Lenkmatte statt Bremsschirm

Am Rande:
Ihr philosophiert noch über Schirme, Bremsenkühlung oder Bremsklappen - andere Hersteller sind da schon weiter. ;)
Schaut euch doch mal dieses wunderbare britische Bremssegel an, ganz ohne labbrigen Stoff:

(Jaja, ich weis, den Bildern nach ist das nichtmal annähernd stabil genug verankert, um dem Fahrtwind bei höheren Geschwindigkeiten standzuhalten...)
Ist ein interessanter Ansatz. Ich denke egal wie man ein Problem angeht und zu lösen versucht. Es ist wichtig, daß der Lösungsansatz zum Fahrer und dem Velomobil/Liegerad/Trike paßt, da es sellten, die eine perfekte Lösung für allegibt. Ich kann leider nicht laminieren, hab aber Segelerfahrung und tu mich mit einem labbriggen Stoff leichter. Mein älterer Milan SL MK 2 ist im Hutzenbereich papierdünn. Erst die neueren Modelle wurden aus Sicherheitsgründen dort wesentlich stabiler konzipiert und dürften dort auch stärker belastbar sein, so meine Vermutung.
 
Am Rande:
Schaut euch doch mal dieses wunderbare britische Bremssegel an, ganz ohne labbrigen Stoff:

(Jaja, ich weis, den Bildern nach ist das nichtmal annähernd stabil genug verankert, um dem Fahrtwind bei höheren Geschwindigkeiten standzuhalten...)

wo es doch nach knappen 3 Jahren versuchter Labberigkeit ( zum Glück eingezäumt von zwei 'festen' Gummiseilen) schon deutlich Erfahrungspatina zeigt:
29903.jpg
29905.jpg
 
Noch einmal eine andere Frage zum Thema „Störung der Aerodynamik bei Abfahrten“ worum es ja grundsätzlich bei diesen Maßnahmen geht.

Ich habe irgendwie keinerlei Vorstellungen wie groß eigentlich eine theoretische Bremsfläche sein muss um ein Velomobil mit 130 kg Systemgewicht und angenommenen keinem eigenen Luft- und Rollwiederstand auf 50 km/h Maximalgeschwindigkeit und dann bei verschiedenen Gefällen zu halten.

Gibt es da eine Formel / Ergebnisse anhand der man sich die notwendig Bremsfläche z. B. in Quadrat-Zentimeter, -dezimeter, -meter bei verschiedenen Gefällen berechnen könnte?

Vermutlich müsste da noch die Luftdichte irgendwie in die Formel - hier wäre eine in Deutschland typische mittlere Luftdichte als Annahme sinnvoll.
 
Wenn du mit "Bremsfläche" eine aerodynamische Frontfläche meinst, muss man die tatsächliche Fläche noch mit dem Koeffizienten oder Beiwert oder so multiplizieren, um die "effektive Frontfläche" zu bekommen. Vekomobile haben eine aerodynamisch gunstige Form und daher eine effektive Frontfläche weit kleiner als den tatsächlichen Querschnitt. Ein Bremsschirm sollte einen viel höheren Koeffizienten haben und damit vergleichtweise wenig Flache brauchen, um den Widerstand enorm zu vergrößern.

Hier hast du einen sehr schönen Online-Rechner, den berühmten Kreuzotter-Rechber zum Rumspielen. Unten werden auch die zugrunde liegenden Formeln genannt.
(Die hinterlegten Beispielwerte für verschiedene Fahrräder kann man natürlich nicht für ein beliebiges Fahrrad hernehmen und brauchbare Ergebnisse erwarten. Aber grobe Vergleiche gehen damit auch schon. Die tatsächlichen Werte des Fahrzeugs kann man dann einigermaßen eingrenzen, indem man durch herumprobieren Werte findet, die Ergebnisse liefern, die man in der Realität auch gemessen hat.)
 
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