Lithium Ionen Akkus - Umweltverträglichkeit und Alternativen

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Ich halte das für einen Irrtum ... Guck Dir mal das Treiben an einer üblichen Tankstelle genauer an.
Es ist wirklich schön, auf dem sowieso schon fast einstündigen Rückweg von der Arbeit dieses Tankstellengedöns nicht mehr zu haben. Zu Hause Stecker rein und fertig. Im Winter ist der Wagen warm und die Scheiben abgetaut wenn ich losfahre. Die Karre ist auch noch leise. Völlig leidenschaftslos (und selbst wenn ich jeden Umweltgedanken außer acht lasse) für mich klar das praktischere Auto.
Dass das Ding noch nicht drei mal abgebrannt ist, nicht wöchentlich liegenbleibt, auch bei 2-stelligen Minusgraden fährt und auch noch läd wundert mich -nach dem, was mir Bundestrainer Autoexperten über E-Autos erzählt haben- schon ein wenig. Aber gut, das ist dann halt so.;).

Gruß
Christoph
 
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Als ich mal wieder 2 Wochen den Stinker nehmen musste, hab ich erst gemerkt wie nervig tanken ist. Und wie lange das ganze wirklich dauert. Denn man muss einen Umweg fahren, nach der Arbeit in der Rush Hour überraschend lange anstehen (5-10min), dann tanken und dann nochmal an der Kasse anstehen. Alles in Allem hat mich die Prozedur dann 30min gekostet.. So muss ich das Auto nur in die Garage stellen, beim Aussteigen fix den Stecker rein und fertig. 15tkm in 5 Monaten auch bei -20°C oder horizontalem Regen. Im Gegensatz dazu der neue Verbrennermotor im Smart der eigentlich nur Probleme macht -_-
 
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Nee, ich hab seit geraumer Zeit keinen Cent Bargeld mehr bei mir ;) Geht per Karte. Ändert aber nix an der Situation, oder?
 
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Im Winter ist der Wagen warm und die Scheiben abgetaut wenn ich losfahre. Die Karre ist auch noch leise. Völlig leidenschaftslos (und selbst wenn ich jeden Umweltgedanken außer acht lasse) für mich klar das praktischere Auto.
Dass das Ding noch nicht drei mal abgebrannt ist, nicht wöchentlich liegenbleibt, auch bei 2-stelligen Minusgraden fährt und auch noch läd wundert mich -nach dem, was mir
Mal so aus Interesse: Um wieviel sinkt den bei dir die Akkuleistung bei 0Grad oder -5Grad gegen über sagen wir 15Grad?
 
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Mal so aus Interesse:
Im Prospekt stehen 455 km Reichweite, das ist nicht ganz falsch. An einem lauen Sommertag bei 20°C sind es auch mal bis zu 500 km (bei 2x55 km Landstraße pro Tag, Fahrweise "wie eigene Oma") Im Winter eher nur gut 400 km. Ende der 2. Februarwoche zeigte das Thermometer bei uns -14°C an und ich bin mit der Angabe "Reichweite 285 km" mit vollem Akku losgefahren. Auf der Rückfahrt (also 55km später und bei -4°C) standen dort 345 km.
Die Werksangaben sind jedenfalls einigermaßen realistisch und nicht so geschönt wie bei Benzinern. Allerdings ist die Verbrauchsspanne je nach Fahrstil viel größer als beim Verbrenner. Die "Erbengemeinschaft Rasemann" dürfte kaum über 250 km hinauskommen.

Gruß
Christoph
 
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eKFZ sind meist mit Akkuheizungen (und -kühlungen) ausgerüstet.

Daher ändert sich die Reichweite nur marginal, solange das KFZ quasi "aus Garagentemperatur in -XX°C" verlagert wird. Zum "einmaligen" Aufheizen auf Betriebstemperatur bedingt es nur wenige hundert Wattstunden bis kWh, je nach Akkuvolumen.

Anders sieht es aus, wenn das KFZ für Stunden, gar Tage oder Wochen bei -XX°C draußen geparkt wird, dann sinkt sie durchaus ein gutes Stück ab.
 

Gear7Lover

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Zum Laden muss der Akku ja auch erstmal auf +5°C geheizt werden, oder? Wenn die Karre über nacht eingesteckt war bleibt der Akku dann beheizt auch wenn das Laden abgeschlossen ist?

Und was macht die "Standheizung" wenn ich ihr sag dass ich um 07:00 losfahren will, ausser Scheiben abtauen und Sitz vorwärmen auch den Akku anwärmen?
 
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Aber viel verloren hatte er in den 4Tagen glaube ich nicht.
Das hält sich in Grenzen, da die Lagertemperatur deutlich unter null Grad betragen kann (Schaden nehmen moderne Zellen dadurch nicht mehr), aber den Innenraum und Akku auf Betriebstemperatur zu bringen wird bei komplett ausgekühltem Fahrzeug im zweistelligen Minustemperaturbereich deutlich energieaufwändiger.

Summiert sich gerade bei Stadtfahrten stark: KFZ immer draußen geparkt, alle XX Minuten Fahrt für XX bis XXX Minuten stehenlassen zehrt wiederholt am Akku bei Wiederaufheizung.
Dann bleibt in Summe deutlich weniger Distanz pro Aufladung übrig. Aufladen erfordert oft Vorheizen, klar. Allerdings wirkt sich das bei ohnehin angeschlossenem Fahrzeug nicht auf dessen Reichweite aus, sondern auf die Stromrechnung.
Und was macht die "Standheizung" wenn ich ihr sag dass ich um 07:00 losfahren will, ausser Scheiben abtauen und Sitz vorwärmen auch den Akku anwärmen?
Soweit mir von einem Fahrzeug bekannt: Ja (der ganze Innenraum wird aufgeheizt, nicht nur Sitz und Scheibe IMO). Allerdings kann das je nach Hersteller ganz anders gehandhabt werden (bspw. auch: Losfahren mit stark limitierter Leistung, Eigenverluste des Akkus reichen auf, um die Restkapazität innerhalb von 15-20 Minuten auf fast volle Reichweite abzgl. Aufheizenergie zu erhöhen).
 
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Hmm, ja.. schwierig. Irgendetwas wird den Tüftlern einfallen.

Für modernen Umbau auf Li-Ion-Akku basierten E-Antrieb des 2CV fällt mir spontan etwas ein: Akku durch Generatorkurbeln aufladen. Yeehaw!
The most efficient home trainer EVER! Abends faul = morgens zur Arbeit laufen. :ROFLMAO:
 
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Eher nicht ... Ich war gestern tanken, hab wie immer vollgetankt. Zwei Kunden vor mir haben für 20 und 40 EUR getankt. Ich will es nicht pauschalieren, ist mir aber schon öfter an diversen Tankstellen aufgefallen.
Denen ist halt der Preis pro Liter egal. Vollgetankt wird, wenn die Karre verkauft wird, bringt mehr Kohle.:ROFLMAO:
 
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