Brevet Length of Sweden Sverigetempot 2024

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Leider erst wieder im Jahr 2024, noch lang hin, trotzdem sehr reizvoll:
ca. 2.100 Km mit rund 12.000 Hm einmal der Länge nach im Brevetmodus durch Schweden.
Die Schallmauer von 100 Stunden wurde auch noch nicht unterboten.
Mit @Guzzi waren wir schon angemeldet, dann kam Corona...

Ich schreibe das für eine Freund!
 
ca. 2.100 Km mit rund 12.000 Hm einmal der Länge nach im Brevetmodus durch Schweden.
Die Schallmauer von 100 Stunden wurde auch noch nicht unterboten.
Mach dann aber bitte ein paar Stunden Pause zwischen durch ... wenn du das in 60 Stunden runter reißt, will danach keiner mehr mitfahren. :sneaky:
 
Ich frage auch mal fuer eine Freund: Was sind die Leistungen des Veranstalters oder warum muss man sich fuer sowas anmelden und fährt nicht, wann es einem passt? (Sorry fuer so eine wahrscheinlich dumme Frage, aber der Freund ist nicht der Hellste.)
 
Was sind die Leistungen des Veranstalters

How much is the registration fee and what is included?

2500 SEK
(approx. 230 EUR).
  • Transport of a bike case (hard or soft) and personal things that you don’t carry on your bike, to Smygehuk
  • Bagdrop in Östersund. (A cardboardd box of 11,5 litres). We will of course bring it to the finish as well.
  • Pre ride pasta buffé (cancelled due to C-19)
  • Lodging at a hostel in Östersund (945 km) including hot food and 24 hour breakfast buffé.
  • Lodging one night at the finish in Smygehuk
  • A basic accident insurance
  • a medal from Les Randonneurs Mondiaux, LRM.
warum muss man sich fuer sowas anmelden
muss man ja nicht
und fährt nicht, wann es einem passt?
Ist es nicht mit vielen Veranstaltungen so? PBP kann man auch jederzeit allein fahren, machen wahrscheinlich auch einige so. Bei den ganzen Brevets, Superrandonnées, Sternenfahrten usw. muss man sich ja auch die Frage stellen. Wenn man den Radonneursgedanken verfolgt, unterzieht man sich einer Prüfung und eine Prüfung ist immer auch irgendwie offiziell. Das muss man nicht gut finden. Ich kann es super nachvollziehen, wenn man das eher schräg findet. Meine Frau und meine Töchter fragen auch regelmäßig nach dem: WARUM, wenn ich auf Tour gehe.
 
Coole Tour, Fahren bei Mitternachtssonne und ansonsten auch nur ganz kurzen Nächten stelle ich mir seh schön vor. Die Route sieht ja nach asphaltierten Straßen aus.
Vom Zielort im Süden geht ja in der Nähe (Trelleborg) eine Fähre nach Travemünde z. B.Zum Zielort dann auf auch auf eigener Achse die Route schon mal testfahren? - Mit etwas Ausruhen/Ausspannen an Start und Ziel und bei mir mit dann gut 5200 km bräuchte man schon ein paar Tage Urlaub...;)
 
Hier gibts übrigens einen netten Bericht von einem der wenigen deutschen Starter 2021. Erinnert mich extrem an alte Zeiten als Jugendlicher, wo ich bis Kiruna mit dem Rad bin (...in 4Wochen...). Ich stell mir die Distanzen schon amüsant vor: nach 237km kommt die erste Kurve:ROFLMAO: (Zitat aus dem Brricht).
Zum Glück gibt mein Körper, Geist, Technik und Zeit das nicht her, sowas zu versuchen...
Aber absolute Bewunderung für jeden Aspiranten!
 
Zuletzt bearbeitet:
nach 237km kommt die erste Kurve:ROFLMAO:.
Wo ist denn das? Das müsste ja auf der Karte auffallen. Ich hab Schweden vom Süden zum Norden durchquert und hatte nie lange monotone Strecken auf den großen Straßen.
Kurvenreicher ist Norwegen, aber da gibt es keine entsprechende Veranstaltung (noch nicht).
 
Vielleicht war er eingeschlafen und die Querneigung der Straße reichte zur Kurskorrektur aus :unsure: ? Dann war das die erste Kurve nach 237 km die er aktiv lenken musste und bewust wahrgenommen hat :unsure: ?
 
Mach dann aber bitte ein paar Stunden Pause zwischen durch ... wenn du das in 60 Stunden runter reißt, will danach keiner mehr mitfahren. :sneaky:
Das ist bei einem Brevet sch***egal wie lange der Erste braucht, das hat keinerlei Einfluss auf die Motivation der Letzten. Schade dass das bei manchen noch nicht angekommen ist (Damit ist nicht @HoSe gemeint, der den Randonneursgedanken toll verkörpert!). :)
 
Nordschweden kenn ich nicht. Aber in Finnland hatte ich einen ähnlichen Eindruck. Taucht eine Kurve auf, ist irgendein See im Weg. Und wenn ein Briefkasten an der Überlandstrecke steht, wohnt irgendwo im Umkreis von 5km jemand.
 
Zurück zum Thema:
Es fahren Gravelbikes, Rennräder, es gibt Videos von mindestens 2 Liegern. Ich hab noch nix mit Velomobilen gesehen, sie sind jedoch ausdrücklich erlaubt.
Problem ist natürlich das sperrige Gepäckstück da hoch zu kriegen. Dann wird man eine halbwegs robuste Bereifung brauchen, Baustellenbereiche sind da oben lang und grob geschottert (haben uns an einer "Asphaltkante" mal den Flaschenkasten vom Wohnwagen zerdeppert), umfahren nicht immer möglich. Und man sollte halt so 260km/Tag schaffen um das Zeitlimit zu packen. Insgesamt ist der Zeitrahmen aber gar nicht sooooo eng, ein 10er Schnitt reicht ja (Brevet-üblich sind 15km/h).
Bleibt halt der pure Umfang der Belastung, die Technik muss halten und man muss zu den Mücken einen guten Draht haben.
Schon leider geil die Aktion...

Was wäre Velomobil spezifisch sonst noch zu beachten?
 
Problem ist natürlich das sperrige Gepäckstück da hoch zu kriegen.
Wir hatten damals folgenden Plan: Anfahrt mit dem PKW+Hänger mit zwei VM. Die Orga hätte den PKW und den Hänger dann mit in den Süden zum Zielpunkt gefahren. Es schien so, dass sie ihn sogar ganz gut hätten gebrauchen können.

Was wäre Velomobil spezifisch sonst noch zu beachten?
Wie du schon schreibst: Die robuste Bereifung und alles an Werkzeug sowie möglichen Ersatzteilen.
 
Was spricht denn gegen Anreise mit dem VM?
Baustellenbereiche sind da oben lang und grob geschottert
Ich hatte 2 Baustellen. Eine bin ich durchgeschoben (waren vllcht. nur 5km), die andere bin ich umfahren. Wie lang die war, kann ich nicht sagen, ich hab sie nie gesehen. Jemand hatte mir von ihr berichtet und eine Umfahrung empfohlen. Finde ich eigentlich sehr wenig für die Streckenlänge.

Asphalt ist gerne ein wenig gröber als bei uns hier. Nebenstraßen meistens garnicht asphaltiert.
 
Gegen Anreise im VM spricht nix.
Zumindest wenn Zeit kein Faktor ist. Für berufstätige Familienväter/mütter dürfte es aber schon mit dem Auto (zu) knackig werden: 3Tage bis zum Start, einen Tag Vorbereitung/Erholung, 9Tage zum Ziel, einen Tag Regeneration, Nachtfähre, einen Tag nach Hause. 15Tage wenn alles gut läuft.
Bei Anreise im VM verdoppelt sich dieser Zeitrahmen ungefähr, wenn man nicht ein 4200km-Brevet da raus machen will sondern im Urlaubs-Style rauffährt.
P.s.:
Ach, warum mach ich mir überhaupt Gedanken, kommt ja eh nicht in Frage...
 

Der Film zum Event...wenig informativ allerdings.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach, irgendwie lässt mich die Logistik dahinter nicht los.
Deshalb (auch wenn es mich so direkt leider bisher nicht betrifft) ein paar Gedanken:

Start ist in Riksgränsen. Ein Bahnhof, ein Parkplatz, eine Bushaltestelle, ein Haus.
Nächste nennenswerte Stadt wäre Narvik (Norwegen) oder Kiruna (Schweden).

Allereinfachste Variante:
Reinsetzen ins Velomobil, losfahren, 3000km der roten Kompassnadel folgen. Sich kurz schütteln, 3000km der schwarzen Kompassnadel folgen. Dauert aber.

Einfachste Variante:
Einfach und sicher ist die Anfahrt mit Auto und Anhänger, wenn möglich als Sammeltransport. Ein Gespann würde evtl vom Veranstalter mit zum Ziel genommen. Dies ist superflexibel, beinhaltet aber ~6000km für das Auto inkl An- und Abreise, zzgl Fähre/Brücke.

Schnell und günstig ist die Anreise mit dem Flieger. Eurowings bedient wöchentlich Düsseldorf-Kiruna für erstaunlich schmales Geld. Normales Rad wäre Sportgepäck, Velomobil müsste man anfragen. Der Flughafen in Kiruna ist nah an der Stadt, zum Start sind es nochmal 130km lockeres Einrollen. Narviks Flughafen liegt außerhalb, Entfernung ähnlich zu Riksgränsen. Aber Norwegen, ich weiß nicht, wie es mit Zoll usw aussieht. Außerdem mit mehreren Umsteigeaktionen, mit dem großen Gepäck vermutlich nicht machbar.
Rückfahrt ab Smygehuk-Trelleborg (15km)-Travemünde und dann irgendwie heim.

Anreise mit dem Zug oder Flieger und Velomobil als Speditionsgepäck.
Bedingt gute Verpackung, die vor Ort entsorgt werden muss. Sammelgut ist erstmal auf 2,40m Länge begrenzt, die Gefahr einer Beschädigung ist vermutlich am größten. Vor Ort dann Lagerung bei der Spedition, Abholung usw. Insgesamt umständlich und vermutlich nicht ganz günstig, müsste man anfragen.

Anreise mit dem Schiff
Deutschland-Oslo, dann 488km nach Bergen und dann mit den Hurtigruten nach Harstad, 130km nach Riksgränsen. Falls die Postschiffroute noch flexibel genug für solche Spielereien ist, so zollt man dem Kreuzfahrtniveau einen Preis, der den Wert meines Velomobils lässig übersteigt.

Zug mit aufgegebenem Gepäck
Gepäckstücke scheinen auf 2m Länge begrenzt. Müsste man vermutlich gesondert anfragen. Und dauert...

Fazit:
Am attraktivsten sind Sammeltransport mit Auto ab Travemünde. Jeder kann dann nach seinem erfolgreichen oder erfolglosen Run mit dem Schiffchen zurück, TT-Line klappt problemlos.
Oder mit dem Flieger nach Kiruna, wenn sie Velomobile direkt mitnehmen. Die Zusatzgebühren sind da fast egal, alles andere ist teurer.

Am billigsten und einfachsten ist immer noch zuhause bleiben. Aber langweilig...

gruß,
Falko


...der jetzt wieder 1h Urlaub im Kopf hatte bei so vielen schönen Ideen...
 
Neueste Neuigkeit: Anmeldung December 1st, max 200 Teilnehmer, keine Warteliste. Start ist 1,2 oder 3. Juli 2024, je nach Zielzeit
 
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