.
Die restlichen Teile hatte ich noch rumliegen.
Der Umbau auf 2x559 war eigentlich nicht geplant, da aber die 20- Zollgabel über die gesamte Presspassung gerissen war, habe ich kurz Maß genommen und gehofft, dass es passt, das es knapp werden würde mit Kurbelfreiheit war klar und mit 28mm- Reifen vorn ist es tatsächlich gerade so kurbelfrei.
Alles in Allem deutlich unter 200€, ich nutze es für die Stadt & die Arbeit, dafür wirklich ideal, immer noch sehr flott, gemütlich & alltagstauglich. Die großen Räder sind schon angenehm im Vergleich zu den 406er- Rädchen. Die Übersicht im Stadtverkehr ist auch super.
Obwohl der Nachlauf recht groß ist und die Gewichtsverteilung hecklastig ist, fährt es sich ausgesprochen gut, ich bin fast nur noch damit unterwegs. Mittelfristig baue ich noch eine Halterung für Packtaschen mittig zwischen den Rädern.

Gruß,
Mark
 
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.. also leute wie Familien, Arbeitslose, Rentner, Menschen mit Behinderungen die allesamt kaum finanziellen Spielraum haben aber jede Menge kreativer Ideen und Durchhaltewillen,
Ich denke, hier malst Du ein Bild an die Wand, das eher Deiner Vorstellung, als der Realität entspricht. Meinem Eindruck nach entstehen diese „Kuck mal, ich habe hier für 300 Euro ein Liegerad zusammen gebraten!“-Karren eher dem Wunsch, sich so ein lustig Ding mal selbst zu dengeln und dabei möglichst wenig Geld auszugeben. So rein prinzipiell und nicht in erster Linie, weil man wenig Geld zur Verfügung hat.

Mal abgesehen davon, dass Familien, Arbeitslose, Rentner und Menschen mit Behinderungen nicht zwangsläufig wenig finanziellen Spielraum haben, geschweige denn - dafür - jede Menge Kreativität und Durchhaltewillen. Das kann sicher im Einzelfall zutreffen, aber so pauschal... mEn... eher nicht.

Es gibt für alles sinnvolle Untergrenzen, technisch, funktionell und optisch. Da kann jemand mit 7 Gängen auch im Jahr 2020 prima klarkommen oder sagen „Vollfederung? Brauche ich nicht.“ Jemand anderes hat ein grosses Teilelager, kann super mit der Spraydose lackieren, irgendwo für umme schweißen - alles korrekt. Und am Ende wird da auch ein Rad stehen, was einigermaßen annehmbar ist.

Wenn aber dieses „möglichst wenig Geld ausgeben“ im Vordergrund steht, sieht das Rad dann eben auch aus, wie eine Meufel-Verkleidung von H.H. dem der „Primärreiz“ bissel egal zu sein schien.

Herzlichst
Günther
 
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Oder schönerweise sind die primärreize unterschiedlich ausgeprägt?
 
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Oder schönerweise sind die primärreize unterschiedlich ausgeprägt?
Das mag ja sein, "Jedem Jeck sing Pappnas...".

Wo die Selbstbauwelle noch hoch wogte, hat Thomas Schott mal gesagt, das er bei Liegeradtreffen einige Räder sofort dem Schrottcontainer zuführen würde. Natürlich klang ein Schrei der Entrüstung durchs Liegeradforum...

Aber, mit ein wenig Abstand und beim Betrachten diverser CD's von HPV-Veranstaltungen, Spezi etc., drängt sich mir der Eindruck auf, er könnte durchaus Recht gehabt haben... Eventuell liegt hier auch die Ursache für das Aussterben der Einspurer? ;)

Aber genug OT: Weiter mit den Bildern der gelungenen Selbst-und Umbauten!
 
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Naja, als Selbstbauer ohne kommerzielles Interesse, hat es manchmal auch Gründe, warum man ne hässliche Schrotte baut. Es wird einem nicht so schnell geklaut. Und das ist im Selbstbaufall doppelt mies, weil man nicht einfach bei Velomo (oder anderen) anrufen kann, um sich genau das selbe nochmal schicken zu lassen und den Wert des Rades bekommt man obendrein nicht ersetzt.
 
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Ich finde da ist mir ein guter Mittelweg gelungen: Mein Gefährt ist unauffällig unspektakulär wie das Oma-Up aus dem es entstand und trotzdem ordentlich verarbeitet, nicht rostig, schrottig oder abartig hässlich.
 
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