Lithium Ionen Akkus - Umweltverträglichkeit und Alternativen

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Ja rein ökonomisch ist es sinnvoll sich neue StromNeger zu halten die unseren Energiekonsum versorgen.
Dieser Satz zeugt von so unglaublich viel Dummheit - den kann man nicht so stehen lassen.

Du lebst in einer Welt der Arbeitsteilung und bezahlst ganz normal andere Menschen/ Firmen/ Länder/ Kontinente dafür, etwas für deinen ausdifferenzierten, modernen Konsum zu liefern.

Gerade was ich in #58 geschrieben hab, legt das genaue Gegenteil von deiner Auslese nahe: Wir fördern nicht unsere PV-Bauern, sondern Nordafrika und Arabien mit massiven Energie-Konjunkturprogrammen, weil sie da natürlich konzentrierte Ressourcen haben, die sie (für sich und uns und das Weltklima) gewinnbringend in einer weltweiten Arbeitsteilung einbringen können...

... anstatt die Dringlichkeit der Energie-Wende noch mit hinderlichen Öko-Phantasien aufzuladen, dass wir dann alle unter unserem eigenen PV-Dach autark sein können und nichts mehr mit diesen bösen Effekten von Arbeitsteilung, Großindustrie und Kapitalismus zu tun haben müssen - die Rechnung geht nicht auf!
 
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Nur E-Autos mit Akkus machen da erst mal prinzipiell nichts viel besser. Die Autos werden i.d.R. tagsüber genutzt und nachts geladen. Nachts scheint keine Sonne.
Jaein, sicher scheint nachts keine Sonne, aber der Wind weht trozdem weiter.
;)
Und ganz sicher bringt es auch nicht viel, wenn die E-Fz weiter so schwer bleiben, wie sie jetzt sind.

Bei kleinen E-Fz ist es möglich den Akku zu tauschen, der größte Akku den ich für mein Fz baue, wiegt 11kg und bringt mein Fz ~140km weit.
Den kann man problemlos tragen / tauschen und in einer "stationären Garten-Solar-Ladestation" im wechsel geladen werden.
Damit ist auch eine Insellösung möglich.


Gruß Jörg
 

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... und ab November verheizen wir dann alles saisonale Biogas, leeren die Pumpspeicherkraftwerke und bauen 3fach Überkapazitäten an Windkraft, um den PV-Einbruch zu kompensieren? Wir haben ein v.a. saisonales Stromspeicher-Problem, wenn wir weiter regional denken. Soviel Batterie-Kapazität können wir nicht aufbauen...

Ein Lithium-Akku für nen Fahrrad ist ne tolle Sache. Für nen viel genutztes Kurzstrecken-KFZ auch OK. Als 1 Tonnen-Ballast für nen Langstrecken-Tesla wird das aber so schnell nicht "nachhaltig". Und als Backup für das komplette Stromnetz ist es die nächste Öko-Katastrophe, selbst ohne den noch katastrophaleren Umweg über Wasserstoff.
 
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...Und ganz sicher bringt es auch nicht viel, wenn die E-Fz weiter so schwer bleiben, wie sie jetzt sind.
Bei kleinen E-Fz ist es möglich den Akku zu tauschen, der größte Akku den ich für mein Fz baue, wiegt 11kg und bringt mein Fz ~140km weit.
Den kann man problemlos tragen / tauschen und in einer "stationären Garten-Solar-Ladestation" im wechsel geladen werden.
Damit ist auch eine Insellösung möglich. ...
Das ist der Weg, den ich so ähnlich auch gehe. Ist aber leider halt nur eine Lösung für Einzelne. Für die Masse ist das bis dato nix.
In Deutschland wird ein Auto durchschnittlich nur 1 Stunde bewegt. Bei den 23 Std. die es nur rumsteht sind auch viele Sonnenstunden dabei.
Theoretisch richtig, praktisch steht das Auto in aller Regel aber tagsüber nicht zu Hause und dort wo es stehtkann man es prktisch in aller Regel nicht laden. Zumindest hier in der Gegend ist das so (von ein paar ganz vereinzelten Ausnahmen abgesehen, die dann auch nicht immer in der Nähe von vielen Arbeitsplätzen sind). Ich wüsste jetzt auch keinen Großbetrieb hier in der Gegend der seinen Mitarbeitern tagsüber das Laden der evtl. schon vorhandenen E-Autos erlauben würde. Nicht umsonst gibt es die Autos mit zusätzlichem Stromgenerator on board (Hybrid).
Ich suche ja immer noch den/die sinnvollen Ansatz/Ansätze, zu was kann man unmittelbar jetzt effektiv tun. Das Ganze möglichst massentauglich. Lösungen für Einzelne haben wir ja haufenweise.
 
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... und ab November verheizen wir dann alles saisonale Biogas...
Für die Heizung ist das doch gar nicht nötig. Vor Jahren durfte ich an einem Krankenhaus mitarbeiten, das bekam einfach thermische Solarkollektoren auf das Dach und in den warmen Monaten wurde die Sonnenenergie einfach im angrenzenden Erdreich zwischen gespeichert. Das erforderte nur etwas Erdaushub und einige Meter Rohrleitung sowie etwas Dämmung des Speichers und eine Flächenheizung (niedrige Vorlauftemperatur) im Haus. Simpel und rel. preiswert. Im Endeffekt wurden sogar weniger Kollektoren installiert wie berechnet, da der Energieeintrag deutlich über den Berechnungen lag. Ein Krankenhaus hat gegenüber "normalen" Gebäuden einen erhöhten Energiebedarf. Funktioniert in dieser Form natürlich nicht überall, ist aber mit Modifikationen eigentlich überall installierbar. Funktioniert mit einfacher, vorhandener, bekannter und ausgereifter Technik. Kostet aber halt derzeit mehr als fossilie Energie zu verfeuern.
Aber wir schweifen ab.
 
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Dieser Satz zeugt von so unglaublich viel Dummheit - den muss man hervorheben.
Klimatisch wird so ein riesen Spiegel den du da aufbauen willst natürlich nichts verändern.
Vielleicht solltest du auch mal mit nem Biologen reden was das für die Wüste bedeuten würde das ist seit langer Zeit ein Lebensraum der zu dieser Erde gehört.
Ja und wie gesagt die Menschen die da leben putzt du mal eben vom Hocker. Das Viechzeug natürlich gleich mit.
Egal das sind anscheinend für dich Untermenschen die halt weichen müssen damit du es dir leisten kannst für Kunden mit Geld lustige Tretautos zu bauen. Das ist halt ein Luxus den muss man sich auch erstmal leisten können.
Bitte und nun nicht die Storry vom armen Studenten .......

für sich und uns und alle) gewinnbringend in einer weltweiten Arbeitsteilung einbringen können
Das ist der Punkt gewinnbringend das einzige was zählt das finde ich unglaublich dumm.
 

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@Steinwiesel - "Neger", "Untermenschen"... wovon zur Hölle redest du da? Auch deine Begriffe von "Gewinn" oder "Lebensraum Wüste" orientieren sich völlig an deinem persönlichen Denkhorizont, keinesfalls aber an irgendeiner wissenschaftlichen Debatte rund um das Thema. Lies diese Texte nochmal und versuche sie differenziert zu verstehen! Beschäftige dich mit dem Sachstand der "Desertec"-Forschung! Und pack deine denunzierenden Gedankengebilde wieder zurück in die tieferen Hirnareale!

@winido - exakt, das ist die nützliche Verwendung solcher Mittel in unseren Breiten. Saisonale-Solarthermie-Strukturen für unseren akuten und saisonalen Wärmebedarf - v.a. ein Problemfeld für Architektur und Stadt- bzw. Siedlungsplanung rund um Passivbauweisen und Anordnung um möglichst große, niedertemperatur Speichervolumen. Der von dir zitierte Satz bezog sich aber auf den Stromhunger der Autos, denen ab November auch das Mittagsparken nix mehr nutzt, um sich über regionale PV-Anlagen einzudecken. Damit braucht es umso mehr Kompensationstechnologien - und das gehört mit in die gesamtwirtschaftliche Kostenrechnung solcher Ansätze.

Ich suche ja immer noch den/die sinnvollen Ansatz/Ansätze, zu was kann man unmittelbar jetzt effektiv tun. Das Ganze möglichst massentauglich. Lösungen für Einzelne haben wir ja haufenweise.
Genau diese Frage stellen sich spätestens seit den 90igern die (wissenschaftlichen) Institutionen: wie man (bezahlbar, und so möglichst schnell) stabile regenerative Netze aufbauen kann - nicht ein paar ökobewusste Inseln für die Reichen, sondern wirklich deckende, allgemeintaugliche Konzepte. Das größere Problem dabei war stets nicht das potentielle Ernte-Volumen selbst, sondern deren Speicherung: das Desertec-Projekt ist ein Teil der Antwort darauf - und beinhaltet bspw. auch massive Pumpspeicherkapazitäten in Norwegen, v.a. erstmal für die Offshore-Windenergie in Nord- und Ostsee.

Was wir als Einzelne diesbezüglich tun können? Erstmal das Gesamtproblem wirklich zu verstehen, statt uns für unzureichende Lösungsansätze zu beglückwünsche (wie z.B. ein E-SUV oder nen PV-Dach sei DIE Lösung). Damit auch in der Gesellschaft den intellektuellen Backround aufzubauen, dass die europäische Politik sinnvolle statt eher unterkomplexe, populistische Maßnahmen tragen kann. Begleitend dazu natürlich den eigenen Fußabdruck reduzieren - u.a. durch Fahrradfahren...
 
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Das ist der Weg, den ich so ähnlich auch gehe. Ist aber leider halt nur eine Lösung für Einzelne. Für die Masse ist das bis dato nix.
Das liegt aber nur am mangelnden Angebot für kleine Einpersonen-Stadt-Fz, dem "Die sind ja so klein, die sieht man gar nicht" denken der Masse und das die Kosten für mögliche Umweltzerstörung nicht eingepreist sind.

Gruß Jörg
 
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Vor Jahren durfte ich an einem Krankenhaus mitarbeiten, das bekam einfach thermische Solarkollektoren auf das Dach und in den warmen Monaten wurde die Sonnenenergie einfach im angrenzenden Erdreich zwischen gespeichert.
Von sowas hatte ich für meinen bevorstehenden Hausbau auch gelesen. Dort hieß es aber, dass die Effizienz so eines Speichers extrem von der Größe abhängt und in der Größenordnung eines Einfamilienhauses der Großteil der Energie über die Monate verloren geht. Sowas müsste also für sehr große Einrichtungen und für ganze Wohngebiete / Straßenzüge (je nach Besiedlungsdichte)
gebaut werden, richtig? Und für Wohngebiete muss es dann koordiniert geschehen. Wenn ein Energieversorger es macht, ist es für die Anwohner freiwillig und da es teurer sein wird, macht niemand mit. Kommunen werden sich da nicht einmischen. (Dürften die überhaupt mit Energie handeln? Und dem Anwohner vorschreiben, was er für Energie bezieht?) Also müssten es Großinvestoren sein, die ganze Wohngebiete kaufen / von vorne herein bauen und dann die Wohnräume vermieten, mit der Bedingung, aus dem Speicherprojekt Energie zu beziehen. Wäre für mich als Wohnender durchaus interessant, in so ein Projekt-Gewiet zu ziehen, da müssen aber Investoren sehr idealistisch sein, ihr Geld da rein zu stecken und die potentiellen Mieter ebenso idealistisch oder der Wohnraum knapp.

Da sind die Leckagen an gespeichertem Wasserstoff (in stationären Speichern mit niedrigem Druck) aus elektrischer Energie von Photovoltaik vermutlich noch geringer und man erhält im Winter daraus nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Die Energieverluste bei der Umwandlung nutzt man zum Heizen (inkl. Warmwasser im Sommer) und mit guten Wärmepumpen heizt und kühlt man bei Bedarf mit 400%-500% "Wirkungsgrad". Gibt es denn keine Ideen für Nano-/Quanten-Beschichtungen, die die Leckage von gespeichertem Wasserstoff verringern? :LOL:
 
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Ja und wie gesagt die Menschen die da leben putzt du mal eben vom Hocker. Das Viechzeug natürlich gleich mit.
Wir fördern nicht unsere PV-Bauern, sondern Nordafrika und Arabien mit massiven Energie-Konjunkturprogrammen, weil sie da natürlich konzentrierte Ressourcen haben, die sie (für sich und uns und das Weltklima) gewinnbringend in einer weltweiten Arbeitsteilung einbringen können...
Solche Kraftwerke , würde den dort lebenden Leute Arbeit und Wohlstand bringen. Warscheinlich , wenn es nicht vorher zu Fall gebracht wird , auch Stabilität in dieser Region.

@Steinwiesel
Wir reden hier von der Sahara. Sie dehnt sich von Jahr zu Jahr aus. Solch ein Projekt könnte diese Ausdehnung kompensieren.
Die Fläche ist sehr groß und es leben , derzeit , kaum Leute dort.

Natürlich muß mit einem Teil der Energie , mittels Entsalzungsanlagen , Süßwasser erzeugt und zum Kraftwerk gepumpt werden.
Und man kann mit (einem Teil) der gewonnen Energie , einen fast beliebigen "Kraftstoff" produzieren. Selbst wenn der Wirkungsgrad dann schlechter ist , wenn man ihn dafür verlustfreier transportieren kann.

Eines der Dinge die mich am derzeitigen E-Auto stört ist , daß weder die Zellen noch die Zellentrennung standardisiert wurde.
Wären die Zellen gleicher Größe und wechselbar , könnte man sie an "Tankstellen" einfach austauschen und "zeitlich günstig" geladen werde.
Da ein brennendes E-Fahrzeug nicht wirklich löschbar ist vermisse ich eine einheitliche Einrichtung um die Zellen , z.B. durch einen Spezialschlüssel , voneinander zu trennen. Für die Feuerwehr wäre solch einen Einrichtung unbedingt erforderlich. Man stelle sich einen Brand in einer Tiefgarage oder Tunnel vor.

Lg
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In Deutschland wird ein Auto durchschnittlich nur 1 Stunde bewegt. Bei den 23 Std. die es nur rumsteht sind auch viele Sonnenstunden dabei.
Schon richtig, aber man sollte mal durchrechnen wieviel qm an Solarfläche man im Winter bei einem Auto benötigt, damit es 1h lang 100km/h fahren kann. Die Hocheffizienten Solarracer haben 8-10qm Fläche. Und wiegen ca 200kg und fahren 80km/h in der Australischen Sonne.
Ein Heutiger Kleinwagen wiegt ca 1200kg.... Selbst wenn du das Gewicht auf 600kg drückst, müsstes du ein Auto mit bestimmt 20qm PV-Fläche haben.

Ich finde es daher sinnvoller das Kraftwerk ausserhalb des Auto zu haben.

Ich meine in der c't gelesen zu haben, dass sich die Akkukapazität pro Volumen derzeit alle 10 Jahre verdoppelt.
Das bedeutet, selbst bei den heutigen Autogewichten werden wir in 2030 kein Reichweitenproblem mehr haben..

Tesla will zb in den nächsten 3 Jahren die Kapaziztät Ihrer Batterien um 50% Steigern, und der Experte bei Spon hält das für realistisch:
 
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Wie sieht es eigentlich mit Kondensator-Akkus aus? :unsure:

An der Ampel durch Sonnenlicht aufladen, bergab durch Rekupation aufladen.

Dachte so bei meinen Fahrten, es geht häufig auf- und ab, da wäre ein System, dass schnell lädt und entlädt sinnvoll.

Welche Größenordnung wäre dieser dann?
 
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... An der Ampel durch Sonnenlicht aufladen, ...
Da reichen geschätzt ein paar Goldcaps (auch wenn ich von Elektonic keine Ahnung habe). Die Sonnenstrahlung ist GottseiDank nicht so energiereich, dass da die paar Sekunden an der Ampel reichen, um den Fahrakku aufzuladen (zumindest nicht bei den üblichen Fahrzeuggrößen) :). Selbst mit den besten derzeit verfügbaren Solarzellen braucht man m2 und Zeit und je winterlicher, desto mehr davon. Aber z.B. hier gibt es was aus der Paxis dazu.
Für die Reku reicht m.E. ein herkömmlicher Akku (je nach Akkugröße ggf. aus Zellen die höhere Ströme abkönnen), so steil sind bei uns die Hügel i.d.R. nicht und das Gewicht unserer Fahrzeug ist dazu noch sehr gering. Ich kenne Deine Strecke nicht, aber ich habe z.B. auf meiner Pendelstrecke nur meinen Haus-Hügel bei dem ich bremsen muss, aber da ist der Akku (noch) voll und ansonsten nur noch ein paar Straßenkreuzungen u.ä. an denen ich bremsen muss (von evtl. beweglichen Hindernissen abgesehen :)).
Aber @labella-baron kann Dir da mit seiner Erfahrung bezüglich Reku sicher deutlich fundierter weiterhelfen.
 
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Es ging primär um einen umweltfreundlichen Akku. Ein Kondensator als Energiespeicher scheint keine Kapazitätsverluste zu haben und dürfte - je nach Material - auch umweltfreundlich sein. Aus dem Physikunterricht weiss ich, dass der eine niedrige Kapazität hat. Mein Standlicht macht dennoch helles Licht und leuchtet ein paar Minuten.

Der Gedanke ist, dass der Kondensator die Energie zum Anfahren oder an Steigungen zur Verfügung stellt und sich dann beim ausrollen, an der Ampel stehend, etc. wieder auflädt bzw. überschüssige Energie an den Motor weiterleitet (bzw. sonst abgibt).

Von der Größenordnung habe ich keine Vorstellung und wenn solch ein Konzept z. B. 100 kg wiegt um nur 200 W zu leisten oder der Akku erst in 10 Stunden voll ist, würde das keinen Sinn machen. Würde es aber z. B. 10 kg wiegen und 100 W leisten, macht das schon eher Sinn. :unsure:
 
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