Liegerad als Ausdauersport bei Rückenproblemen

Hallo in die Runde,

zunächst meine Hochachtung an alle Beteiligten für dieses hervorragende Forum. Ich habe schon etliche Beiträge in mich aufgezogen.

Kurz zu mir und was mich in dieses Forum geführt hat:

Ich bin 33 Jahre jung habe seit Geburt einen Gleitwirbel in der LWS, welcher sich seit 4 Jahren immer häufiger bei sportlicher Tätigkeit (und teilweise auch ohne) “meldet”. Sportlicher Ausgleich ist mir wichtig, da beruflich vorwiegend sitzend tätig.

Joggen war irgendwann nicht mehr ohne Schmerzen machbar. Danach folgte der Umstieg auf das Rennrad, leider hatte ich hier nach ca. 25km bereits Schmerzen in der LWS und auch häufiger Nackenschmerzen. Längeres fahren mit dem “normalen” gefederten Fahrrad äußert sich ebenfalls in Rückenschmerzen. So blieben dann noch zwei “Sportarten” - Gehen und Schwimmen.

Bis....ich vor einigen Wochen mit einem Liegeradfahrer gesprochen habe, welcher mir das Liegeradfahren als rückenschonenden sportlichen Ausgleich empfahl. Nach eigener Informationsrecherche wird dies größtenteils bestätigt. Diese Alternative will ich mir -auch wenn Sie teuer ist- nicht entgehen lassen. Die Der Körper wird es hoffentlich danken!

Nun stellen sich mir einige Fragen, eventuell kann mich jemand “erleuchten”:

1. Gibt es Unterschiede zwischen einspurigen Liegerädern und Liegerad-Trikes in Bezug auf die Rückenfreundlichkeit?

2. Mir ist bewusst das der Sitz einiges zum Sitzkomfort beiträgt, aber auch hier gibt es unterschiedliche Grundsitze u.a. Netz, Schale (mit und ohne seitlicher Abstützung)...das war’s?! Gilt hier die Devise “Probieren geht über Studieren” oder gibt es eine allgemein favorisierte “Sitzart”?

3. Welche Vorteile hat eine Kopfstütze am Sitz?

4. Mit meinem Finanzminister könnte ich ein Budget von ca. 2000€ aushandeln. Neukauf fällt somit flach, bis auf das Liegerad-Trike von Specbike technics (die Berichte sind durchaus positiv). Bei eBay habe ich nicht viel finden können. Gibt es andere Portale auf welchen gebrauchte Liegeräder zu finden sind?

5. Reichen kurze Probefahrten um ein Liegeradtyp (einspurig, Trike, unterschiedliche Ausführungen) einschätzen zu können oder sollte ich zu mindestens einen Einspurer und ein Trike über ein Wochenende bei einem Händler anmieten. Wie sind Eure Erfahrungen?

Falls von Belang: Mittlerweile betragt mein Gewicht 100kg aufgeteilt auf 186cm Körpergröße. Gerne würde ich regelmäßig Strecken zwischen 30-60km zurücklegen, falls ohne Beschwerden möglich auch längere Touren.

Vielen lieben Dank an alle die es bis hierher geschafft haben und mich beim meinem Weg zum Liegerad unterstützen.
 
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Diese Fäden hast Du gelesen?
Die Sitzposition und ein gut passender Sitz entscheiden über die Eignung. Es gibt Liegen, die passen einfach nicht, und es gibt welche, aus denen willst Du gar nicht aufstehen.
Probefahren!
Baut @roland65 Maßanfertigungen?

Gebraucht findest Du was in Niederlande, marktplaats.nl Stichwort Ligfiets
Viel Erfolg,
Gruß Krischan
 
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Ich hatte einen Lendenwirbel und Halswirbelbruch,bin im Hals auch über 3 Wirbel fixiert.Entscheidender ob ein oder Zweispurer ist der Sitzwinkel,die Kopfstütze,der Sitz an sich, Federung.Rennrad geht 5km gut,Liegerad über Wochen .Beim Einspurer sollte wenn es bequem sein soll darauf geachtet werden,ob man im liegen bequem auf den Boden mit dem Fuß kommt. Wenn nicht,bekommt man halt mehr Bauchmuskulatur,was auch nicht schlimm ist.
 
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wenn Sitz ganz flach, dann ist eine Kopfstütze sehr hilfreich. Ich bin fast 46 Jahre jung und habe da unten auch einen Gleitwirbel, der mich aber zum Glück kaum noch stört. Im Schulalter war es zeitweise so extrem, dass ich sogar zwei Jahre eine Schulsportberfreiuung hatte. Was mir allerdings nach der Schule (Abi) mehr als alle verhassten Krankengymnastikstunden half, war ein halbjähriges Praktikum aufm Bio-Bauernhof. Also tägliches Ausmisten und weitere körperlich anstrengende Arbeiten haben meine Rückenmuskulatur super aufgebaut und gestärkt. Ansonsten bei sitzender Tätigkeit möglichst oft wechseln, also mal im Stehen arbeiten oder durch den Raum schreitend. Meine jetzigen Liegeräder haben sehr flache Sitzwinkel und Sitzschalen, auf denen fühl ich mich sehr wohl, gefällt mir besser als steilerer Netzsitz.
Wir können auch gerne über PN, ich wohne südlich von FR, vielleicht mal ein Treff, später vielleicht dann mal sogar mit unserer netten Liegeradgruppe...
 
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Gezieltes Rückentraining + Liegerad sind eine gute Kombi. Zu bedenken: Mit einem Trike hast Du drei Spuren, eine davon findet das Schlaglöcher bzw. die Unebenheiten bestimmt. Mit einem Einspurer kannst Du sowas besser umkurven, kriegst also weniger Stöße in den Rücken. Dazu eine passende Vollfederung - die Welt ist schön!
 
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Von Freiburg bis nach Germersheim (etwas nördlich von Karlsruhe) zur Spezi am letzten Aprilwochenende iat ja nicht soo weit, daher würde ich den Besuch dort auch dringend empfehlen Du findest dort ein breites Angebot an den verschiedensten Fahrrädern, Sitzen etc.
Auch einen Liegeradhändler sollte es m. W. in Freiburg geben.
Meine Erfahrung mit Händlern: wenn man ganz offen sagt, daß man aktuell kein neues Fahrrad kaufen kann/will, fühlen sie sich nicht ausgenutzt und geben trotzdem gute Tips.
Bietet Dein Arbeitgeber Jobrad oder BikeLeasing o. Ä. an?
Wünsch Dir viel Erfolg auf Deinem Weg,
wolf
 
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Hallo Dondolo,
auch bei mir war es nach 70 Jahren Touren-, Tandem- und Rennradfahrerei soweit, dass der Rücken Probleme machte und die Ärztin mir riet, das Fahrradfahren doch erst mal sein zu lasse. Das allerdings war der denkbar unpassenste Rat für mich, den ich keinesfalls befolgen wollte und habe mich deshalb nach einem Lieger umgesehen. Dieser sollte vollgefedert sein, möglichst wendig und mit ausreichender Kopfhöhe für den Stadtverkehr. Das Geschwindigkeitspotential dagegen hatte sehr untergeordnete Bedeutung. Und da es zuerst einmal ein Versuch sein sollte, kam nur was gebrauchtes, eher preisgünstiges in Frage.
Fündig geworden bin ich bei einem Holländer, der mir einen gut 20 Jahre alten Focus, einen Kurzlieger der Fa. Challenge anbot und für 360,- € vor die Tür stellte. Das Gerät hat immerhin hydraulische Felgenbremsen und Vollfederung, ist aber recht schwer (solider Stahlbau), Sitz und 3x7-Sachs-Schaltung sind bzw. waren verbesserungswürdig. Also habe ich eine Sram 3x10-Ketten/Naben-Schaltung aus der Bucht ersteigert, die das Schalten erst mal wesentlich verbessert hat. Ich habe dann aber auch gemerkt, dass ich für die Strecken hier in und um Lübeck herum mit einer 10-fach 11/34-Kasette eigentlich nur den mittleren Gang der Nabenschaltung benötige. Konsequent ist die Nabenschaltung, obwohl mit Trigger sehr ordentlich zu schalten, wieder rausgeflogen zugunsten einer ganz normalen Freilaufnabe. Des weiteren habe ich das Vorderrad gegen eines mit Nabendynamo ausgetascht und zeitgemäßes LED-Licht montiert. Mit dem Sitz muss ich mich noch gedulden, bis sich eine preiswerte, gebrauchte Alternative auftut. Für einen neuen Sitz allein fast so viel wie für das gesamte Rad auszugeben, scheint mir nicht so ganz sinnvoll.
Doch nun zur Bewährung in der Alltagsfahrpraxis:
Der Anfang, obwohl der Focus mit Obenlenker zu den eher einfach zu beherrschenden Liegern gehören soll, gestaltete sich nicht ganz so einfach, was ich aber auch erwartet hatte. Es muss ausgesehen haben, als ob ich gerade das Radfahren erlernen würde oder aber ziemlich besoffen gewesen sei. Doch regelmäßiges, geduldiges Üben in verkehrsberuhigter Wohnumgebung half. Das dauerte dann nicht zu lange, bis ich mich auch mal auf verkehrsreichere Straßen und in den Stadtverkehr wagte, und nun, nach etwa 200 km Liegefahrpraxis macht mir die Sache schon richtig Spaß und die anderen Räder stehen traurig in der Ecke. Natürlich bin ich noch keineswegs perfekt auf dem Lieger und auch die Anpassung der Muskulatur hat erst begonnen, was ich besondsers an Steigungen merke. Doch die Richtung stimmt!
Ich kann also sagen, dass sich diese Investitionen für mich sehr gelohnt hat und ich mit dem alten, schweren Focus so zufrieden bin, dass an einen Wechsel erst mal überhaupt nicht zu denken ist. Ich find es einfach so cool, auf solch einem Lieger durch die Gegend zu kurven und kann das nur weiterempfehlen!
Und mein Rücken? Auch der freut sich, möchte vielleicht gern noch eine Kopfstütze haben, irgendwann demnächst.
 
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Ich bin 33 Jahre jung habe seit Geburt einen Gleitwirbel in der LWS, welcher sich seit 4 Jahren immer häufiger bei sportlicher Tätigkeit (und teilweise auch ohne) “meldet”. Sportlicher Ausgleich ist mir wichtig, da beruflich vorwiegend sitzend tätig.
Als Ausdauertraining an sich kann ich mir Liegeradfahren gut vorstellen - bewegt und belastet halt die Wirbel kaum. Als Training für die Rumpf- und Rückenmuskeln musst du dir noch was dazu suchen, denn oberhalb vom Becken findet beim Liegeradfahren eher Muskelab- als -aufbau statt. Aber da bist du ja vermutlich ohnehin mit einem Arzt oder Physiotherapeuten zusammen dran. Den solltest du auch nochmal fragen, ob sich durch den Liegeradsitz problematische Fehlhaltungen oder Belastungen ergeben können.

1. Gibt es Unterschiede zwischen einspurigen Liegerädern und Liegerad-Trikes in Bezug auf die Rückenfreundlichkeit?
Wenn, dann indirekt. Einspurer legen sich in die Kurve, im Trike muss man die Fliehkräfte selber gegenhalten und dazu den Oberkörper seitlich neigen oder wenigstens seitlich halten, und dabei wird der Rücken bewegt oder zumindest belastet.
Aber es gibt Unterschiede zwischen den Rädern. Da ist nicht nur Federung vorn/hinten wichtig, sondern auch Radstand und Schwerpunkthöhe (also Sitzhöhe), und für deine Haltung auf dem Fahrrad sind Sitzwinkel und Tretlagerüberhöhung relevant.
2. Mir ist bewusst das der Sitz einiges zum Sitzkomfort beiträgt, aber auch hier gibt es unterschiedliche Grundsitze u.a. Netz, Schale (mit und ohne seitlicher Abstützung)...das war’s?! Gilt hier die Devise “Probieren geht über Studieren” oder gibt es eine allgemein favorisierte “Sitzart”?
Probieren!
Einen passenden Sitz musst du durch Reinsetzen und Fahren selber suchen, wobei es zwischen den verschiedenen Schalen m.E. weniger Unterschiede gibt als zwischen den verschiedenen Spannsitzen. Beim Fahren sitzt man übrigens nochmal ein wenig anders als wenn man das Fahrrad mit den Füßen am Boden abstützt.
5. Reichen kurze Probefahrten um ein Liegeradtyp (einspurig, Trike, unterschiedliche Ausführungen) einschätzen zu können oder sollte ich zu mindestens einen Einspurer und ein Trike über ein Wochenende bei einem Händler anmieten. Wie sind Eure Erfahrungen?
Wenn du noch keine Liegeraderfahrung hast, fällt ein Wochenende nicht unter "kurze Probefahrt", sondern unter "zu kurze Probefahrt".
Es dauert mehrere hundert Kilometer, bis du mit einem Rad so intuitiv fährst, dass du Unterschiede zu anderen Rädern beim Fahren feststellen und einschätzen kannst. Deshalb die gern und oft gegebene Empfehlung, das erste Rad gebraucht zu kaufen, und für das hat @Krischan schon die passende Empfehlung gegeben: Wenn du dich darauf wohlfühlst, passt es.

Relevant für die Auswahl ist auch die Wegqualität. Aber wo du bisher Rennrad fahren konntest, kannst du mit so ziemlich allen Liegerädern gut fahren.
 
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Hallo, und Willkommen im besten Forum,

Wenn Du die SuFu bemühst: Da gabs vor einigen Jahren mal nen Thread über den Selbstbau eines maßangepassten Sitzes: Körperform mit Sand abformen und diese Gussform dann laminieren. Wird allerdings aufwändig, sowohl die Suche als auch die Herstellung.

Meine Vermutung (Ich habe keine Rückenschmerzen) Ein Schalensitz wäre besser als ein Netzsitz, weil er besseren Rückhalt bietet. Kleine Auspolsterungen kann man testweise mit Schaumgummi ausprobieren, anschließend laminieren. Auf gute Durchlüftung des Polsters solltest du achten.

mfG
Michael
 
Wow - vielen Dank erstmal an ALLE für die zahlreichen und wertvollen Tipps, Anmerkungen und Antworten! Das bringt mich schon einige Schritte weiter!

@Krischan danke für die Fäden, einen hatte ich tatsächlich übersehen, dieser hatte Verlinkungen auf weitere Fäden, die einiges an Informationen bereithielten. Die Holländer haben durchaus interessante Angebote, vor allem ist die Auswahl recht groß.

Wobei ich bevorzugen würde den gebrauchten tatsächlich auch vor Kauf zu fahren - mindestens das Modell gefahren zu haben und anschließend Kauf über die Bucht. @HeiSchu, konntest du den Focus vorab fahren oder war rein der Preis ausschlaggebend?

Ich werde in jedem Fall den Tipp von @Bad Rick und @wolfson nutzen und beim Händler in Freiburg vorbeischauen und mir nach Möglichkeit auch ein Liegerad mieten. Die Spezi ist ein super Vorschlag auch wenn April noch lange hin ist...vielleicht halte ich es bis dahin aus...

Jobrad gibt es bei mir im Unternehmen leider nicht. Steht schon ewig auf der Agenda unserer Personalabteilung, aber da wird sich in absehbarer Zeit nicht viel tun. Das werde ich aus der Urlaubskasse plündern müssen ;-) Wie ich es bisher gesehen habe, sind Einspurer tendenziell günstiger als Trikes, könnt Ihr das bestätigen?

@Fanfan, mein Rücken ist im Alltag soweit i.O., Übungen für Rücken- und Bauchmuskulatur mache ich regelmäßig. Mir geht es tatsächlich um den Ausdauersport, Geschwindigkeit spielt da eine untergeordnete Rolle. Mir geht es vor allem um Cardiotraining, Gewichtsreduktion und an erster Stelle den Spaß am Radeln!

Liebe Grüße aus dem Süden
 
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Erst mal die verschiedenen Sitze probieren - gerne inkl. meinen. :) Wenn da gar nichts geht kann man drüber diskutieren.
Nicht passende Sitze, kann man durch angepasste Auflagen mehr als ausgleichen.
Ebenfalls als Rückengeplagter, bin ich mit keiner käuflichen Auflage zurechtgekommen bzw. konnte damit auch nur 20 Km fahren. Kurzum habe ich mir meine eigene Sitzauflage konstruiert. Diese ist dort verstärkt gepolstert (bis zu ca 7 cm) wo ichs benötige, aber auch so gut wie nicht gepolstert wo ich keinerlei Probleme habe (Hintern). Mit dieser Konstruktion kann ich nicht nur 20 km fahren, nein das ermöglichte mir sogar eine 2000 Km Tour, welche ansonsten unmöglich gewesen wäre.
 
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aber auch hier gibt es unterschiedliche Grundsitze u.a. Netz, Schale (mit und ohne seitlicher Abstützung).
Wie so oft im Leben haben auch die ihre Vor- und Nachteile: ein Spannsitz ist im Sommer genial (wenn er steiler ist, stöhnen manche über einen recumbent butt). Im Winter ist es doch deutlich frischer als eine Schale.

Da hier Challenge angesprochen wurde: konnte bei Elan in Nimwegen NL diverse gebrauchte einen Tag lang testen (Mistral, Fujin SL, ...). Dafür habe ich eine Nachtfahrt investiert und es mit einem Limburg Niederrhein-Kurzurlaub verbunden. Hatte allerdings schon vorher ein paar Monate Fahrerfahrung. Kleiner Tip: je nach Balancierfährigkeiten evtl. am Anfang ein gebrauchtes LR, das als gutmütig gilt. VR-Federung kann bis zu einem gewissen Grad durch dickere Schlappen kompensiert werden. Die müssen halt noch unter das Schutzblech passen.
Falls Du auch in's kalte Wasser springst: auf marktplaats gibt es derzeit ein Wizzard für EUR 200, ein Hurricane für EUR 300, ...: https://www.marktplaats.nl/l/fietsen-en-brommers/fietsen-ligfietsen/#q:challenge|sortBy:PRICE|sortOrder:INCREASING
Aber auch da würde ich darauf achten, ob z.B. der Sitz die passende Länge hat. Andere Hersteller wie Azub, verbauen an die Rückenlänge anpassbare Sitze.
Wenn die Liegeräder sehr alt sind, gibt's manchmal Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung (LR-spezifisch, aber auch bei Standardverschleissteilen wie Konen und Dichtungen der Lager. Mein lokaler Händler kann für meine Shimano Schaltung kaum mehr etwas bestellen, da > 10 Jahre.
 
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ccp

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@Dondolo: Radieschen / Dominik hat im Januar ggf. nur Öffnung nach Absprache, also besser vorher anrufen. Im Wesentlichen hat er gerade Lastenräder, aber eben auch einige Trikes und wenige Einspurer. Ich wohne um´s Eck, könnte ggf. noch eine Speedmaschine und ein Fujin SL zum testen bereitstellen, eingestellt auf Körpergröße ca. 182 cm. Beides Sitzschalen, die eine großer GFK-Sitz (eigentlich zu groß für mich, auf dem Fujin Challenge-Alu-Sitz, der allerdings für mich gerade noch so geht.
 
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Wie ich es bisher gesehen habe, sind Einspurer tendenziell günstiger als Trikes, könnt Ihr das bestätigen?
Definitiv, mE mit weiteren großen Vorteilen, wie @Knarf schon geschrieben hat gerade auch für Leute mit Rückenproblemen. Einspurer fahren gut und sicher, wenn man kein Gleichgewichtslegastheniker ist.
Schau auch mal hier:
Probefahrten gehen auch bei Gebrauchtkauf, suchen kannste außerdem bei 2.hands.be unter ligfiets und im hpv-Gebrauchtforum- üblicherweise etwas pricey.

Für Anfänger ideal finde ich den Wolf&Wolf, von Freiburg aus nicht weit weg, Probefahrten sind auch auf der Spezi möglich, für den Neukauf brauchts aber ne Nachverhandlung mit der Regierung;).
 
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Meine Empfehlung: Ausprobieren ist schon mal nicht schlecht, aber ersetzt eine längerfristige Gewöhnung an ein LR nicht. Deswegen am besten zuerst Spezi (dort kann man auf jeden Fall eine Vielzahl von Sitzerfahrungen gewinnen), dann nicht lange fackeln und nach Bauchgefühl ein gebrauchtes erwerben. Mit der Zeit bekommst du dann raus, was dir wirklich taugt und kannst dir das dann in Ruhe optimieren. Bei mir war es der Wolf, den ich immer noch für das genialste Fahrrad in meinem nicht kurzen Radlerleben halte.
 
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