Liegeräder in der Zeitung

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Bis ich eine Zirkelverlinkung hinbekomme. Und dann ist Reinhard wieder sauer auf mich.
Aber gut, ich probiers.
 
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cool, ich muss unbedingt mal eine Pressemeldung meines Nachbarn organisieren. Er hat mit 80 im letzten Jahr auf dem HP-Spirit angefangen. Ich habe ihn 20 Minuten gschoben, dann gings.
 
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Das ist jetzt das Ergebnis, nicht nur die vollmundige Ankündigung, und jetzt auch mit Liegerad, daher passt's nun auch hier hin ;-)
 
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Zunächst eine "schriftliche Sichtung": Auf Seite 166 der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Oldtimer Markt" ist ein Leserbrief abgedruckt, in dem der Leser Hubert Krause aus Aachen sich gegen die zu simplen Klischees gegen Liegeradfahrer in der Ausgabe 12/2021 wehrt und sich als Liegeradfahrer outet. Hubert, liest Du hier mit?
O.K., daraufhin habe ich in der genannten Ausgabe auf der erwähnten letzten Seite nachgeschaut und fand auf der letzten Seite in der Rubrik "Redaktionsalltag" zum Thema Nachhaltigkeit durch hohe Laufleistung einen Kommentar zu einem BMW 750i, der eine Laufleistung von über 800.000 Kilometern aufweist: "Ausgerechnet ein Zwölfzylinder als nachhaltiges Langzeitauto - eine Tatsache, die in militanten Liegeradfahrerkreisen keine Beachtung finden dürfte."
Abgesehen davon, dass ich in Gesprächen mit Liegerad- und Velomobilkolleg*innen immer wieder auf gemeinsame Auffassungen gestoßen bin, dass man Autos wegen der darin eingeflossenen Produktionsenergie möglichst lange fahren sollte (Stichwort Abwrackprämie 2009): Wozu Öl ins Feuer gießen und klischeehafte Feindbilder aufbauen bzw. verstärken? Muss doch nicht sein!
 
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irg

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Es ist halt auch eine Form von Nachhaltigkeit, einen durstigen Zwölfzylinder bis zur Schrottreife zu fahren. Wahrscheinlich ist sein Spritverbrauch etwas weniger nachhaltig wie mein Liegeradl.....

Sollen wir jetzt wegen der Nachhaltigkeit alle alten Ami-Schüsseln aufbrauchen, bei denen es sich nicht lohnt, den Tankstutzen aus dem Einfüllrohr zu nehmen? Die Rechnung altes Auto aufbrauchen versus durch neues ersetzen ist nicht so einfach: Unser Caddy braucht etwa 1/3 weniger Sprit als der Serena, den wir davor hatten. Bei unserem Bedarf, etwa 10 000km/Jahr, lohnt es sich, den alten Serena trotz seines höheren Verbrauches weiter zu fahren, auch aus Umweltgründen. (Unsere Autofahrten lassen sich nicht durch Radfahren oder Öffifahrten ersetzen.) Deshalb haben wir den Serena benützt, so lange es möglich war. Wenn dagegen jemand ein Auto mit, sagen wir, mindestens 25l Benzin/100km, wie ein Freund in den USA ausgeliehen hat, über die gesamte Laufzeit saufen lassen will, wird wahrscheinlich die Grenze überschreiten, bei der das Verschrotten nicht die bessere Bilanz erzielen würde.

Die beste ökologische Bilanz hätte wohl der dicke BMW oben, wenn er nur mehr durch ein Rad ersetzt wird, und daher gar nicht mehr fährt.

lg!
georg
 
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Das ökologische an einem solchen Säufer ist, dass man aus Kostengründen mehr Autofahrten durch z.B. Fahrradfahrten ersetzt. ;)
 
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Es ist halt auch eine Form von Nachhaltigkeit, einen durstigen Zwölfzylinder bis zur Schrottreife zu fahren. Wahrscheinlich ist sein Spritverbrauch etwas weniger nachhaltig wie mein Liegeradl.....

Sollen wir jetzt wegen der Nachhaltigkeit alle alten Ami-Schüsseln aufbrauchen, bei denen es sich nicht lohnt, den Tankstutzen aus dem Einfüllrohr zu nehmen? Die Rechnung altes Auto aufbrauchen versus durch neues ersetzen ist nicht so einfach: Unser Caddy braucht etwa 1/3 weniger Sprit als der Serena, den wir davor hatten. Bei unserem Bedarf, etwa 10 000km/Jahr, lohnt es sich, den alten Serena trotz seines höheren Verbrauches weiter zu fahren, auch aus Umweltgründen. (Unsere Autofahrten lassen sich nicht durch Radfahren oder Öffifahrten ersetzen.) Deshalb haben wir den Serena benützt, so lange es möglich war. Wenn dagegen jemand ein Auto mit, sagen wir, mindestens 25l Benzin/100km, wie ein Freund in den USA ausgeliehen hat, über die gesamte Laufzeit saufen lassen will, wird wahrscheinlich die Grenze überschreiten, bei der das Verschrotten nicht die bessere Bilanz erzielen würde.

Die beste ökologische Bilanz hätte wohl der dicke BMW oben, wenn er nur mehr durch ein Rad ersetzt wird, und daher gar nicht mehr fährt.

lg!
georg
Letztlich liegt den Blättern eher die ökonomische Bilanz ihrer Sponsoren und Werbeschalter am Herzen.
Fahrradfahrer sind der Albtraum aller Wirtschaftsmenschen. (Außer natürlich jener, die eine Wirtschaft betreiben)
Kauft kein Auto, nimmt keinen Kredit dafür auf, zahlt keine Extraversicherung, kauft keinen Sprit, sucht keine Vertragswerkstätten auf, geht nicht zum TÜV, zahlt nix fürs Parken. Wird nicht mal übergewichtig und geht deshalb zu selten zum Arzt, bekommt nicht genug Medikamente verschrieben...
Nur Fußgänger sind noch schlimmer. Die kaufen nicht mal ein Fahrrad.
 
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Die Südthüringer Zeitung meint, mit einem "Symbolbild" einen Liegeradfahrer zu bashen.
Stolz darf ich bekannt geben, dass der Symbolfahrer exklusiv am kommenden Wochenende in Ornbau für Interviews zur Verfügung steht:notworthy: .


1658587182300.png
 
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Da stellt sich für mich die Frage, ob die deutlich erkennbare Person ihre Zustimmung für die Veröffentlichung des Bildes in einem solchen Kontext gegeben hatte oder die Veröffentlichung illegal erfolgte. Ich habe es mir mal gegenüber der Polizeipressestelle verbeten, dass ein Foto von mir als Fahrradcodierer, das ursprünglich in einem Bericht über eine Codieraktion mit meiner Zustimmung veröffentlicht wurde, für die Werbung für Fahrradregistrieraktionen ohne meine Beteiligung verwendet wird. Die Reaktion der Polizei zeigte mir, dass eine solche Veröffentlichung tatsächlich nicht durch meine damalige Erlaubnis abgedeckt war, also illegal.
 
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Du siehst am Bild Startnummern, das war wohl eine Veranstaltung, da steht in der Anmeldung beim Kleingedruckten, dass sich die TeilnehmerInnen einverstanden erklären, dass Bilder aus der Veranstaltung genutzt werden dürfen - oder so ähnlich.
Trotzdem hätte man auch ein Bild mit Rückenansicht nehmen können.
 
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Äh, derjenige, dem der Fahrradfahrer aufgefahren war, wird in der Zeitung unreflektiert als Verursacher genannt auf Aussage des hinten rein Gefahrenen hin? Pflugscharen zu Schwertern?
 
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